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Agression gegen andere

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    Agression gegen andere

    Hallo

    Mein Schäfermischling macht mir ziemliche Sorgen und auch Probleme.

    Er ist jetzt ca. 1,5 Jahre alt und ein richtiger Angsthase.
    Bis jetzt haben wir in einer Wohnung gelebt und haben seit 2 Monaten Haus und Garten.
    Er bellt jedesmal wenn wer am Zaun vorbeigeht und schnappt auch hin wenn es sich ausgeht.
    Wenn wir Besuch haben knurrt und bellt er....
    Also richtig aggresiv...
    Die Nachbarn beschweren sich schon und nun hat er als er ausgebüchst ist auch auf ein Kind hingeschnappt (Gott sei Dank nix passiert)

    Unser Tierarzt meinte wenn er nicht krank sei dann werden wir das schwer in den Griff bekommen und ewig ein unberechenbares Tier daheim haben.
    Er wird ihn sich morgen mal ansehen...
    Wenn das auch nicht klappt müssen wir ihn einschläfern lassen
    Es tutmir richtig leid um ihn da wir ihn sehr lieb haben und er zu uns ganz normal ist...
    Hat wer von Euch eine Idee?
    Hab einfach Angst das er einem Kind was tut.. laut Tierarzt sieht diese Rassenmischung ein Kind als Beute...
    Könnte nie damit leben das ein Kind verletzt oder sogar mehr passiert...


    Bitte helftmir denn ich weis nicht was wir tun sollen

    #2
    was ist denn der hund für eine rassemischung?
    organisch wurde er also noch nicht durchgecheckt bisher?
    grüssle von claudia & omi im herzen, herrn krümel, miss möppel, froillein nele, herr pixel & monsieur oscar & das federvieh

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      #3
      Er wird am Freitag untersucht auf Krankheiten

      Ein Belgischer Schäfer (schwarz-langhaar) und ein American Stafford glaub eine Bordeau Dogge ist auch dabei....

      Ich hab einfach kein Vertrauen mehr zu ihm...

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        #4
        Hast Du den Hund schon von Welpenbeinen an?
        Zeigt er dieses Verhalten erst, seitdem ihr umgezogen seid oder auch schon vorher?

        Wart ihr schon mal bei einem kompetenten (!) Hundetrainer, der sich das bei Euch zu Hause angeschaut hat?

        Als Sofort-Maßnahme würde ich Dir empfehlen, ihm einen Maulkorb zu kaufen und ihn daran zu gewöhnen... und dann vorläufig nur noch mit Maulkorb raus!

        Einschläfern ist in den seltensten Fällen notwendig.... also bleib erst mal ruhig, hör Dir an was der TA sagt und hole Dir eine zweite Meinung (evtl. 2. TA, ansonsten Hundetrainer).

        Wo wohnst Du denn, vielleicht kann Dir jemand einen Trainer in Deiner Nähe empfehlen?

        Viele Grüße
        Kirsten
        Die Dinge sind nie so, wie sie sind.
        Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

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          #5
          Also er hat schon immer gebellt wenn er draussen was gehört hat und er mochte es noch nie wenn Kinder laufen...
          Er hat auch schon meine Schwiegermutter in die Wange gezwickt weil sie ihm vom Zaun wegholen wollte.
          Ich habe es mit ablenken versucht und das funktioniert auch nicht.
          Mein Problem ist, daß ich ihm nicht mehr vertrauen kann und ihn nicht im Garten lassen kann, da er ohne Probleme über den Zaun springen könnte...
          Und meine Nachbarn haben ein Kind..
          Wir sind aus Niederösterreich Bruck/Leitha

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            #6
            Hallo Tino!

            Wie gesagt: Als Soforthilfe: Maulkorb!

            Schau mal hier: http://www.familydogcenter.at

            Das ist die fähigste Hundtrainerin, die ich kenne!

            Zu ihr ist mit Sicherheit auch ein weiter Weg die Strecke wert!

            Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie weit das von Dir weg ist – vielleicht nimmst Du einfach mal Kontakt zu ihr auf – selbst wenn es zu weit ist, kann sie Dir vielleicht jemanden empfehlen!

            Fernbehandlung übers Netz geht in einem solchen Fall denke ich nicht – das wäre zu heikel!

