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Getreide und Fleisch trennen-warum?

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    Getreide und Fleisch trennen-warum?

    Hallo,

    die unterschiedlich langen Verdauungszeiten von Fleisch und Getreide sind mir bekannt.

    Ich weiß auch, dass viele Hunde beides in einer Mahlzeit bekommen.

    Meine Hunde vertragen es auch zusammen. Welche Gründe sprechen dafür es trotzdem zu trennen?

    Gruß
    Barbara

    #2
    Hallo Barbara,

    mal laienhaft ausgedrückt:

    Weil man NIE in den Verdauungstrakt sehen kann, ob es gut oder nicht gut verdaut wird, meine Meinung. Unverträglichkeiten müssen sich nicht gleich und sofort und gleich äußerlich im Kot oder Bauchgrummeln etc. zeigen, sondern sich "still und leise" zu einer unerwünschten Anreicherung von Schlackenstoffen, Stoffwechselabbauprodukte entwickeln, einfach zu einer unerwünschten Belastung des gesamten Organismus. Oft kommt es noch nicht mal zu offensichtlichen Verdauungsproblemen, oft "nur" zu Hautproblemen oder sonstigen "kleinen" Problemen.

    Ich spreche aus Erfahrung bei meiner Hündin. Ich hätte auch alles verwetten können, das sie diesbezüglich KEINE Probleme hat oder hatte. Ihr Kot war super gut, lange Wurst, kein Geruch, kein Schleim, wunderbare Farbe ...alles super ... und der Witz... DAS war scheinbar das größte Problem und wohl die Hauptursache für viele Leiden, wie Allergie etc. die "nur" scheinbar die Symptome sind. Leider habe ich über Jahre Fertigfutter gefüttert und dies, wie vieles andere nicht gewußt.

    Fleisch braucht saures Millieu zur Verdauung.
    Getreide eher neutrales Millieu zur Verdauung.

    So gesehen, behindert Fleisch dann die optimale Verdauung von Getreide, Getreide wandert "nicht richtige im Magen vorverdaut" weiter in den Darm, wo es im Dickdarm zu diesen unerwünschten Abbauprodukten kommen kann.

    Allein das zu wissen, hat mich überzeugt es getrennt zu füttern. Auch bei uns Menschen hat dies Gültigkeit.

    Es gibt natürlich, wie immer im Leben auch Ausnahmen, die nie erkranken oder nie irgendwelche Probleme haben, aber man weiß sowas auch nicht im Voraus, ob man so einen Hund hat, der mit einer "Mischung" sein Lebenlang gut klar kommt und da eine Trennung von Fleisch und Getreide keine Nachteile hat ...

    Aber jeder wie er mag und jeder Hund ist anders ....

    Kommentar


      #3
      Barbara - Klasse !!
      Auf das Thema hab ich gewartet bzw. darüber denk ich seit Tagen nach.

      Aber Getrud,
      im Magen wird vorverdaut - richtig?
      das vorverdaute wandert dann in den Darm und wird dort "endverdaut" - richtig ?

      Wenn ich das Getreide nun pürriere und Koche - dann ist es doch quasi vorverdaut - oder ? Wandert es dann nicht am Fleisch vorbei sofort in den Darm

      Und was braucht Jogurt zur Verdauung - basisch oder sauer ?

      Ich hatte ja schon begriffen, daß durch die Fütterung des rohen Fleisches die Produktion der Magensäure in Gang gesetzt wird.

      Und das Getreide ein basisches Lebensmittel sei, daß es zur Verdauung aber auch eher ein neutrales Millieu braucht ist mir neu.

      Du fütterst ja gar kein Getreide wie ich gelesen habe - wenn man nun aber doch will - wieviel Zeit meinst Du sollte denn zwischen der Fleischfütterung und der Getreidefütterung liegen?

      (das Fleisch allein ist für den Hund nur ein kleiner Snack - das Getreide mit Gemüse und Kräutern und Öl wird fürs Hundele Schmackhafter - deshalb fände ich es eigentlich schon schön, es zusammenzufüttern)

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        #4
        Ich habe da auch gerade ein bischen herum probiert (weil ich das mit dem basischen/sauren Millieu sehr überzeugend finde) und habe festgestellt, dass meiner es besser verträgt, wenn ich ihm spät abends (20.00) seine Getreidemahleit gebe (meistens eine "Kongportion" ) . Mittags bekommt er dann Fleisch und Co (er bekommt auch nur ca. jeden 2.Tag Getreide). Mache ich es andersrum ist sein "Output" zu weich (Verdauung schlechter ...)*grübel*. Ich vermute, dass sein Magenmillieu morgens von Natur aus einfach saurer ist als abends und er deshalb abends das Getreide besser verdaut (und auch mehr Zeit dafür hat...) ?
        Probier es doch einfach mal aus, wie Hundi es am besten verträgt ...

