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Faustzahl: 10 g vRP pro 1 MJ UE mit Barf

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  • Sakomo
    antwortet
    Ja, aber ich habe beim Übertragen einen Fehler gemacht:

    es ist natürlich 70:30 und der Gemüse/Obstanteil liegt dann bei 125 g.

    Im Alter darf es ja ruhig etwas mehr Rohfaser sein.

    Man sollte wirklich Korrekturlesen, bevor man abschickt.

    Aber es macht den Braten ja nicht "fett" .

    edit: hab´s oben jetzt doch noch korrigiert.
    Zuletzt geändert von Sakomo; 08.01.2014, 23:18.

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  • Montosc
    antwortet
    und dafür, dass du jetzt beruhigt bist, hat sich das ganze Gerechne doch gelohnt ;-)
    So viel Fett ist das wirklich nicht..

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  • Sakomo
    antwortet
    Fettberechnung in meiner Ration für den Oldie

    Also … das mit dem Fett ist doch ein bisschen anders als ich es eingeschätzt habe … ich habe keine Angst mehr davor, kein bisschen:

    Ich füttere jetzt 70:30 aufgeteilt in:

    40 % Muskelfleisch
    12,5 % Innereien
    12,5 % Knochen
    5 % tierisches Fett
    25 % Gemüse und Obst
    5 % Getreide

    Bei 25 kg und 2 % vom Körpergewicht entspricht das:

    200 g Muskelfleisch
    62,5 g Innereien
    62,5 g Knochen
    25 g Fett
    125 g Gemüse und Obst
    25 g Getreide in Rohsubstanz

    Der Energiegehalt der Einzelbestandteile ist per 100 g ist wie folgt:
    200 g Muskelfleisch 13 % Fett – per 100 g 0,89 uE
    62,5 g Innereien – per 100 g durchschnittlich 0,53 uE
    62,5 g Knochen – per 100 g 0,87 uE (mit ca. 20 % Fett)
    25 g Fett – per 100 g 3,8 uE
    125 g Gemüse und Obst – per 100 g durchschnittlich 0,15 uE
    25 g Getreide in Rohsubstanz – per 100 g durchschnittlich 1,5 uE

    Berechnung der Energie dieser Ration:
    200 g Muskelfleisch: 0,89 x 2 = 1,78
    62,5 g Innereien: 0,53 x 0,625 = 0,33
    62,5 g Knochen: 0,87 x 0,625 = 0,54
    25 g Fett: 3,8 x 0,25 = 0,95
    125 g Gemüse und Obst: 0,15 x 1,25 = 0,19
    25 g Getreide in Rohsubstanz: 1,5 x 0,25 = 0,38
    Summe: 4,17 uE per 500 g
    Das entspricht bei 100 g Futter: 4,17 : 5 = 0,83 uE

    Der verdauliche Rohproteinanteil dieser Ration beträgt:
    200 g Muskelfleisch: 19,1 g per 100 g also: 19,1 x 2 = 38,2
    62,5 g Innereien: durchschnittlich 18 g per 100 g also 18 x 0,625 = 11,25
    62,5 g Knochen: 10,4 per 100 g also 10,4 x 0,625 = 6,5
    25 g Fett
    125 g Gemüse und Obst
    25 g Getreide in Rohsubstanz: durchschnittlich 7 g per 100 g: 7 x 0,25 = 1,75
    Summe: 57,7 vRP per 500 g
    Das entspricht bei 100 g Futter: 57,7 : 5 = 11,54 vRP

    Der Fettgehalt entspricht:
    Fett aus dem Muskelfleisch mit 13 % Fett: 26 g
    Fett aus den Innereien: durchschnittlich 3,9 % Fett per 100 g = 2,43 g
    Fett aus den Knochen: angenommen ca. 21 % per 100 g = 13,13 g
    Fett tierisch pur dazu: 25 g
    Getreide lass ich jetzt weg, da zu variabel
    Summe: 66,56 g per 500 g
    Per 100 g also: 66,56 : 5 = 13,31 g

    Dieses Futter würde also einem vRP-Gehalt von 11,54 % und einem Fettgehalt von 13,31 % entprechen.

    Gemäß der Faustzahl wäre es also ein Verhältnis von: 11,54 v RP : 0,83 uE per 100 g

    Aber: da man in der Regel doch etwas mehr Knochen füttert als die exakte Menge (ich zumindest) und die oft sehr fettreich sind ist das Verhältnis in der Praxis (im Napf) sicher noch besser.
    Gelegentliche Leckereien, Zusätze wie Backhefe, Lachsöl, Lebertran, Kerne und Saaten mal ein Eigelb etc. sind da auch noch gar nicht drin und sie liefern eher Energie als Proteine.

