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Mensch-Hund Team - charakterlich unpassend

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    Mensch-Hund Team - charakterlich unpassend

    Hallo

    Ich habe mir, wohlüberlegt, letztes Jahr mit 10 Wochen meinen Chewbacca vom Bauernhof geholt.
    Habe viel mit ihm trainiert, viel gespielt und waren Welpengerecht draußen.
    Als mein Althund starb, holten wir uns Lyco, einen Pit, dazu.

    Chewbacca wurde von Monat zu Monat hibbeliger.
    Ich mag ihn, aber ich liebe ihn nicht, nicht so wie ich meinen Althund geliebt habe. Er lernt sooo schnell, aber ich habe einfach nicht die Möglichkeiten, ihn so zu beschäftigen, das er sich richtig auspowern kann (das liegt nicht am Zweithund, sondern daran, das ich MITTEN in der Stadt wohne).
    Er will rennen, arbeiten, spielen, aber ich habe nicht die Möglichkeit. Auch ist mir Chewbacca zu hektisch. Er liegt grundsätzlich immer im Weg, schicke ich ihn weg, legt er sich zwar woanders hin, aber er liegt schon wieder im Weg! Schicke ich ihn in den Korb, bleibt er da min und legt sich wieder in den Weg.
    Da ich keinen geregelten Tagesablauf habe (außer den Gassigängen) und eher spontan lebe und ich selbst auch der hektische Typ bin, pushe ich Chew natürlich mit hoch.
    Wollte mit ihm in die HuSchu und, aufgrund seiner HD, Obedience machen. Aber hier gibt es KEINE HuSchu, die meinen Hund mit Geschirr bei sich laufen lässt (erst am Sa wieder gehabt... mit Brustgeschirr kann ich meinen Hund nicht erziehen... keine drei Korrekturen und Chew lief einwandfrei Fuß...) und vor allem nicht nur rabiat erzieht.

    In dem Sinne passen wir nicht zusammen.
    Wir pushen uns gegenseitig hoch, Beide sind wir eher hektischer Natur und bräuchten Beide einen ruhigeren Partner, der uns adäquat beschäftigt. Außerdem kommt Chew mit dem Stadtleben nicht zurecht (wir lebten vorher auf dem Land) und rennt von einer Seite auf die andere Seite und ist sichtlich gestresst.

    Was also tun?
    Privaten Trainer kann ich mir nicht leisten, außerdem wüsste ich nicht, wos einen gescheiten Trainer gibt...
    Er ist grundausgebildet, kann diverse Tricks, aber er ist bei mir einfach nicht so gefordert wie er das bräuchte um richtig ausgelastet zu sein...

    #2
    warum hast du dennChewbacca eigentlich geholt? Welche Rasse ist es? Was heisst "er rennt von einer Seite auf die andere"? Lässt Du ihn ohne Leine in der Stadt laufen?
    Manchmal braucht es eben ein bisschen bis man zusammen wächst, und daß deine Gefühle für Chubacca niht die selben sind wie für deinen alten Hund, ist vollkommen normal. Ich empfinde auch für Lilly ganz anders als ich für Sissi empfunden habe, und für Tara noch einmal anders
    Grüsse Susanne

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      #3
      Hallo chewie,

      es gibt VDH - Vereine, die überhaupt kein Problem damit haben, wenn Hunde beim Training Geschirre tragen. Meist sind doch genau die gegen Brustgeschirre, die bevorzugt mit Leinenruck arbeiten.
      Erst bei den Prüfungen muss der Hund ein Halsband tragen. Zumindest war das bei unserer letzten Prüfung noch so, aber vielleicht hat sich da auch schon etwas geändert?
      Klar, möchtest Du mit Deinem Hund irgendwann eine Prüfung laufen, dann sollte er schon ans Halsband gewöhnt sein - aber das heißt doch nicht, dass er nicht mit Brustgeschirr trainieren darf...
      Nur während dem Hundesport würde ich kein Geschirr anziehen, da ist das Risiko irgenwo hängen zu bleiben einfach zu groß.

