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Jagdinstinkt in den Griff bekommen - wie?

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    Jagdinstinkt in den Griff bekommen - wie?

    Hallo, Ihr Lieben,

    ich habe ja meine 2 Süssen, Paul und Mandy. Beide sind ja noch jung (er 1,5 und sie ca. 2,5 Jahre). Und ich möchte, daß sie beide steinalt werden.
    Heute sind beide hinter einem Reh hinterher. Da wir in einer ländlichen Gegend wohnen, sind Hasen und Rehe nicht wirklich ungewöhnlich. Leider haben die beiden das Reh vor uns gesehen. Also beide nichts wie hinterher.

    Hetzgebell war zu hören, und einmal hat ein Hund aufgejault. Verletzungen scheinen aber nur im Bereich von Abschürfungen zu sein (kleines Waldstück lag auf dem Weg und ungenutztes, d.h. hoch bewachsene Wiesenflächen. Eine Strasse wurde überquert und gottseidank ist das Reh nicht über die Bahnlinie überweg abgehauen. Eine Hündin haben wir da ja schon verloren. Ich mal wieder fix und alle (reine Panik, daß was passiert), mein Mann ist da gottseidank doch viel gelassener.

    Also, meine Frage:
    Seht Ihr irgendeine Möglichkeit, den Jagdtrieb schnell und gründlich in den Griff zu bekommen?

    Hundeschule machen wir schon, und da sind sie beide mit Begeisterung dabei.
    Gehorsam klappt auch außerhalb der Hundeschule normalerweise ganz gut (noch nicht perfekt, aber wir arbeiten daran).
    Spazierengehen nur noch an der Leine ist nicht so mein Traumziel.
    Also denke ich, wenn auch widerstrebend, an die Anschaffung von Elektrohalsbändern.
    Denn wenn die Beiden Wild vor der Nase haben (also Reh bzw. Hase die Flucht ergreift), dann sind sie für alles andere taub und blind. Der Elektro-Weidezaun, den wir als anti-Spazierengeh-ohne-Frauchen und als ich-darf-die-Hühner-vom-Nachbarn-nicht-jagen angeschafft haben, hat die erhoffte Schockwirkung gehabt.

    Also, 2. Frage:
    Hat jemand eine Empfehlung für eine Marke Elektrohalsband?
    Mandy hat sehr dichtes Fell, schäferhundfarbig mit viel Unterwolle, Paul liegt da zwischen Schäferhund und Labrador mit wenig Unterwolle.

    P.S.
    Ich hab mal "Jagdtrieb" suchen lassen im Forum, die empfohlene Seite mit den Münsterländern ist ja klasse, das werd ich mal probieren. Aber das ist doch eher eine langfristige Sache.
    Das das nicht von heute auf morgen in den Griff zu bekommen ist, ist mir klar. Aber kennt keiner eine Alternative zu Leinenspaziergang?

    Liebe Grüße
    Birgit mit Mandy und Paul
    Liebe Grüße

    #2
    Hallo Birgit,
    um was für Hunde handelt es sich denn? Habt Ihr die von Anfang an, und falls nicht, sind beide gemeinsam bei Euch eingezogen? Ich bin kein Freund von Teletakt-Geräten und würde Euch eher ein (allerdings langwieriges) Schleppleinentraining empfehlen, und zwar ab sofort. Wenn die beiden ihren Spaß an der Sache entdeckt haben, wird sich das Verhalten verstärken und dagegen zu arbeiten wird immer schwerer. Außerdem würde ich ihnen Alternativbeschäftigungen aus dem jagdlichen Bereich anbieten (Fährten-/ Dummyarbeit).
    LG Silke
    Liebe Grüße Silke mit Emma, Don & Sam
    & Darko, Amy, Pitt und Betty im Herzen

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      #3
      Hallo Birgit,

      hast du mit dieser evlt. Alternative (Teletakt) keine Bedenken? Hast keine Probs damit deine Hunde mittels Strom zu bändigen? Ich hätte solche und würden den schnellen Weg, der nicht unbedingt auch der erfolgreiche sein muß, nicht gehen.

      Es gibt keine Erziehung und Ausbildung auf Knöpfchen.

