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Barfen - Hund noch hippeliger???

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    #16
    Hallo,

    seit Juli ist für einen Dobi keine Zeit. Vorallem für einen Hund aus schlechter Haltung. Bis der Hund bei euch richtig angekommt rechne mit gut einem Jahr.
    Dobis mit 15 Monaten sind energiebündel und drehen in der freien Natur natürlich auf, das ist in diesem Alter etwas ganz normales. Probier es mal mit Stöckchen werfen. Der muss im moment einfach rennen.Er ist unsicher und kennt wahrscheinlich nicht arg viel. Ich denke da hilft nur viel geduld und eine liebevolle konsquente Hand.
    Dobis werden bei unbekannten etwas unsicher und es wird sofort verbellt oder wie in deinem Fall wird danach geschnappt so Hilfe komm mir nicht zu nahe.
    Probier mal folgendes aus wenn er wieder diese Reaktion zeigt. Dann Gegenstand anfassen oder in die Hand nehmen und mit einer ruhigen sanften Stimme sagen Es ist alles gut, es ist alles in Ordnung. Und den Gegenstand ihm noch mal bewusst zeigen und ihn daran schnüffeln lassen. Es wird nicht gleich funktionieren, aber nach einiger Zeit wirst du die Erfolge spüren. Meine grosse Hündin hatte Angst vor Baustümpfen und abgesägten Stämmen. Reglemässig wurde sowas verbellt. Frag mich nicht auf viel Baustümpfen ich sass oder ich angefasst habe.
    Aber es hat funktioniert. Diesess es ist alles gut es ist alles in Ordnung wird dann wie zu einem Kommoando wenn der Hund unsichheiten im anfangsstadion zeigt und dieses Kommando sagst wird er erst gar nicht danach schnappen. Manche Spaziergänger haben mich wahrscheinlich für irre gehalten.
    Es gilt hier wirklich das Vertrauen aufzubauen und bei Dobi aus schlechter Haltung dauert es. Ich denke hier kann wirklich nur jemand helfen der ob jetzt Tierpsychologe oder oder Hundetrainer der mit der Rasse Dobermann wirklich vertraut ist. und die Eigenarten eines Dobis aus schlechte rHaltung wirklich kennt.
    Das Verhalten gegenüber anderen Hunden müßte ich sehen um dazu was sagen zu können.

    Du musst dir eines vor Augen führen du hast einen pubertierenden Teenager vor dir der zudem noch die Welt nicht richtig kennt.

    Es ist die Frage ob du weitermachen willst oder nicht. Aber diese Entscheidung muss bald fallen.
    Falls du noch Fragen hast. Kannst du mich gerne unter info@edv-mobill. de anmailen.
    Aber mit zuviel Protein in der Nahrung hat das Verhlatne deines Hudnes definitiv nichts zu tun.
    Es ist einiges im Verhalten alters entsprechend und einiges ist zurück zuführen auf die Vorgeschichte.

    Gruss Dorothee
    LG Dorothee
    mit Kater Sam,Kaspar Sam und im Herzen mein Seelenhund Lys (01.05.2001 bis 03.05.2010), Hexle Ronja (2003 - 2017),

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      #17
      Auch Fly wurde etwas ruhiger (war vorher ziemlich überdreht, als wir sie bekamen), seit sie gebarft wird und kein Getreide mehr bekommt. Ich würde auf keinen Fall umstellen, höchstens das Getreide weglassen, wenn du welches gibst.
      Allerdings glaube ich, dass das Schnappen ect. nicht so viel mit der Ernährung zu tun hat, da wurden wohl vorher Fehler gemacht, vor er zu euch kam. Bestimmt bekommt ihr das mit Geduld und Konsequenz in den Griff! Schön, dass er eine Chance bei euch erhält!
      LG Brigitte mit Fly
      :drinki:

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        #18
        Hallo,

        ich wollte auch das Buch "Hilfe, mein Hund ist unerziehbar!" empfehlen. Es geht dort u.a. um Probleme, die bei Trofu-Fütterung entstehen (können). Wie eben die Hibbeligkeit...
        Sollte jeder mal gelesen haben.

        Auch unser Hund wurde nach der Umstellung auf Barf ruhiger, aber auch leistungsfähiger.


        Grüße

        Silke
        Liebe Grüße von Silke & Yaro ... und Joshi im Herzen

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          #19
          Ich kann Dorothee's Erfahrung nur voll bestätigen. Wir selbst haben im Moment 7 Dobis unterschiedlichen Alters und werden alle gebarft! Vom Futter kommts mit Sicherheit nicht!

