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Barf u. TroFu beim Welpen

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    #16
    Steh heute ein wenig aufm Schlauch, wenn das komplette Huhn ca. 1000g wiegt, wie viel sind dann davon ca. knochen (kann man das überhaupt so pauschal sagen?) Ich würde ihm dann jeden Tag Huhn geben (bekomm das jetzt ziemlich günstig und einfach). mal schauen wie der output ist, vielleicht wirken ja die Innereine der verstopfung entgegen.

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      #17
      Schau mal, wie er's verträgt.

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        #18
        Hallo
        Ein Huhn hat etwa 25-29% Knochenanteile.
        Martina & Smoky
        (mit Dusty und Mounty im Herzen)

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          #19
          @esprit und die anderen:

          Vielleicht ist es für einen langjährigen "Vollblutbarfer" nicht leicht zu verstehen, dass man als BARF-Anfänger einfach Angst hat im Wachstum des Hundes Dinge falsch zu machen, die zu einer Fehlentwicklung des Hundes führen könnten.
          Ich selbst habe große Hunde und wenn man da vielleicht durch nen Denkfehler das erste Jahr mangelernährt oder das ein oder andere wichtige ständig überdosiert, dann fürchte ich einfach, dass mein Hund, seine Knochen, seine Organe das irgendwann ausbaden muss/müsen.

          Ich barfe meinen alten Rüden (10 Jahre) jetzt seit etwa einem halben Jahr.
          Das tue ich nicht, weil ihm etwas fehlt oder er jemals im Leben eine Allergie hatte, sondern um jetzt im Alter evtl Arthrosen vorzubeugen, denn noch hat er keine....
          Seine Zähne, sein Fell, sein Gangwerk, sein Geruch, seine Fitness - nichts hat sich verändert, nur seine Häufchen sind weniger (er macht nicht mehr zweimal am Tag, sondern einmal) und kleiner geworden.

          Auch meine 7 1/2 jährige Hündin hat keinerlei Allergien oder sonstiges, sie bekommt weiter TroFu.

          Mein Welpchen bekommt auch nur Teil-Barf, weil ich noch nicht so weit bin vom Wissensstand her, alles genau richtig zu machen.
          Vielleicht fühle ich mich nie sicher genug.




          LG nicole
          Liebe Grüße Nicole mit all ihren durchgeknallten Lieben

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            #20
            Hallo Nicole,
            einen "Wissensstand"zur Frischfütterung habe ich überhaupt nicht. Mir macht halt das FeFu Angst, weil meine erste Hündin das verdauungsmäßig überhaupt nicht vertragen hat und ich das kaum wieder hinbekommen habe.
            Die daraufhin frisch ernährten weiteren Hunde hatten niemals solche Probleme.
            Und bei meinen Welpen hätte ich die gleiche Angst, ihnen mit FeFu ihren Verdauungstrakt kaputt zu machen.
            Mit der Fütterung von Frischfleisch und Innereien, Milchprodukten und gelegentlich einigen Zusätzen (Hefe, Honig, Öle, Gemüse....) dagegen fühle ich mich ganz sicher. Mit natürlicher Nahrung kann man m.E. niemals ein "Zuviel" in krankmachender Menge füttern. Zuviel Knochen werden nicht verwertet, bei wenig Knochenfütterung zieht der Körper alles an Calzium bis zum letzen raus, was im Futter ist.
            Bekommen meine Welpen viel Hähnchenflügel, kommen Knochen unverdaut wieder raus, bei weniger sind niemals sichtbare Knochenanteile im Kot.
            Ich füttere nicht nach Tabellen und Berechnungen, sondern passe das Futter der Akzeptanz der Welpen an. Man merkt schnell, wenn sie etwas nicht mehr recht mögen.
            3 Tage hintereinander Leber ginge gar nicht (beispielsweise).
            Was kann man also so falsch machen, wenn man Abwechslung in die Fütterung bringt und die Hunde mit Appetit fressen, eine gute Verdauung haben, munter sind, ein glänzendes Fell und Klare Augen haben, die Knochen fest und gerade gewachsen?

            Außerdem sind die (erwachsenen) Hunde so verschieden in ihren Futtervorlieben, da käme ich mit einem Einheits(FeFu)-Brei garnicht zurecht

            Und wenn man sich dann auch hin und wieder in Erinnerung ruft, dass Kinder auch nicht mit Berechnungen nach Tabelle ernährt werden....

