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Erfahrungen mit Hormonchip beim Rüden? Nebenwirkungen?

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Die SD-Werte würde ich im Auge behalten und jetzt definitiv die Finger von Chip oder Kastra lassen... für einen 1,5jährigen Hund tendenziell im unteren Referenzbereich...

    vielleicht sagt Tina (Tammy noch was dazu)...

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  • Sakomo
    antwortet
    Das finde ich aber sehr interessant wie sich die Fütterung von Bierhefe ausgewirkt hat. Danke fürs Einstellen!

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  • Ika81
    antwortet
    Schilddrüsenwerte

    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Lass bitte die Finger von Chip und Kastra... so wie du deinen Hund beschreibst, könntest du nach so einem Eingriff erst Recht die Hölle auf Erden haben...
    könntest du die Werte der Schilddrüse einstellen?
    Hier die Bluwerte meines Wendelins (in Klammern den Referenzbereich)

    Aug 2012:
    T4: 1,7 (1,0-4,0)
    TSH: 0,11 (<0,5)
    + großes Blutbild o.B.

    Sept 2012:
    T4: 2,1 (1,0-4,0)
    T3: 0,795 (0,2-2,0)
    TSH: 0,16 (<0,5)
    Freies Thyroxin: 1,7 (0,6-3,7)
    Folsäure: 4,5 (9,3-23,8) !!!
    Vit.B12: 349 (234-812)

    Okt 2012:
    Folsäure: 9,0 (9,3-23,8) --> Folsäure in der Zwischenzeit vermehrt zugefüttert
    Vit.B12: 443 (234-812)

    Was meinst du dazu?

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  • Sakomo
    antwortet
    Bei uns ist auch nur Floyd gesprächig, Monja ist eine ganz stille.

    Floyd ist aber eigentlich auch nur dann gesprächig, wenn er in Vorfreude auf Arbeit ist oder wenn er etwas Tolles nicht richtig einschätzen kann. Sobald er anfängt zu arbeiten oder der Groschen gefallen ist, ist er ruhig.

    Wenn er mal nicht so richtig warten will und ungeduldig einfordert, habe ich ein Abbruchsignal entwickelt zur Kommunikation. Ich wende mich von ihm ab und fasse ihm mit einem "Schhhh" über die Schnauze, ohne ihn anzusehen. Früher (oder später) je nach aktueller Gemütslage funktionierts und er nimmt sich (schließlich) zurück bzw. seine (Arbeits)-Motivation, was in meinen Augen die treibende Kraft fürs Bellen ist. Ansonsten (im Alltag) ist er auch ein stiller.

    Floyd war schon immer so ... vor wie nach seiner Kastration. Er wurde sehr spät kastriert (Prostata), hat sich aber nicht verändert. Gar nicht. Auch die Arbeitsfreude ist erhalten geblieben. Glücklicherweise. Testesteron jedenfalls hat auf "Collielike" keinen Einfluß. Wenn Du keine Probleme hast wie mehrwöchiger Futterstreik z.B. durch läufige Hündinnen, wobei etwas Frust ja auch natürlich ist, und von den meisten Rüden problemlos ertragen wird - würde ich das mit dem Chip als Versuch streichen. Vielleicht fällt Dir irgendwas ein, wie Du ihn im aufgemunterten Zustand in ein "Time Out" bekommst ... wie gesagt bei uns reicht die abgewendete Körperhaltung mit der Hand und dem abtörndenden "ssschhh" (wenn auch nicht immer beim ersten Mal).

    Beim Anbinden hilft vielleicht etwas zum Bewachen dazulassen.

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  • ~Momo~
    antwortet
    Zitat von Emmalotta Beitrag anzeigen
    Das Collies gesprächiger sind alls andere Hunde, kann ich gern bestätigen. Und das sie noch mehr maulen können, wenn sie gelangweilt sind auch.
    Z.B. wenn man bei Gassirunden zu lange stehen bleibt weil man mit jemanden ins Gespräch kommt ...*seufz*
    Ganz genau.
    Mein mittlerweile vierjähriger Finn kann das auch sehr gut. Das lernt man lieben.
    Sein Söhnchen Felan ist etwas weniger gesprächig.
    Neben Bellen können sie aber auch die verschiedensten herrlichsten Töne machen...fast wie Walgesänge.

