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Futterplan so okay?

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  • Lunica
    antwortet
    hallo irrwicht

    dein plan beinhaltet flocken ? was sind das für flocken ? getreideflocken ?
    ich finde das ein zuviel. denn getreide ist eigentlich kein muss bei hunden (und eh schwer verdaulich).

    dann fütterst du 500 g euter auf einmal ? ist das nicht etwas viel (fett) ?
    ich fütterte bis jetzt kein euter. füttere lieber ausgewogenes muskelfleisch mit genug fettanteil.
    meiner meinung nach enthält dein plan zuwenig muskelfleisch (2 fleischfreie tage !).
    kommt dein hund mit der menge klar ? gut, bei einem halben kilo fett (Euter) pro woche kann er ja nicht abnehmen.
    aber sonst finde ich 330 g fleisch pro tag eher wenig.

    einen fischtag würd ich 1 x die woche einplanen (ganzer fisch).
    behalte das mit dem pansen bei. ein gefäss aus ton wäre zum beispiel eine lösung ?
    mein freund musste sich auch daran gewöhnen. nur mut

    ab und an mal hüttenkäse oder kefir ist auch gesund.

    vit. c bildet der hund selber. es wird aber von einigen hier zur vorbeugung im winter gegeben.

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  • Hanna
    antwortet
    detaillierte Antwort

    aber gerne doch

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  • Irrwicht
    antwortet
    Wow das nenn ich mal eine informative detaillierte Antwort. Danke. Hm das erklärt einiges. Ich habe noch ein ganz geschlossenes Leinöl zu Hause (was ich jetzt nicht wegschütten mag) das werd ich dann auf jeden Fall wenn ich es öffne in den Kühlschrank stellen und sehn das ich es schnell aufbrauche (ist nur ein kleines Fläschchen) und das offene werd ich wegschütten, denn das steht schon länger bei mir auf der Küchenfensterbank. Das ist dann wohl üm.
    Und nach diesen Öhlmühlen google ich mal. Das klingt interessant.

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  • Hanna
    antwortet
    leinöl

    Hi Irrwicht

    grins, dürfen tust Du alles, verbieten will hier keiner etwas, das vorab

    Leinöl ist das Pflanzenöl mit dem höchsten Omega3-fettsäurengehalt. Diese mehrfach ungesättigten FS sind hoch reaktiv und oxidieren ( das ist dasselbe wie ranzig werden oder chemischer ausgedrückt sie suchen einen stabileren Zustand) ab dem Moment der Pressung. Deshalb sollte es einmal geöffnet im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden.

    Ungeöffnet findet dieser Prozess aber auch statt, denn das Leinöl kam während der Pressung schon mit Sauerstoff in Berührung und das startet die Oxididerung. Verlangsamt wird das aber durch volle Behältnisse, also wenig Sauerstoff in der Flasche und kühle Lagerung. Allerdings so, daß es geschlossen auch nur ca 3-höchstens 4 Monate hält.

    Man schmeckt es, denn es wird immer bitterer und viele Leute kennen Leinöl garnicht anders und sind der Meinung, Leinöl müsse halt bitter schmecken.

    Problem bei der Sache ist, daß diese hoch reaktiven, ungesättigten Fettsäuren, wenn sie denn oxidieren, quasi ein stabiles Netz bilden, deshalb wurde ( wird heute enoch) ) aus Leinöl früher der sog Leinölfirnis gewonnen wird, der einen hervorragenden Holzmöbelschutz bildet. Diese vernetzten Fettsäuren bilden einen Film, der das Holz wunderbar schützt, aber mit gesunder Ernährung nichts mehr zu tun hat, ich würde sagen, sogar absolut schädlich ist.

    Leinölfirnis ist nicht andres als oxidiertes Leinöl.

    Jetzt gibt es zwar verschiedne Bemühungen, das Leinöl haltbar zu machen, denn für die Industrie sind nur Produkte interessant, die im Supermarktregal lange und nicht gekühlt lagern können, alles andre ist nicht lukrativ.

    Einer sagt sogar, daß er unter Sauerstoffausschluß preßt, damit es eben nicht zur Oxidation kommt, was aber faktisch wohl nicht möglich ist. Der Vita oder Brändle ist das aber m.W.n. nicht.

    Wie dem auch sei, man kann es so sagen: Das, was das Leinöl so empfindlich macht ist genau das, was ich für den Hund ( Mensch) haben will, nämlich eben reaktive ungesättigte Fettsäuren, und wenn die Dinger wie auch immer nicht mehr so ungesättigt und reaktiv sind, dann gebrauch ich sie lieber als Holzschutz. Zu deutsch: Ich will garkein unempfindlich, haltbar gemachtes Leinöl haben.