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              #21
              Zitat von esprit Beitrag anzeigen
              Hallo Nicole,
              einen "Wissensstand"zur Frischfütterung habe ich überhaupt nicht. Mir macht halt das FeFu Angst, weil meine erste Hündin das verdauungsmäßig überhaupt nicht vertragen hat und ich das kaum wieder hinbekommen habe.
              Die daraufhin frisch ernährten weiteren Hunde hatten niemals solche Probleme.
              Und bei meinen Welpen hätte ich die gleiche Angst, ihnen mit FeFu ihren Verdauungstrakt kaputt zu machen.
              Mit der Fütterung von Frischfleisch und Innereien, Milchprodukten und gelegentlich einigen Zusätzen (Hefe, Honig, Öle, Gemüse....) dagegen fühle ich mich ganz sicher. Mit natürlicher Nahrung kann man m.E. niemals ein "Zuviel" in krankmachender Menge füttern. Zuviel Knochen werden nicht verwertet, bei wenig Knochenfütterung zieht der Körper alles an Calzium bis zum letzen raus, was im Futter ist.
              Bekommen meine Welpen viel Hähnchenflügel, kommen Knochen unverdaut wieder raus, bei weniger sind niemals sichtbare Knochenanteile im Kot.
              Ich füttere nicht nach Tabellen und Berechnungen, sondern passe das Futter der Akzeptanz der Welpen an. Man merkt schnell, wenn sie etwas nicht mehr recht mögen.
              3 Tage hintereinander Leber ginge gar nicht (beispielsweise).
              Was kann man also so falsch machen, wenn man Abwechslung in die Fütterung bringt und die Hunde mit Appetit fressen, eine gute Verdauung haben, munter sind, ein glänzendes Fell und Klare Augen haben, die Knochen fest und gerade gewachsen?

              Außerdem sind die (erwachsenen) Hunde so verschieden in ihren Futtervorlieben, da käme ich mit einem Einheits(FeFu)-Brei garnicht zurecht

              Und wenn man sich dann auch hin und wieder in Erinnerung ruft, dass Kinder auch nicht mit Berechnungen nach Tabelle ernährt werden....
              Kann nur wieder voll und ganz zustimmen!!!

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                #22
                Also ich habe ja auch einen Welpen im Haus. Bayo ist heute 13 Wochen alt geworden. Ich habe 2006 mit dem Barfen begonnen, aber Bayo ist auch der erste Welpe, den ich so aufziehe. Ich kann gut nachvollziehen, dass man sich Sorgen macht. Bekommt der Welpe genug Calcium? Was ist nun mit diesem Phosphorgehalt? Sind Knochen wirklich gut für den Hund? Und dann geht man auch noch zum TA und der fragt, was der Hund bekommt - man antwortet BARF und wird doof angeschaut und es wird wortreich vom Mediziner daran gezweifelt, ob man da das Richtige tut. Das schafft keine Sicherheit, klar.

                Wie soll man also sicher sein? Ganz einfach, man hört auf sein Bauchgefühl. Wie ziehen wir Menschen denn unsere Kinder groß? Kein Mensch berechnet da irgendwas, kein Baby bekommt jeden Tag zu jeder Mahlzeit ALLE Nährstoffe, die es möglicherweise brauchen könnte. Das ist ein völlig absurder Gedanke. Wir machen es selbst nicht so, warum sollte es bei Hunden anders sein?

                Ich kann nur dazu raten, einen Welpen zu barfen, denn ich mache mir eher Sorgen darum, was ich dem Hund antue, wenn er wegen des Fertigfutters zu schnell wächst oder mit 10 Monaten schon Arthrose bekommt. Oder dass der Welpe sämtliche Allergien der Welt aufsammelt, weil Fertigfutterhersteller noch nie etwas von oraler Toleranz gehört haben.

                Man braucht natürlich ein wenig Mut und muss sich täglich daran erinnern: wie sehr achte ich eigentlich auf meine eigene Ernährung? Wahrscheinlich gar nicht. Da geht es dem Hund schon besser, wenn man sich hinsetzt und einen Futterplan bastelt. Ich mache mir mehr Gedanken um die Ernährung meiner Hunde als um meine eigene - das ist doch bezeichnend. Was soll da noch schief gehen?

