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Struvitsteine

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    Struvitsteine

    Hallo Ihr Lieben,

    erstmal ein großes Lob für dieses tolle Forum!

    Also, ich habe einen kleinen 7,5 Monate alten Zwerg-Rauhaardackel - Clarence.
    Kurz nachdem wir ihn bei seinem Züchter abgeholt haben (Ende Okt. 2005) begann unsere Odyssee mit der Blase. Er pullerte, und pullerte und pullerte - bis sich nach einer Vorstellung beim TA herausstellte, dass er an einer Blasenentzündung litt. Die wurde dann mit Antibiotika-Gaben behandelt. Leider zeigte sich die Blasenentzündung davon überhaupt nicht beeindruckt. Nach 2 Monaten vergeblichen Wartens auf Besserung wurden Spritzen zur selbstaktivierung des Immunsystems eingesetzt. Diese halfen dann auch Gott sei Dank und wir dachten, damit ist die Sache nun endlich vorbei.

    Einen Tag, nach dem die gute Nachricht der Heilung verkündet war, pullerte Clarence plötzlich Blut (natürlich Samstags)! Wir also schnell zum Notdienst gefahren (hatte Gott sei Dank UNSER TA). Durch die Blasenentzündung hatten sich ein großer Struvitstein gebildet.

    Wir haben ihm dann "Hill's Prescription Diet s/d" geben müssen - eine widerliche, graue, flummiartige Masse. Aber, so widerlich, wie das Zeug war - es hat geholfen. Der Stein hat sich aufgelöst.

    Nun müssen wir ihm eine spezielle Diät geben. Auf Anraten unseres TA füttern wir nun "Hills Prescription Diet c/d" (TroFu). Unser TA meinte, Clarence solle von nun an nichts Anderes mehr, als dieses TroFu, bekommen. Ich war damit überhaupt nicht einverstanden, da ich 1.) kein TroFu-Fan bin und 2.) Clarence Gemüse und FriFu so sehr liebt. Haben dann ausgehandelt, dass Clarence wenigstens alle 3 Tage was Frisches bekommt.

    Aber irgendwie bin ich auch damit nicht zufrieden. Clarence frisst sehr wenig von diesem Zeug - es riecht auch nicht wirklich dolle.

    Was meint Ihr dazu???

    Ich danke schonmal für Eure Hilfe!
    LG Markus

    #2
    hallo markus
    ich kenn mich zwar mit diesen steinen nicht aus, nur denke ich, wenn eine natürliche ernährung nicht hilft, wie soll es dann eine fertigpampe.

    man darf sich nur nicht von den ta verrückt machen lassen, die haben von futter oft weniger ahnung als ihre kunden

    ich würde meinen hund frisch ernähren, es beugt vielen krankheiten vor und stärkt das imunsystem und ich denke, das kann dein kleiner momentan gut gebrauchen

    gruß sandra
    sich selbst überwinden ist der allergrößte krieg, sich selbst überwinden ist der allergrößte sieg

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      #3
      Hallo Markus,

      einer unserer Hunde hatte auch einmal Struvitsteine, die mit 2 Paketen TroFu der Waltham TA Linie behandelt wurden. Seitdem hatten wir keine Probleme mehr und haben 2 Jahre danach auf Barf umgestellt. Wenn du zugelassen bist, kannst du mal die Suche bemühen, dazu gab es auch schon "frische" Pläne etc. Wichtig ist, den Harn anzusäuern, vielleicht hilft schon tägliche Vit. C Gabe.

      Viele Grüße, Dunja

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        #4
        Hallo Markus,

        Die Stoffwechseltätigkeit bestimmter Bakterien führt zu einer Veränderung des Milieus in der Harnblase, wobei Struvit als Harnstein anfallen kann.
        Wenn der pH-Wert des Harnes zu "basisch" (pH > 6,5 - 7,0) und liegt zugleich eine Übersättigung des Harnes mit Magnesium und Phosphor vor, können Struvitsteine entstehen.

        Wichtig ist, dass frisches Trinkwasser jederzeit zur Verfügung steht. ?Der Hund sollte täglich genügend Auslauf haben.
        Wenn ein Hund seinen Urin zu lange zurückhalten muß, wird dieser konzentrierter, und damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Blasensteinbildung.

        Das Futter beeinflusst, ob der Harn eines Hundes sauer oder basisch ist.
        Struvitsteine bilden sich eher in einem "basischen" (pH > 6,5 - 7,0) als in einem sauren (pH < 6,5) Harnmilieu.
        Auch die Bildung von Kalciumoxalatsteinen steht mit dem Harnmilieu im Zusammenhang.
        Allerdings ist von Bedeutung, in welchem Umfang es zu einer Übersättigung des Harnes mit Calcium und Oxalat kommt.
        Es gibt neue Untersuchungen, die belegen, dass bei leicht saurem Harn-pH-Wert die Sättigung des Harnes mit Kalciumoxalat am niedrigsten ist.

        Struvitkristalle bestehen aus Magnesium, Ammonium und Phosphor.
        Es gibt Hinweise, dass hohe Magnesiumgehalte des Futters, in Kombination mit einem basischen Harn-pH-Wert, die Entstehung von Struvitsteinen begünstigen.
        Ein hoher Mineralstoffgehalt kann die Bildung von Kristallen und damit die Steinbildung begünstigen.

        Vor allem hohe Gehalte an Calcium, Phosphor und Magnesium erhöhen das Steinrisiko erheblich.

        Das Diät-Futter sollte reich an Kochsalz sein und arm an Eiweiß, Phosphor und Magnesium (da die meisten Steine aus Ammonium, Magnesium und Phosphor bestehen).
        Wenn du beim FriFu darauf achten kannst....dann spricht doch nichts dagegen
        LG Irene
        Bali,Toulouse,Feline&Frl.Smila

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          #5
          hallo markus,

          mein rüde lebt nunschon fast 6 jahre mit der neigung zu struvitsteinbildung...eimal hatte sich ein stein in der harnröhre vorm penisknochen festgestzt. dieser wurde dann gezogen...in den hochzeiten (trockenfutterzeiten) habe ich auch vit c zugefüttert. nun barfe ich, zwar erst gute 3 wochen, aber der urinwert ist gut. hol dir aus der apotheke diese teststreifen für die ph-wert-messung, dann kannst du jeden tag selber messen und musst dafür nicht zum ta.

          calimero hat dieses futter, sowohl hills als auch waltham auch bekommen und sah damit ganz fürchterlich aus...bin damals dann auf solid gold holistique blendz umgestiegen, das ging...aber jetzt gefällt er mir wesentlich besser...

          lg

          nadine mit calimero, eika & den schweinen
          zumeist ige grüße
          von
          nadine & den mädels

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            #6
            Sladdy bekahm ein par Wochen PARKELIFE-Tabletten von Tierarzt und davon lösten sich die Struvitsteine auf.
            Sladdy ist halt ein Feinschmecker und mochte son dröges "Diätfutter" nicht .
            Einmal im Jahr gebe ich eine Urinprobe ab.

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