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Futter-ich bin ratlos

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    Futter-ich bin ratlos

    Hallo alle zusammen,<br /> <br /> mein SH-Mix Rübe macht mich mit seinem Futter wahnsinnig .<br /> Ich habe Rübe im Februar aus dem Tierheim übernommen und bis heute kein Futter gefunden was er regelmäßig frisst. <br /> Zur Info: Ich habe Rübe mit schwer entzündeten Pfoten und mit offenen, blutigen Stellen zwischen den Ballen übernommen. Wir kennen leider die Ursache immer noch nicht. Nach 2 Tierärzten, 2 Heilpraktikern und jeder nur denkbaren Untersuchung gibt es einfach keine Ursache.<br /> <br /> Die ersten 1-2 Wochen wollte er überhaupt gar nicht fressen, frisch aus dem Tierheim ist das auch verständlich. <br /> Dann sollten wir vom Tierarzt her eine Ausschlussdiät mit Pferd machen. Haben wir 4 Wochen probiert, der Hund war dann so abgemagert, das ich abgebrochen habe. Ich habe da auch zum ersten Mal gesehen, das ein Hund seine Futterschüssel wegen Ekel einfach umkippt und weggeht.<br /> Danach kam die Dosen-und Trockenfutter-Phase. Dosenfutter mag er nicht, bei Trockenfutter hab ich zum Glück 2 Sorten gefunden und Rübe hat wieder gutes Fell und ein super Gewicht. Da ich aber der Meinung bin, die Heilung der Pfoten kann man mit guten Futter unterstützen, möchte ich gerne auf barf oder wenigstens barf-ähnlich umsteigen. Also habe ich erstmal selbst gekocht um rauszufinden was er frisst. Übrig geblieben ist gebratenes Hähnchen, in Ei gebratener Reis, Hüttenkäse und Fleischwurst, ab und zu mal ganz wenig Hühnerinnereien. <br /> Dann hab ich mir einen Vertreter für Frischfleisch kommen lassen ( Vertrieb für Bio-Frischfleisch, Trockenflocken usw. ). Auch totale Fehlanzeige, seit 10 Tagen mümmelt Rübe sich ein paar Bröckchen aus der Schüssel oder schubst die Schüssel mit der Nase ganz aus dem Zimmer. <br /> <br /> Habt Ihr noch Ideen womit ich diesem bekloppten Hund das Essen schmackhaft machen kann ? ich würde ihn gerne frisch und sauber ernähren. Aber wenn er nichts mag, gebe ich ihm weiter Trockenfutter. Davon frisst er wenigstens ausreichend.<br /> <br /> Schonmal vielen Dank für Eure Tips und Ideen.<br /> Und sorry für den ellenlangen Text

    #2
    Was mich bei solchen Fragen immer ein wenig stört/ irritiert,ist das Wort "kochen".
    Oder bezieht sich das jetzt nur auf den Reis usw bei Dir?
    Beim Barfen, wird das Fleisch roh verfüttert aber es gibt auch Hunde, die es nicht sofort fressen.
    Hast Du es schon mal mit grünem Pansen versucht ( nicht gekocht!)?
    Wir hatten nämlich mit einem unserer Hunde ganz zu Anfang auch das Problem, das er fast alle Fleischsorten den Rücken kehrte. Außer grünem Pansen.
    Hat sich heute aber geändert.

    Wenn Euer Hund absolut nicht an rohes ran geht, so koche einfach mal mehrere Sorten Fleisch ab und schau woran er heran geht.
    Die Koch bzw. Garzeit, verringerst Du dann langsam, bis er es halt ganz roh bekommt.

    Aber mit Pansen, würde ich als erstes anfangen.
    Stell ihm das hin, als wäre es das normalste von der Welt. Also nicht bei stehen bleiben und ihn beobachten oder großartig "mit ihm diskutieren".
    Manche mögen gern alleine fressen andere müssen Herrchen oder Frauchen im Blickfeld haben ;-)
    Lass auch erstmal Gemüse & Co, weg, denn es kan auch sein, das er deshalb nicht ans Fleisch geht ( diese Erfahrung, habe ich bei einem unserer Hunde nämlich auch gemacht).