            Drücke Euch in jedem Fall alle Daumen!

            Viele Grüße
            Kirsten
            Die Dinge sind nie so, wie sie sind.
            Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

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              #7
              uuhhhh

              "Rassemischung als Beute",

              wenn ich das lese, kann ich nicht viel von dem TA halten, Entschuldigung, daß ich das so sage, obwohl ich ihn natürlich nicht kenne.

              Aber jede Rassemischung ist in erster Linie mal ein Hund und nix andres.
              Es gibt rassebedingte Eigenheiten, kein Thema und manche Rassen müssen in bestimmten Eigenschaften mehr unterstützt oder umgelenkt werden, da nunmal eine lange Zucht gewisse Merkmale ausgeprägt hat.

              Aber das mit der Beute ist Blödsinn.

              So aus der Ferne ist es schwierig, ich würde Euch als allerstes ( außer schnellstmöglich nach einem guten Hundetrainer zu schauen, wurde ja schon angesprochen) mal ein Buch wie z.B. das von Jan Fennell " Mit Tieren reden" empfehlen zu lesen, das einfach mal so ein paar ganz klare Grundfehler und -prinzipien erläutert und vor allem das, daß in fast allen Fällen der Hundeführer der Grund für solche Reaktionen ist und er damit auch die Möglichkeit hat, etwas dran zu ändern.

              Es gibt noch mehr gute Bücher, da kommen sicher noch Tips, aber Fennell war selbst überfordert und beschreibt das auch ehrlich und gut.
              Wenn ihr Euren Hund mögt, gebt ihm die Chance,

              Für mich liest es sich, als bräuchte er zuallererstmal !!Sicherheit und ich find diese vielen Tiernannysendungen zwar z.T. recht daneben, aber in vielen kommt doch rüber, wie durch Verhaltensänderung der Besitzer der "furchtbare" Hund plötzlich zum angenehmen Zeitgenossen werden kann.

              Ihr und Euer Hund braucht Hilfe.

              hallo , sorry, hab einfach losgeschrieben
              und viele Ghrüße
              hanna
              GHrüßchen
              Hanna

              Du warst als Hund der beste Mensch,
              den man zum Freund haben konnte.

              In stillem Gedenken https://www.youtube.com/watch?v=g6EbiJd3dhs

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                #8
                Haben jetzt mit einer "Hundepsychologin" gesprochen und am Samstag einen Termin... aber nicht bei uns daheim..
                Ich mache dies meiner Verlobten zuliebe (den Termin)
                Die will unseren Evo dann auspendeln
                und siemeint mit Bachblüten kann sie ihn dann ruhigstellen..
                Ich halte irgendwie nix davon, weil sich das nach "wunderheiler" anhört...
                Was haltet Ihr davon?
                Ich warte sicher noch mit einer Entscheidung..
                Aber bleibt da nicht immer ein gewisses Restrisiko?
                Wie beim Alkoholiker?
                Hunde handeln ja nach instinkt und wenn der dann wieder durchkommt wars das?

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                  #9
                  @Tino

                  Schau Dir bitte mal die Internet-Adresse an, die ich Dir gegeben habe.

                  Diese Frau hat wirklich Ahnung von Hundeverhalten, gerade bei Problemhunden und vor allem: Sie hat auch ein Händchen für die Menschen!

                  Zum auspendeln: Lasst Euch nicht von Scharlatanen etwas vormachen, die Eure Erwartungen enttäuschen werden!
                  Bachblüten sind gut – zur Unterstützung! Sie ersetzen aber nicht die RICHTIGE Führung durch den Halter!

                  Und ja, ich werfe jetzt mal recht optimistisch in den Raum, dass es möglich ist, dass Evo wein ganz normaler Hund wird.

                  Aber das benötigt Wissen, Arbeit, Konsequenz aber vor allem: Liebe und Zeit!
                  Die Dinge sind nie so, wie sie sind.
                  Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

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                    #10
                    Die Trainerin ist in Salzburg daheim das ist eine Weltreise und wird sicher schwierig für uns mit ihr zusammenzuarbeiten

                    Was meint ihr wegen Rückfall?

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                      #11
                      Dann ruf sie an und frage nach einem kompetenten Kollegen – besser, als zu irgendwem zu gehen!