      Wie und Was arbeitest du bisher mit deinen Hunden und in welche Hundeschule gehst du denn?
      Liebe Grüße
      Sonja mit Panda (2022). Amira (2008-2021), Benny (2001-2017), Kater Max (2006-2017) und Kater Filou (2007-2020) im Herzen.

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        #4
        Hallo Birgit

        Kennst du das Buch "Antijagdtraining" von Pia Groening und Ariane Ullrich? Ist eben in 2. Auflage erschienen.

        Sie bieten auch Kurse an und sind auf diesem Gebiet das Beste, was mir bis jetzt unter gekommen ist.

        LG
        Gabrielle

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          #5
          Hallo Silke,

          Mandy ist ein Fundhund, geworfen geschätzt Ende 03, d.h. jetzt so 2,5 Jahre alt, Fell und Kopfform DSH, blaue Flecken auf der Zunge, Schwanz übergerollt, also evtl Eurasier, Chow oder nordischer Einschlag. Absolut lieb, d.h. keinerlei Aggressionen, aber hat es faustdick hinter den Ohren.
          Wir vermuten, daß sie in der vor-Tierheim-Zeit einige Zeit erfolgreich ohne Mensch überleben konnte (in Hamburg bzw. Umgebung). Sie hat sich sehr lange Zeit gelassen, sich an uns anzuschließen.
          Ihr hat der Weidezaun das Hühnerjagen (die vom Nachbarn haben ihren Laufweg zum Auslauf direkt an der Grundstücksgrenze) abgewöhnt.
          Sie ist ein sehr selbständiger Hund, sieht sich selbst eigentlich als Hofhund, fügt sich sofort in Rudel ein (die beiden mußten vor 2 Wochen für 3 Tage in eine Hundepension). Mittlerweile sucht sie aber doch öfter mal die Nähe des Menschen. Gehorsam klappt mal gut, mal etwas schleppend, je nach ihrer Laune.

          Paul ist ein Abgabehund (Begründung: nicht stubenrein mit 6 Monaten - war er aber doch!!!). Alter jetzt 1Jahr 10 Monate. Labrador (blond) mit DSH? Fell etwas zu lang und stellenweise rauh für Labrador und Kopfform deutet auch den DSH an.
          War mal Kandidat für Angstbeisser, ist aber schon deutlich selbstsicherer geworden. daran arbeiten wir aber noch. Negative Erfahrungen sollte er eigentlich lieber nicht machen. Daran hat er sehr zu knabbern.
          Paul ist absoluter Apportier- und Wasserfreak.

          Mandy hatten wir zuerst, Paul kam ein paar Monate später.
          Eigentlich ist Paul der verläßlichere von beiden und er scheint sich zum Rudelführer ernannt zu haben. Da Mandy in keinster Weise dominant ist, klappt das ganz gut.
          Die Sache mit dem Schleppleinentraining hab ich auf der Münsterländerseite auch gesehen. Das heißt aber auch, daß ich nicht mehr mit beiden zusammen spazierengehen kann. Denn Schleppleinentraining mit 2 Hunden gleichzeitig?????
          Tja, da werd ich mal meine Tagesabläufe gleich mal total umstellen.
          Warum gibt es eigentlich keine Wundermittelchen für derartige Probleme. Wäre doch so schön einfach. seufz

          @Silke und Sonja
          Eigentlich will ich ja gar kein Teletakt haben. Das Jaulen, als Mandy (und später dann auch Paul) in den Weidezaun kam, ging mir durch und durch. Mittlerweile ist der Zaun eh nur noch sehr selten an, nur der Draht hängt noch. Aber lieber der Schock vom Zaun als der Hund durch Bahn oder Auto überfahren.
          Und vorhin ist bei mir einfach nur die Panik ausgebrochen. Nur nicht noch einen Hund so verlieren.

          @Sonja
          Wir machen Suchspiele und mit Paul auch Apportieren (da schlägt der Labrador durch).
          Hundeschule mußten wir gerade 4 Wochen pausieren, haben dafür zuhause geübt. Ist ein GHV, und gearbeitet wird mit positiver Bestätigung. Die Hunde sind mit Feuereifer dabei. Fährtenarbeit wird auch angeboten, machen wir aber noch nicht.