    In der Hundeschule war es immer besonders schlimm. Anbinden und leise warten undenkbar. Allerdings hat Finn nie Menschen angebellt...er schlägt auch zuhause nie an und ist alles andere als ein nervöser, hibbeliger Hund - sondern im Gegenteil ziemlich souverän. Während des Studiums kam er oft mit mir zur Uni (und fuhr dazu Bus und U-Bahn...also auch warten...) und wartete oft den ganzen Tag ohne einen Mucks, geht mit in die Stadt in Cafés, Geschäfte, Restaurants...und wartet...
    Wartet an der Pferdekoppel, während ich Pferde versorge...ohne Mucks...
    Wir sind dann nicht mehr in die Hundeschule gegangen.
    In "Hundeschul-Situationen" zeigt er das Verhalten allerdings immer noch, wenn auch nicht mehr so stark.
    Ein Problem war dabei, dass ich das Gefühl hatte, er müsse sofort aufhören, weil alle anderen genervt sind, aber selbst die Trainerin wusste nicht so recht Rat, Finn hat natürlich meine Genervtheit gemerkt, wurde dadurch noch aufgedrehter usw. Sowas hat man in Alltagssituationen ja eher nicht. Mittlerweile hätte ich ein paar Trainingsideen...müsste es mal wieder probieren.

    Auf die Idee, ihn deshalb zu kastrieren/einen Chip zu setzen, wäre ich nie gekommen, ich wüsste nicht, was das damit zu tun haben soll. Außerdem ist er Deckrüde.

    Und die Chips scheinen, nach allem was ich hier im Forum gelesen habe, auch nicht unbedenklich zu sein...wenn du in den Mitgliederbereich kannst, wirst du da noch einiges zu finden.

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  • Emmalotta
    antwortet
    Das Collies gesprächiger sind alls andere Hunde, kann ich gern bestätigen. Und das sie noch mehr maulen können, wenn sie gelangweilt sind auch.
    Z.B. wenn man bei Gassirunden zu lange stehen bleibt weil man mit jemanden ins Gespräch kommt ...*seufz*

    Nicht alles und jedes muss von der Schilddrüse kommen. Wenn man aber einen Verdacht hat sollte man dem nachgehen.

    Kastration bzw.Chip sollte auch kein Ersatz sein wo, man auch mit Erziehungstraining und Auslastung arbeiten kann (..blöder Satz, aber ich weis im Mom. nicht wie ich es anders formulieren soll...nicht bös gemeint)

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  • Tatjana2
    antwortet
    Meine Bekannte hatte vor zwei Jahren ihren Hund chem. kastrieren lassen. Es ging ihm mit der Zeit sehr schlecht, die Blutwerte waren total im Keller, Fell war struppig und er bekam Schilddrüsenprobleme.
    Erst als sie von der chem. Kastration abgesehen hat, haben sich seine Werte wieder gebessert.
    Sicherlich ist es in der Stadt für Dich nicht einfach mit Deinem lebhaften Hund, aber verliere nicht den Mut und trainiere mit ihm fleißig weiter. Er ist ja auch noch jung und kann noch viel lernen.

    Mein Labbi ist 3 1/2 kastriert, weil es das Tierheim automatisch macht, und er ist lebhaft, spielt und arbeitet gerne. Rund um toll und ich freu mich jeden Tag, auch wenn es nicht so läuft wie es sein sollte!
    LG Tatjana

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  • Sanhestar
    antwortet
    Hallo,

    nicht mal mit meinen Dalmatinern klappte die Übung "festbinden und still sein".

    Und ich frage mich, wozu z.B. gerade diese Übung in der heutigen Zeit noch Sinn macht?

    Einkauf - Hunde meist im Auto, denn anbinden vor einem Laden kann zu schnell in Diebstahl des Hundes enden

    Ablegen ohne Leine - braucht man für die BH und kann ganz anders trainiert werden, aber auch dazu braucht Hund meiner Meinung nach eine gewisse mentale Reife, die erst mit der Zeit kommt

    Und die Hütehunde sind nun mal gerne "Schatten" - das sollte eine Frau, die Shepherds hat, eigentlich wissen. Sie tun sich leichter mit ablegen plus Aufgabe.

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  • Triene
    antwortet
    Zitat von Ika81 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich auch schon gefragt, ob es ein typisches "Stadtproblem" ist... man eckt in der Stadt einfach schneller irgendwo an, gerade mit einem "lauten" Hund.

    Du machst mir Mut wenn du sagst, ich soll einfach so weitermachen!
    Ich habe gehört, der Collie ist mit 3 Jahren "fertig" und dann würde er von selbst ruhiger...
    Hat jemand mit lebhaften Collie-Rüden Erfahrung?
    Ich habe zwar keinen Collie, aber einen Mali. Collies sind nach meinen Erfahrungen gerne mal gesprächiger als andere Hunde. Wichtig ist, umso unruhiger dein Hund wird, desto ruhiger musst du werden. Hektik bringt da keinen weiter! Konzentriere dich auf deinen Hund und nicht auf die umstehenden Leute.

