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Fragen zur Ausschlußdiät

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    Fragen zur Ausschlußdiät

    Hallo zusammen,

    meine Hündin, die normalerweise abwechslungsreich mit BARF ernährt wird, macht wegen Verdacht auf Futtermittelallergie seit zwei Wochen eine Ausschlußdiät. Ich füttere ihr nur rohes Pferdefleisch und gekochte Kartoffeln. Einmal pro Woche darf etwas Jodsalz dazu. Nach den 8 Wochen Diät sollen nach und nach Belastungstests mit anderen Nahrungsmitteln gemacht werden.

    Wie geht man denn dabei vor? Füttert man zuerst das, wogegen man sowieso schon einen Allergieverdacht hegt, damit der Kontrast möglichst groß ist?

    Oder füttert man erstmal Sachen, die der Körper nach 8 Wochen unbedingt mal wieder braucht (z. B. Öle oder CA-Zitrat)?

    Muss man Fleisch und Knochen trennen beim Belastungstest? Also z. B. erstmal nur Rinderknochen zum Pferdefleisch füttern? Oder reagiert der Körper im Falle einer Allergie auf Knochen genauso wie auf Fleisch?

    Viele Fragen, aber vielleicht habt ihr ja Erfahrungen damit.

    Viele Grüße

    Barbara

    #2
    Hallo Barbara,

    also da Hunde seltenst gegen Öle allergisch sind, würde ich ein Öl (nicht grade Weizenkeim... ) füttern, aber wenn Du darauf auch 8 Wochen verzichtest, dann würde ich das zusetzen und sonstige Beifütterung, die Du gibst, dann hast Du das gleich grundsätzlich geklärt. Alles eine ganze Weile - am besten 2 bis 4 Wochen. Lieber schön langsam und absolute Klarheit. Manche gehen in Intervallen von nur paar Tagen vor. Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, daß manchmal sich dann was verschiebt und sich manches erst mit Verzögerung auswirkt und dann hast Du falsche Eindrücke.

    Übrigens: wenn Du nen Kinesiologen oder so hast: das ist das Einfachste (ich habe hier ne THP, die testet nach Haarprobe - gibt Dir dann ne Liste mit, was ok ist, wogegen der Hund allergisch ist und Du kannst ihr auch Proben von Sachen bringen, die testet sie dann auch. Seinerzeit fiel mir die Kinnlade runter, ich dachte nur: so ein Humbug... Aber sie hat nun mal mit allem Recht, was sie da testet oder auspendelt oder wie auch immer... Gibt halt Leute, die können sowas. Von da an war Schluß mit Ausschlußdiäten. Hoffentlich lebt die Frau ewig!!!!!!). Ach so: ich hab dann natürlich erstmal alles auf einmal gefüttert, was mir als ok gegeben wurde - das klappte prima. Dann gab ich die "Allergieauslöser" zu - Ausschläge, Ekzeme - bevor auch wieder Milben und sonstwas sich auf der angegriffenen Haut breit machen konnten und sich der Hund wegen meiner Experimente (ich hab halt nicht dran glauben wollen, daß sowas geht) weiter quält, hab ich mich brav dran gehalten und Huhn, Weizen/Gluten vermieden. Wuffi's Haut ging's bestens! Magen, Darm etc. auch - der ganze Körper war in Mitleidenschaft gezogen. Auch Aggressionsverhalten (klar, Dauerstreß, Juckreiz, Schlafmangel... und das auf paar traumatische Erlebnisse drauf...) war dann bestens therapierbar - vorher immer nur mit viel auf und ab...

    Liebe Grüße
    Lucki

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      #3
      Hallöchen,

      Danke erstmal für die Antwort.

      Bei meiner Hündin äußert sich die Allergie nicht mit Juckreiz oder Ekzemen, sondern mit Ohrenentzüngungen. Das war schon im Welpenalter ein Problem. Damals wurde nach mehreren Fläschchen Otomax und Surolan ein Allergietest über das Blut gemacht. Ergebnis: Weizen, Mais, Lamm. Ich habe dann diese Stoffe vermieden, aber die Ohrenentzündungen gingen nie richtig weg. Erst als ich anfing mit Frischkost (anfangs noch teilweise gedünstet) zu füttern, wurden die Ohren endlich besser. Später bin ich voll auf BARF umgestiegen und die Ohren waren sauber.

