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Kennt jemand die OP Methode SHO

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  • Lili3
    antwortet
    Hallo Sabine, mit großem Intresse habe ich Deinen ausführl. Bericht zu der SHO - Op gelesen. Wir haben morgen ein Vorgespräch in der Tierklinik Ettlingen für dieselbe Operation. Unser Rüde "Juli", 5 Jahre alt hat aufgrund einer Fehlstellung der Gelenke schwere Arthrose in beiden Ellebogengelenken, rechts noch mehr als links. Wir haben das durch eine Arthroskopie letztes Jahr feststellen lassen und da wurde uns von dieser Operationsmethode berichtet. Inzwischen lüft Juli so schlecht, daß irgendwas geschehen muß.
    Dein Bericht läd nicht gerade zu der OP ein. Deshalb würde ich total gerne wissen, wie es Kira inzwischen geht. Hat die OP was gebracht, oder hat sie eher geschadet.
    Ich würde mich total freuen, von Dir zu hören, da ich im Netz gar keine weiteren Erfahrungsberichte finde

    Liebe Grüße von Lilith mit Juli

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  • Kira&Boubi
    antwortet
    Also ich verfasse den Verlauf mal ganz "nüchtern" ohne Emotionen zusammen. Wir können dann gern das ein oder andere "Vertiefen". Aber jetzt hier alles als Roman und ausführlich zu schreiben wäre echt zu viel für JEDES Forum

    Ausgangssitutaion
    Kira => Rottweiler, weiblich, geb. 10.12.2005

    Unser Mädchen hat im Dezember 2010 angefangen sporadisch, nach dem toben oder rennen, zu humpeln (vorn) Nachdem das nicht aufhörte sind wir im Januar 2011 zu unserem Haus-TA. Da es für "Humpeln" viele Ursachen geben kann, begann unser Haus-TA mit einem großen Blutbild und einem Test auf Borreliose.
    Das Blutbild war völlig OK und Borrellien konnten keine nachgewiesen werden. Der nächste Schritt war eine Röntgenaufnahme. Wir konnten leider nicht mit Sicherheit sagen welche Seite es denn ist, also haben wir vorsorglich beide Seiten geröngt und zwar von Pfote bis Schulter.

    Selbst ich als "laie" konnte sehen, dass auf dem Bild der rechten Seite was "komisch" aussah.
    Unser Haus-TA fand es auch komisch und bat uns um etwas Geduld weil er erst mit einem Kollegen darüber sprechen wollte.
    Kurze Zeit später kam der Hinweis wir sollten lieber mal in einer Fachklinik einen Termin machen um Kira dort vorzustellen und die Bilder anzusehen.

    Wir hatten also einen Termin, Bilder wurden kurz angesehen, Hund untersucht und dann begann das "Aufklärungsgespräch"
    Zur genauen Diagnostik ist ein CT unumgänglich und dann könnte man abwägen was getan werden kann oder muss.
    In diesem Gespräch wurden wir über die beide OP Methoden aufgeklärt, einmal die Arthroskopie und zum anderen die SHO.

    Sollten Sie keine Erfahrung mit der SHO haben, dann wird der Rest vermutlich für Sie nicht interessant sein.

    24.03.2011 => 1. Narkose für CT, Auswertung ergab dass das Ellenbogengelenk total kaputt ist und man da dringend was tun muss. Die Ursache hierfür könnte eine Fehlbelastung sein. Er empfahl uns einen OP Termin machen zu lassen.

    KW 13 => Gespräch mit unserem Haus-TA für ein PRO und CONTRA, auch er empfahl eine OP, weil das Gelenk wirklich nicht gut aussah (er ist sonst nicht so schnell für OP's)

    06.04.2011 => OP Termin, wir gaben unsere Freigabe für die SHO OP falls erfoderlich, begonnen wurde mit einer normalen Arthroskopie.
    Am linken Bein (Ellenbogen) wurde eine Arthroskopie gemacht und das rechte Bein wurde nach der SHO Methode operiert.
    Am OP Tag war die Maus ziemlich "benebelt" was nur langsam besser wurde.