    Ich möchte hier keinen verunsichern, daß man meint, man müsste das Futter jetzt so in der Form berechnen … nein … ich habe es aus persönlichem aktuellem Anlass jetzt für meinen Senior mit Taschenrechner und Bleistift so gemacht (noch nicht einmal mit Excel)… und bin überrascht, daß bei DIESER Ration lediglich


    ein Gesamtfettgehalt von 13,31 %



    herauskommt, obwohl die Energie fast ausschließlich durch Fett gewonnen wird (hier eben am unteren Energie-Bedarf bei einem Oldie-Kastraten).


    Da ist noch Luft ... und die Regel daß Protein und Fett sich prozentual in etwa die Hand geben sollten, ist auch in etwa zumindest erfüllt.

    Zuletzt geändert von Sakomo; 08.01.2014, 23:14.

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  • Sakomo
    antwortet
    Den Wert gemäß Threadtitel haben wir natürlich nicht, aber das ist mir jetzt auch piep egal. Denn ich weiß: ich füttere NICHT wirklich zuviel Protein. Im Fellwechsel zumindest sogar eher knapp (mein Bub ist zwar nicht langhaarig, aber er hat so viel Unterwolle wie es meiner Meinung nach gar nicht mehr geht ... im Fellwechsel immer sehr zu meinem "Leid". Im Fellwechsel von langhaarigen Hunden dürfen es ja 20 % Zuschlag sein in Sachen Protein.

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  • Sakomo
    antwortet
    Nachdem ich mir jetzt frontal den Kopf an offen stehender Wäschetrocknertür gestoßen habe, ist mir nun klar, daß das jetzt einfach ein Wechsel auf 70:30 ist nur ohne Pansen.

    Ich denke, das wird so ungefähr passen.

    MJ liegt bei 4,26 ... um nochmal auf die "Durchschnittswerte für ältere Tiere" zurückzukommen (da liegt der Wert bei seinem Gewicht bei 4,7) ... aber da haben wir Lachsöl, Hefe, Saaten und auch mal ein Leckerchen (zwischendurch gibt es ja doch mal was) noch gar nicht mit drin.

    Alles andere wird der Alltag zeigen (wollte jetzt bewußt nicht Praxis schreiben ).

    Danke Euch fürs Zuhören und Mitdenken.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete


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  • Sakomo
    antwortet
    Allet jut.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
    Also füttere so, wie es für deinen Hund passt.
    Schön, dass wir diese Erkenntnis schon auf Seite zwei haben...

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  • Selkie
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Diese Zahlen gemäß Threadtitel können doch mit der Realität nicht so viel zu tun haben.
    Doch, die haben schon mit der Realität zu tun. Mit einer statistischen Realität. Das sind Durchschnittswerte.
    Dumm nur dass die Verteilungskurven nicht mit angegeben sind, die entsprechen nämlich nicht zwangsläufig der Gausschen Normalverteilung. Und selbst wenn - das nützt deinem Hund gar nichts, wenn er irgendwo am Rand der Kurve zu finden ist.

    Nahrung ist etwas individuelles. Diese ganzen Zahlen sind gut als Orientierungswerte geeignet, aber da Hunde keine Maschinen sind (und selbst die verbrauchen unterschiedlich viel), gibt es in der Realität immer Abweichungen. Also füttere so, wie es für deinen Hund passt.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    mit Fett taste ich mich nach einem großzügigen Start von ich weiß noch nicht wie vielen g heran und gut ist.
    Herantasten an den individuellen Bedarf deines Hundes ist sicher gut

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  • Sabrina+Co
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Wißt Ihr was? Vergesst diesen Thread ...

    ... ich geb jetzt den tierischen Anteil so wie oben, ein paar Haferflocken oder Hirse (max. 10 %)und mit Fett taste ich mich nach einem großzügigen Start von ich weiß noch nicht wie vielen g heran und gut ist.

    Diese Zahlen gemäß Threadtitel können doch mit der Realität nicht so viel zu tun haben. Irgendwie nicht. Und vermutlich sind die ganzen MJ-Angaben, die ein Hund so braucht auch zu reichlich. Haben die meisten Hunde wahrscheinlich nicht ohne Grund Übergewicht.
    Manchmal muss man eben seine Gedanken einmal aufschreiben, um sie zu sortieren...

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  • Sabrina+Co
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Das sind doch bereits nur hochwertige Proteine ...
    Ich meine im Gegensatz zu einer normalen BARF-Ration (in der meiner Meinung nach auch minderwertige Proteine in Form von bindegewebshaltigen Schlachtabfällen vorkommen können).