      Allgemeinen Juckreiz hatte meine Hündin nicht wirklich und die letzte Ohrenentzündung war im März 2006. Nun, mit Beginn der Läufigkeit, waren die Ohren wieder entzündet. Außerdem wurde ein Befall mit Demodex-Milben festgestellt (darüber habe ich im Gesundheitsbereich geschrieben). Seit Beginn der Diät kratzt sie sich überall, vorher war das nicht der Fall. Ich vermute aber, das liegt an den Shampoos gegen die Milben.

      Meine Frage: Ohrenentzündungen merkt man ja nicht so schnell wie allgemeinen Juckreiz oder Ekzeme. Ich stelle mir das mit der Belastungsprobe deshalb schwierig vor. Schließlich bildet sich der braune Ohrenschmalz nicht von heute auf morgen. Wie lange sollte ich da pro Nahrungsmittel füttern? Länger als 3 Wochen?

      Viele Grüße

      Barbara

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        #4
        Hallo,

        ich habe gerade in einer TA-Zeitung gelesen, dass man erst nach 10 Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher sein kann, ob der Hund reagiert.

        LG
        Katrin
        LG
        Katrin

        Kommentar


          #5
          Hallo Katrin,

          erst nach 10 Wochen? Ach du Schreck! Das dauert dann ja ewig, bis der Hund wieder einigermaßen abwechslungsreich ernährt werden kann...

          Kann man denn auch kombinieren und wenigstens bei den Salat- und Gemüsesorte welche mischen? Oder muss wirklich jede einzelne Zutat allein 10 Wochen lang gefüttert werden?

          Viele Grüße

          Barbara

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            #6
            Hallo,

            ich schau morgen nochmal in den Beitrag, hatte ihn nur überflogen, weil er mich nicht so interssierte. Bloß die 10 Wochen hatten mich auch geschockt. War ein Fallbericht, ich glaube nicht dass er zur Fütterung richtig ins Detail ging, aber ich schau noch mal.

            LG
            Katrin
            LG
            Katrin

            Kommentar


              #7
              Re: Fragen zur Ausschlußdiät

              Hallo Barbara,

              habe eine extreme Allergie-Boxerhündin :-( mit zig Allergien.

              Hier mal ein paar Seiten aus dem Internet als Info:

              Frau Dr. Löwenstein soll sehr gut sein

              http://www.hauttierarzt.de/hautkrankheit/allergie.html

              http://www.nam.de/allergie.htm



              Bei diesem nachfolgenden AI-Team habe ich meine Hündin testen lassen und habe nun 14 Tage ihr die hergestellten Tropfen gegeben. Es wirkt super ! Sie hat sich zu 90 % gebessert. Sie kann nun Lamm und gekochtes Schweinefleisch und etwas Fisch ohne Juckreiz fressen. Sie verträgt wieder Getreideprodukte (mit Gluten), wie getr. Brot. Mal sehen wie es weitergeht.

              http://www.allergie-immun.de/Tiere/index.html


              Wenn es sich bei deinem Hund "nur" über eine Ohrentzündung bemerkbar macht, da diese dann auch nicht sofort entsteht, ist eine AD schon schwierig. Ich würde auf jeden Fall Ca und ein Öl (kein Fischöl, eher ein neutrales wie Rapskernöl oder Leinöl)täglich dazu geben.

              Normalerweise macht man die AD mit einer Sorte Fleisch, die der Hund nicht kennt, wie Pferd, Wild, Kannichen und gek. Kartoffel, wobei Kartoffel auch Allergieauslöser sein können. Wenn nach 6-8 Wochen keine Besserung (kenne es halt nur mit Juckreiz), dann gibt man statt gek. Kartoffel, glutenfreies Getreide wie gek. Reis oder Hirse etc.

              Bei Allergiehunde ist die einigermaßen bedarfsgerechte Proteinmenge täglich einzuhalten, da viele Allergiehunde auf zu viel Protein auch reagieren. In einer geringeren Menge, es aber dann wieder vertragen können.

              Ferner können Allergiehunde auf gekochtes Fleisch reagieren oder auch auf rohes Fleisch. Je nach Hund. Da könntes du auch mal probieren. Wenn Hund bisher immer FeFu hatte (da ist das "Fleisch" dann "behandelt" gekocht oder erhitzt etc.) dann würde ich auf jeden Fall nur mal mit rohem Fleisch probieren.