          @Gabrielle
          Ich glaube, von Pia Groening ist der Beitrag auf der Münsterländer-Seite, die ich angesprochen hatte. Aber: nein, bisher kannte ich das noch nicht.
          Werde es mir aber mal anschauen.

          Liebe Grüße
          Birgit mit Mandy+Paul

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            #6
            Die Frage, ob Teletakt oder nicht, stellt sich eigentlich nicht mehr, zumindest nicht in Deutschland.
            Denn die sind verboten!

            Ich kopier's mal hier rein:


            Pressemitteilung Nr. 8/2006 BVerwG 3 C 14.05 23.02.2006

            Elektroreizgeräte zur Hundeerziehung sind tierschutzrechtlich verboten
            Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass der Einsatz von Elektroreizgeräten, die erhebliche Leiden oder Schmerzen verursachen können, bei der Hundeausbildung nach geltendem Tierschutzrecht verboten ist.

            ---------------------------------------------------------------------------

            Ich glaube auch nicht, dass es ne Schnelllösung gibt, einem Hund das Jagen abzugewöhnen.
            Habe selbst einen Hund mit Jagdtrieb - ich riskier da nichts.
            Solange ein Hund nicht sicher aus jedem Hetz-Ansatz abzurufen ist, bleibt er am Strick.

            Silvia W.

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              #7
              UI. Naja, mit einem selbstständigen Nordischen, der mal allein gelebt hat, hast Du Deinem Labbi-Mix ja auch ein gutes Vorbild an die Hand gegeben (jep, für den hilfreichen Beitrag darfst Du mich ). Schleppleinentraining kannst Du natürlich nur mit 1 Hund zeitgleich machen. Du solltest beide aber ohnehin nicht mehr draußen frei laufen lassen, bevor sie sich abrufen lassen, und das wird mit zwei Hunden ein hartes Stück Arbeit. Hast Du jemanden, mit dem Du das Aufteilen kannst, so dass jeweils eine Person mit einem Hund arbeitet? Ich persönlich glaube nicht, dass man es zeit- und konzentrationsmäßig schafft, mit zwei Hunden, wenn auch bei unterschiedlichen Spaziergängen, zeitgleich zu arbeiten, und dann wird es uneffektiv. Pia Gröning/ Ariane Ullrich sind mit Sicherheit eine gute Anlaufstelle, nach meinen Informationen sind ihre Seminare aber bis zum nächsten Frühjahr ausgebucht? Aber das Buch kann ich Dir auf alle Fälle empfehlen, und es gibt auch noch andere Hundetrainer, die ähnliches anbieten. (Antonia Steeg fällt mir z.B. spontan ein, wobei ich sie "live" nicht kenne) Wo wohnst Du denn?
              LG Silke
              Liebe Grüße Silke mit Emma, Don & Sam
              & Darko, Amy, Pitt und Betty im Herzen

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                #8
                Mit zwei Hunden gleichzeitig wird das sicher nichts. Ich habe selber zwei Windis, die gemeinsam die Jagd perfektionieren würden - wenn ich sie lassen würde....

                Meine dürfen frei laufen, aber nur unter für mich kontrollierbaren Umständen und nicht gemeinsam. Einzeln klappt das jetzt schon sehr gut, aber ich muss immer aufpassen. Ich mache seit über einem Jahr Schleppleinentraining und kann nur sagen: Ohne Fleiß kein Preis. Ist leider so. Auf die Schnelle wird sich da nichts tun. Aber wenn ich sehe, wie es langsam aber stetig besser wird, bin ich auf die Hunde und auf mich immer megastolz.

                Ich wünsche mir zwar auch oft, dass es schneller geht, aber wenn ich mir Jagdhunde anschaffe, brauche ich mich nicht zu beschweren, wenn sie ihrem Instinkt folgen. Damit muss ich leben. Wenn ich mir nicht sicher bin, bleiben meine Hunde an der Leine - ich möchte keinesfalls das bisher erreichte aufs Spiel setzen - und jagen ist nun mal selbstbelohnend.