        LG

        nadine
        Liebe Grüße von nadine
        "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

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          #5
          Danke, Gertrud für die ausführliche Erklärung.

          Ich werde Fleisch und Getreide jetzt trennen, muß auch ausprobieren, ob die Getreidemahlzeit morgens oder abends besser ist.

          Bisher habe ich das Getreide sogar 2x tgl. gegeben. Ich habe 2 ältere, sehr verfressene Hunde. Eine davon braucht eine Arthrose+Reduktions+Leberdiät. Deshalb bekommt sie tgl. bei 34 Kg nur ca.110g Fleisch , 100g Hüttenkäse, Obst und Gemüse. Dazu Reis, Buchweizen oder Hirse. Sie ist außerdem Inkontinent, deshalb befürchte ich, daß aus diesem Grunde die Getreidemahlzeit abends nicht so gut für sie ist. Ich werde mal schauen...

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            #6
            Original geschrieben von Susa+Alexa

            im Magen wird vorverdaut - richtig?
            das vorverdaute wandert dann in den Darm und wird dort "endverdaut" - richtig ?

            Wenn ich das Getreide nun pürriere und Koche - dann ist es doch quasi vorverdaut - oder ? Wandert es dann nicht am Fleisch vorbei sofort in den Darm
            Hallo,

            bin kein Experte, alles nur angelesen und versuche es so verständlich wie möglich zu erklären ;-) oder ich muss einige Seiten aus den Büchern abschreiben ... wäre vielleicht keine schlechte Idee, weil diese Fragen immer wieder gestellt werden
            :-)

            Im Magen beginnt die Verdauung. Im Magen sollte alles soweit und so gut wie möglich verdaut werden damit es im Darm nicht "unverdaut oder halbverdaut" ankommt und es dort zu Fehlgärungen etc. kommt, weil unverdaut da rein gelangt. Im Darm solle nicht "verdaut" werden sondern hier soll dem Organismus, wie Nährwerte etc. zur Verfügung gestellt werden können.

            Da beides gemeinsam im Magen liegt, wo die Verdauung stattfindet, dann kann ja, da nur ein Magen, nur ein Millieu vorherrschen. Gibt ja keine getrennte Kammern oder so ;-), also wird das Getreide dann hinsichtlich der Verdauung "vernachlassigt", bzw. findet nur unvollständig statt und wandert so in den Darm bis zum Dickdarm mit den entsprechenden mehr oder weniger, Folgen.

            Ist nicht einfach zu erklären, aber u.a. im großen M/Z findest du die Verdauung des Hundes, super gut wissenschaftlich erklärt.

            Wenn du Getreide kochst ist es damit aufgeschlossen aber nicht vorverdaut, du fügst doch keine Verdauungsenzyme hinzu, oder?

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              #7
              Original geschrieben von Susa+Alexa

              Und was braucht Jogurt zur Verdauung - basisch oder sauer ?

              Du fütterst ja gar kein Getreide wie ich gelesen habe - wenn man nun aber doch will - wieviel Zeit meinst Du sollte denn zwischen der Fleischfütterung und der Getreidefütterung liegen?

              deshalb fände ich es eigentlich schon schön, es zusammenzufüttern

              Joghurt = ein Milchprodukt = ein tierisches Eiweißprodukt = Protein = ähnlich Fleisch, da auch Protein = nehme ich an, ein saueres Millieu.

              Getreide eher max. neutrales aber kein saueres Millieu.

              Ich füttere schon Gerteide und bin da voll dafür, je nach Hund.

              Meine Hündin frißt manche Tage NUR Getreide und KEIN Fleisch.

