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BARF-Neuling: Nochmal viele Fragen

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    BARF-Neuling: Nochmal viele Fragen


    Langsam bin ich völlig verwirrt.
    Solte ich vielleicht lieber nicht soviel lesen hier?

    Ist eine Gabe von Kohlenhydraten jetzt notwendig oder nicht? (zum Abbau von Phosphor in der Niere? oder so?)

    Was ist bei Fütterung von Kartoffeln, Nudeln, Reis zu beachten/wichtig zu wissen? (außer kochen)

    Muß ich andere Getreide (z.b. Hirse) füttern?

    Wenn ich mir nämlich so anschau, was viele hier aus m Reformhaus oder sonstwo her noch zusätzlich zu Fleisch und Gemüse füttern... dann begreif ich nicht, wie noch gesagt werden kann, BARF ist einfach und nur unwesentlich teurer als "mittelklassiges" TroFu.
    Mir dreht sich da der Kopf -
    was ich alles beachten muß - oder doch nicht?
    und die Kosten scheinen sich dann auch immer mehr zu summieren...

    Wie ist denn nun der Stand Ca/Ph?
    - Verhältnis möglichst einhalten?
    - oder in erster Linie die Ca-Versorgung sicherstellen?
    - Die liegt auch noch bei 50-80mg/kg/Tag?

    Ich versuche jetzt die Pläne von Swanie
    70/30 - Fleisch/Gemüse
    50% Muskel
    20% Pansen
    15% Innereien
    15% RFK
    einzuhalten
    und nicht so viel mit dem Ca/Ph Verhältnis zu rechnen - ich mach mich ja irre...

    Meine Hunde erhalten momentan bei ca. 22 kg Körpergewicht eine durchschnittliche Tagesration von 500g (ältere Hündin) bzw. 700g (junger Rüde); also gut 2,5% bzw. gut 3,5% der Körpermasse. (kein Getreide, nur selten Kartoffel,Reis)
    Dabei nehmen sie leicht ab -obwohl momentan nur wenig aktiv- und sind deutlich hungriger als unter TroFu.

    Gebe ich zuwenig Fett?
    - sollte Fett nicht etwa 10-20% des Muskelfleisches ausmachen?
    Das erreiche ich definitiv nicht.
    Mein Fleisch ist, finde ich, eher mager -
    - wie und womit kann ich Fett am besten aufstocken?
    - Zählen Öle auch als Fett?

    Wozu zähle ich denn Sachen wie Knorpel, Euter, Haut und Sehnen...?


    Fragen über Fragen - ich hoffe ihr könnt Licht ins Dunkel bringen

    LG Tina
    LG Tina mit Fram und Easy
    R.I.P. Felix, Evan und Caja - I'll always love you

    #2
    Hallo Tina,

    Zitat von Cajamaus Beitrag anzeigen

    Langsam bin ich völlig verwirrt.
    Solte ich vielleicht lieber nicht soviel lesen hier?

    Ist eine Gabe von Kohlenhydraten jetzt notwendig oder nicht? (zum Abbau von Phosphor in der Niere? oder so?)

    Der Hund holt sich seine Energie hauptsächlich aus Fett. Eine Fütterung von Getreide ist nicht unbedingt notwendig.

    Was ist bei Fütterung von Kartoffeln, Nudeln, Reis zu beachten/wichtig zu wissen? (außer kochen)

    Außer dass ich diese Lebensmittel bei einem krebskranken Hund und einem Hund mit Arthrose nicht füttern würde, eigentlich nix.

    Muß ich andere Getreide (z.b. Hirse) füttern?

    Hirse halte ich neben Reis für eine sehr gute Kohlenhydratquelle. Hirse kann man z.B. bei Arthrose verfüttern. Die Kieselsäure wirkt sich positiv auf die Entzündungen aus.