    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Vielleicht doch etwas Kohlenhydrate in dem Fall? Oder doch etwas mehr Protein? Oder normal Barf (mit Pansen) und weniger Futtermenge?
    Normal BARF, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Hundes (beispielsweise Ersatz von RFK durch Knochenmehl, Kohlenhydrate sofern der Hund sie braucht oder kein Fett verträgt, etc.)

    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Kann man den Energiebedarfszahlen eigentlich trauen?
    Mein kastrierter, knapp 4-jähriger, normal-aktiver 26-kg-Rüde braucht ca. 4,8 MJ (im Winter mehr, im Sommer weniger) - also Nein.

    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Das wäre noch das Einfachste, wenn man sie vergäße ... und ich würde mich einfach mit der Fettmenge rantasten ... individuell. Ich sehe nicht ein, Kohlenhydrate zu verwenden (nur weil es üblich ist)... zumindest nicht über 10 % der Gesamtration hinaus.
    Ja, würde ich so machen.

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  • Sakomo
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    ...
    Bei einem meiner 25 kg Hunde sähe das dann so aus (2 % Futtermenge vom KW getreidelos bei 80 %Tierisch:20 % Pflanzlich)
    200 g Muskelfleisch (nicht ganz mager ... hier: Fleisch aus der Keule)
    62,5 g Innereien
    62,5 g gemischte RFK
    75 g Fett
    100 g Gemüse Obst

    Die Futtermenge entpricht einem RP-Anteil von 57,46 g vRP.
    Die umsetzbare Energie entspricht gesamt 5,65 MJ.
    Verhältnis: rd. 10 g vRP:1 MJ
    wie es sein soll in der Therorie.

    Laut der Literatur hat mein 25 kg Hund einen RP-Bedarf von 56 g vRP.
    Der MJ-Bedarf liegt zwischen 4,7 und 6,26 MJ je nach Alter und Aktivität.

    Wenn ich nun im unteren Bereich des Energiebedarfs füttern wollte, müßte ich das Fett reduzieren auf 50 g Zugabe. Dann rutsche ich aber auf ein Verhältnis von rd. 12 g verdauliches RP auf 1 MJ.

    Ich würde halt 50 g Fett zugeben ... das hat bisher für die Anreicherung des Muskelfeischs für alle drei gereicht ... und das bekäme der Senior hier allein, um auf diese 4,7 MJ zu kommen ... ohne Pansen und dabei ist die Faustzahl (gemäß Threadtitel) auch schon kapputt ... die erfordert nämlich noch mehr Fett (75 g), aber ich brauch´ja bei meinem Senior gar nicht so viel Energie!

    Da das Fleisch ja auch noch etwas Fett enthält ... wär´s schon ganz schön viel vielleicht. Vielleicht zuviel. Bauchspeicheldrüse ist okay ... ich bin trotzdem unsicher. Vom Theoretischen passt die Zahl mit den 75 g Fett perfekt ... wie es aber in der Praxis wäre, weiß ich eben nicht. Ich weiß noch nicht einmal, ob er entgegen der Weisheit in den Büchern in Sachen Energiebedarf mit diesen Werten vielleicht kugelrund wird. Er sollte ja weniger Energie erhalten bei Eiweiß im Erhaltungsbedarf ...

    Wißt Ihr was? Vergesst diesen Thread ...

    ... ich geb jetzt den tierischen Anteil so wie oben, ein paar Haferflocken oder Hirse (max. 10 %)und mit Fett taste ich mich nach einem großzügigen Start von ich weiß noch nicht wie vielen g heran und gut ist.

    Diese Zahlen gemäß Threadtitel können doch mit der Realität nicht so viel zu tun haben. Irgendwie nicht. Und vermutlich sind die ganzen MJ-Angaben, die ein Hund so braucht auch zu reichlich. Haben die meisten Hunde wahrscheinlich nicht ohne Grund Übergewicht.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Wieso hast du da sehr viel mehr Fett, wenn du Pansen weglässt (wieso eigentlich)?

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  • Sakomo
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Wieso macht dir das Fett Bauchschmerzen?
    So viel Fett halt. Das ist viel mehr als beim normalen Barf mit Pansen üblich.

    Kann man den Energiebedarfszahlen eigentlich trauen? Das wäre noch das Einfachste, wenn man sie vergäße ... und ich würde mich einfach mit der Fettmenge rantasten ... individuell. Ich sehe nicht ein, Kohlenhydrate zu verwenden (nur weil es üblich ist)... zumindest nicht über 10 % der Gesamtration hinaus.

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