              Mein Rüde liebt Getreide, zieht aber Fleisch auf jeden Fall vor.
              Getreide darf er nur wenig haben, da KH = Energie und da er zeimlich krank ist und es nicht verbrennt = Neigung zum dick werden :-( ...also nur ab und zu, damit er auch seine Freude hat und mit einem Stück Brot in den Garten rennt oder sonst wohin und es doirt genüßlich kaut :-)

              Meine Erfahrung, aber jeder Hund ist da anders, jeder hat eine andere Verdauung, ähnlich wie die Menschen. Also ich habe es übers Röntgen "verfolgen" können/müssen ... bei meiner Hündin war Fleisch (gulaschgröße) nach ca. 4 Stunden, fast alles im Dünndarm vorgeschoben. Also gehe ich davon aus, ca. 4-5 Stunden genügt. Ich denke, es genügt, wenn das Fleisch "Zeit" hatte entsprechend verdaut/angedaut oder wie immer man es nennt, zu werden und dann kann "neues oben drauf" kommen :-)

              Wegen oder als Folge dieser verschiedenen Verdauungszeiten /-millieu, finde ich Fett, als Energielieferant für den Hund absolut besser und dann die gekochten Kartoffeln = Gemüse und das Getreide halt nachrangig und weniger. Aber je nach Hund.

              Du kannst es doch zusammen füttern.

              Nicht jeder Hund wird gleich reagieren, siehe Fertigfutter.

              Hier, im Moment, geht es für mich, um Grundsätze/Allgemein und eigene Erfahrungen/Meinungen, aber kein MUSS ;-)

              Ich hatte es bei meinen Hunden, bei der Umstellung auch so gefüttet (alles zusammen) und war vollkommen davon überzeugt, ging ja auch bei FeFu und habe nie was nachteiliges bemerkt ... so ähnlich dachte ich ja, hatte ja auch Null-Ahnung.

              Dann habe ich halt weitergelesen/informiert und habe dann diese Verdauungsgeschichte kapiert und dann eben an meinen Hunden probiert. Mir ist dann sofort aufgefallen, eine getrennte Fütterung, da gibt es weniger Kot = weniger Abfall = bessere Verdauung von FM, trotz gleicher Menge an Futtermittel. Ich habe es dann wieder umgekehrt gemacht, also alles gemischt gefüttert und siehe da, wurde mehr Kot abgesetzt. Ich denke, das sollte jeder für seinen Hund selbst probieren und beobachten.

              Meine TÄin rät mir sogar bei meiner Hündin getrennt zu füttern, damit diese "Darmbelastungen- Stoffwechselbelastungen etc." verringert werden. Selten bekommt meine Boxermaus Fleisch mit Getreide. Da sie kaum oder gar kein Gemüse frißt, bekommt sie dann halt Fleisch und basisches Obst (als "Vorsorge" gegen eine Übersäuerung, was bei ihr halt schnell passiert).

              Aber meine Hunde sind schon ein Fall für sich

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                #8
                Original geschrieben von Chenoa
                Eine davon braucht eine Arthrose+Reduktions+Leberdiät. Deshalb bekommt sie tgl. bei 34 Kg nur ca.110g Fleisch , 100g Hüttenkäse, Obst und Gemüse. Dazu Reis, Buchweizen oder Hirse. Sie ist außerdem Inkontinent,
                Hi,

                wieso so wenig tierisches Protein???

                Am tierischen Protein, meine Meinung, da Hund ein Fleischfresser, bzw. Beutetierfresser ist, würde ich nicht so extrem einsparen und bei einem älteren Hund schon gar nicht.

                34 kg braucht ca. 60-68 g vRp /Tag = ca. 300 - 330 g Fleisch oder anderes tierisches Protein, wie Fisch, geht auch Milchprodukte, da aber mehr, da in 100 g Hüttenkäse/Quark nicht so viel vRp enthalten ist wie im durchschnitt Fleisch. Bei diese Milchprodukten braucht ein 34 kg Hund als Tagesration: ca. 375- 430g

                Du fütterst ca. 40 g vRp / Tag an tierischen Protein, an pflanzlichen Protein weiß ich nicht, da keine Mengenangaben.

                Aber ist auch egal, weil Hund sollte schon einigermaßen artgerecht tierische Proteine bekommen, meine Meinung, und eben nicht wie bei Fertigfutter überwiegend oder auch nur zu 50 % aus pflanzlichen Proteine, wenn kein gesundheitlicher Grund vorliegt.

                Bei Leberdiät und auch bei älteren Hunden, soll das Protein hochwertig sein, hochverdaulich, wie Fleisch, Milchprodukte, Fisch, etc. und KEIN bindegewebsreicher Schlachtabfall, weniger pflanzliches Protein. Um das Gewicht zu halten eher Fett hinzufüttern, falls notwendig. Insgesamt die Fütterung dann je nach Hund und Erkrankung.