                LG
                Sabina
                Du magst das Talent für große Dinge haben, aber das Leben besteht aus den kleinen.
                Deng Ming-Dao
                taoistischer Philosoph

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                  #9
                  Hallo Birgit,

                  "den Knopf" hab ich auch lange gesucht und keinen gefunden, dennoch könnte man meinen Benny hat mittlerweile einen *freu*

                  Nach ca. 2,5 Jahren mit Rüden- und Jagdproblemen sind wir momentan guter Dinge. Ich konnte ihn mittlerweile 5 mal vor einem Hasen abbrechen und zweimal eine heikle Rüdensit. kontrollieren. (3xaufHolzklopf).
                  Ein langes Training, das wohl auch schneller ginge, aber wir haben natürlich nicht immer nur geübt, es gab auch Durst und Fruststrecken.

                  Wir haben überwiegend pos. gearbeitet, aber natürlich auch am Abbruchsignal. Aber für uns am Besten war die Arbeit direkt am Hasen. Hasen erblickt und Sitz verlangt. Oft und ewig geübt.
                  Später dann hab ich mir sogar einen Karnickel geholt und Benny musste Platzen und den Hasen beobachten wie er seine Hacken schlägt, dabei durfte mein Hund nicht aufstehen. Ich glaub ab da hats bei ihm geschnaggelt und so langsam hat er verstanden WAS ich vom ihm will.

                  Das schöne an dem Antijagdtraining ist die Teamarbeit von Hund und Halter wird zunehmend besser und intensiver.
                  Ganz anders als mit Abbruch über Gewalt oder Zwang.
                  Man arbeitet pos. mit dem Hund zusammen und das schweisst auch noch mehr das Team zusammen.

                  Wenn die Basis schon stimmt, d.h. der Hund kennt das Arbeiten mit Besitzer, dann gehts von Anfangs an einfacher.

                  Ich will dir Mut machen, die Sache so anzupacken, es kann ein langer Weg sein, muß es aber nicht, kommt auf den Hund an - aber selbst wenn es lang wird, es lohnt sich schon der Weg zum Ziel.

                  Frag doch mal in deiner Hundeschule ob es ein AJT gibt.
                  Liebe Grüße
                  Sonja mit Panda (2022). Amira (2008-2021), Benny (2001-2017), Kater Max (2006-2017) und Kater Filou (2007-2020) im Herzen.

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                    #10
                    Hallo, Ihr Lieben,

                    also, 1. ich hab mich wieder beruhigt und so´n Stromgerät ist nicht mehr in der Diskussion (auch wenn´s legal wäre. Nebenbei, ist das nicht mal wieder typisch inkonsequent: Benutzung verboten, Kauf erlaubt! Das gleiche wie bei Radarwarngeräten, Kopierschutzumgehungsprogrammen und demnächst wohl auch Zigaretten.)

                    Bis ich ´ne vernünftige Schleppleine habe, hab ich erstmal Seil (leicht, dünn, aber hält ´ne Menge aus).

                    Leider hab ich bisher noch kein Wild "aufstöbern" können, aber anscheinend hatten sie heute früh was im Ohr, also die erste "Übung" (war ja nur ein Spaziergang) haben wir hinter uns. (Aus Zeitmangel leider beide gleichzeitig dabei.)

                    @Silke_R
                    Mein Mann ist trainingsmäßig gesehen keine große Hilfe (bei 12 Stunden außer Haus verständlich, oder?). Da wir mitten im Umbau sind, fällt die übrige Zeit meist Bauarbeiten zum Opfer.
                    Kurzversion zu: Wie kommen wir zu diesen beiden Hunden: Da ich auch mal tageweise (bin selbständig) so lange außer Haus bin, wollten wir 2 Hunde, damit an solchen Tagen wenigstens 1 Spielkamerad dabei ist. Ursprünglich hatten wir Mandy und Lisa (bildschöner DSH-Mix, etwas jünger als Mandy geschätzt) aus dem Hamburger Tierheim geholt. Leider konnten beide irgendwie vom Grundstück ausrücken. Lisa wurde die Pfote von der Bahn abgefahren, die Polizei war eher bei ihr als ich und hat sie erschossen. Daran habe ich heute noch zu knabbern, deshalb bin ich auch so hinter der Kontrollierbarkeit her. Also haben wir Paul dazugeholt.
                    Oh, und wir wohnen hier in Schwanheide (nicht häää sagen, das kenne ich schon :-) ) Das liegt zwischen Lauenburg und Boizenburg, nur etwas nördlicher, d.h. HH, speziell der Einzugsbereich A24, Geesthacht, Lüneburg, Schwerin sind durchaus noch akzeptable Strecken, wenn auch lieber nicht so weit (das ist zwischen 45 Min. (Lüneburg und Geesthacht) und 1,5 Stunden (Schwerin und HH-Mitte) besser wäre.