                Man kann gar nichts falsch machen, wenn man sich an die grobe Richtlinie 80% Fleisch, 20% Gemüse hält. Wenn im Fleisch dann noch 10-30% Knochen enthalten sind, muss man sich um das Calcium keine Gedanken machen. Ein paar Zusätze gut ist. Wenn man abwechslungsreich füttert, kann man nichts falsch machen.

                Mit Fertigfutter (speziell mit dem für Welpen) hingegen, kann leider so einiges schief gehen... ich spreche leider aus Erfahrung.

                Nur Mut, Leute. Hier im Forum bekommt man immer eine Antwort, wenn man sich mal unsicher ist und irgendwann geht alles in Fleisch und Blut über...
                Liebe Grüße,
                Nadine mit CKCS Alastair & RR Bayo sowie Seelenhund Neo im Herzen

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                  #23
                  Hallo,

                  ich weiß, ich bin schrecklich, aber....

                  Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen

                  Wie soll man also sicher sein? Ganz einfach, man hört auf sein Bauchgefühl. Wie ziehen wir Menschen denn unsere Kinder groß?
                  Den Vergleich kenne ich, aber für mich hinkt er dahin gehend, dass Kinder einfach sehr viel langsamer wachsen, als Hunde, sie haben also vielmehr Zeit alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen.


                  Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen
                  Man kann gar nichts falsch machen, wenn man sich an die grobe Richtlinie 80% Fleisch, 20% Gemüse hält. Wenn im Fleisch dann noch 10-30% Knochen enthalten sind, muss man sich um das Calcium keine Gedanken machen. Ein paar Zusätze gut ist. Wenn man abwechslungsreich füttert, kann man nichts falsch machen.
                  Wie kommen diese 10-30 % zu Stande? Was braucht mein Hund in der Zahnung etc. Und was sind "ein paar Zusätze"?
                  Entschuldigt, aber genau solche Aussagen machen mich sehr unsicher.

                  Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen
                  Nur Mut, Leute. Hier im Forum bekommt man immer eine Antwort, wenn man sich mal unsicher ist und irgendwann geht alles in Fleisch und Blut über...
                  Das ist auch super so und ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass es ein solches Forum gibt.



                  LG nicole
                  Liebe Grüße Nicole mit all ihren durchgeknallten Lieben

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                    #24
                    Den Vergleich kenne ich, aber für mich hinkt er dahin gehend, dass Kinder einfach sehr viel langsamer wachsen, als Hunde, sie haben also vielmehr Zeit alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen.
                    Nur weil ein Lebewesen langsamer wächst, muss also nicht nachgerechnet werden? Okay, dann nehmen wir zum Vergleich einen Wolf her. Wölfe und Hunde kann man sogar verpaaren - also scheinen Sie ziemlich ähnlich zu sein. ;-)
                    In der Natur herrscht meistens Mangel und dennoch wachsen alle möglichen Raubtiere gesund und natürlich auf. Ein Hund hat es da schon besser. Er bekommt jeden Tag etwas zu fressen und ist nicht auf sein Jagdglück angewiesen. Abwiegen und einzeln ausrechnen ist in der Natur völlig unmöglich. Das machen wir übrigens auch bei anderen (schnellwachsenden) Haustieren nicht so. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und kein Schwein, kein Rind, keine Ziege, kein Kaninchen, kein Pferd, kein Huhn und kein Hund hat dort irgendwas Abgewogenes in seiner Jugend bekommen. Die Tiere fraßen bei den Elterntieren mit und kein Tier bekam Industriefutter.

                    Wie kommen diese 10-30 % zu Stande? Was braucht mein Hund in der Zahnung etc.
                    Die 10-30% entsprechen ungefähr dem Knochenanteil eines Beutetiers. Daher nimmt man diesen Wert als Grundlage. Wenn Du es mit dem Ca genau nehmen willst, dann rechne es einfach aus. Ein Welpe braucht ca. 120 mg/kg Körpergewicht am Tag. Und nun kannst Du ausrechnen, welche Knochen Du geben musst, um diesen Bedarf zu decken. Oder welches Ersatzprodukt Du an Stelle der Knochen füttern musst. Die Natur nimmt übrigens bei der Zurverfügungstellung von Nahrung keine Rücksicht darauf, ob ein Wolfswelpe zahnt oder nicht. Daher ist es auch nicht nötig, während dieses Prozesses mehr Ca zu füttern. Schau dazu mal in Swanie's Welpenbroschüre auf S. 29 - in der Mitte steht etwas zur Zahnung.