    08.04.2011 => irgendwie war unser Hund komisch und vorallem es Knackte beim laufen irgendwas

    10.04.2011 => Anruf in der TK wegen dem Knacken (die haben ja einen 24h Notdienst also war jemand erreichbar), der diensthabende Arzt konnte nichts dazu sagen, weil er diese OP Technik nicht macht, meinte aber ist bestimmt nicht schlimm.

    11.04.2011 => die TK hat sich bei uns gemeldet und das "Knacken" hinterfragt und kam dann zu dem Ergebniss, dass es sicher eine Sehne sei die nun über das Implantat rutscht. Das sei nicht schlimm und dieses Knacken wäre dann eben jetzt für immer da

    In der Zwischenzeit ging es unserem Mädchen mal gut mal schlecht, es war extrem unterschiedlich, aber richtig gelaufen ist sie die ganze Zeit nicht, wenn überhaupt wurde die Pfote nur leicht aufgesetzt.

    18.04.2011 => Kontrolltermin in der TK und Fäden ziehen, alles ok laut Tierarzt auch wenn sie etwas schlechter läuft als erwartet aber jeder Hund ist eben anders

    Beim ankommen zu Hause (es war nach 18:00 Uhr) ist dann was passiert was vermutlich der Grund ist warum ab jetzt alles schief ging. Nicht weil was passiert war, siondern eher weil der Tierarzt in der TK sich nun nur noch darauf konzentriert hat.
    Kira hat VERSUCHT aus dem Auto zu springen, da das absolut verboten ist habe ich den Hund mit seinen 40 kg irgendwie gehalten und sanft auf dem Boden aufgestellt. Möglicherweise habe ich ihr dabei auch weh getan oder was gequetscht oder sonst was, aber sie lief dann noch normal (für ihren Zusand normal) ins Haus.

    19.04.2011 => Kira läuft sehr schlecht und ist auch sonst nicht gut drauf, wir haben es auf den Vorfall am Abend geschoben und sie in Ruhe gelassen

    20.04.2011 => Kira läuft nur noch dreibeinig, der Ellenbogen ist geschwollen, das operierte Bein wird nur "mitgeschliffen" als wäre es nicht vorhanden, also Anruf in der TK den Fall geschildert und um einen Termin gebettelt. Gut wir sollten 12:00 uhr da sein.
    Die Tierarzthelferin hat alles in den PC geschrieben was wir zu erzählen hatten (der Vorfall vom 18.04. am Abend) und sich Kira dabei angesehen, wegen der Schwellung als sie sagte "....da läuft doch Sekret aus". Also Kira lief die "Suppe" aus der noch nicht ganz verheielten Narbe nur so raus.
    Tierarzt kam und sagte, nutzt nichts müssen wir sofort nachsehen ob was kaputt ist
    Nakose Nr.2 kam, dann Röntgen und Ultraschall, Röntgen war wohl ok und im Ultraschall konnte man ganz viel Flüssigkeit am Ellenbogen und an der Schulter sehen, also ab in den OP Naht wieder auf und die "Suppe" von oben (Schulterbereich) abgezogen und gespült. Es wurden dann Tamponaden eingelegt die nach 2 Tagen wieder entfernt werden sollten. Anlegen der ersten Kultur wegen einem Antibiotikum

    Das Zeug lief aus ihr raus wie Wasser, es war viel. Sie frisst nur noch schlecht

    22.04.2011 => Termin TK spülen der Wunde, Tamponaden einlegen, sie läuft etwas besser

    Fressen ist sehr schlecht, Hund ist nicht gut drauf

    24.04.2011 => Termin TK spülen, entfernen der Tamponade, Antibiotikum neues Schmerzmittel verordnet

    Die neuen Schmerztabletten waren so stark dass unser Hund fast daran gestorben wäre (wir haben es so empfunden), haben die sofort abgesetzt weil der Hund alle Nebenwirkungen gezeigt hat die beschrieben waren, sie konnte kaum noch laufen, ist hinten weggeknackt und hatte einen sehr komischen Blick.
    Nachdem diese Tabletten weg waren ging es unserem Hund besser, so nach 6 Stunden hat die Besserung begonnen.

    26.04.2011 Kira äuft schlechter als direkt nach der OP, Anruf in der TK um zu fragen was wir machen, sei alles ok wenn der Hund jetzt wieder frisst gehts bergauf, wir sollen ihr Laufen beobachten und wenn's schlechter wird wieder anrufen.