                Reduktionsdiät, also abnehmen, dann KEINE Energielieferanten füttern, wie Fett oder Getreide/Getreidenebenprodukte oder gek. Kartoffeln.

                Arthrose würd ich, soweit der Hund es verträgt, spezielle Zusätze füttern und Vitamin E mind. 2 400 IE Kapseln pro Monat und vielleicht Ingwer versuchen, Grünlipp etc.

                Inkontinent:
                Meine Hündin wurde diesbezüglich mit BRT- Bioresonanz behandelt und ist NICHT mehr inkontinent. Wäre vielleicht ein guter Versuch es mal zu probieren, da es für den Hund auch sehr unangenehm ist, Urin zu verlieren.

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                  #9
                  Liebe Gertrud,

                  erst mal vorab vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Das muß ICH erst mal verdauen
                  Die Argumentation erinnert mich ein bisschen an die der Befürworter der Trennkostdiät.

                  Was ist "der große" M/Z ? Rätst Du mir zu dessen Anschaffung. Ich hab bis jetzt nur Natural Doog Food und von Rauth Widmann - was mein Hund nicht fressen darf.

                  Ich bin früher mit Alexas Ernährung viel sorgloser umgegangen, es gab zwar überwiegend frisch, aber ohne Berechnung und nur handelsübliches Gemüse und Obst. Jetzt wo Fräuleinchen älter wird, mach ich mir aber doch viele Gedanken.

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                    #10
                    Hallo Gertrud,
                    das hast du super erklärt! Ich denke man/frau kann sich auch ganz gut nach den Vorstellungen von Herrn Hey "Trennkost" richten, dessen Ideen auch zu einer weniger Schlacken hinterlassenden Kost führen, allerdings beim Menschen! Ich habe das dann auch auf meinen Hund übertragen, nur dass er mehr tierische Proteine kriegt :-), ich lebe etwas "archaisch", für mich müssen Tiere ihr Leben nur zu "Feiertagen" lassen, sonst reichen mir Gemüse, Milchprodukte und Getreide (z.B. als Frisch-Korn-Brei, findet Othello auch super lecker!)
                    LG Nicola
                    Hunde verhalten sich so, wie es sich für sie lohnt!

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                      #11
                      Hallo Susa,

                      ja es hat mich auch gleich an Trennkost erinnert.

                      Aber hat Trennkost nicht was mit Abnehmen zu tun?
                      Kenne mich damit nicht aus, oder machen die das auch wegen einer optimalen Verdauung, Ausnutzung der Nahrungsmittel ?

                      M/Z = "Ernährung des Hundes" von Helmut Meyer und Jürgen Zentek ... empfehlen ... ist recht teuer ... aber ich finde das Buch gut, wenn auch vieles für die Fertigfuttermittelindustrie ist oder auch finanziert wird ... es kommt drauf an, ob man an so viel Wissen und Details interessiert ist ... Swanie hat es bei ihren "empfohlenen Büchern" auch auf ihrer HP ... und einige Zitate und Empfehlungen von Swanie sind auch im M/Z zu finden, also wird es so schlecht/falsch nicht sein. Nur sollte man nicht versuchen alle Richtwerte/Fauszahlen 1 : 1 umsetzen zu wollen, sondern dran denken, es sind Richtwerte/Faustzahlen und jeder Hund hat einen anderen Stoffwechsel etc. etc. ... aber als Richtschnur oder überhaupt als umfangreiche wissenschaftliche Info, finde ich es gut und man versteht auch als Laie worum es geht.
                      M/Z hat noch ein kleines Buch herausgeben "Hunde richtig füttern" ist halt nur ein kleiner, aber ausreichender Auszug.

                      Nach M/Z im Haus, habe ich alle anderen Bücher über die Ernährung des Hundes verkauft

                      Fütter ruhig weiter sorglos, wenn die Menge an Calcium, Protein und Leber grundsätzlich passen, was gibt es da viel falsch zu machen, beim jüngeren, gesunden Hund ? Was kann an frischen, hochwertigen Lebensmitteln falsch sein ?

                      Problematischer ist schon eher die Fütterung von Diäten bei kranken Hunden, weil einfach etwas mehr Wissen erforderlich ist. Aber auch dass schaft man nach relativ kurzer Zeit.