                    Und was sind "ein paar Zusätze"
                    Zusätze sind für mich: wertvolle Öle und Eier, eine Prise Salz - diese Dinge gibt es regelmäßig. Öl täglich, Eier zwei Mal, Salz einmal pro Woche. Der Grund, warum es Öle geben muss, liegt an der "minderwertigen" Qualität des Industriefleisches, welches wir nun mal unseren Hunden geben (und auch selbst essen). Es ist nicht reich genug an Omega-6 und -3-Fettsäuren. Eier enthalten Biotin und sind wertvolle Eiweißlieferanten. Mehr Zusätze braucht ein gesunder Hund eigentlich nicht. Man kann aber ab und zu ein paar Kräuter+Algen oder Bierhefe zum Futter hinzufügen, um es aufzuwerten. Algen enthalten z.B. Jod. Diese Zusätze schaden auf jeden Fall schonmal nicht, der Hund kann viele Spurenelemente daraus ziehen. Immerhin verfüttern wir kein ganzes Beutetier und so kann man versuchen, es nachzustellen. Man kann auch noch Milchprodukte oder Getreide füttern, wenn der Hund es verträgt. Er braucht es jedoch nicht unbedingt.


                    Ich verstehe Deine Verunsicherung. Mir ging es am Anfang nicht anders und nun, da ich einen Welpen groß ziehe, achte ich umso mehr darauf und bin mir auch teilweise unsicher. Das ist normal und wurde uns jahrelang geprädigt - TÄ, die Werbung; jeder sagt uns, dass ein Hund nach Plänen ernährt werden muss, nach Plänen der Industrie und dass es ganz schlimm ist, wenn der Hund nicht täglich alle Nährstoffe bekommt, die er brauchen könnte.

                    Wichtig ist halt, dass man abwechslungsreich füttert. Denn dann deckt man über einen längeren Zeitraum alle Nährstoffe ab. Wenn man unsicher ist, kann man einige Dinge auch nachrechnen - wie z.B. den Calciumbedarf. Dann geht man auf Nummer sicher.

                    Wenn ich so überlege, was Fertigfutter aus meinem lieben Neo gemacht hat (nämlich einen Allergiker), dann halte ich es für viel wahrscheinlicher, bei der Fütterung von Fertignahrung einen Fehler zu machen. Die viel zu hohen Ca-Anteile im Fertigfutter sind gerade für Welpen schädlich. Manchmal ist weniger halt mehr. Außerdem enthalten viele Fertigfutter zu viel Getreide. Das ist völlig unnatürlich (für einen Hund, für ein Huhn nicht). Wie soll ein Hund gescheit aufwachsen, wenn er Proteine aus Mais ziehen soll? Einem Getreide, was auch noch minderwertiges Eiweiß zur Verfügung stellt.... oder gar aus Weizen? Dem Getreide, was der Allergieauslöser schlechthin bei Hunden ist? Wozu braucht der Welpe die Farbstoffe im Futter? Und die Konservierungsstoffe? Warum soll er künstliche Vitamine zu sich nehmen? Wozu genau braucht er Geschmacksverstärker?

                    Ich bin kein Ernährungsprofi und barfe auch erst seit 3 Jahren, aber ich glaube, ich kann bei meiner Ernährungsvariante weniger falsch machen als mit Fertigfutter. Ich glaube, selbst wenn ich irgendeinen Nährstoff nicht 100%ig nach Lehrbuch abbilden kann, oder die Futtermenge nicht 100%ig stimmt, ist das längst nicht so schädlich, wie dem Hund täglich krebserregende und allergieauslösende Substanzen zuzuführen, die er teilweise noch nicht einmal als wirkliche Nahrung verwerten kann.
                    Liebe Grüße,
                    Nadine mit CKCS Alastair & RR Bayo sowie Seelenhund Neo im Herzen

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                      #25
                      @Shiraa:

                      Vielleicht liegt es wirklich daran, dass ich noch blutiger Anfänger bin und damit noch sehr unsicher.