      Wo wohnst Du denn? Hast Du die Möglichkeit, Dich nach einem anderen, aufgeklärteren Verein umzusehen?

      Liebe Grüße,

      Evelyn mit Donnie
      Liebe Grüße,

      Evelyn mit Donnie fest im Herzen

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        #4
        Hallo Chewie,

        wie alt ist er denn jetzt?

        Und kann es sein, daß du zuviel mit ihm machst? Ich habe hier auch einen Kandidaten sitzen, der ein potentielles Hibbelchen sein könnte - Hütehund eben. Bei ihm kann ich beobachten, daß ein Zuviel, von was auch immer, nicht den Effekt hat, daß er einen ausgeglichen, müden Eindruck macht, sondern ihm fällt es gerade dann unwahrscheinlich schwer, wieder runter zuschalten und er kommt nur sehr schwer zur Ruhe. Und das hört sich bei deinem Herzchen ähnlich an. Gerade solche Hunde müssen lernen, daß nicht immer Action ist und das Leben kein ständiger Kindergeburtstag. Und das fällt ihnen in den meisten Fällen sehr, sehr schwer. Bei uns hat sicherlich geholfen, daß er mit ins Büro kommt und in der Zeit so gut wie keine Aufmerksamkeit bekommt. Zudem liegt bei uns die Gewichtung der Beschäftigung deutlich stärker auf Kopfarbeit als auf körperlicher Auslastung. Und dafür braucht man keinen Trainer. Wir üben immer wieder Tricks und machen amateurhafte Sucharbeit.

        Und was uns auch noch um einige Schritte nach vorne gebracht hat, ist die Streichelmassage. Die holt mein Hund sich mittlerweile sehr gerne ab, wenn er aufgeregt ist (er ist definitiv kein verschmuster Hund!). Zudem hat es unsere Bindung nochmals deutlich stärker gemacht.

        LG
        Martina
        Liebe Grüße
        Martina mit dem "Steinchen" und Spunky im Herzen und Bungee (dem Kaenguruh oder auch der irre Ungar) an der Seite

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          #5
          Re: Mensch-Hund Team - charakterlich unpassend

          Original geschrieben von chewie2006
          Er lernt sooo schnell, aber ich habe einfach nicht die Möglichkeiten, ihn so zu beschäftigen, das er sich richtig auspowern kann (das liegt nicht am Zweithund, sondern daran, das ich MITTEN in der Stadt wohne).
          Er will rennen, arbeiten, spielen, aber ich habe nicht die Möglichkeit. Auch ist mir Chewbacca zu hektisch. Er liegt grundsätzlich immer im Weg, schicke ich ihn weg, legt er sich zwar woanders hin, aber er liegt schon wieder im Weg! Schicke ich ihn in den Korb, bleibt er da min und legt sich wieder in den Weg.
          Da ich keinen geregelten Tagesablauf habe (außer den Gassigängen) und eher spontan lebe und ich selbst auch der hektische Typ bin, pushe ich Chew natürlich mit hoch.
          Wollte mit ihm in die HuSchu und, aufgrund seiner HD, Obedience machen. Aber hier gibt es KEINE HuSchu, die meinen Hund mit Geschirr bei sich laufen lässt (erst am Sa wieder gehabt... mit Brustgeschirr kann ich meinen Hund nicht erziehen... keine drei Korrekturen und Chew lief einwandfrei Fuß...) und vor allem nicht nur rabiat erzieht.

          In dem Sinne passen wir nicht zusammen.
          Wir pushen uns gegenseitig hoch, Beide sind wir eher hektischer Natur und bräuchten Beide einen ruhigeren Partner, der uns adäquat beschäftigt. Außerdem kommt Chew mit dem Stadtleben nicht zurecht (wir lebten vorher auf dem Land) und rennt von einer Seite auf die andere Seite und ist sichtlich gestresst.