              Dann fügt man Wochenweise, also jeder Woche ein anderes Lebensmittel hinzu und wartet und beobachtet eine Woche. Wenn sich nichts "tut" halt bei Juckreiz gut zu erkennen. Dann kommt das nächste Lebensmittel dran. Prioritäten würde ich schon setzten. Also dann mal ein Gemüse wie pürierte Möhren und dann mal Fett, wie Schweineschmalz probieren, da die o.g. "neuen" Fleischsorten ziemlich mager sind und Hund auch Fett oder fetthaltigeres Fleisch braucht.
              Dann würde ich, auf jeden Fall eine Innerei von dem Tier füttern, mit dem du gerade die AD machst, wegen Vitamin A und andere Spurenelemente.
              Dann kämen bei mir Eier dran und dann Fisch etc. Also einfach Priortiäten hinsichtsich der Inhaltstoffe und Wichtigkeit für den Hund.

              Rohe fleischige Knochen würde ich mal hinten anstellen, da erstmal mit Ca-Citrat oder Carbonat der Hund versorgt wird.

              Und wenn rfK, dann von dem Tier, was du fütterst. Pferdeknochen sind halt ziemlich hart, Rehrippen gehen ganz gut und bei Kanninchen gibt es Schlegel oder Köpfe oder ganze Tiere zu kaufen.

              Der Hund kann aber bedenkenlos mal Wochen einseitig ernährt werden. Der Ausgleich kommt ja und diese momentane Einseitigkeit ist nur vorübergehend.

              Ich hoffe ich konnte dir nützliche und noch bekannte Infos geben.

              Wenn du einen guten THP/TA ev. mit Bioresonanz kennst, probiere es doch mal. Kann dir und deinem Hund vielleicht auch helfen.

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                #8
                Hallo zusammen,

                Danke, Gertrud.

                Bei Fr. Dr. Löwenstein, die du als sehr gut empfiehlst, ist meine Hündin in Behandlung.

                Meine Hündin wurde bisher sehr abwechslungsreich gebarft. Momentan füttere ich rohes Pferd und gekochte Kartoffeln mit Jodsalz. Pferd und Känguruh waren die einzigen in D beziehbaren Fleischsorten, die sie noch nicht kannte.

                Ich soll aber während der Diät noch nicht einmal CA-Zitrat füttern. Das wird doch unter Verwendung von Schimmelpilzen gewonnen und vielen Hunde sind gegen diese Pilze allergisch. Deshalb meine Überlegungen, nach den 8 Wochen recht früh Knochen zuzufüttern. Mehrere Monate ohne CA können ja nicht gesund sein, oder?

                Noch eine Frage zur Protein- und Gesamtmenge:

                Meine Hündin wiegt normalerweise 26 kg und ist so schlank, dass man trotz des langen Fells deutlich die Rippen sieht. Sie sieht zwar nicht krankhaft abgemagert aus, aber dünner sollte sie nicht werden.

                Vor der Diät hat sie morgens 300 g Fleisch/RFK und abends nochmal 250 g Fleisch bekommen. Dazu dann natürlich Gemüse (tierischer Anteil insgesamt 70%). Bei weniger nimmt sie ab.

                Folglich habe ich bisher auch vom Pferdefleisch täglich 550 g gefüttert. Der Proteingehalt von Pferdefleisch liegt bei rund 20%, richtig?

                Schon nach ein paar Tagen Diät nahm sie leider ab (wiegt jetzt 25 kg). Ich hatte die Kartoffelmenge einfach 1:1 an die Gemüsemenge angepasst, was wohl zuwenig war. Pferd ist ja sehr mager, außerdem fehlen momentan die Öle.

                Nun füttere ich zweimal am Tag zu den insgesamt 550 g Fleisch noch je 250 g Kartoffeln (also insgesamt 1050 g Futter am Tag, das sind 4%, wobei das Fleisch 52% ausmacht). Zugenommen hat sie bisher noch nicht wieder, aber auch nicht weiter abgenommen. Sieht jemand bei der Proteinmenge ein Problem?

                Viele Grüße

                Barbara

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                  #9
                  Hall Barbara,

                  na, wenn du bei Frau Dr. Löwenstein bist, die ist doch in unserem Raum "die" Kapazität. Super!

                  Nur, kennt die sich mit der Roh/Frischernährung aus? Ist wieder ein anderes Gebiet, die Ernährungswissenschaft. Kennt sich halt nicht jeder TA damit aus :-(

                  Wäre es in deinem Fall nicht sogar gut, mal Kontakt mit München oder Hannover aufzunehmen ?