    Es gibt aber inzwischen wieder Ölmühlen, die Leinöl wöchtentlich frisch pressen und auch versenden. Zu Zeiten, als Deutschland noch voller Flachsfelder war und es in jedem Kaff eine Ölmühle gab, stellte sich das Problem garnicht. Ich empfehle hierzu die absolut lesenswerte Literatur "leinöl macht glücklich" ich glaub von Grimm.

    In Ditzingen findest Du so eine Mühle, und der baut seinen Lein gleich auch noch selbst in D an, damit es kein Ost- oder andrer Import ist, aber wenn Du googelst, findest Du noch mehr Ölmühlen.

    P.S. der Begriff "kaltgepreßt" ist schwammig, heißt z.B. nicht, daß nicht vorher oder nachher mit Wasserdampf heiß destilliert oder desodoriert oder mit Lösungsmittel extrahiert werden darf und es wird redlich ausgenutzt, daß die Strafen niedriger als die Einnahmen durch nicht kalt Pressen sind.

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  • Klucki
    antwortet
    ANFÄNGER

    Hallo zusammen,
    erst einmal kurz zum Forum - einfach super. Da ich ein blutiger Anfänger i.S. barfen bin, lese ich mich hier so langsam durch. Meine beiden Eurasier bekommen nun seit 3 Tagen frisches Futter. Es klappt eigentlich ganz gut, aber noch bin ich sehr unsicher. Ich habe mir nun gerade heute Vita Leinöl kaltgepresst geholt, dann Sonnenblumenöl m. Bärlauch und von Lunderland Lachsöl.
    Zu dem Gemüse hätte ich auch noch eine Frage. Es sollte ja fein püriert sein. Nun habe ich so einen Zerkleinerer. Dann ist das Gemüse aber nicht regelrecht püriert. Was sollte man da am besten nehmen?
    Gruß Klucki

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  • Irrwicht
    antwortet
    Hallo Hanna,

    danke für die Informationen. Das werde ich beherzigen. Fischöl habe ich mir gestern schon eins bestellt und Lebertran. Dann werde ich davon mehr nehmen als von den anderen. Olivenöl nehme ich auch. Dann wechsel ich diese immer ab.
    Aber warum darf man denn kein Leinöl aus dem Supermarkt nehmen? Ich habe nämlich eins zu Hause (kaltgepresst).

    LG Irrwicht

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  • Hanna
    antwortet
    Plan

    Hi

    ich wollte kurz auf die Öle in Deinem Plan eingehen.

    Sesam- und Distelöl würd ich nur in Kleinstmengen füttern, da sie einen sehr hohen Omega6-Fettsäurenanteil haben.
    Da aber Durch die heutige Fleischqualität( meist Masttiere und keine Weidehaltung) fast immer sowieso ein zu hoher Omega6 Anteil gegenüber dem Omega3-Anteil im Futter enthalten ist, würde ich bei den Ölen mehr Wert auf die 3er legen. Das entspräche dann mehr Fischöl ( da kann ich das Vitaderm hier aus dem shop empfehlen, es ist ein Fischkörper!öl, was schonmal gut ist und es hat eine speziell für Hunde ideale Kombination mit Borretschöl und außerdem ist es mit natürlichem Vitamin E konserviert, denn durch Aufnahme von Omega3 FS steigt der Vitamin E-Bedarf im körper.), Leinöl ( bitte nur frisch gepreßtes aus einer Ölmühle kaufen, niemals das aus dem Supermarkt, egal, was draufsteht) oder die teureren Varianten Hanföl, Schwarzkümmelöl und weitere.

    Olivenöl füttre ich zur Geldbeutelschonung auch zwischendurch, es ist nicht soooo wertvoll für den Hund, daß es wichtig wäre. Aber etwas Abwechslung ist immer gut.