          Was also tun?
          Privaten Trainer kann ich mir nicht leisten, außerdem wüsste ich nicht, wos einen gescheiten Trainer gibt...
          Er ist grundausgebildet, kann diverse Tricks aber er ist bei mir einfach nicht so gefordert wie er das bräuchte um richtig ausgelastet zu sein...
          Hm, also warum fährst Du nicht aus der Stadt raus, um den Hund zu entlasten?

          Das ist ja ein "Teufelskreis", der sich da entwickelt hat - unausgelasteter Hund nervt irgendwann, aber dann liegt´s doch an Dir?

          Was für ne Rolle hat Lyco bei der Sache? Ruhiger, angenehmer?
          Was ist Chewbacca denn für ein Hund, rassemässig?

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            #6
            Hm, das erinnert mich an meine Crew hier zu Hause:
            Da ist als erstes der Pit-Stafford-MIx, ein Energiebündel, und dann der Mali, Hibbelig wird bei ihm gross geschrieben, arbeitsgeil, immer auf Achse. Auch ich bin eher der nervöse Typ.
            Ich arbeite im Schnitt 45 Stunden die Woche plus täglich 2 Stunden An-und Abfahrt. Hunde haben Tagsüber einen Gassigänger, doch die Kopfarbeit mache ich nach/vor der Arbeit und ich schneide mir 3 mal die Woche den Hundeplatz aus den Rippen. Jeder dieser beiden Hunde will beschäftigt werden, bei dem Pit reicht 2 Stunden Fahrradziehen und eine Stöberfährte täglich, doch nicht dem Mali.
            Hast du einen hibbeligen Hund, dann liegt es an dir, ruhig zu werden und die Ruhe auf den Hund zu übertragen.
            Reagierst du auf das nervöse mit Nervosität, Überreaktionen , Hektik, so puscht ihr euch beide gegenseitig hoch. Das führt zu nix.
            Im Nachhinein wird es bei mir in Zukunft keine 2 bzw. drei Hunde mehr geben. Es haut einfach nicht hin, 2 solch energiegeladenen Hunden gerecht zu werden.

            Die Hunde in der Wohnung sortieren, da fängt es schon an:
            Habe eine Box mit Decke drüber im Wohnzimmer stehen. Liegt mir ein Hund ständig im Weg, kommt er in die Box, bleibt er drin nicht liegen, meine tuns übrigens, wird die Tür zugemacht, bis ich mit der eigenen Herumwuselei, putzen, etc. fertig bin.

            Wenns Gassi geht, ist die Wuselei erst richtig im Gange: Jaulen, fiepen, herumspringen, alles nur, weil Frauchen sich die Schuhe anzieht. Kommandos helfen wenig, man möchte am liebsten herumschreien, doch RUHE ist das Zauberwort. Also ziehe ich mir die Schuhe an, sage kein Wort, nehme mir die Zeitung und lese, bis der Terror aufhört.
            Einzels Gassi gehen vermittelt auch Ruhe dem jeweilgen Hund:
            Ich kann mich voll und ganz auf den Hund konzentrieren. Kleine Tricks, wie die Leine/ Halsband bringen, auf dem Spaziergang die Leine fallen lassen, der Hund muss sie suchen, all das mit einbauen.
            Balljunkies: Sind beide Hunde. Den Ball werfen und bringen lassen, in der Wiese verstecken, in Bäumen verstecken, lass dir was einfallen. Zielobjektsuche, Fährte, alles geeignet für einen HD-Hund.

            Von einer Seite auf die andere Seite rennen???? Wie ist das gemeint? Mein Hund hat ne 1-Meter leine dran, da kann er die Seite nicht wechseln, wenn ich das nicht möchte. Mal links oder rechts laufen, an der Leine auf Kommando. Will ich dass der Hund rechts von mir läuft und er ist gerade links von mir, bekommt er das entsprechende Kommando und hat auf dieser Seite zu bleiben, bis ich ihn frei geben.
            Warum kein Halsband? Ich muss nicht rucken und Zerren,daran, ich Führe meinen Hund, nichts anderes. Nervosität benötigt Führung und das "Reinbringen" von Ruhe. Ich finde, ich persönlich kann einen Hund am Halsband viel besser führen als am Geschirr.

            ich denke, es gibt hier 2 Möglichkeiten:
            Du lernst, dich mit deinem Hund zu arrangieren, ruhiger werden, Beschäftigungen einbauen.

