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BARF-Nierendiät: welche Mengen und Zusätze?

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  • Melli und Sammy
    antwortet
    Hallo!

    Erstmal recht herzlichen Dank für eure Antworten!

    Zitat von Evelyn Beitrag anzeigen
    wie ist Sammy denn ganz aktuell vom Magen her?
    Bei Rohfütterung in Ordnung, bei Trockenfutter (egal welcher Sorte) hat er immer wieder Magenprobleme. In den letzten 2 Wochen hat er sich 3 Mal übergeben.

    Als wir das erste Blutbild machen ließen, war ich gerade mitten in einer Ausschlussdiät (wg. Magen- und Hautproblemen), die ich leider wegen der Niere letztlich abbrechen musste. Ich meine aber mit größerer Wahrscheinlichkeit sagen zu können, dass er Pferd und Kartoffeln gut verträgt, Hühnchen nicht. Sehr gerne getestet hätte ich noch Rind, dazu ist es aber leider aufgrund des dringenden Anratens meines Tierarztes nicht mehr gekommen.

    Zitat von Evelyn Beitrag anzeigen
    Und wie sind seine Blutwerte ganz genau?
    Aktuelle Werte vom 10. 6.:
    Messgrößen Ist Normalwert

    Blut: (Anm. Melli: NIERENPROFIL)
    Klinische Chemie (photometrisch)
    Harnstoff 10.3 mmol/l + 3.3-8.3
    Kreatinin 91.9 µmol/l 35-106
    Gesamteiweiß 87.0 g/l + 54-75
    Albumin 36.9 g/l 25-44
    Natrium 156 mmol/l + 140-155
    Kalium 5.8 mmol/l + 3.5-5.1
    Calcium 2.3 mmol/l 2.3-3.0
    Phosphat-anorg 6.87 mmol/l + 0.7-1.6

    Harn:
    Protein-Kreatinin-Verhältnis im Harn (photometrisch)
    Eiweiß (Harn) 132.0 mg/dl < 100
    Kreatinin (Harn) 158.4 mg/dl
    Index 0.8 < 0.6 (< 1.0)

    Ein Index von 0.6-1.0 wird beim Hund als fraglich angesehen. Indizes > 1.0 (Hund) bzw. > 0.3 (Katze) sprechen für renale bzw. postrenale Niereninsuffizienzen.

    Zitat von Shilila
    Ich kaufe eh immer liebe Präperate für Menschen.
    Aus einem bestimmten Grund?

    Optovit kenne ich nicht. Gibt es das in Pulverform?

    Zitat von Shilila
    Herz und Geflügel. Eben bindegewebsarmes und helles Fleisch.
    Bindegewebsarm? Hell? Jetzt musst du mich bitte aufklären! :-)

    Ich habe mich bislang am Phosphorgehalt je 100 kcal orientiert (Quelle: "Diet and Supplements for dogs with kidney disease"):

    Ground Beef (20% fat): 62 mg phos/100 kcal
    Ground Beef (10% fat):105 mg phos/100 kcal
    Ground Turkey:
    105 mg phos/100 kcal
    Chicken, Dark Meat and Skin: 57 mg phos/100 kcal
    Beef Heart: 198 mg phos/100 kcal
    Chicken Necks (with skin): 25% meat, 36% bone, 39% skin and separable fat: 242 mg phos/100 kcal
    Chicken Necks (w/o skin): 41% meat, 59% bone: 630 mg phos/100 kcal
    White Rice (short grain): 25 mg phos/100 kcal
    Macaroni: 37 mg phos/100 kcal