    Wenn ich mir nämlich so anschau, was viele hier aus m Reformhaus oder sonstwo her noch zusätzlich zu Fleisch und Gemüse füttern... dann begreif ich nicht, wie noch gesagt werden kann, BARF ist einfach und nur unwesentlich teurer als "mittelklassiges" TroFu.
    Mir dreht sich da der Kopf -
    was ich alles beachten muß - oder doch nicht?
    und die Kosten scheinen sich dann auch immer mehr zu summieren...

    Wie ist denn nun der Stand Ca/Ph?
    - Verhältnis möglichst einhalten?
    - oder in erster Linie die Ca-Versorgung sicherstellen?
    - Die liegt auch noch bei 50-80mg/kg/Tag?
    Irgendein Ca/Ph - Verhältnis einhalten ist Quatsch. Du brauchst eine bestimmte Menge an Ca pro Tag. Ca 20% der Gesamtfleischmenge besteht bei mir aus RFK.

    Ich versuche jetzt die Pläne von Swanie
    70/30 - Fleisch/Gemüse
    50% Muskel
    20% Pansen
    15% Innereien
    15% RFK
    einzuhalten

    und nicht so viel mit dem Ca/Ph Verhältnis zu rechnen - ich mach mich ja irre...

    Genau. Das macht irre. Und das muss nicht sein.

    Meine Hunde erhalten momentan bei ca. 22 kg Körpergewicht eine durchschnittliche Tagesration von 500g (ältere Hündin) bzw. 700g (junger Rüde); also gut 2,5% bzw. gut 3,5% der Körpermasse. (kein Getreide, nur selten Kartoffel,Reis)
    Dabei nehmen sie leicht ab -obwohl momentan nur wenig aktiv- und sind deutlich hungriger als unter TroFu.

    Gebe ich zuwenig Fett?
    - sollte Fett nicht etwa 10-20% des Muskelfleisches ausmachen?
    Das erreiche ich definitiv nicht.
    Mein Fleisch ist, finde ich, eher mager -
    - wie und womit kann ich Fett am besten aufstocken?
    - Zählen Öle auch als Fett?

    Ja, Öle zählen auch als Fett. Besser ist jedoch tierisches Fett. Auch Butter geht. Beim Tierhotel zum Beispiel bekommt man auch Pferdefett.

    Wozu zähle ich denn Sachen wie Knorpel, Euter, Haut und Sehnen...?

    Knorpel würde ich im weiteren Sinne zu Knochen zählen. Auch wenn es längst nicht so viel Ca enthält.
    Euter und Haut sind sehr fettreich und ein hervorragender Energielieferant.
    Sehnen gebe ich äußerst selten zur Beschäftigung.



    Fragen über Fragen - ich hoffe ihr könnt Licht ins Dunkel bringen

    LG Tina
    Und wird das Dunkel schon heller?

    Kommentar


      #3
      ruhig Blut....

      hallo tina

      sabine hat dir eigentlich genau die richtigen antworten gegeben.

      öle zähle ich zwar nicht zu 'fett' im allgemeinen, sondern zu nahrungsergänzungen fett im eigentl. sinn ist bei mir immer tierischen ursprungs. zu mageres fleisch sollte man nicht regelmässig füttern.
      schau, dass hühnchenfleisch zb. noch mit haut bekommst. pansen ist auch fettiger.

      wenn du analog dem beutetierschema die nahrungsmittel zusammen stellst, musst du dir über das ca-ph-verhältnis keine sorgen machen. so wie dein plan aussieht, ist das absolut in ordnung

      diejenigen die noch in reformhäusern für ihre hundis supplements aller art einkaufen, wollen einfach nur zuviel des guten für ihre hundis. das ist kein muss und gehört für mich zu den exklusiv-barfern
      genauso wie einige hier biofleisch bevorzugen, andere 'normales' fleisch. so reicht es auch aus, wenn die vitamine mit nahrungsmitteln (fleisch-knochen-grünzeug &co) und nicht noch als kurbeigabe in tablettenform gegeben werden. ausnahme kranke od. immunschwache hunde.

      also, mach dich nicht verrückt, man kann aus allem eine philosophie machen.
      grüessli

      patricia

      „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“
      (Arthur Schopenhauer)

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        #4
        Hallo Tina,

        patricia hat recht. Ich mach mich da auch nicht verrückt. Bei mir gibt es nicht viele Zusätze, hat er ja alles mit im Fleisch und Grünzeug.