            Kommst du garnicht mit der Situation zurecht und auch Chew nicht, ist vielleicht Trennung ein Weg zur beiderseitigen "Zufriedenheit".
            LG von Mic & "dem Zwerg", unvergessen: Tyco "was-ist-ruhig??" 28.07.2002-20.01.2017 und
            "the law" Murphy 01.05.2000-07.10.2014

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              #7
              Chewbaccas Mutter war ein Briard Mix und sein Vater unbekannt, wir nehmen aber an Schnauzer.
              Er ist 10 Monate alt, logisch mitten in der Pubertät, aber seine ganze Hibbelei fing erst mit dem Tod vom Althund an.
              Vorher war er zwar auch energiegeladen, inzwischen ist er aber nur noch hektisch und dergleichen.

              Warum ich nicht aus der Stadt fahre? Weil ich kein Auto habe, ich meinem Hund nicht den Maulkorb nur wegen einer Busfahrt antun möchte, mein Kind keine Geduld hat mit mir 2-4 Stunden auf Achse zu sein und ich Lyco noch nicht so lange allein lassen kann.
              Meistens bin ich mehrere Tage alleine, habe ja eigentlich noch einen Partner, sprich meinen Ehemann, allerdings arbeitet er außerhalb und kann nur dann kommen, wenn er mehrere Tage frei hat.
              Aufgrund von starken Kreislaufproblemen kann ich bei starker Hitze auch kein Rad fahren und es ist hier morgens schon 30grad warm, wenn das Wetter stimmt. Also bin ich gezwungen, auch aufgrund der Hitzeempfindlichkeit der beiden Hunde, eben die Runden zu nehmen, die viel Schatten versprechen und nicht ewig weit entfernt sind.

              Und natürlich läuft mein Hund nicht in der Stadt frei. Ich bin doch nicht irre! Mein Hund hat meistens eine 2,8m Leine dran, kürzere mag ich nicht, da ich meinem Hund im Park ein wenig Freiheiten bieten möchte, allerdings keine Schleppen mag, benutze ich die meistens.

              Geschirre und Hundeplatz:
              Ich habe, lass mich lügen, inzwischen 5 oder 6 Hundeplätze in näherer und entfernterer Umgebung abgeklappert und was war? Entweder durfte ich mit dem Geschirr laufen oder aber die Trainer waren sehr unverschämt und mir sehr unsympathisch. Und wenns mir keinen Spaß macht, dann ist auch der Platz Nix für mich. Von diesen 6 Plätzen war grade mal Einer dabei, der mein Geschirr duldete, 5 Andere zwangen mich entweder zum HB oder aber Kettenhalsband (hier ist man noch auf dem Stand, Stachler zu verwenden). Und natürlich kennt mein Hund auch das HB, aber ich möchte prinzipiell meinen Hund mit Geschirr erziehen, da schonender. Außerdem ist mir Chew einmal mitten an der Straße aus dem HB geschlüpft, das möchte ich nicht nochmal haben.

              Was Lyco für eine Rolle spielt? Er ist genau der ruhende Pol in unserer Beziehung. Er ist zwar auch sofort mit Wimmern und dergleichen dabei, wenns Gassi geht, aber er ist eben ruhiger, zwar gelehrig, aber ihm kann man nicht jeden Käse beibringen, da er abwägt, ob es Sinn macht. Er ist ein Hund, der, so habe ich das Gefühl, mitdenkt und mehr eigenen Willen hat als Chew.
              Chew hat einen sehr hohen Will-to-Please und will eigentlich immer gefallen, er ist sehr unterwürfig, mag keine Kinder, ist Fremden gegenüber skeptisch, liebt andere Hunde, hat Kleintiere (außer Katzen) zum Fressen gern... er tut das, was man von ihm will, eine Eigenschaft, mit der ich nicht zurecht komme, da ich es von meinem Althund kenne, das immer abgewogen wird, ob sich eine Bewegung lohnt oder nicht.
              Ich liebe Hunde, die gerne arbeiten, aber nicht so ein hirnloses Arbeiten. Damit komme ich nicht zurecht.