                  Hier mal die Adressen, soweit ich weiß:

                  München 089-218078700 oder Fax 089-218078702
                  oder Hannover: tierern@tiho-hannover.de

                  Das mit dem Citrat hat man mir, nicht so gesagt *grübel ... und wie wäre es mit Calciumcarbonat? Eine gute Frage nach Mü oder Hannover ;-)

                  Ich denke nicht, dass 8 Wochen ohne Ca einen großen Schaden anrichten, da theoretisch Einlagerungen (Skelett etc.)vorhanden sind, die entsprechend herangezogen werden. Anders wäre es über einen längeren Zeitraum. Aber frag doch mal Mü oder Hanov.

                  Pferde soll zwischen 17,3 und 20 g verdauliches Rohprotein (vRp) bei 100g Fleisch haben.

                  Theoretisch bräuchte deine Hündin ca. 340g (mager) 400g (fetthaltig) je nach Fettgehalt auch etwasin der Menge. Aber in so einer kurzen Diätphase über 8 Wochen schadet auch mehr Fleisch nichts, auch wenn deine Hündin die Energie aus dem Eiweiß holt.

                  Nur langfristig würde ich gerade bei einem Allergiehund die annähernd bedarfsgerechte Proteinmenge füttern. Hat sich zumindest positiv bei meiner Allergiehündin sehr positiv ausgewirkt, auch hinsichtlich Blut- Urinwerte.

                  Wenn du Pferdekammfett besorgen könntest und ihr da täglich noch 30 -50 g füttern würdest und dann etwas weniger Fleisch, wäre es natürlich für deine Hündin besser, da Fett der Hauptenergielieferant ist. Meine Hündin frißt es nur, wenn ich das Pferdekammfett anwärme oder es erst auslasse und dann mit dem Fleisch vermische.
                  Und Öl 2 -3 Eßl würde ich auch in dieser Phase füttern. Ich habe bisher noch nichts gehört, dass der Hund gegebenüber Öl reagiert. Aber die 8 Wochen gehen auch ohne.

                  Hast du auch Pferdeleber?
                  Aufpassen, da sehr inhaltsreich, so ähnlich wie Schweine/Rinderleber. Bei deiner Hündin ca. 100 g im Monat bei Pferdeleber. Es gibt sie auch getrocknet, dann mußt du das getrocknete Stück umrechnen ,einfach mal 3 oder mal 4 dann hast du ungefähr die Feucht-/Frischmenge, also nicht sehr viel geben.

                  Zu Knochen:
                  versuche einfachmal Pferderippen zu kaufen. Ich finde sie sehr hart, aber wenn du lange Stücke bekommen kannst und dabei bist, wegen dem Splittern und deine Hündin schon Knochen kennt ... wäre es ein Versuch wert.


                  Und Kartoffel:
                  Da nimmt man immer zum Beispiel statt 100 g gek. Reis dann 230g gekochte Kartoffel, also über 50 % mehr. Die in den gekochten Kartoffeln enthaltene Stärke, kann der Hund sehr gut verwerten und als Energielieferant heranziehen. Aus dem Grund kannst du in deinem Fall sogar die Futterration mit 50 % Kartoffeln aufwerten, besonders wenn dein Hund zum abnehmen neigt. Nur noch mehr würde ich nicht geben. Der Output (Kot) wird dann auch mehr werden.

                  Zum Salz:
                  Kennst du dieses Salz?

                  http://www.bickelbacher.com/sites/rohstoffbasis.html

                  Ich denke in dieser kurzen Diätphase braucht deine Hündin kein Jodsalz. Hat sie mal Juckreiz auf Fisch bekommen oder die Ohrenentzündung? Wenn nicht, dann fütterst du ja nach der Diät ja auch irgendwann wieder Fisch und kannst dann hoffentlich auf natürlichere Art ihren Jodbedarf decken.

                  Vom Himalaya-Salz halt ich seit ich u.a. foldenden Bericht gelesen habe, gar nichts mehr (Kinderarbeit, Sprengstoffabbau, etc.)

                  http://www.food-monitor.de/docs-frei...rks/Q_Salz.pdf


                  Und wegen abnehmen beim Hund:

                  Wenn Hund abnimmt, dann mehr KH (Kohlenhydrate) in Form von Fett, gek. Kartoffeln (=Gemüse) oder im Wechsel mit glutenfreies Getreide (Reis, Hirse etc.) soweit es vom Hund vertragen wird.

                  Ein mehr an Protein, nur entsprechend moderate mit dem steigenden Fettanteil oder wenn du einen Leistungs-oder Arbeitshund, Diensthund hast, dann auch mehr Protein.

