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Brauche Hilfe, Mein Goldie hat meiner Mutter zerbissen!

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    Brauche Hilfe, Mein Goldie hat meiner Mutter zerbissen!

    Als ich heute spät vom Sport kam hat mich mein Vater schon in der Tür erwartet.
    Mein Hund hat die einigste Dummheit begangen die er machen konnte, nämlich meine Ma die beim am Napf rumhantieren zu beißen. Leider auch noch richtig böse! Das er dafür „nur“ eine Tracht Prügel von meinen Pa gekommen hat grenzt an ein Wunder.
    Was kann ich jetzt machen?
    Abgeben will „ich“ ihn nicht.
    Fakten: Goldie, 2 Jahre alt, Rüde, bisher immer super leib, top erzogen, Bettelt nicht und macht(e) keine Dummheiten.
    Hintergrunde: Er stammt aus dem Tierheim und wurde auch wegen so was deswegen abgegeben. Ich komme wunderbar mit ihm aus und kann mir alles erlauben nachdem mal die Fronten geklärt waren. Auch hab ich immer klar zu verstehen zu geben wer der Chef ist, war meine Ma nie gemacht hatte. Denke dass das mit eine Rolle gespielt hatte, nur das ist hilft jetzt auch nix mehr.
    Was kann ich jetzt tun?
    Erste Lösung ich füttere nur noch, aber das löst das Problem nicht. Kann man so einen Tick in Sachen Fressen überhaupt wegbekommen?
    Mein Pa sprach schon von kastrieren, aber das ist doch eine ganz andere Problematik!? Er versteht sich bis auf 2 Hunde bestens mit allen und jeden. Rammeln tut er auch nicht.

    Ich bräuchte dringend Rat!!!

    #2
    Hi!

    Na klar so was kann man doch bestimmt weg bekommen, geh zu einem wirklich guten Trainer, dass Probplem bekommr ihr bestimmt wieder in den Griff.

    Probiers doch mal damit: Dem Hund aus dem Napf nichts mehr wegnehmen oder sich nähern, weil err offensichtlich gelernt hat, dass es nichts Gutes bedeutet, wenn sich eine Hand seinem Napf nähert.
    Damit er also lernt, das es nichts schplimmes bedeutet, versuchs damit:
    Zu den Fütterungszeiten, stellst du ihm ein leeren Napf dortin, setzt dich daneben, und legst ihm mit deiner Hand seine Portion nach und nach rein.
    Somit müßte er lernen, dass es etwas gutes ist, wenn sich deine Hand den Napf nähert.

    Deine Mom und dein Dad sollten natürlich das gleiche tun.

    Vielleicht auch mehr zu fressen geben, denn eine Ressourcenknappheit, könnte auch dazu führen, dass er diese verteidigt, da es eine existentielle Ressource für einen Hund ist.

    Liebe Grüße Mimi

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      #3
      Mojn Mojn und danke für deine Antwort.

      Also ich war letztes Jahr mit ihm beim Hundetrainer um ihn „alltagstauglich“ zu machen.
      Das Thema hatte ich dort angesprochen. Seitdem pariert er auch ganz gut beim mir. Nur leider machen meine Eltern was sie sollen und behandeln ihn wie ein kleines Kind. Ich hab auch schon mal den Teufel and die Wand gemalt und gesagt sie sollen das lassen, aber sie wollten nicht auf mich hören. (Klugscheißen werde ich mir jetzt aber verkneifen) Futtergeil ist er mit Sicherheit nicht. Er schläft schon mal neben dem offenen Futtersack! Das juckt den gar nicht. Zu fressen hat er auch immer reichlich. Er bekommt 2 Mal täglich nee mega Portion. Kann er vertragen, den er ist schlank.
      Fressen bekommt er immer Im Keller. Er bekommt meinst einen zweiten Napf in die Metalltopfe gesetzt weil er sich immer bei den Metallnäpfen anstellt. Als ob er Angst davor hat. Der Hundetrainer sagte da soll man sich nicht von dem Hund seinen Willen aufzwingen lassen und ihm was anders geben.

      Gruß Sebastian

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        #4
        Hallo,
        was heißt denn "am Napf rum hantieren"? War der Napf gefüllt? War er leer? Hatte er gefressen oder davor?

        Du warst bei einem Hundetrainer und schreibst von "pariert" und "alltagstauglich"......
        Wie gibtst Du ihm zu verstehen, dass Du der "Chef" bist?

        Du hast einen Hund, der offensichtlich mit einer Vorgeschichte behaftet ist. Da muß man oft mit sehr indivuduellen Dingen Vertrauen erarbeiten.