              Auch logisch, das ich Chew nicht so liebe wie meinen Althund. Aber, ich empfinde keinerlei Liebe für ihn. Ich mag ihn, ja, aber ich liebe ihn nicht. Er passt einfach charakterlich nicht zu mir und das ist das, was mich irgendwie traurig macht, denn eigentlich liebt man doch seinen Hund, vor allem nach mehr als 8 Monaten...


              Edit, da vergessen:
              Ich übe schon seit 8 Monaten das Fährten. Er lernt es nicht. Er nutzt seine Nase nicht. Auch apportiert er nicht, selbst mit Clickern (was ich übrigens für die Erziehung verwende) versteht er nicht, das er das Bringsel behalten soll und bringen soll und nicht unterwegs zu mir fallen lassen soll. Er behält Sachen im Maul, aber sobald er es bringen soll, lässt er es fallen.

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                #8
                Aus welcher Ecke kommst Du denn? Vielleicht sind hier ein paar Foris die Dir Hundeplätze empfehlen können.

                Aber ich vermute das vielmehr daüber nach denkst Deinen Hund weiter zu vermitteln.

                Ich fürchte wenn Du ihn wie Du sagst nicht liebst hat die "Sache" nur wenig Aussicht auf dauerhaften Erfolg. Liebe schiebt die Toleranzgrenze der Eigenschaft des Hund gegenüber nämlich sehr weit hoch.
                Viele Grüße
                Andrea mit der Männerfreundschaft Dexter und Jackson

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                  #9
                  Hallo Chewie,

                  es gibt wirklich Fälle, wo die Chemie zwischen Hund und Halter einfach nicht stimmt. Habe hier in meinem direkten Umfeld eine Dame, die immer Schnauzer hatte und dann irgendwann meinte, sich einen DSH zu zulegen. Als die wirklich sehr nette Schäfi-Dame etwa 2 Jahre alt war, hat sie sich schweren Herzens dazu entschieden, sie an ihren Sohn abzugeben, der ein absoluter Schäferhund-Fan ist und immer mindestens 2 hatte. Sie hat sich anschließend wieder einen Schnauzer zugelegt und alle Beteiligten inklusive der Hunde leben mittlerweile glücklich und zufrieden.

                  Du hast mit Chewie noch ein Riesenbaby zuhause. Er ist in seiner Entwicklung einfach noch nicht so weit. Kenne ich nämlich auch von meinem. Das Tragen von Gegenständen wurde erst ab ca. 12 Monaten richtig interessant, vorher war es für ihn langweilig. Heute geht er kaum noch vor die Türe ohne irgendetwas im Maul mit rumzuschleppen. Und auch die Eigenständigkeit der Entscheidungen kommt erst später. Das ist dann das, was allgemein unter Sturheit verstanden wird. Mit jetzt 2,5 Jahren hat meiner es auch teilweise drauf. Trotzdem liebt er das gemeinsame Arbeiten und bietet es häufig von sich aus an, weil er einfach Spaß dran hat. Schon immer sehr beliebt waren bei ihm die Zirkuskunststückchen, also das völlig "nutzlose" Zeug.

                  Die meisten Hütehunde (ich denke bei Chewie kommt sehr stark der Briard durch?) sind Spätzünder. Bis 2 - 3 Jahre sind sie oft die totalen Kasparköpfe.
                  Für mich sind Hütehunde, mit all ihren Macken (auch wir haben mit Fremdeln, viel Bellen, etc. zu kämpfen gehabt), die Hunde, deren Art mir einfach am meisten liegt.