    Obige Auswahl zeigt die Grundtendenzen, die die Autorin der Seite noch weiter ausführt:
    a) fettes Fleisch enthält weniger Phosphor (siehe Rind 20 % vs. 10 % Fett und Huhn mit vs. Huhn ohne Haut)
    b) dunkles Geflügel (und Rind und Lamm und Pute) enthält weniger Phosphor als helles Geflügel - Inwiefern ist also der Leitsatz "helles Fleisch" zu verstehen?
    c) weißer Reis und Nudeln sind eine in puncto Phosphorgehalt völlig unbedenkliche Proteinquelle. Gerade Milchreis gibts auch glutenfrei und aus biologischem Anbau... Aus welchen Gründen fütterst du diese Produkte lieber nicht?
    Leitsatz (siehe obige Quelle): "As a general guideline, you want to feed about half meat and half low phosphorus grains, pasta and veggies, with additional eggs and egg whites, small amounts of liver and kidney, and some high fat, low phosphorus extras like butter, whole milk yogurt, and heavy whipping cream, as long as your dog has no problems tolerating fat." Die Dame ist keine Tierärztin, hat aber extensiv recherchiert und ihre Schlussfolgerungen scheinen mir nachvollziehbar - so auch hier: Fleisch mit tendenziell hohem Phosphorgehalt wird teilw. durch nichttierisches Protein ersetzt. Insbesondere in der Anfangsphase einer Nierendiät mit BARF empfinde ich das als sichere Variante bis sich alles eingependelt hat. Wie seht ihr das?

    Shilila, du schreibst außerdem, dass du Herz fütterst: gäbe es da nicht wesentlich geeigneteres Muskelfleisch für den Nierenpatienten? Herz habe ich gleich vom Futterplan gestrichen...
    Welche Innereien fütterst du denn?

    Zitat von Shilila
    Fütterst du ab und an Essensreste, dann gib gar kein Salz dazu. Ich füttere ab und an eine Dose Thunfisch, auch dort ist Salz enthalten.
    Essensreste und Thunfisch gibt es gar nicht und isb. Thunfisch aufgrund des Phosphorgehalts auch künftig nicht. Normales Speisesalz würde ich auch nicht füttern.

    Zitat von Shilila
    Sprich, kein Getreide und viel hochwertiges Eiweiß. Warum die Niere entlasten, aber dafür die anderen Organe belasten?
    Ja, das sehe ich genauso! Deshalb liegt bei mir auch das Hauptaugenmerk auf dem Phosphorgehalt.

    Bin schon gespannt auf eure Antworten, nochmal vielen Dank!
    Liebe Grüße,
    Melli und Sammy

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  • Shilila
    antwortet
    Oh, da fällt mir ein:

    Bei uns gibt es als Zusatz noch Vitamin K1. Ist nicht direkt für die Niere, aber bessert den Allgemeinzustand des Hundes! (Erhältlich in der Apotheke als Kavit od. Kanavit.)

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  • Shilila
    antwortet
    Zitat von Melli und Sammy Beitrag anzeigen
    a) Vitamin E
    Häufig wird empfohlen dem nierenkranken Hund Vitamin E zuzufüttern, isb. wenn man Lachsöl gibt. Die biologisch aktivste Form ist das natürliche Vitamin E, das man als RRR-Alpha-Tocopherol bezeichnet. Dieses "natürliche Vitamin E" bekommt man zB bei "Doppelherz " als Produkt für den Menschen zu kaufen (Anm.: was immer "lactosefrei" hier bedeuten mag!). Vitamin E ist online aber auch als "leicht dosierbares Vitamin E Präparat " in Pulverform und im Angebot für Tiere erhältlich. Pro kg enthält so ein Präparat zB:

    * 46.000 mg Vitamin E
    * 75 mg L-Lysin
    * 12 mg Selen

    Ist diese Zusammensetzung ähnlich dem natürlichen Vitamin E für den menschlichen Verzehr? Sind L-Lysin und Selen unbedenklich? Oder würdet ihr Präparate für den Menschen in diesem Fall vorziehen?
    Ich würde mich mit dem reinen Pulver nämlich fast sicherer fühlen als "nur" mit Ölen oder Nüssen, da ich besser im Griff habe was genau er an Inhaltsstoffen bekommt. Außerdem muss ich ein wenig daran denken, dass ich dem mäkeligen Sammy kaum 25 verschiedene Öle und Nüsse und Pflanzen ins Futter geben kann und er frisst es nachher noch.