                  Der Energiebedarf sollte normalerweise nicht über Protein gedeckt werden, sondern wie auch in der Natur mit gemischten Fleischstücken (mager und fett). Aber da Pferd ziemlich mager ist und nur wenig Fett hat, ist eben noch Fett hinzuzufügen. Beim Pferdemetzger Bäumer im Internet bekommst du auf ausdrücklichen Wunsch auch fetthaltigere Stücke und kannst es zu den mageren Stücken mischen.
                  Wenn dein Hund Schweineschmalz oder Gänseschmalz nach Diät bei den "Probewochen" verträgt ist es auch super gut und hochverdaulich für den Hund.

                  Das Kanguru-Fleisch ist auch sehr mager (Keule).

                  Nach der Diät mal einen Blut-Urintest machen, beruhigt unheimlich ;-)


                  Hast du schon einen THP aufgesucht?

                  Hier mal ein Test, der bei meiner Allergiehündin super gewirkt hat, weiß nun nicht, ob ich es oben schon erwähnt habe :-( .. egal

                  http://www.allergie-immun.de/Tiere/index.html

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                    #10
                    Hallo Gertrud,

                    vielen herzlichen Dank für deine Mühe. Supernett von dir.

                    Ich werde mir heute Abend mal in Ruhe die Links ansehen...

                    LG
                    Barbara

                    Kommentar


                      #11
                      hi barbara,
                      kenne hummelbienen auch aus einem anderen forum ;-))

                      mein golden bekommt auch nur pferdefleisch und gemüse. dank gertrud bin ich ein ganzes stück informierter geworden. :-)

                      ich füttere momentan sogar 600 g fleisch täglich, weil er nicht zunimmt (wiegt 26 kg bei einer schulterhöhe von 56 cm). das ist ein versuch, weil er bei 400 g fleisch gewicht verloren hat.

                      zusätzlich gebe ich 60 g kammfett täglich (frisst er sehr gern). beziehe fleisch und fett von bäumer, kann ich empfehlen!

                      ausserdem nehme ich kalksteinpulver als ca-versorgung (soll gut verträglich sein), lein-, raps- oder nachtkerzenöl verträgt ayk auch.

                      auf kohlehydrate müssen wir verzichten (zumindest momentan).

                      alles gute
                      marion & buddy & ayk

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                        #12
                        Original geschrieben von Guestbiene
                        Hallo Gertrud,

                        vielen herzlichen Dank für deine Mühe. Supernett von dir.


                        Hi Barbara,

                        gern geschehen.

                        Ich finde gerade den Austausch bei/über unsere Allergiehunde so enorm wichtig und informativ, da die Allergien/Auswirkungen so vielseitig auch Hinsichtlich der Symptome etc. sind.

                        Wie oft steht man ratslos und verzweifelt mit so einem chronisch krankem Hund da Und da ist es doch einfach ein besseres Gefühl zu wissen, da sind noch andere. Ob für Hilfe, Infoaustausch oder Erfahrungsaustausch oder einfach nur mal um sich "auszuheulen" ;-)

                        Ich kenne das und bin selbst über jegliche Informationen dankbar. Also wenn du mal was findest oder in Erfahrung bringen kannst, her damit

                        @Marion:
                        Das Problem mit dem Abnehmen hatte ich auch, das Pferdepfleisch ist ziemlich mager.

                        Herr Bäumer verkauft doch auch fetthaltiger Stücke.

                        Wenn Ayk das Fett mag und es gut verträgt, dann gebe ihm ruhig mehr. Hunde vertragen und verdauen in der Regel das Fett absolut gut.

                        Der chronisch kranke Hund (Allergiehund) hat auch einen enormen Stress und baut schneller ab :-( und braucht entsprechend mehr Energie.

                        Wenn du langfristig mehr Protein gibst, als ca. 500 g (Pferdefleisch), lass mal (nach ca. 3 Monate) ein großes Blutbild und große Harnuntersuchung machen. Nur als Check wohin die beim Allergiehund mit mehr Protein gehen. Wäre super, wenn du mir die Ergebnisse mitteilen könntest.

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                          #13
                          hi gertrud,
                          ich hoffe nicht, dass ayk langfristig so ernährt werden muss!
                          wir haben uns homöop. unterstützung geholt und bleiben deshalb erst einmal bei der gewohnten fütterung (die hirseflocken gibt's später, deinen tipp hab ich nicht vergessen!).
                          werde dich auf dem laufenden halten!