                    @Sabina
                    Wie sehen für Dich kontrollierbare Umstände aus?
                    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, daß Wild sich hinter dem kleinsten Busch und auch in überschaubaren Gegenden z.B. Schotterstraße (am Rand wächst das Gras oder es ist ein Kanallauf o.ä.) verstecken kann. Und in der Stadt (habe die meiste Zeit meines Lebens in HH gelebt) gibt es genug Stellen, wo man überrascht wird von plötzlich um die Ecke kommenden Lebewesen.
                    So gesehen gibt es hier keine kontrollierbaren Umstände außer dem eigenen Grundstück bzw. dem Hundeplatz.


                    @SonjaBenny
                    Da wir demnächst in der Hundeschule mit "Platz" auf Entfernung anfangen werden, ist das für uns wahrscheinlich die bessere Wahl. Aber ein Kanrnickel wollte ich eigentlich nicht haben (hatte als Kind ein Meerschwein, das sein Leben glücklich zwischen Kaninchen (für den Kochtopf) beenden durfte, da das Kind im Laufe der Jahre das Interesse verlor - also die alte Geschichte. Dem Himmel sei dank für Verwandte mit Bauernhof.) Und nur für die Hunde als Trainingsobjekt ist wohl nicht so die Basis für den Kaufentscheid. (wollte NICHT! andeuten, daß das bei Dir der Fall ist, wäre dann aber bei mir so, da ich mit den Viechern nicht wirklich was anfangen kann.)
                    Nimmst Du das Kaninchen auch mit auf Spaziergänge, so an Geschirr und Leine?
                    Unverträglichkeiten mit Artgenossen ist gsd kein Thema.


                    Also, das vorläufige Ende vom Lied ist: Spaziergänge nur noch an der Leine, kurze Strecken mal maximal einer ohne. Und wenn es zeitlich irgendwie geht, dann kommt nur einer zur Zeit mit.

                    Liebe Grüße
                    Birgit mit Mandy+Paul

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                      #11
                      Hallo Birgit,

                      willkommen im Club Ich habe auch so einen Jägermeister.Er ist seit 3 Monaten bei uns und liebt Hasen und Rehe mehr als seinen Hundekumpel, der gar keinen Jagdtrieb hat.

                      Wir üben fleißig an der Schleppleine, gehen 1x täglich getrennt mit den Hunden raus, denn mit 2 Hunden arbeiten ist nur Gehampel.

                      Seit 4 Tagen übe ich PLATZ auf Entfernung, heute das erste Mal mit Ablenkung und ich bin zufrieden. Die Ablenkung sah so aus, dass ich die Frisbeescheibe warf, Atti hinterher laufen ließ und als er die Scheibe hatte, habe ich ihn ins PLATZ gebracht. Beim 2. Mal musste er während des Laufes ins PLATZ. Hat auch funktioniert. Vielleicht war es Zufall, aber der Ansatz stimmte.