                      Und wegen Rückfall (meine bescheidene Meinung): Euer Hund ist (vermutlich) nicht KRANK (wobei das der TA natürlich ausschliessen sollte)! Er ist kein Alkoholiker, der immer aufpassen muss, nicht wieder seiner Sucht zu erliegen!
                      Sondern er hat etwas falsches gelernt/verknüpft und verhält sich demnach so, wie ER glaubt, dass es richtig ist.

                      Wenn ihr ihm mit Hilfe eines Trainers klar machen könnt, dass anderes Verhalten besser für ihn ist – dann wird es keine „Rückfälle“ geben! Denn das ist ein „Umdenken“ im Hund!

                      Aber erwarte keine Wunder – vor allem nicht in kurzer Zeit!
                      Sowas dauert – und ein Maulkorb wird Euch vielleicht noch einige Zeit begleiten! Aber das ist kein Weltuntergang!
                      Die Dinge sind nie so, wie sie sind.
                      Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

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                        #12
                        Kann mich Hanna nur anschließen.
                        Mein Labbi-Mix ist auch sehr ängstlich. Jetzt hatten wir hin und wieder das Problem, dass er Dominanzverhalten zeigt, wenn er Unterlegenen (zum Glück nur andere Hunde und keine Kinder) begegnet. Denke er genießt es schlicht weg, wenn er mal der "Starke" ist. Ich hatte einen super Hundtrainer zur Beurteilung (er kennt meinen Ronny von klein auf). Ich gehe inzwischen in die Wandergruppe. Da muss er sich mit durchschnittlich 15 anderen Hunden arangieren, was am Anfang gar nicht so leicht war. Er muss lernen bei Radfahrern, Joggern ... Fuss zu gehen usw. Also insgesamt altagstauglich werden.
                        Ich denke inzwischen, dass gerade ein ängstlicher Hund extreme Unterordnung lernen muss. Natürlich mit sanften Methoden. Der Hund bekommt so die Sicherheit, dass da ein Rudelführer da ist, der ihm sagt, wo´s langgeht.
                        In Hunderudeln gibt es ja auch einen Chef. Ein Unterlegener würde z.B. nie von sich aus einen Angriff starten, sondern wartet das Komando des Rudelchefs ab.
                        Ich würde die Gartensituation erst mal umgehen, indem der Hund nur unter Aufsicht, evt mit Schleppleine rausdarf.
                        Gruß Bettina

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                          #13
                          laut Tierarzt sieht diese Rassenmischung ein Kind als Beute...
                          tut mir leid, das ist Schwachsinn!
                          Es gibt keine Rasse, zur *Kinderjagd*- supergruslig.
                          Kannst Du nicht nach einem 'ausgebildetem' Trainer schauen?
                          Ich würde den Hund nicht mehr in den Garten lassen, oder den vorderen Teil absichern.

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                            #14
                            Ich fühl mich selber sehr unsicher da ich ja auch Ansgt habe, daß etwas schlimmes passiert, was man dann nicht mehr rückgängig machen kann.
                            Es sind sicher viele Fehler in der Erziehung passiert.
                            Der TA meint was er bis zum 8. Monat nicht einprägt kann er nur mehr anlernen, was dann immer wieder zu einem durchbrechen vom alten Verhalten führen kann.
                            Mittlerweile hab ich sogar daheim zoff weil ich kein Vertrauen zu meinem Buam habe und es so wirkt, als würde ich Ihn loswerden wollen.
                            Für mich liegt der Unterschied beim Menschen wenn er mal auf ein Kind losgeht ist das für mich schon sehr schlimm.
                            Der TA meinte auch das ein Kind von Ihm als Beute angesehen wird, was mich noch mehr verunsichert und er spürt das auch und ist im Moment sehr ruhig und liegt nur in der Gegend rum während die beiden anderen draussen spielen und toben dürfen.
                            Er wirkt richitg traurig und im Moment weis ich garnicht wie ich ihm helfen soll

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                              #15
                              Also, mein Buchtipp wäre: das Aggressionsverhalten bei Hunden von James O'Heare.
                              Aber viel wichtiger: ein GUTER Trainer und vielleicht ein anderer TA.

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