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      #3
      Hallo Kerstin,

      also rohes Fleisch rührt Rübe gar nicht an, Gemüse auch nicht. Ich hab das Fleisch gebraten und dann 1 EL roh druntergerührt, für den Geschmack. Er frisst schön sauber um das rohe drumrum.
      Deshalb hatte ich als ersten Versuch alle möglichen Fleisch und Gemüsesorten gekocht, um auszuprobieren, was für Rübe überhaupt in Frage kommt.
      Frischer Pansen war jetzt bei dem Bio-Fleischlieferanten auch dabei, macht aber auch keinen Unterschied.
      Aber ich bin ja mind. so dickköpfig wie der Hund. Er bekommt seit 10 Tagen nur das Frischfutter ( momentan ja gebraten mit etwas Rohem dabei) und nichts anderes. Keine Leckerchen oder sonstwas nebenher. Sonst denkt der Hund noch er könnte bei mir bestellen wie im Restaurant.
      Achso, und beim fressen muss ich quasi Pfötchen halten.

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        #4
        Zitat von Ombia Beitrag anzeigen
        Achso, und beim fressen muss ich quasi Pfötchen halten.
        Was macht er, wenn Du ihn dabei alleine lässt?

        Kommentar


          #5
          Hallo Ombia,

          einmal zu dem Hund, es ist ein Tierheimhund.
          Du weißt also nicht, was er erlebt hat. Sprich, wer weiß, was er früher beim Besitzer erhalten hat.
          Ich habe einen ehem. Straßenhund und kann deine Odisee verstehen.
          Wichtig ist, setzte dem Hund nicht zuviel verschiedenes Futter vor, er wird mäkelig.
          Wenn du Fleisch abkochst, ist das auf Dauer kein Barfen, sondern beim Kochen gehen wichtige Mineralien etc. flöten. Pansen vertragen nicht alle Hunde roh, und muß bei manchen behandelt werden.

          Deine Idee ist löblich, würde aber überdenken, was willst du und was tut dem Hund gut. Es gibt hochwertiges Hundefutter, das man einem Hund geben kann, ich füttere Marengo und andere User Wolfsblut etc.
          Es gibt gute Literatur über Barfen und es ist wichtig, das du dich da einliest, weil falsches Barfen die Tiere krank macht.
          Meine Hündin hat auch kein rohes Fleisch vertragen und ich habe es abgekocht, nach einem Monat hatte sie Juckreize ohne Ende. Und ich las mich in gute Literatur ein und verstand, barfen muß man richtig machen, damit es gesund für das Tier ist. Da mein Hund ein Darm-Magen-Leiden hat, habe ich das Barfen eingestellt, sie das rohe Fleisch nicht verdauuen konnte und zweitens, weil sie mir das rohe Fleisch in jede Ecke/Sofa/Kissen schob, weil sie bis heute Angst hat, vor Hungerzeiten.

          Es ist so, das es Hunde mit Esstörungen (Verhaltensauffälligkeit Essen wegschupsen/Essen verweigern/Essen ignorieren etc.) gibt.
          Sprich, einmal vom Verhalten und andernmal, wegen Magenproblemen.
          Wichtig ist, das der Hund konsequent gefüttert wird. Je mehr Angebot du machst, desto mehr wird er mäkelig.
          Wichtig ist, zu überlegen, ob der Hunde ein Verhaltensauffälligkeit hat. Mein Hund, verweigert bis heute das Fressen - außer ich reiche es ihm und bin bei ihm auf dem Boden, und alles ist still. Diese Verhaltensauffälligkeit hat der Hund von Anfang an mitgebracht.