        Wenn ich mir so meinen Wonneproppen ansehe, mit seinem glänzenden Fell, scheint ihm wohl nichts zu fehlen. Er hat zwar ein klein bischen abgespeckt, aber das ist offensichtlich normal.
        Wenn Du weiterhin bei 3,5% bleibst ist das gut. Jaimy bekommt auch nicht mehr Futter. Allerdings teile ich das auf, Früh die Hälfte, Abends die Hälfte. Das mit dem Hunger sollte sich nach ein paar Tagen geben. War bei uns auch so.

        LG
        Conny

        Kommentar


          #5
          du machts dich grad wirklich verrückt,
          gebe meinen vorrednern recht.

          wenn du dir wegen dem fettreich sorgen machst,
          schreib doch einfach was du an fleischsorten fütterst
          oder guck mal bei der suchfunktion, gibt ganz oft threads, in denen danach gefragt wird.

          wenn deine hunde gesund sind würd ich mich an deiner stelle einfach an swanies prozentuale angaben halten.
          damit fährst du richtig.
          Gruß Tina

          Kommentar


            #6
            Hallo Tina,
            kann mich meinen Vorrednern nur anschließen - mach dich nicht verrückt. Dass die Hunde zu Anfang leicht abnehmen ist normal. Wenn es dir zu viel wird, füttere einfach mehr. Dann eben 3 bzw. 4 %, es regelt sich sowieso innerhalb einiger Wochen ein.
            Was ich persönlich wichtig finde ist, anfangs - ruhig 2-3 Wochen - möglichst nur eine Sorte Fleisch (z.b. Rind) zu geben und auch nur wenige Sorten Obst/Gemüse. Dann so wochenweise immer etwas Neues dazu nehmen. Wird mal etwas nicht so gut vertragen, weißt du schneller, woran es liegen könnte.

            Manche finden zu Anfang auch ein Futtertagebuch hilfreich, in dem sie grob festhalten, was gefüttert wurde.
            Liebe Grüße von Elke
            mit kleiner Jessy im Jetzt und Momo und Lazy ganz fest in unseren Herzen, aber eigentlich mit allen Hunden die schon bei uns waren

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              #7
              Danke Euch!
              Ihr beruhigt mich wirklich!
              Ja ich mach mich schnell verrückt, weil ich ja nur das beste für meine Wuffs will und nix falsch machen will...

              Ich bin jetzt in der 4.BARF Woche und füttere noch hauptsächlich Rind. Ab und zu Geflügel und Fisch. Mit Innereien und Knochen tun wir uns noch ein wenig schwer, tasten uns aber ran...

              Meine beiden mochten bisher eigentlich alles -
              ok, ein mal gabs Lammrippchen, die haben sie erst mal komisch angeguckt...
              auch Gemüse wird so verputzt.
              Jetzt klauen sie sogar schon den Meerschweinchen ihre Karotten...

              Ein Futtertagebuch führe ich schon. Ich mach mir im Vorfeld erst mal n Wochenplan fertig, in den ich die entsprechenden Portionen einteile.
              Einfach um erst mal n Gefühl für Mengen und Aufteilung zu bekommen.

              Wenn ihr noch mehr Tipps oder so habt, immer her damit!

              LG Tina
              LG Tina mit Fram und Easy
              R.I.P. Felix, Evan und Caja - I'll always love you

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