                  Interessieren würde mich aber auch, wieviel Zeit du mit Chewie z.B. läufst.

                  LG
                  Martina
                  Liebe Grüße
                  Martina mit dem "Steinchen" und Spunky im Herzen und Bungee (dem Kaenguruh oder auch der irre Ungar) an der Seite

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                    #10
                    Hi Chewie,

                    ich habe auch so eine Chewbacca hier - allerdings ist sie eine Leo und schon 5!

                    Und auch ich liebe jeden Hund "anders", aber doch, ich liebe sie, eben jeden auf seine Weise.

                    Bei Dir liest es sich, als ob da nicht mehr viel machbar sei, Gedanken (auch um Deine Gefühle) hast Du Dir ja gemacht.

                    Käme eine Trennung für Dich in Frage oder willst Du Euch mehr und mehr verbiegen?

                    So wie ich es herauslese, würdet Ihr Beide eher von einer Trennung profitieren.

                    Chewie hätte sicher gute Vermittlungschancen - besonders noch in diesem Alter!

                    Alles Gute Euch!

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                      #11
                      Das ist es ja, ich mache mir lieber jetzt Gedanken, wo er noch gute Chancen hat, ein gutes Heim zu finden, bevor er ein völlig unerzogener Hibbel ist.

                      Das Problem ist, ich kann mich nicht so verbiegen, das ich meinem Hund gerecht werden kann. Wenn er ein ruhiges Wesen hätte, dann wäre das kein Problem, aber dadurch das er so hibbelig ist, machen wir uns Beide nur noch wilder.
                      Wir pushen uns halt gegenseitig hoch.

                      Eine Trennung käme nur dann in Frage, wenn ich mir sicher sein kann, das die Leute auch für ihn geeignet sind.
                      Da ich kein Mensch von Hau-Ruck Aktionen bin, würde ich den Hund einfach mal zum Test abgeben und dann könnten die Leute sehen, obs passt oder nicht.

                      Das Problem ist, das er mich liebt, eine super Bindung zu mir hat. Aber ich einfach keine solche Bindung bekomme, wie man das von einem richtigen Mensch-Hund Team erwartet.

                      Ich habe ja regelmäßig Kontakt mit einer/meiner Freundin und auch sie meinte, das wir einfach charakterlich nicht zusammen passen. Und da hat sie ja auch recht. Ich lasse mir Nichts von ihr einreden, aber da muss ich ihr zustimmen.
                      So toll ich es finde, das er so leicht erziehbar ist, aber irgendwie stimmt unsere Chemie nicht, zumindest meine nicht zu ihm und ich kann mir einfach nicht so recht erklären, warum das so ist.
                      Komisch ist auch, das mein Mann auch nicht so recht eine Bindung zu ihm bekommt. Okay, er ist selten da, aber auch er mag Chewbacca, liebt ihn aber nicht. Wenn wir ihn behalten würden, dann aber auch nur, damit Lyco nicht alleine ist und er Hundekontakte hat (er fängt inzwischen an etwas agressiv auf Rüden zu reagieren).

                      Manchmal komme ich mir so vor, als wenn man mich mit Mutwillen überzeugen will, einen Hund zu behalten, mit dem meine Chemie aber nicht stimmt und der auf Kurz oder Lang unglücklich werden würde :confused2
                      Auch scheint es mir, das mich keiner verstehen will, ich mache mir halt frühzeitig meine Gedanken, sodass Hund nicht leiden muss.

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                        #12
                        Hmmm, du hast ein Kind und dein Hund mag keine Kinder ?????

                        Maulkorb "antun" ???
                        Mein Pit liebt den Maulkorb, denn er weiss, wenn er den anbekommt, gehts raus, ab mit Bahn oder Bus und Erlebnis pur.
                        2-4 Stunden unterwegs????? Schafft das Kind nicht ???????

                        Ich denke auch, Trennung ist für beide hier der richtige Weg.