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            #6
            [quote=Serpens;2297067]Hallo Ombia,

            einmal zu dem Hund, es ist ein Tierheimhund.
            Du weißt also nicht, was er erlebt hat. Sprich, wer weiß, was er früher beim Besitzer erhalten hat.
            ...
            Deine Idee ist löblich, würde aber überdenken, was willst du und was tut dem Hund gut.


            Du hast wahrscheinlich völlig recht.
            Ich weiß nur, der Hund war im Tierheim schon so mäkelig und deshalb schon recht dürr als ich ihn bekam. Deshalb hab ich den Drang den Hund bestmöglich aufzupäppeln. Wahrscheinlich übertreibe ich es dabei ein klitzekleines bisschen. Ich probiers mal noch bis Ende der Woche, wenn er dann sein Fleisch noch nicht mag, bekommt er wieder sein Trockenfutter, da weiß ich ja das er es mag.

            Vom Fressen hat er auch eine ganz feste Vorstellung. Nur in Gesellschaft wenn wir auch essen, oder noch lieber, wenn ich am Boden neben ihm sitze. Lasse ich ihn allein und gehe ins Nebenzimmer, liegt er neben der Futterschüssel und wartet bis ich wieder da bin.

            Ich sage Schonmal vielen Dank für Eure Antowrten. Ihr habt mir schonmal weitergeholfen.

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              #7
              Kein THema

              hört sich nach Verhaltensauffälligkeit im Fressbreich an.
              Unsere Hündin frisst nur, wenn ich auf dem Boden sitzte.... wie oben erzählt. Sie frißt ab liebsten, wenn wir alle essen und sie ihr Futter auf dem Boden bekommt. Doch selbst dort, staart sie so lange hin, bis ich ihr das Okay gebe, sie streichel und mich kurz danebensetzte.

              Ist wie beim Menschen auch, wenn Menschen emotional verkümmern oder verkümmert sind, können sie Esstörungen entwickeln. Essen ist Leben, ohne Essen, kann man schwerlich überleben.
              Solange Dein Hund keine Trinkproblematik hat, ist es noch einigermaßen okay. Gibt ihm fesste Rituale. Klare Futteransage, wo Du sitzt wo der Hund sitzt und wenn er frißt, bestätige ihn. Ich habe innerhalb 3 Jahren es geschafft, das meine Hündin mittlerweile nach vorne geht, wenn sie Hunger hat und den Fressnapf sogar anschaut. Du siehst, es gibt vieles, was uns Tierheimhunde/Second-Hand Hunde zu erzählen haben.

              Was hilfreich wäre, wenn der Hund ab und an eine sanfte Massage von Dir erhält, oder ein sanftes Streicheln. Hungergefühl/Lebensgefühl hat auch was mit sanfter Bewegung zu tun. Sprich, wenn mein Hund gefressen hat, beginnt er sich auf dem Boden zu robben und zu wälzen. Ich streichel ihn ganz sanft, fast kaum spürbar. Seitdem kann der Hund sich hinlegen und bis zum "Bäucherchen" dort verweilen. MIttlerweile beginnt die HÜndin auch sanft an zu schmusen, aber nur ANsatzweise.

              Essen, ist Leben. Und Dein Hund, braucht da einfach Hilfe. Du machst alles richtig.

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                #8
                So einen Mäkeler habe ich hier auch, allerdings ist es bei ihm wohl eher Altersstarrsinn, denn die ersten 9 Monate hat er absolut alles gefressen. Ist echt nervig!

                Um noch mal auf die entzündeten Pfoten zurückzukommen: Auf was wurde dein Hund denn schon untersucht?

                Ich habe hier auch einen Hund, der unter anderem immer wieder stark entzündete Pfoten hat. Bei ihm wird von einer Autoimmunerkrankung ausgegangen. Außerdem hat er beim Allergietest auf etliche Nahrungsmittel reagiert.

                Leckt dein Hund seine Pfoten?
                Elke mit dem kleinen Chaoten Basko
                und Rocko & Timmy für immer im Herzen

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