    Hu hu!
    Ich kaufe eh immer liebe Präperate für Menschen. Vit. E füttere ich in Form von Optovit dazu, gibt es in der Apotheke zu kaufen. Meine TÄ hat es abgesegnet. Mit den oben von dir genannten Zusätzen kenne ich mich nicht aus.


    b) Kalzium
    Da wenig Knochen gefüttert werden dürfen (Phosphorgehalt), ist es nötig den Kalzium-Bedarf anderweitig zu decken. Das kann gegebenfalls über gemahlene Eierschalen passieren oder aber via Kalziumcarbonat oder Kalziumcitrat, die zusätzlich als Phosphatbinder wirken. Das Carbonat soll im Falle von Nierenleiden noch idealer sein.
    Hat jemand mit Kalziumcarbonat Erfahrungen? Gerade in der Anfangsphase wäre ich über diese "zusätzliche Sicherheit" froh, da der exakte Phosphatgehalt des Rohfutters ja eher schwierig zu bestimmen ist und die Angaben hierzu auch stark schwanken...

    Genau, Calciumcarbonat ist super. Es gleich u.a. den Phoshorgehalt des Fleisches aus. Ich füttere pi mal Daumen, da es bei uns ab und an Knochen od. auch Eierschale gibt.

    c) Fette
    Bei einer Nierendiät soll der Fettanteil des Futters möglichst gesteigert werden. Ich habe nun flüssiges Schafsfett (Inhaltsstoffe: Sonnenblumenöl , Lachsöl, Dextrose [?], Glukose [?] und zusätzlichen Vitaminen [?]) und Schafsfett-Drops mit Sonnenblumenöl (Inhaltsstoffe: Schafsfett, Pansen, Omega 3 Fettsäuren) entdeckt.
    Ich könnte alternativ natürlich "pures" Hühnerfett füttern, da Sammy aber Huhn nicht gut verträgt, wäre ich von der Schafsfettalternative sehr angetan. Insbesondere von diesen Drops - was meint ihr?

    Ich füttere kein zusätzliches Fett, außer ab und an ein bißchen Butter. Auf dem Speiseplan meines Hundes stehen hauptsächlich Pansen und Blättermagen, Maulfleisch, Herz und Geflügel. Eben bindegewebsarmes und helles Fleisch.


    Was mir insgesamt an Veränderungen in der Fütterung vorschwebt (4 kg, 120 g Tagesration):

    1) Tierische Gesamtration (50 %, 60 g):
    - Größerer Anteil an Muskelfleisch: 52 g/Tag --> Pferd (Muskelfleisch), Rind (Muskelfleisch + Pansen)
    - Weniger Knochen und Innereien: je 4 g/Tag ---> Putenhälse, Innereien vom Schaf + Rind
    - zusätzlich Fett (in den 60 g nicht inbegriffen)

    2) Nichttierische Proteinquelle (30 %, 36g) *):
    - Kartoffeln, (evtl. Weizennudeln o. Ei, Rundkornreis)

    Ich füttere keinen Reis und keine Nudeln. Kartoffeln ab und an, sie sind phosphorarm. Und manchmal Hirse, eben glutenfreies Gemüse.

    3) Pflanzliche Gesamtration (20 %, 24 g/Tag)

    4) Zusätze: Lachsöl, Vitamin E, Kalzium, Himalaya-Salz, Ei (1xEi und 1xEiweiß)

    Vorsicht bei Salz! Fütterst du ab und an Essensreste, dann gib gar kein Salz dazu. Ich füttere ab und an eine Dose Thunfisch, auch dort ist Salz enthalten. Deswegen gibt es bei uns kein Salz zusätzlich.

    Grundsätzliche Überlegungen:
    - moderate to high fat
    - high quality protein
    - low phosphorus
    - replace bones with muscle meat, tripe (Pansen) and eggshells

    *) Die Notwendigkeit einer starken Proteinreduktion ist ja sehr umstritten, im Zweifelsfall kann sie sogar mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Insofern habe ich hier nur Teile des Fleisches durch pflanzliche Proteinquellen ersetzt.)

    Ich bin der Meinung, dass man einen Beutetierfresser auch mit Nierenproblemen als solchen füttern sollte. Sprich, kein Getreide und viel hochwertiges Eiweiß. Warum die Niere entlasten, aber dafür die anderen Organe belasten?

    Bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen,
    liebe Grüße,
    Melli und Sammy
    Zusätzlich gibt es bei uns ein homöopathisches Mittel (Cantharis D12).

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  • Evelyn
    antwortet
    Hallo,

    wie ist Sammy denn ganz aktuell vom Magen her?
    Bei akuten Magenproblemen ist meine Strategie (für meinen Nierenpatienten) immer diese zuallererst zu beseitigen. D.h. je nach Verträglichkeit möglichst magenschonend und gewichtserhaltend, alle 2h kleine Portionen mit soviel Flüssigkeit, wie möglich und verträglich. Am ersten Tag nach Erbrechen und Magenschmerzen gebe ich sogar nur stündlich winzige Portionen.

    Und wie sind seine Blutwerte ganz genau? Darauf müsstest Du die Rationsgestaltung und - zusammensetzung abstimmen.

    Alles Gute!
    Evelyn

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  • Melli und Sammy
    hat ein Thema erstellt BARF-Nierendiät: welche Mengen und Zusätze?.

    BARF-Nierendiät: welche Mengen und Zusätze?

    Hallo allerseits!

    Da dies (aus gegebenem Anlass) mein erster Beitrag in diesem Forum ist, möchte ich uns kurz vorstellen: "wir" sind Melanie, 22, Studentin, Büroangestellte und "Dosenöffnerin" (nur im übertragenen Sinne...) und Sammy, 7, Terriermix. Zum Haushalt gehört noch - neben anderen menschlichen Familienmitgliedern - die Retriever Hündin Yuma, 1.
    Zu diesem Forum sind wir gekommen, da Sammy erhöhte Nierenwert hat und durch das Diätfutter von Royal Canin (renal diet) sich innerhalb der letzten 2 Wochen altbekannte Probleme (Erbrechen, Magenkrämpfe, schlechte Haut, ...) wieder eingestellt haben. Sammys erster Bluttest wurde im März gemacht, die Werte hatten sich 3 Monate später im Juni weiter verschlechtert, was ich auf die zu wenig angepasste BARF-Diät in der Zeit zwischen den Bluttests zurückführe (isb. zu viel Phosphor).

    Aus diesem Grund habe ich nun einige Fragen in puncto Zusätze und Futtermengen - ich hoffe ihr könnt mir hier einige Tipps geben: (Hoffentlich ist es in Ordnung, wenn ich Links auf Produkte setze, die ich im Netz gefunden habe, sodass ihr euch dei Zusammensetzung ansehen könnt...)

    a) Vitamin E
    Häufig wird empfohlen dem nierenkranken Hund Vitamin E zuzufüttern, isb. wenn man Lachsöl gibt. Die biologisch aktivste Form ist das natürliche Vitamin E, das man als RRR-Alpha-Tocopherol bezeichnet. Dieses "natürliche Vitamin E" bekommt man zB bei "Doppelherz " als Produkt für den Menschen zu kaufen (Anm.: was immer "lactosefrei" hier bedeuten mag!). Vitamin E ist online aber auch als "leicht dosierbares Vitamin E Präparat " in Pulverform und im Angebot für Tiere erhältlich. Pro kg enthält so ein Präparat zB:

    * 46.000 mg Vitamin E
    * 75 mg L-Lysin
    * 12 mg Selen

    Ist diese Zusammensetzung ähnlich dem natürlichen Vitamin E für den menschlichen Verzehr? Sind L-Lysin und Selen unbedenklich? Oder würdet ihr Präparate für den Menschen in diesem Fall vorziehen?
    Ich würde mich mit dem reinen Pulver nämlich fast sicherer fühlen als "nur" mit Ölen oder Nüssen, da ich besser im Griff habe was genau er an Inhaltsstoffen bekommt. Außerdem muss ich ein wenig daran denken, dass ich dem mäkeligen Sammy kaum 25 verschiedene Öle und Nüsse und Pflanzen ins Futter geben kann und er frisst es nachher noch.