          Ich gebe Dir mal ein Beispiel: ein Jungrüde wuchs bei uns bis zum Alter von ca. 1,5 Jahren bei uns auf! Ein Welpe von uns, den wir verkauft hatten, wurden den Leuten zu denen wir guten Kontakt pflegten vergiftet. Sie wollten unbedingt sofort wieder einen Hund haben. Sie bettelten solange bis wir Ihnen unseren Jungrüden anvertrauten.
          Durch den Ortswechsel stellten sich auf einmal bei dem Hund Sachen ein, die wir vorher nicht von ihm gekannt hatten. Teilweise auch noch Fehlverhalten von den "neuen" Hundeführern tat das eine oder andere auch noch dazu! Obwohl dieser Dobermann KEINE schlechte Erfahrung erlebt hatte und im Rudel aufgewachsen ist, wurde er aggressiv gegenüber Artgenossen! Den Orts- und Bezugspersonwechsel brachte ihn ganz schön aus der Spur! Jetzt ist er fast ein Jahr bei seinen neuen Besitzern, wird 2 x die Woche auf dem Hundeplatz gearbeitet. Langsam kommt Ruhe rein, langsam beruhigt sich der junge Mann.

          Und je schlechter die Erfahrungen bzw. die Vorgeschichte ist, desto länger dauert es. Das ist halt einfach ein Dobi!

          Alles Gute

          Ursel

          P.S.: und die meisten Hundeschule und auch viele Hundeplätze kommen genau mit dieser "hippeligen" Art einfach nicht zurecht! Ein Dobermann ist halt nun mal kein Golden Retriever (wobei ich jetzt keinen GR schlecht machen möchte!)
          Einmal Dobermann - immer Dobermann..... aber über'n Tellerrand schau ich auch!!!

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            #20
            Auch unsere sind mit TroFu Raketen und total hibbelig und mit BARF ruhiger und ausgeglichener.
            Hoppe hoppe Reiter am 24ten da schreit er

            LG
            Karo und die Activity-Bande
            Joker, Thika, Spike, Ronja & Pepsi
            mit Merlin im Herzen
            und den Mai, Tai, Tequila & Sunrise

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              #21
              Hallo zusammen,
              vielen Dank für all eure Antworten! Ihr bestätigt mir nur die guten Erfahrungen, die wir mit Barfen gemacht haben und wir werden nicht umstellen!
              Dass wir an unserem Verhalten etwas verändern müssen, um Aragon ein besseres Sozialverhalten zeigen zu können, daran sind wir intensiv am arbeiten.

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                #22
                Original geschrieben von Eve-Toby
                Bei allen unseren Hunde hatten wir den gegenteiligen Effekt - sie sind deutlich weniger hibbelig als zuvor (Aussies).
                und wieso hat BARF so viel mehr Protein als Trofu?

                Z.B. Kalb:
                Herz - Eiweiß:15,9% Fett 5,1%
                Leber - Eiweiß: 19,2% Fett 4,1%


                Rindfleisch

                Rindfleisch (sehr mager) - Eiweiß: 22 % Fett 2 %
                Rindfleisch (mager) - Eiweiß:15 % Fett: 11 %
                Rindfleisch (mittelfett) - Eiweiß:15 % Fett: 18 %
                Rindfleisch (fett) - Eiweiß:14 % Fett :24 %

                Geflügel:
                Hähnchenherz - Eiweiß: 17,3 % Fett: 5,3 %
                Hähnchenleber - Eiweiß 22,1 % Fett 4,7 %
                Hähnchenbrust - Eiweiß 22 % Fett: 1 %


                Knochen finde ich gerade nicht mehr, die haben auf alle Fälle sehr viel weniger Protein (oder zumindest weniger verwertbares Protein?), und außerdem kommt dann noch Gemüse hinzu, das auch sehr vioel weniger Protein hat,

                Und jetzt schau die mal die Deklaration der gängisten Trofus an:

                Hill's Canine Adult Huhn: Rohprotein 23% Rohfett 14,10%

                Royal Canin Medium Adult: Rohprotein 25% Rohfett 14%

                Pro Plan Adult Huhn + Reis: Rohprotein 27% Rohfett 17%

                Advance Medium Adult : Rohprotein 27% Rohfett 17%

                Markus-Mühle NaturNahFutter: Rohprotein 25% Rohfett 11%

                Mera Dog Reference: Rohprotein 22,50% Rohfett 13%

                Soll ich weiter machen? - Wenn man Trofu und BARF vergleicht, kommt bei BARF unterm strich (sprich mit Knochengabe, Gemüse/Obst) meistens ein geringerer Proteinanteil heraus als bei Trofu. und die Proteine bei BARF sind für hunde auch noch besser verträglich!

                Ähem-
                Hier werden aber Äpfel mit Birnen verglichen!!!
                Bezogen auf die Trockensubstanz hat Fleisch natürlich viel mehr Proteine als TroFu!
                So hat mageres Rindfleisch knapp 80% Eiweiss in der Trockenmasse, grüner Pansen und Leber ca. 70% Kopffleisch ca 40%, , wärend ein Trofu mit 25% EW und 10 Feuchte knapp 28 % EW hat.

                Trotzdem gibt´s auch bei uns täglich 2-2,5 kg Fleisch auf ca.83kg Hunde verteilt.
                Viele liebe Grüße,
                Marga, die Wölfe und das Schweinchen

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                  #23
                  Also ich weiß ja nicht wie Du deinen Hund barfst - ich gebe ihm das Fleisch frisch. Deshalb zählt die Proteinzahl so wie sie da steht für Tobys Essen, nicht die Proteinzahl der Trockenmasse, sondern eben für frisches Fleisch.