        Wichtig ist wirklich, dass der Hund lernt, dass die Hand was Positives ist. Also, aus dieser Hand kommt Futter. Deshalb wäre es wirklich günstig so zu verfahren, wie mimi es beschrieb.

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          #5
          Hallo Sebastian,

          wenn er doch im Keller gefüttert wird, dann hat er doch eigendlich seine Ruhe beim fressen. Oder wird er da gestört??

          Wir haben unseren auch aus schlechter Haltung übernommen, und hatten auch dieses Problem.
          Wir haben ihn dann abwechselnt erst mit der Hand gefüttert und dann den Rest in den Napf.
          Auch mußte er am Anfang erst Platz machen, dann wurde der Napf hingestellt und erst auf unser Komando durfte er an sein Futter.
          Nach ein paar Tagen konnte ich ohne bedenken mit der Hand an seinen Napf gehen und sogar sein Futtter wegnehmen.

          Du hast also 2 Möglichkeiten:, entweder lass ihn ganz in Ruhe fressen oder füttert aus der Hand so das er keine Angst hat ihr nehmt ihm sein Futter weg.
          Liebe Grüße aus Lev von
          Jutta mit Phoebe & Chaya und Sultan (für immer im Herzen)
          - Hunde hinterlassen Haare auf deiner Kleidung, aber auch Glück in deiner Seele -

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            #6
            @Bea
            ich weiß auch nicht was die da immer am Napf rumzerren. Mein Pa stochert da immer im fressen rum es angeblich damit er es besser fressen kann.
            Ich konnte bisher nur den Kopf schütteln. Weil die ihm total verhätschelt haben.
            Eltern eben.
            Ich knuddel mit ihm, aber für mich ist und bleibt er ein Hund und kein Baby und ich hab Respekt vor ihm. Denke dass bei mir die Rangordnung klar ist.
            Wie das meine Eltern halten weiß ich nicht, kann mir aber denken dass sie sich selber untergeordnet haben.

            @jutta
            Wie ich schon Bea schrieb machen meine Eltern ganz komische Sachen mit dem Tier und checken dabei einfach nicht dass ein Hund beißen kann.
            Aus der Hand frisst er super vorsichtig.
            Mit dem Platz mache ich es übrigens genauso wie du beschrieben hast. Eben wie ein Hund der 2m weit weg sitz einen schlecht beißen kann wenn man am Napf ist.
            Das ist eine erschreckend einfache Logik, nur wenn ich das jetzt so erzähle dann knurren mich meine Eltern an!

            Gruß
            Sebastian

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              #7
              also liegt das problem bei deinen eltern. und ohne ihre kooperation wird sich da wohl nichts machen lassen. versuch sie doch davon zu überzeugen, dass sie mit deinem hund mal zum hundetrainer gehen.
              was besseres fällt mir da auch nicht ein. ich weiß, wie eltern sind .
              Alles Liebe
              Stefanie

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                #8
                Management Maßnahme: Eltern geben Hund nichts mehr zu fressen und dürfen während der Fütterung auch nicht mehr anwesend sein.

                Problem gelöst?

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                  #9
                  Original geschrieben von mimi-vianova
                  Management Maßnahme: Eltern geben Hund nichts mehr zu fressen und dürfen während der Fütterung auch nicht mehr anwesend sein.

                  Problem gelöst?

                  Seh ich auch so.
                  Ich denke das Problem bei dieser Sache liegt bei deinen Eltern.Kannst sie ja mal fragen ob sie es toll finden würden wenn du ihnen immer im Essen rumstochern und rumfummeln würdest.
                  Liebe Grüsse, Diana und die beiden Heimchen Murphy an der Leine und Kimba im Herzen

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                    #10
                    Hallo,

                    Denke dass bei mir die Rangordnung klar ist.
                    Wieso Rangordnung zwischen Mensch und Hund gibt es doch gar nicht. Wie meinst du das?

                    Wie habt ihr ihn erzogen? Wie habt ihr ihn ausgebildet?
                    Erklär mir mal bitte wie ihr zb. das Fuß gelernt habt oder das Platz?

                    Isses denn wirklich ein Golden? Oder ein Mix?

                    Wie stark hat er gebissen? Wie genau lief die Situation ab? Wie wurde reagiert? Schildere bitte alles ganz genau, auch die Sanktion dannach vom Vater.

                    Von welcher Gegend kommst du?

                    Wie alt bist du?

                    Was hat der Hund denn früher gemacht bzw. soll er gemacht haben?