                      Viel Erfolg mir den beiden

                      Conny
                      Hunde machen das Schwere leicht, das Getrübte klar und das Alltägliche besonders

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                        #12
                        Wir üben mit unserem Rudel, das zur Zeit in zwei Vierergruppen rausgeht, sehr wohl in einer Gruppe mit zweien an der SL.
                        Die begeisterungsfähigen Terrier haben einen gemeinsamen Superschlachtruf, der auch funktioniert, den ich aber bewußt nur nach Überlegung einsetze.
                        Das wird mit einem Eurasiermix schwieriger als mit Terriern!
                        Meine eine Hündin geht seit einem halben Jahr an der SL, die andere seit vier Wochen, weil bei ihr altersmäßig der Trotzkopf rauskommt.... .
                        Im Augenblick üben wir vor allem unterordnende Übungen, hinten laufen mit allen, vorschicken nur in abgescanntem Gelände, Rückruf beim kleinsten aufgeregten Herumschnüffeln, denn später gehts nicht mehr.
                        Obwohl ich eher faul bin, muss ich mal einen Spruch aus einem anderen Forum zitieren, den ich echt passend finde: Train, don't complain..... . ...muss ich mir selbst auch immer wieder sagen...
                        LG Claudia
                        "Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen." Maxim Gorki

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                          #13
                          Hallo Birgit,

                          Da wir demnächst in der Hundeschule mit "Platz" auf Entfernung anfangen werden, ist das für uns wahrscheinlich die bessere Wahl. Aber ein Kanrnickel wollte ich eigentlich nicht haben (hatte als Kind ein Meerschwein, das sein Leben glücklich zwischen Kaninchen (für den Kochtopf) beenden durfte, da das Kind im Laufe der Jahre das Interesse verlor - also die alte Geschichte. Dem Himmel sei dank für Verwandte mit Bauernhof.) Und nur für die Hunde als Trainingsobjekt ist wohl nicht so die Basis für den Kaufentscheid. (wollte NICHT! andeuten, daß das bei Dir der Fall ist, wäre dann aber bei mir so, da ich mit den Viechern nicht wirklich was anfangen kann.)
                          klar, das mit dem Karnickel muß ja nicht sein, aber ich hab eben schon 3 davon und jetzt sinds 4 (die leben im Freigehege).
                          Aber der Hase war von anfang an Hundesicher und das hab ich dann mal ausgenutzt im Haus. Benny und Hase hoppeln lassen.
                          Aber keine Angst - das war nur ab und an - jetzt lebt der Hase im Freigehege.

                          Benny muß Sitz auf Distanz machen, da er z.b. Platz nicht so toll fand (da sieht er nix mehr)

                          Viel Spaß beim Training
                          Liebe Grüße
                          Sonja mit Panda (2022). Amira (2008-2021), Benny (2001-2017), Kater Max (2006-2017) und Kater Filou (2007-2020) im Herzen.

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                            #14
                            Original geschrieben von Birgit, M+P

                            @Sabina
                            Wie sehen für Dich kontrollierbare Umstände aus?
                            Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, daß Wild sich hinter dem kleinsten Busch und auch in überschaubaren Gegenden z.B. Schotterstraße (am Rand wächst das Gras oder es ist ein Kanallauf o.ä.) verstecken kann. Und in der Stadt (habe die meiste Zeit meines Lebens in HH gelebt) gibt es genug Stellen, wo man überrascht wird von plötzlich um die Ecke kommenden Lebewesen.
                            So gesehen gibt es hier keine kontrollierbaren Umstände außer dem eigenen Grundstück bzw. dem Hundeplatz.
                            Ich bin in der glücklichen Lage, dass es bei uns Gegenden gibt, die wildfrei sind - zumindest habe ich da in fast 8 Jahren noch nie etwas gesehen oder bemerkt. Nicht kontrollierbar sind für mich Örtlichkeiten, die ich nicht kenne und nicht einschätzen kann. Ganz am Anfang, als ich mich noch nicht so auskannte, sind wir in die Gärten von Bekannten ausgewichen - anders ging es nicht.

                            LG
                            Sabina
                            Du magst das Talent für große Dinge haben, aber das Leben besteht aus den kleinen.
                            Deng Ming-Dao
                            taoistischer Philosoph

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                              #15
                              Hallo Ihr Lieben,

                              vielen Dank für die konstruktiven Antworten.
                              Wir werden also fleißig üben und hoffentlich können die beiden bald (wird wohl eher später als früher nach Euren Erfahrungen) wieder ohne Leine laufen. Bis dahin muß halt der Garten als "Freilaufgehege" reichen.

                              Liebe Grüße
                              Birgit mit Mandy+Paul

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