    Da über das Internet keine Ferndiagnosen möglich sind, such dir am besten einen guten(!) Hundetrainer in der Nähe.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Lass bitte die Finger von Chip und Kastra... so wie du deinen Hund beschreibst, könntest du nach so einem Eingriff erst Recht die Hölle auf Erden haben...
    könntest du die Werte der Schilddrüse einstellen?

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  • little Leo
    antwortet
    Er ist oft sehr aufgeregt, sofort gefrustet wenn ich ihn für wenige Minuten irgendwo anbinde (obwohl alles von Welpenalter an geübt wurde) und bellt v.a. im Dunkeln Leute an. Oft ist schwer an ihn ranzukommen da er schnell überdreht.
    Könnte mein Räuber sein (kein Collie, aber als Schapendoes auch ein Vertreter der Hütehunde)
    Räuber ist zwischenzeitlich gechipt - ich hatte mir das lange überlegt. Aber er hat wirklich unter den läufigen Hündinen gelitten.
    Er wurde mit Chip in seinem sexuell ausgelösten Verhalten deutlich entspannter, aber irgendwo anbinden konnte ich ihn trotzdem noch lange nicht. Seit einem halbem Jahr wird dieses aufgeregte, sensible Verhalten langsam besser. Er wird selbstbewußter, erwachsener. Anfang Februar hat er seinen vierten Geburtstag.
    Durchhalten, dranbleiben - und am besten nicht mit den anderen Hunden auf vergleichen.

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  • Pudelrudel
    antwortet
    Hallo Ika,

    wenn Du 20 Beiträge geschrieben hast, kannst Du Dich, wenn Du möchtest, für den Mitgliederbereich freischalten lassen. Da gibt es einen großen Thread über die Wirkung von Omega 3 Kapseln/Öl bei nervösen/ängstlichen/agressiven Hunden. Die Erfahrungen sind zum Großteil sehr gut - die Hunde werden souveräner, ausgeglichener.

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  • Ika81
    antwortet
    Zitat von Sanhestar Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bitte suche für Deinen Hund einen Trainer, der DEFINITIV Erfahrung mit Border Collies und deren Gehirnchemie hat.
    ...
    Und in allen Fällen hilft der Kastrachip überhaupt nicht.
    Ich habe einen "normalen" Collie, keinen Border. Ich habe die Hoffnung, das meine Trainerin fit mit Hütehunden ist, sie selbst hat Sheparts.
    Dank dir für deinen Beitrag, denn mir wird immer mehr klar, dass mein Hund einfach so ist wie er ist...

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  • Ika81
    antwortet
    Zitat von Pudelrudel Beitrag anzeigen
    Ist denn ausgeschlossen, daß ein körperlicher Grund vorliegt, also Schilddrüse oder so?
    Eventuell bringt Omega 3 Öl eine Verbesserung.
    Ich denke ja. Das war auch mein erster Verdacht:
    Ich habe zweimal die Schildrüse (T3, T4, TSH) testen lassen. Zuerst im unteren Bereich, 4 Wochen später absolut normal.
    Dann habe ich Folsäure und Vit.B testen lassen (Sept 2012), Folsäure war im Keller (keine Ahnung warum, barf-Ration war rechnerisch ok). Füttere nun extra viel Bierhefe und Weizenkeime. Hatte nachdem ich die Menge hochgesetzt habe tatsächlich Eindruck, er wird etwas besser/ruhiger; ich war im November krank und er bekam Fertigbarf ohne Zusätze, da wurde er schlimmer (ob nun aus Mangel an Hirn-Arbeit oder an Bierhefe, weiß ich natürlich nicht:-(
    Öle gebe ich Fischöle, Leinöl, Kokosöl im Wechsel.

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  • Ika81
    antwortet
    Ich habe mich auch schon gefragt, ob es ein typisches "Stadtproblem" ist... man eckt in der Stadt einfach schneller irgendwo an, gerade mit einem "lauten" Hund.

    Du machst mir Mut wenn du sagst, ich soll einfach so weitermachen!
    Ich habe gehört, der Collie ist mit 3 Jahren "fertig" und dann würde er von selbst ruhiger...
    Hat jemand mit lebhaften Collie-Rüden Erfahrung?

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