    29.04.2011 => Kontakt zu unserem Haus-TA hergestellt und mit ihm mal alles besprochen was bisher so war. Die Tabletten die unser Hund da bekommen hat waren für unseren Hund eher schlecht als gut und dann wohl auch in einer zu hohen Dosierung. Unser Hund hatte vor 2 Jahren eine ziemliche Vergiftung die ihr fast das Leben gekostet hätte, Leber und Niere waren damals etwas angegangen. Unser Haus-TA hat dann begonnen die Unterlagen anzufordern damit er auf dem laufenden bleibt.

    04.05.2011 => Termin in TK, Kira lief wieder nur mit 3 Pfoten und hat die Nacht vorher nur gejammert und das hat sie noch NIE getan.
    Wieder Ultraschall um zu kontrollieren ob was da ist, klar war was da, also Narkose Nr. 3 wieder Naht auf, Wunde spülen und Tamponade rein. Und es gab ein neues Antibiotikum

    Ab hier begann eine "Spülaktion" die seines gleichen erst noch finden muss. Wir waren die ersten drei Tage täglich beim Haus-TA zum spülen und dann in Abständen von 2 Tagen. Ist die Wunde frisch gespült läuft der Hund "gut", nach einigen Stunden wird die Pfote nur "mitgeschliffen". In der TK ist der Arzt nicht da, ist also niemand da der was sagen kann. Unser Haus-TA weiß nur dass es völlig ungewöhnlich ist, dass eine Entzündung solange dauert und es keine Besserung gibt bei den ganzen Medis die der Hund drin hat.

    18.05.2011 => Termin TK die Entwicklung ist schlecht und Kira muss erneut auf den OP, mal will nun nachsehen was da los sit, also die gesamte Naht wieder öffnen.

    20.05.2011 => Termin TK für OP Narkose Nr. 4 festgestellt, dass eine Schraube völlig locker im Knochen "rumgeflattert" ist. Dort saß auch die Entzündung und der Knochen ist bereits angegriffen, auch der Knochen vom oberen Ellenbogen ist nun angegriffen. Neue Schraube rein, Wunde spülen, neues Antobiotikum und einlegen eines Schwammes mit "Silbertinktur", dieser muss aber nach 3 Tagen raus oder gewechselt werden, Anlegen einer weiteren Kultur

    23.05.2011 => Termin TK für OP Narkose Nr. 5 Schwamm wurde gewechselt und wieder 3 Tage warten

    26.05.2011 => Termin TK für OP Narkose Nr. 6 Schwamm kam nun raus, Implantat hält nicht, also Fixateur angebracht

    28.05.2011 => Ergebnis vom Kulturanlegen da und zusätzliches Antibiotikum für die Keime was nun täglich beim Haus-TA gespritzt werden muss


    So, dass ist der derzeitige Stand. diese Entwicklung ist weder für den Hund noch für uns wirklich schön. Ganz zu schweigen von den Kosten die schon lange das angekündigte überschritten haben. Wir zahlen bei jedem TK-Besuch immer schön neue Rechnungen.
    Ich bin mit dem Verlauf äußerst unzufrieden, weil keine dieser Komplikationen auch nur ansatzweise erwähnt worden sind. Was unsere größte Sorge ist, ist die Tatsache, dass der Knochen durch die Keime wohl angegriffen ist. Während der gesamten Zeit wird unser Hund immer von 2 Personen ins Auto getragen, bzw aus dem Auto getragen. Kira ist NIE allein zu Hause, so dass ein toben oder dergleichen mit dem anderen Hund nicht stattfinden kann. Sie wird beim Treppensteigen, die außerhalb des Hauses, immer unterstützt mit Hilfe eines extra Geschirrs und darf ansonsten NIE allein in den Garten. alles passiert unter "Aufsicht" damit eben nichts passiert. Die Treppen innerhalb des Hauses wurden zugestellt und wir leben seit der OP nur noch im Erdgeschoß.
    Ich denke wir haben uns nicht wirklich etwas vorzuwerfen und halten jede Vorgabe der TK ein.

    So, wenn ihr noch was wissen wollt immer los, ich werde versuchen es zu beantworten.