                    In wie weit hast du dich schon mit Hundeverhalten und dergleichen beschäftigt?
                    Liebe Grüße
                    Sonja mit Panda (2022). Amira (2008-2021), Benny (2001-2017), Kater Max (2006-2017) und Kater Filou (2007-2020) im Herzen.

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                      #11
                      @ Murphy
                      Da stimme ich dir zu.
                      Anscheinend lassen sich Eltern nix von ihren Kindern sagen.
                      Jetzt haben wir den Salat.

                      @SonjaBenny
                      Du bist die erste die nach meiner Ma fragt.
                      Also soweit scheint’s ihr wieder gut zu gehen. Sie fängt schon wieder über dies und das an zu meckern. hehe
                      Spaß beiseite.
                      Er hat ihr in den Oberarm gebissen und dabei ein wie mein Pa sagt Kinderhandgroßen Dreieck gebissen was gestern Nachmittag gewähnt wurde und dann noch in die Wade Nachgebissen da sind’s "nur" kleine Löcher.
                      Mal hoffen dass das gut verheilt.

                      Sinnvolle Infos wie es zur der Situation kam bekomme ich nicht von meiner Mutter. Angeblich hat sie ihr Futter angerührt. Dabei stand er schon hinter ihr als die den Napf in den der in der Hunde Bar stelle hat er durchgetickt.
                      Mein Pa wurde von dem Geschrei von meiner Ma alarmiert und ist in den Keller da hat Hubi immer noch den Affen gemacht und dann hat mein Pa ihn erst durchgelassen bis er ruhe gab. Ganz zu feste war’s wohl nicht. Der Hund ist jedenfalls unversehrt.

                      Das Hunde ein Kurzzeitgedächtnis haben und er die Prügel wohl nicht mit dem beißen in Verbindung bringen kann ist mir klar. auf jeden Fall wird er gemerkt haben das es nicht gut ist den Affen zu machen.
                      Von Prügel halte ich nichts, nur da hört der Spaß auf!

                      Hubi Stammt aus dem Tierheim Iserlohn. Er wurde „stielecht“ zu Ostern an der Autobahn angebunden gefunden und war Hinten total verbissen. Ich war zu der Zeit mehr oder weniger aktiv im Tierheim mit einer Arbeitskollegin beschäftigt und wir sind da immer mit den Hunden raus gegangen. Er drohen in der Zeit da sterben und ich war immer da um Pfötchen zu halten. Am Ende hab ich ihn dann mit zu mir genommen. Da war er 1 ¼ Jahre alt.
                      Es gab bis jetzt nix an ihn auszusetzen außer das er viel haart. Die Leute waren sogar neidisch weil er so wohlerzogen war.
                      Beim Hundetrainer war ich quasi nur Sicherheit. Es ging und die Alltag-Basics das er halt draußen hört und keine „Dummheiten“ macht. Trainiert wurde ohne „Leckerlies“ und er hat schnell gelernt. Das meißle musste ich auch lernen. Verstehen wie Hunde denken. Und ihren keine andere Wahl lassen als das zu tun was man will und auch selber darauf achten das man klare Kommandos gibt und nicht so wilde Sitz-Platz… Combos abgibt. Dann klapst auch.

                      Also da er keine Papiere bei sich hatte als mal ihn fand muss man wohl davon ausgehen das es ein Goldie ist. Obwohl ist viel zarter gebaut und geht auch immer als Mädchen durch. Da sagt auch jeder was anderes.

                      Wir kommen aus Hamm.
                      Ich bin 27.
                      Über Hundeverhalten hab ich mich bisher nur im Inet informiert, viel drüber nachgedacht (komme aus dem IT Biz und muss somit den ganzen Tag logisch denken) und mit den dem Hundetrainer gesprochen.

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                        #12
                        Hallo nochmal,

                        also ich betrachte die Situation als ziemlich ernst.

                        Im Internet kann man dazu gar nix sagen, ich kann dir nur raten in eine gute Hundeschule bzw. ein guten Trainer aufzusuchen.

                        Maulkorb zu Hause ab jetzt unbedingt, dein Hund soll damit keinerlei Erfolge mehr haben.

                        Zeigte er schon immer ein futterneidisches Verhalten? Menschen gegenüber?
                        Wie ist sein Verhältnis zu Menschen?
                        Wurde er gesundheitlich durchgecheckt? Hat er schmerzen?

                        Rangordnung zwischen Mensch und Hund gibt es nicht, nicht so wie Rangordnung normalerweise definiert wird.

                        Vertrauen, Respekt und Anerkennung als Hundeführer muß man sich beim Hund erarbeiten.
                        Deine Eltern verhätscheln den Hund zwar, das hat aber nicht immer zwangsläufig solche Ursachen.
                        Im Prinzip gab es keinen eindeutigen Grund (oder vielleicht hat deine Mutter ihn doch weggeschoben?)