                          sorry, barbara, das war jetzt ot ...



                          gutgehn :bubbly:
                          marion

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                            #14
                            Hallo Marion,

                            kein Problem. Schön, ein "bekanntes" Gesicht hier zu treffen. Mit dem anderen Nick hast du es mir aber nicht leicht gemacht, dich zu erkennen. Über die Hunde kam ich dann drauf...

                            Hallo Gertrud,

                            das Pferdefleisch habe ich bisher in einer Metzgerei geholt. Es ist Hackfleisch-Fleisch. Das sind magere und auch ein paar fettere Stücke dabei. Die Adresse des Pferdemetzgers habe ich von Frau Dr. Löwenstein bekommen, als ich ihr sagte, dass ich roh füttere und am liebsten auch das Pferdefleisch roh füttern würde.

                            Mir ist wichtig, dass das Pferdefleisch wärend der 8 Wochen Diät Lebensmittelqualität hat. Deshalb füttere ich auch weder Pferdeleber noch Pferdeknochen momentan. Da Pferde länger leben als Rinder sollen ihre Innereien und Knochen stark belastet sein. Das bestätigte mir auch der Pferdemetzger. Er sagte, Pferdeinnereien und Knochen seien in Deutschland je nach Region als Sondermüll zu entsorgen und er dürfe mir das nicht einmal als Hundefutter mitgeben...

                            Das Jodsalz füttere ich, weil meine Hündin ja eine Schilddrüsenunterfunktion hat. Sie braucht deshalb regelmäßig Jod. Da ich momentan aber weder Fisch noch Seealgen füttern soll, hat die Tierklinik zu Jodsalz geraten.

                            Bei fast 50% Kartoffel im Verhältnis zum Fleisch bin ich ja schon. Trotzdem würde sie abmagern, wenn sie weniger als 550 g Fleisch am Tag bekäme. Schon klar, dass ich damit auf zu viel Protein komme, aber dünner werden soll sie wirklich nicht. Ich werde aber sicher die Blutwerte (Harnstoff etc.) entsprechend im Auge behalten, Danke für den Hinweis.

                            Mit tierischen Fetten (Schmalz etc.) soll ich wegen der Cholesterinwerte vorsichtig sein. Bedingt durch die Schilddrüsenunterfunktion lag das Cholesterin teilweise sogar deutlich über der Norm. Seit die Schilddrüsentabletten richtig eingestellt sind, ist der Cholesterinwert in den oberen Normbereich gesunken. Er ist aber nach wir vor hoch und sollte keinesfalls wieder steigen.

                            Vielleicht hat meine Hündin ja auch gar keine richtige Allergie.

                            Sicher ist, dass sie eine Schilddrüsenunterfunktion hat, die recht lange nur homöopatisch behandelt wurde (das T4 lag an der Untergrenze des Normbereichs, TSH war aber normal und die Hündin war in keinster Art und Weise ein typischer Schilddrüsenhund). Laut Klinik kann es auch sein, dass die vermehrte Ohrschmalzbildung und jetzt aufgetretene Demodikose lediglich mit der Schilddrüse zusammenhängt (Hormone bekommt sie seit Oktober 2006). Die Diät soll sie nur machen, um eine gute Prognose für die Demodikose zu haben und die Malassezien in den Ohren in den Griff zu bekommen. So nach dem Motto, nicht nur Symptome mit Chemie bekämpfen, sondern parallel dazu die möglichen Auslöser/Allergene eliminieren.

                            Klingt eigentlich logisch...

                            LG
                            Barbara

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                              #15
                              Hallo Barbara,

                              Original geschrieben von Guestbiene
                              Er sagte, Pferdeinnereien und Knochen seien in Deutschland je nach Region als Sondermüll zu entsorgen und er dürfe mir das nicht einmal als Hundefutter mitgeben...
                              LG
                              Barbara
                              da ich auch aus Hessen komme und Pferdfleisch für die Hunde kaufe, fand ich die Aussage über die Knochen schon erstaunlich. Ich bekomme die von meinem Metzger ohne weiteres. Von Sondermüll war dabei noch nie die Rede. Aus welcher Region von Hessen kommt denn der Metzger, bei dem Du kaufst?

                              Grüsse
                              Beate
                              "Wenn die Schlachthöfe Wände aus Glas hätten, wäre längst jeder Vegetarier!"
                              (Paul und Linda McCartney)

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