    b) Kalzium
    Da wenig Knochen gefüttert werden dürfen (Phosphorgehalt), ist es nötig den Kalzium-Bedarf anderweitig zu decken. Das kann gegebenfalls über gemahlene Eierschalen passieren oder aber via Kalziumcarbonat oder Kalziumcitrat, die zusätzlich als Phosphatbinder wirken. Das Carbonat soll im Falle von Nierenleiden noch idealer sein.
    Hat jemand mit Kalziumcarbonat Erfahrungen? Gerade in der Anfangsphase wäre ich über diese "zusätzliche Sicherheit" froh, da der exakte Phosphatgehalt des Rohfutters ja eher schwierig zu bestimmen ist und die Angaben hierzu auch stark schwanken...

    c) Fette
    Bei einer Nierendiät soll der Fettanteil des Futters möglichst gesteigert werden. Ich habe nun flüssiges Schafsfett (Inhaltsstoffe: Sonnenblumenöl , Lachsöl, Dextrose [?], Glukose [?] und zusätzlichen Vitaminen [?]) und Schafsfett-Drops mit Sonnenblumenöl (Inhaltsstoffe: Schafsfett, Pansen, Omega 3 Fettsäuren) entdeckt.
    Ich könnte alternativ natürlich "pures" Hühnerfett füttern, da Sammy aber Huhn nicht gut verträgt, wäre ich von der Schafsfettalternative sehr angetan. Insbesondere von diesen Drops - was meint ihr?


    Was mir insgesamt an Veränderungen in der Fütterung vorschwebt (4 kg, 120 g Tagesration):

    1) Tierische Gesamtration (50 %, 60 g):
    - Größerer Anteil an Muskelfleisch: 52 g/Tag --> Pferd (Muskelfleisch), Rind (Muskelfleisch + Pansen)
    - Weniger Knochen und Innereien: je 4 g/Tag ---> Putenhälse, Innereien vom Schaf + Rind
    - zusätzlich Fett (in den 60 g nicht inbegriffen)

    2) Nichttierische Proteinquelle (30 %, 36g) *):
    - Kartoffeln, (evtl. Weizennudeln o. Ei, Rundkornreis)

    3) Pflanzliche Gesamtration (20 %, 24 g/Tag)

    4) Zusätze: Lachsöl, Vitamin E, Kalzium, Himalaya-Salz, Ei (1xEi und 1xEiweiß)

    Grundsätzliche Überlegungen:
    - moderate to high fat
    - high quality protein
    - low phosphorus
    - replace bones with muscle meat, tripe (Pansen) and eggshells

    *) Die Notwendigkeit einer starken Proteinreduktion ist ja sehr umstritten, im Zweifelsfall kann sie sogar mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Insofern habe ich hier nur Teile des Fleisches durch pflanzliche Proteinquellen ersetzt.)

    Ich habe bislang noch nie so exakt die Mengen für BARF berechnet, bin eher Pi-mal-Daumen an die Sache rangegangen. Deshalb wäre ich sehr froh, wenn ihr mir eure Gedanken zu obigem Diätplan schreiben könntet, insbesondere was die Menge von Innereien und Knochen betrifft.

    Die Zusätze möchte ich derzeit im Sinne einer guten Überschaubarkeit aller Inhaltsstoffe so gering als möglich halten und vorerst auch "natur pur" hinter eine schnelle Problemlösung zurückstellen, da ich keine weitere Verschlechterung seiner Werte riskieren, aber so schnell als möglich zu Rohfütterung zurückkehren möchte.

    Bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen,
    liebe Grüße,
    Melli und Sammy

    PS: Noch ein kurzer Nachtrag zu Kalzium: habt ihr "Algenkalk " schon mal gefüttert? (Eigenschaften: hohe Bioverfügbarkeit, Calcium-Gehalt von 34%, Ca:Ph von ca. 420:1, Meeresalge Lithothamnium Calcareum, ca. 6g Algenkalk auf 1Kg Fleisch) Mir schwebt nämlich irgendwo im Hinterkopf, dass Algen dem nierenkranken Hund nicht gefüttert werden sollten...
    Zuletzt geändert von Melli und Sammy; 29.06.2008, 11:18. Grund: Tippfehler
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