                        Hat er deiner Meinung nach richtig zugebissen oder war es ein Abschnappen?

                        Hier mal ein Link mit verschiedenen Trainen:

                        http://www.bhv-net.de

                        http://www.hunde-teamwork.de

                        http://www.aha-hundeausbildung.de

                        Man kann natürlich nicht alle Hundeschulen blind empfehlen, aber zumindest die letzte mit Sabine Winkler ist wirklich gut.

                        Hunde-Teamwork ist wohl ein Stück näher.

                        Natürlich auf die Dauer zu weit, aber als Einschätzung wäre ein geübtes Auge wichtig. Natürlich dürfen die bisherigen Geschichten und Erlebnisse nicht fehlen.
                        Liebe Grüße
                        Sonja mit Panda (2022). Amira (2008-2021), Benny (2001-2017), Kater Max (2006-2017) und Kater Filou (2007-2020) im Herzen.

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                          #13
                          Ich hab mir das jetzt auch mal in Ruhe durchgelesen. Also Sonja Benny - ich habs so gelesen, das die Mutter ein großes Dreieck im Oberarm und zwei kleine Löcher in der Wade hatte - das heißt ja wohl, das der Hund richtig "gepackt" hat.

                          Für mich hört sich das alles so an, als ob der Hund einen klassischen "Blackout" gehabt hat und wahllos um sich gebissen hat. So einen Blackout hatte mein DSh auch mal (er hatte Panik, da sich die Leine um die Hinterpfoten gewickelt hatte und er ne Schmerzattacke hatte).

                          Also ich würde erst mal deine Mutter nicht mehr ans Füttern lassen - erst mal wird sie sicherlich jetzt Angst vor dem Hund haben - und der Hund merkt sich das er mit beißen durchklam - Prügel hinterher helfen eher weniger. Dann würde ich den Hund sicherheitshalber vom TA durchchecken lassen - vielleicht hatte er ja auch einen Schmerzanfall udn hat dadurch so reagiert. Und ich würde deiner Mutter empfeheln selber mal mit dem Hund zu deinem Hundetrainer zu gehen. Deine Eltern müssen anscheinend noch viel lernen was Rangordnung und JKonsequnets tiergerchtes Verhalten angeht. Aber ich würde die Futterbar wie du sie beschrieben hast weglassen (erst mal Gefhar von Magendrehung bei erhöhtem Fressen) und außerdem hat der Hund offensichtlich Angst davor - warum mußt du ihn damit konfrontieren? Quatsch - wäre es eine andere Sache als ausgerechnet dieses würde ich deinem Trainer ja zustimmen - damit konfrontieren aber mit Futternäpfen? Nein das ist überflüssig.

                          Als nächsten Schritt soll deine Mutter den Hund aus der Hand füttern und ihre Hand (wenn DU dabei bist) mit Futter darin jeden Tag ein Stück näher an den Napf halten (aber nicht sofort mit der Hand in den Napf) bis sie irgendwann die Hand mit Futter reinhalten kann. Und sie soll sich von dem Hundetrainer zeigen lassen, wie sie selber sich verhalten muss wenn der Hund zubeißen will.

                          Bei Fragen kannst du mir gerne ne PN schicken.

                          LG kerstin
                          LG Kerstin mit Cleo (*2007),Mäxchen (*2016) , Kasimir(*09),Artuszwergi, Traumhund Angel, Cindymiez,Schnuffi,Dando, Balou,Boss,Seelenhund Jenny über der RBB für immer im Herzen

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                            #14
                            Hi da bin ich nochmal!

                            Bevor du irgendwelche Trainingsmaßnahmen ergreifst, sollte man bei einer Aggression zuerst einen TA aufsuchen, um den Hund komplett durchchecken lassen, damit medizinische Ursachen für eine Aggrssion, z.B eine schmerzbedingte Aggrssion, unter Umständen ausgeschlossen werden kann.


                            Liebe Grüße Mimi

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                              #15
                              Hallo,

                              mir geben zwei Sachen zu denken und zwar die Angst vor dem Futternapf und dass der Hund bei dem Angriff nachgefasst hat und Deine Mutter an zwei unterschiedlichen Stellen verletzt hat.
                              Würde mich mal interessieren, ob das ein lautloser Angriff war oder ob der Hund vorher geknurrt hat.
                              Mit Anfütterungsversuchen aus den Händen Deiner Mutter wäre ich sehr vorsichtig.
                              Ich würde den Hund nur noch selber füttern.

                              liebe Grüsse,
                              Antje

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