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  • Irrwicht
    antwortet
    Zitat von Liesbeth Beitrag anzeigen
    <br /> <br /> Man sollte einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder einfrieren, weil die Qualität darunter leidet; es wird zäh. Solange das Fleisch in Ordnung ist, verdirbt es dadurch aber nicht.<br /> <br /> Ah okay, also sollte es versehentlich doch mal mehr aufgetaut sein wäre das auch nicht so schlimm.<br /> <br /> <br /> Meine Hunde fressen Leber nicht gerne ganz roh. Ich mache es so, daß ich ca. 3 kg Leber auf Scheiben schneide, kurz andünste und dann so einfriere. Dann habe ich nur einmal eine dreckige Pfanne, die ich sauber machen muß.<br /> <br /> Oh das ist eine gute Idee, so werd ich es auch machen, meine mag nämlich auch keine rohe Leber (spuckt sie mir vor die Füße und guckt mich an als wollte sie sagen: spinnst du das ist ja ekelhaft ) Aber gebraten frisst sie das (hab ich mal mit nem Reststück aus nem Hähnchen von uns probiert. Und das dann gleich gebraten in Protionen einfrieren ist ne klasse idee.<br /> <br /> LG<br /> <br /> Liesbeth<br /> <br /> für deine guten Tips und Hilfe. Ich bin echt froh mich hier angemeldetzu haben und gleich soauf so viele nette Menschen zu treffen die einem weiterhelfen und sich die Zeit dafür nehmen. <br /> Das verdient einen großen <br /> <br />
    <br /> <br /> LGIrrwicht

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  • Liesbeth
    antwortet
    Zitat von Irrwicht Beitrag anzeigen
    also nicht ganz auftauen lassen sondern nur so das ich es auseinander kriege und dann kann ich es gefahrlos wieder einfrieren ja?
    Genau so.

    Zitat von Irrwicht Beitrag anzeigen
    Weil es heißt ja immer das man Fleisch das schon mal aufgetaut war nicht wieder einfrieren darf
    Man sollte einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder einfrieren, weil die Qualität darunter leidet; es wird zäh. Solange das Fleisch in Ordnung ist, verdirbt es dadurch aber nicht.


    Meine Hunde fressen Leber nicht gerne ganz roh. Ich mache es so, daß ich ca. 3 kg Leber auf Scheiben schneide, kurz andünste und dann so einfriere. Dann habe ich nur einmal eine dreckige Pfanne, die ich sauber machen muß.

    LG

    Liesbeth

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  • Irrwicht
    antwortet
    Dankeschön Liesbeth, also nicht ganz auftauen lassen sondern nur so das ich es auseinander kriege und dann kann ich es gefahrlos wieder einfrieren ja? Weil es heißt ja immer das man Fleisch das schon mal aufgetaut war nicht wieder einfrieren darf (warum eigentlich ) aber es ist ja nur angetaut richtig?
    Lg Irrwicht

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  • Liesbeth
    antwortet
    Hallo,

    Du kannst auch die 500 g Päckchen Hühnerleber nehmen, die man in jedem Supermarkt bekommt, antauen lassen und portionsweise wieder einfrieren.

    LG

    Liesbeth

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  • Irrwicht
    antwortet
    Dankeschön. Aber sie bekommt 3x die Woche Hähnchen mit Innereien, an dem Dienstag bekommt sie ja morgens und Abends je 330g. Aber ich denke 1x die Woche kann ich zusätzlich noch 50g Leber oder Nieren beim Metzger kaufen, das hält sich ja vom Geld her im Rahmen. nochmal.<br /> LG Irrwicht

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  • Liesbeth
    antwortet
    Du gibst 2x pro Woche 330 g ganzes Hähnchen mit Innereien. Das wären mir zuwenig Innereien. Pro Woche würde ich noch ca. 50 - 100 g Leber einplanen. Wenn Du eine Quelle dafür hast, könntest Du auch noch Nieren und Milz geben.

    LG

    Liesbeth

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  • Irrwicht
    antwortet
    Ah dankeschön. Das ist gut zu wissen.

    Und wie sieht es aus mit den Innereien die im gewolften Hähnchen in meinem Plan sind? Reichen die oder meinst du ich sollte noch extra Innereien füttern?

    Lg Irrwicht

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  • Liesbeth
    antwortet
    Zitat von Irrwicht Beitrag anzeigen
    Wozu zählen eigentlich Herz und Mägen?
    Die einen sagen Muskelfleisch und andere sagen Innereien?
    Irgendwie so in der Mitte dazwischen. Fütterungstechnisch ist Herz keine Innerei im engeren Sinn, sondern eher Muskelfleisch. Die Inhaltsstoffe sind aber etwas anders als bei "normalem" Muskelfleisch, deshalb sollte es nicht zu oft gegeben werden.

    Geflügelmägen würde ich zum Muskelfleisch zählen. In den Handel kommen ja nur die Muskelmägen, nicht die Drüsenmägen.

    LG

    Liesbeth

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