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                        #12
                        Original geschrieben von karlovonponwood
                        Ich denke man/frau kann sich auch ganz gut nach den Vorstellungen von Herrn Hey "Trennkost" richten, dessen Ideen auch zu einer weniger Schlacken hinterlassenden Kost führen,
                        Hallo Nicola,

                        danke für die Info mit Trennkost, werde da gleich mal googeln gehen und wieder etwas dazulernen

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                          #13
                          Hallo zusammen,
                          ja heute wird Trennkost immer mit abnehmen in Verbindung gebracht/propagiert. Richtig ist wohl, dass man/frau dabei sein persönliches Wohlfühlgewicht erreicht, das kann auch zunehmen sein, wenn man vorher zu dünn war.
                          Eigentlich kommt sowohl Hey als auch der Herr Bruker aus der frischen vitalstoffreichen (Vollwert)Kost, was nicht heißt, dass alles auch roh sein soll, aber ca. 1/3 des Gesamt-Gemüse und -Obst-Inputs sollte schon roh sein. Und das bei deutlich reduziertem Kohlehydrat (ca. 50g/Tag) und Protein-Anteil (ca. 110g/Tag) in der menschl. Kost. Dieser Anteil hat sich im Laufe der letzten paar Jahrzehnte (und das ist für die Anpassung des Verdauungstraktes einer Spezies wohl weniger als eine Millisekunde) in unseren Zivilisationen vervielfacht. Mit den entsprechendenen Folgeerkrankungen. (Durch die geringeren Kohlehydrat- und Protein-Anteile nehmen Übergewichtige dann auch ab.)
                          Da ich noch dazu daran glaube, dass der Hund durch unsere Abfälle vor 10-15 tausend Jahren zu uns gekommen ist, glaube ich eben auch, dass diese archaische (will heißen ohne Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe) Kost sowohl mir als auch meinem Hund gut tut.
                          Also trenne ich Fleisch und Kohlenhydrate einfach.
                          LG Nicola
                          Hunde verhalten sich so, wie es sich für sie lohnt!

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                            #14
                            Original geschrieben von Boxermaus
                            Hi,


                            34 kg braucht ca. 60-68 g vRp /Tag = ca. 300 - 330 g Fleisch oder anderes tierisches Protein, wie Fisch, geht auch Milchprodukte, da aber mehr, da in 100 g Hüttenkäse/Quark nicht so viel vRp enthalten ist wie im durchschnitt Fleisch. Bei diese Milchprodukten braucht ein 34 kg Hund als Tagesration: ca. 375- 430g

                            Wenn ich nun nicht ganz falsch gerechnet habe, dann braucht mein 26 Kilo Hund etwa 250g Fleisch pro Tag?
                            Wenn ich nach der 2 % Regel rechne + Gemüse komme ich auch etwa 400g Fleisch pro Tag...
                            Kann ich davon ausgehen, dass sie 250g zur Versorgung braucht und 400g auch noch im Rahmen liegt?

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                              #15
                              Hallo,

                              ich misch mich mal in Euer Gespräch:

                              zu Meyer/Zentek. - Ich hab den Kleinen, der reicht mir voll und ganz.
                              Ist etwas anstrengend zu lesen.

                              Beschäftigt sich für meinen Geschmack etwas zuuu ausführlich mit industrieller TN,

                              Auf Seite 75: "Knochen müssen vor dem Verfüttern abgekocht werden."

                              Ansonsten finde ich das Buch und die Futterwerttabellen ganz brauchbar.

                              Der Name Zentek taucht auch in dem Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" auf. (Find die Stelle jetzt nicht )
                              Ist das wohl derselbe Zentek?

                              Zur Trennkostdiät kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sie funktioniert ohne zu hungern.

                              Man muss auch mal überlegen, wie sich die Portionsgrößen in den letzten 50 Jahren verändert haben.
                              Früher gabs ein Hähnchen für eine 7-köpfige Familie, für jeden noch 2 Kartoffeln und einen Löffel Gemüse.
                              Für den Hund wurden eben noch 2 Kartoffeln mehr gekocht und er bekam, das Fett und die Hähnchenknochen (außer von den Schenkel und den Flügeln).

                              Heute ißt ein Erwachsener locker allein ein halbes Hähnchen, dazu noch ne Portion Pommes und Salat.
                              Bleibt was über, wirds oft weggeworfen.

                              Liebe Grüße
                              Jutta
                              Liebe Grüße
                              Jutta mit Bienchen + dem Einzelkatzenduo: Gina + Flame + Tinka als Sternenhund

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