                  Wenn ich meinem Hund einen Napf frisch hinstelle, dann ist ca. 20% von dem, was im Napf ist, Protein. Stelle ich ihm einen Napf Trofu hin, ist ca. 24 % in diesem Napf Protein. Das ist das, was ich bei der Aussage "BARF hat mehr Protein als Trofu" vergleichen muss.
                  Diese Zahlen kann man durchaus miteinander vergleichen. Dass das Protein aus Trofu eben nicht aus Fleisch kommt und damit nicht so gut verwertbar sind, sollte hier jeder wissen.
                  LG, Eve

                  Ich belle nur, beiße eher selten...

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                    #24
                    Ich denke, ich sollte ein Rechenbeispiel geben, damit ich mich wirklich klar ausgedrückt habe.

                    Heute bekommt Toby ca. 400 g Futter mit einem durchschnittlichen Proteingehalt von 18%, wie ich mir gestern ausgerechnet habe – macht 72 g Protein in seinem Futter.
                    Bei seinm Trofu hat er damals 300 g bekommen. Proteinanteil lag bei 25% - macht 75 g Protein.
                    In unserem Fall sind auch in absoluten Zahlen weniger Protein im Futter. Wie es bei jedem einzelnen aussieht, muss er selber ausrechnen.
                    LG, Eve

                    Ich belle nur, beiße eher selten...

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                      #25
                      @ Octopus

                      Hallo. Toll, dass ihr den kleinen Dobi aufgenommen habt. Ich schließe mich meinen Vorrednern an, dass eine geduldige und konsequente Erziehung euch weiterhelfen wird. Wir haben auch zwei Hunde aus dem Tierheim geholt, davon war eineer schwerst misshandelt, unterernährt und mit der ganzen Umwelt überfordert aufgrund mangelnder Sozialisierung. Unser Benji brauchte auch ca. 1 Jahr, um wieder Vertrauen zu fassen. Damals wurden wir im Tierheim auch nicht über die Problematik aufgeklärt und standen alleine mit einem Angstbeißer da. Was unserem Hund am Anfang geholfen hat, war der Welpe, den sie zu ihm gesetzt hatten und tägliche Kontinuität, z. B. sind wir morgens immer mit derselben Hundegruppe gegangen. Anfangs rannte Ben vor lauter Angst ca. 500 m weg, gewöhnte sich aber daran, dass ihm in dieser Situation nichts passieren würde. Wir arbeiten heute noch mit Calming Signals, Futterarbeit = Belohnung, Bachblüten und Massagen. Mittlerweile ist unser Hund nach 4 Jahren bereit, sich anderen Hunden anzuschließen.

                      Mein Rat an euch wäre, eine Vergesellschaftung mit einem ruhigen anderen Hund (evtl. älter) aufzubauen. Powert ihn aus (Rad fahren, Agility, Fährte), danach ist es einfacher, Verhaltensänderungen zu trainieren, da der Adrenalinspiegel niedrig ist. Dobis sind Energiebündel, die gerne arbeiten. Versucht selbst ruhig und souverän zu wirken, kein Leine straffen, wenn andere Hunde oder Menschen kommen. Viele Streicheleinheiten und Belohnungen für richtiges Verhalten. Ihr könnt auch einen Teil der Futterration draußen geben (z.B. kleine Herzen, Gemüse etc.) Viele Hunde reagieren positiv, wenn sie für ihr Futter arbeiten müssen. Schlussendlich dürft ihr nicht vergessen, dass er halbwüchsig ist und Flausen im Kopf hat.

                      Nicht verzweifeln und alles Gute, Dunja

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                        #26
                        Original geschrieben von Eve-Toby
                        Also ich weiß ja nicht wie Du deinen Hund barfst - ich gebe ihm das Fleisch frisch. Deshalb zählt die Proteinzahl so wie sie da steht für Tobys Essen, nicht die Proteinzahl der Trockenmasse, sondern eben für frisches Fleisch.

                        Wenn ich meinem Hund einen Napf frisch hinstelle, dann ist ca. 20% von dem, was im Napf ist, Protein. Stelle ich ihm einen Napf Trofu hin, ist ca. 24 % in diesem Napf Protein. Das ist das, was ich bei der Aussage "BARF hat mehr Protein als Trofu" vergleichen muss.
                        Diese Zahlen kann man durchaus miteinander vergleichen. Dass das Protein aus Trofu eben nicht aus Fleisch kommt und damit nicht so gut verwertbar sind, sollte hier jeder wissen.
                        Stimmt. Die Rechnung habe ich noch gar nicht gemacht....blöd... . Zum Glück ist man ja nicht allein. Dann ... rechen,rechen,rechen ...bekommen unsere auch ca. soviel EW wie zu TroFu-Zeiten (nur vieeeel besser, das ist klar ).
                        Viele liebe Grüße,
                        Marga, die Wölfe und das Schweinchen

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