                      Du vergleichst die Aufzucht unserer Hunde mit der von wilden Wölfen. Du weißt aber auch, dass eben nicht alle Wölfe durchkommen. Und dass sie von ihren Beutetieren genau das fressen, was sie gerade benötigen. Genau das können wir mit unseren Hunden nicht bzw. wir tun es nicht. Die wenigsten von uns werfen wohl ganze Futtertiere in den Garten.....

                      Alle unsere Hunde (mit den Jahren sind es mit der Kleinsten insgesamt 6) sind bis vor einem halben Jahr nur mit industriellem TroFu groß geworden. Keiner von denen hatte Allergien, Arthrosen etc. Vielleicht hatten wir Glück, aber unseren Hunden hat es bislang nicht geschadet und alt wurden sie auch alle (zumindest die, die schon tot sind).
                      Ja, und jetzt stehe ich da, finde Gefallen an der Rohfütterung, bin aber eben auch sehr unsicher, etwas grundlegendes falsch zu machen und meinen Hund letztlich dafür bezahlen zu lassen.

                      Meine Kleine bekommt derzeit roh und TroFu, sie wächst schön langsam und recht gleichmäßig.
                      Vielleicht wage ich den Schritt irgendwann und stelle komplett um, aber sicher weiß ich das noch nicht.
                      Zumal ich auch einen Mann habe, der nicht mitzieht und wenn der füttern muss, dann habe ich bei roh ein Problem.
                      Mal sehen, was die Zeit bringt.



                      LG nicole
                      Liebe Grüße Nicole mit all ihren durchgeknallten Lieben

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                        #26
                        Natürlich komme nicht alle Tierwelpen in der Natur durch und es kommt auch vor, dass Hundewelpen sterben. In der Natur herrscht aber halt ein ganz anderer Mangel. Es gibt einfach nicht jeden Tag einen reich gedeckten Tisch. Das kannst Du natürlich anders gestalten, denn Du servierst Deinem Welpen wahrscheinlich 4mal pro Tag eine Mahlzeit. Hinzu kommt, dass Tiere in der Wildnis sich auch verletzen und an den Folgen verenden - auch hier schafft der Mensch mit TA-Besuchen weitestgehend Abhilfe.

                        Im Übrigen können sich Wolfswelpen nicht am Beutetier "bedienen" und das fressen, was sie gerade brauchen. Soweit ich weiß, stehen sie ganz unten in der Rangordnung und zuerst machen sich die ranghöheren Tiere über die Beute her und der Rest des Rudels bekommt was übrig bleibt. Manchmal finden Wölfe auch "nur" Aas und es fehlen dort vielleicht schon Körperteile. Und gerade weil in der Natur die Fütterung so ungleichmäßig ist (sowohl zeitlich als auch in Bezug auf die Nährstoffversorgung), musst Du Dir keine Sorgen darüber machen, ob Du wirklich in jeder der vier Mahlzeiten alles zusammenstellst, was es gibt. Das spielt nicht einmal innerhalb einer ganzen Woche eine Rolle.

                        Aber wenn Du ausgewogen fütterst, kann es nicht zu einer Unterversorgung kommen. Schließlich stellst Du hochwertige Nährstoffe zur Verfügung, auf die das Verdauungssystem des Hundes auch wirklich ausgelegt ist. Wer kann mir denn sagen, ob ein Hund all die künslichen Mineralien und Vitamine überhaupt verwerten kann? Darüber ist man sich ja selbst im Humanbereich nicht einig.

                        Ich kann aber verstehen, dass man verunsichert ist. Erst recht, wenn man nicht von der Familie/dem Partner unterstützt wird. Teilbarf ist ja schonmal besser als 100% Industriefutter zu geben. Mein Hund war übrigens nicht der einzige, der plötzlich an einer Allergie erkrankte. Es erkranken immer mehr Hunde an merkwürdigen Zivilisationskrankheiten. Hunde sind realtiv zähe Zeitgenossen. Sie überleben ja auch als Straßenhund irgendwie. Daher verkraften sie auch Industriefutter mehr oder gut...
                        Liebe Grüße,
                        Nadine mit CKCS Alastair & RR Bayo sowie Seelenhund Neo im Herzen

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