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  • nelli73
    antwortet
    Hallo Sabine,

    ich habe mit dieser OP-Methode noch keine Erfahrungen (Gott sei Dank! Das aber bei jeder OP-Methode bzw. Krankheit, die wir noch nicht hatten...), denke aber, dass es schön wäre, wenn Du uns Deine Erfahrungen, auch wenn sie wohl leider schlecht waren, mitteilen würdest.



    LG nicole

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  • Chelsea
    antwortet
    Huhu Sabine

    sorry, habe deine Antwort jetzt erst gesehen.....

    Zitat von Kira&Boubi Beitrag anzeigen
    Jetzt warten wir mal noch ab ob noch andere Interesse zeigen und falls nciht schick mir mal ne PIN mit deiner Nummer und wann ich dich am besten erreiche, dann können wir quatschen.
    Nur weil noch niemand geantwortet hat, heißt das ja nicht, dass niemand Interesse an deinen Erfahrungen hätte.....
    Die OP-Methode ist ja noch recht jung....von daher liegen wahrscheinlich noch nicht allzu viele Erfahrungen vor...

    Zitat von Kira&Boubi Beitrag anzeigen
    Kannst du mir deine mailadresse schicken, dann können wir gern in Kontakt treten und ich kann dir alles genau erzählen.
    Du kannst dich gerne mal melden : mail ät hundephysiotherapie-hundekrankengymnastik punkt de

    Aber es wäre trotzdem schön, wenn du auch hier von deinen Erfahrungen berichten könntest.
    Für Hundebesitzer, die ihren Hund später evtl. auch mit dieser OP-Methode operieren lassen wollen....

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  • wolfmann
    antwortet
    hi sabine,

    zuerst einmal tut es mir leid das es bei euch wohl nicht so toll gelaufen ist, ich wünsche euch auf jeden fall gute besserung! ich habe leider keine erfahrung mit der methode, aber ich fände es toll wenn du dir die mühe machen würdest es hier zu schreiben!
    das gh-forum ist meiner meinung nach das mit abstand beste forum, (nicht nur in gesundheitsfragen) wir profitieren hier von den erfahrungen sehr vieler user. dein bericht würde sicher einen wertvollen beitrag liefern.

    lg, petra

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  • Kira&Boubi
    antwortet
    Zitat von Chelsea Beitrag anzeigen


    Was hast du denn mit deiner Hündin erlebt?
    Erzähl doch mal......würde mich sehr interessieren....
    Kannst du mir deine mailadresse schicken, dann können wir gern in Kontakt treten und ich kann dir alles genau erzählen.

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  • Kira&Boubi
    antwortet
    Ich werde jetzt am wochenende mal den Leidensweg verfassen, das dauert etwas und wird ein ziemlich langer text.
    Wenn es außer dir niemanden interessiert, sollten wir lieber telefonieren das wäre dann wohl einfacher.

    Jetzt warten wir mal noch ab ob noch andere Interesse zeigen und falls nciht schick mir mal ne PIN mit deiner Nummer und wann ich dich am besten erreiche, dann können wir quatschen.

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  • Chelsea
    antwortet
    Nein, ich habe keinerlei Erfahrungen mit dieser OP-Technik.
    Weder als Hundehalter, noch als Hundephysio.
    Kann dir daher leider auch nicht weiter helfen.

    Zitat von Kira&Boubi Beitrag anzeigen
    Bei meiner Kira wurde das vor 8 Wochen gemacht und ich kann darüber leider ein trauriges Buch schreiben.
    Gibt es hier Menschen die ähnliches erlebt haben??
    Was hast du denn mit deiner Hündin erlebt?
    Erzähl doch mal......würde mich sehr interessieren....

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  • Kira&Boubi
    hat ein Thema erstellt Kennt jemand die OP Methode SHO.

    Kennt jemand die OP Methode SHO

    Ich suche Hundehalter deren Hund nach der SHO Methode operiert wurden sind. hier der Link http://www.kleintierpraxis-ettlingen...tsyndrom.shtml

    Bei meiner Kira wurde das vor 8 Wochen gemacht und ich kann darüber leider ein trauriges Buch schreiben.

    Gibt es hier Menschen die ähnliches erlebt haben??
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