                        Mein Tag beginnt morgens um 4 Uhr, ca. 40 Minuten Gassi oder Fahrradfahren. 5.20 Uhr mit Mali 2 Stunden Bus und Bahn zur Arbeit. Nach ca. 5 Stunden 1 Stunde Gassi. (Wenn es der Terminplan erlaubt).
                        Um 19 Uhr ab nach Hause, wieder 2 Stunden Bus und Bahn. Ca. 21 Uhr daheim und wieder aufs Bike oder ins Feld.
                        Samstag Morgen um 10 Uhr bis 12 Uhr Training THS und Sonntags um 8 Uhr Fährte, UO, VPG, geht dann so etwa bis 14 Uhr. Natürlich nicht durchgehend. Mittwochs Hundeplatz so von 17 Uhr bis 21 Uhr.
                        Nebenbei noch der Haushalt, Kochen, waschen, bügeln, putzen.
                        Nicht gerade einfach, aber machbar.
                        LG von Mic & "dem Zwerg", unvergessen: Tyco "was-ist-ruhig??" 28.07.2002-20.01.2017 und
                        "the law" Murphy 01.05.2000-07.10.2014

                        Kommentar


                          #13
                          anchmal komme ich mir so vor, als wenn man mich mit Mutwillen überzeugen will, einen Hund zu behalten, mit dem meine Chemie aber nicht stimmt und der auf Kurz oder Lang unglücklich werden würde
                          Echt? Wer will das?
                          Viele Grüße
                          Andrea mit der Männerfreundschaft Dexter und Jackson

                          Kommentar


                            #14
                            Lyco reagiert "etwas aggressiv" auf Rüden????
                            Konzentriere dich auf ihn, wenn du keine ernsten Probleme haben willst. Wie alt ist er????
                            LG von Mic & "dem Zwerg", unvergessen: Tyco "was-ist-ruhig??" 28.07.2002-20.01.2017 und
                            "the law" Murphy 01.05.2000-07.10.2014

                            Kommentar


                              #15
                              Original geschrieben von malipower
                              Hmmm, du hast ein Kind und dein Hund mag keine Kinder ?????

                              Maulkorb "antun" ???
                              Mein Pit liebt den Maulkorb, denn er weiss, wenn er den anbekommt, gehts raus, ab mit Bahn oder Bus und Erlebnis pur.
                              2-4 Stunden unterwegs????? Schafft das Kind nicht ???????

                              Ich denke auch, Trennung ist für beide hier der richtige Weg.

                              Mein Tag beginnt morgens um 4 Uhr, ca. 40 Minuten Gassi oder Fahrradfahren. 5.20 Uhr mit Mali 2 Stunden Bus und Bahn zur Arbeit. Nach ca. 5 Stunden 1 Stunde Gassi. (Wenn es der Terminplan erlaubt).
                              Um 19 Uhr ab nach Hause, wieder 2 Stunden Bus und Bahn. Ca. 21 Uhr daheim und wieder aufs Bike oder ins Feld.
                              Samstag Morgen um 10 Uhr bis 12 Uhr Training THS und Sonntags um 8 Uhr Fährte, UO, VPG, geht dann so etwa bis 14 Uhr. Natürlich nicht durchgehend. Mittwochs Hundeplatz so von 17 Uhr bis 21 Uhr.
                              Nebenbei noch der Haushalt, Kochen, waschen, bügeln, putzen.
                              Nicht gerade einfach, aber machbar.
                              Naja aber du musst ja jemanden anderes zugestehen wenn er es nicht schafft - wir sind nicht alle gleich und nicht alle gleich belastbar. Das gilt auch für Hunde. Deswegen ist es doch gut wenn man sich dessen bewusst ist und versucht eine andere Lösung zu finden.

                              Im übrigen finde ich einen MK auch nicht schlimm - Natas trägt in den öffentlichen oder wenn wo viel los ist (ich umgehe soetwas aber den ich möchte ihn nicht unnötigen Streß aussetzen) auch einen MK und hat damit kein Problem.

                              lg
                              bine

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