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Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei atopischer Dermatitis

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    Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei atopischer Dermatitis

    Hallo!

    Mein Hund hat diverse Allergien, die sich in Juckreiz und Hautproblemen äußern.
    Wir sind bei einer Dermatologin in Behandlung, und haben die Probleme soweit auch ganz gut im Griff.

    Mein Hund bekommt derzeit Atopica - da dies ja doch ein recht starkes Medikament ist, würde ich mich gerne über alternative Behandlungsmethoden informieren.
    Eine Hyposensibilisierung haben wir schon hinter uns - leider erfolglos.

    Was für Möglichkeiten gibt es, habt ihr vielleicht sogar schon Erfahrungen mit euren Hunden gemacht?

    Gibt es eigentlich THP, die sich mit Allergien besonders auskennen? Es ist ja doch ein sehr komplexes Thema, und wenn ich bedenke, wieviele TÄ da kapitulieren...

    LG, Caro

    #2
    Hallo Julia!

    Vielen Dank für den Tip!
    Hört sich sehr interessant an, da werde ich mich mal einlesen.

    Tja, ich bin ja sowieso auf der Suche nach einem THP... Mal schauen, ob ich jemanden finde, der das macht.

    LG, Caro

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      #3
      Hallo, weil diese Frage immer wieder aktuell ist:

      Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Gegensensibilisierung nach Theurer gemacht, bei verschiedenen Hunden und Katzen mit klar diagnostizierter Allergie bzw. Atopie. Ich finde, es ist allemal einen Versuch wert, wenn man einen Therapeuten findet, der es durchführt. Falls diese Therapie nicht hilft, bleiben immer noch alle anderen - auch schulmedizinischen Wege - offen. Schwieriger wird es andersrum. Ist ein Tier erstmal auf Kortison gesetzt, wird es kaum gelingen, mit der GS nach Theuer vor einer Entgiftung zum Erfolg zu kommen. Man kann die GS nach meiner Erfahrung auch gut mit Homöopathie kombinieren bzw. das ist sogar zu empfehlen.

      Hatte übrigens einen Dackel, der sich aufgrund einer Allergie (gegen Katzen, diverse Pflanzen und Hausstaubmilben) blutig biss... ganz übel. Es begann, als ich länger im Krankenhaus war, und deswegen wurde er zunächst klassich mit Kortison und Entzündungshemmern behandelt. Ich habe ihn dann entgiftet und die GS durchgeführt. Sein Juckreiz war nach der ersten Injektion der GS verschwunden. "Hex hex!" Felix blieb zu 98 % symptomfrei bis er 5 Jahre später starb. Nur eine ganz leichte Konjunktivitis hatte er gelegentlich nach Ausflügen ins Grüne. Die war aber durch homöopathischen Augentropfen immer sofort weg.

      Auch bei anderen Tieren kam es zu deutlicher Besserung oder sogar totaler Symptomfreiheit.
      Annette
      und die pfotenpower-Räuber aus der Villa Bunter Hund

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        #4
        Hallo Caro,

        fütterst du schon roh?

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          #5
          Hallo,
          zur atopischen Dermatose kann ich auch was sagen.
          Mein Hund hat diese Krankheit auch. Alles fing mit zirka 8 Monaten an. Er biss und kratzte sich blutig. Der ganze Bauch und die Innenschenkel waren feuerrot.
          Damals fütterte ich leider noch TrFo (AnitallergieTrFo vom TA). Er wurde schulmedizinisch behandelt (dh Kortison, AB). Bekam sogar am Rücken ein Geschwulst, das entfernt werden musste. War GsD aber ein gutartiger Tumor.
          Der damalige TA sagte mir einfach mein Hund sei eben ein Allergiker. Ich bekam auch eine Packung Atopica mit. Nach der ersten Pillengabe übergab sich mein Monster sofort und hatte Durchfall. Den Rest der Packung brachte ich dann dem TA zurück.
          Hab mich über diverse Allergien schlau gemacht und angefangen meinen Hund mit 3 Jahren roh zu füttern.
          Bin in eine Tierrklinik gegangen die auch homöopatisch behandelt. Seine aufgekratzten Hautstellen wurden mit dem Laser behandelt, bekam pflanzliche Medikamente mit. Nach und nach verbesserte sich sein Zustand aber Rückschläge gab es immer wieder.
          Die Behandlung meines jetztigen TA sieht so aus: Rohfütterung ist das beste was ich meinem Hund geben kann. Ferner bekam ich eine Flasche Hautöl mit (diverse Pflanzenöle ua auch Calendula, wie bei Sebadenitisbehandlung).
          Alle 2 Wochen bade ich mein Liebling, danach wird er eingeölt, für mind. 2 St. wirken lassen und ausspülen.
          Insgesamt hat er diese Behandlung nun schon 9 X über sich ergehenlassen (steigt sogar von selbst in die Dusche) und ich muss sagen es ist erfolgreich. Er kratzt sich zwar noch hin und wieder, hat aber gar keine Hautläsionen mehr, sein Fell ist superweich und er fühlt sich auch wohler. Seit Barf gib's auch tgl Vit. K1, was sich auch postif auf seine Haut geäussert hat.
          Die Therapie nach Theurer kenn ich nicht.
          LG
          Silvia

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            #6
            Fett

            Hi

            ich wollte infohalber einen intressanten Artikel dazu reinstellen, das beschriebene Öl kann man im DHN shop kaufen.

            AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

            Neurodermitis bei Hund und Katze häufig ernährungsbedingt (22.04.2005)

            -----------------------------------------------------------
            Stuttgart (aho) - Wenn Hund oder Katze sich kratzen, bis das Fell
            nässt, sind sie nicht unbedingt von Parasiten oder Pilzen befallen.
            Häufig liegt eine Störung vor, an der auch viele Menschen leiden.
            "Immer mehr Kleintiere haben Neurodermitis", berichtet die Tierärztin
            Dr. Anja Hesse aus Staufenberg bei Marburg in Kleintier konkret (Enke
            Verlag, Stuttgart, 2005).

            Die auch Atopische Dermatitis genannte Erkrankung ist einerseits
            erblich bedingt andererseits durch Umwelteinflüsse - Gene und
            Allergene . Als dritter Faktor kommt - noch stärker als beim Menschen
            - eine fehlerhafte Ernährung hinzu: "Viele Kleintiere haben einen
            Mangel an Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren", weiß Dr. Hesse. "Diese
            Fettsäuren unterstützen die natürliche Hautfettung und verhindern ein
            Austrocknen der Haut. Auch die Bildung von Entzündungseiweißen in der
            Haut wird vermindert." Die Katze könne die schützenden
            Omega-Fettsäuren nur in kleineren Mengen selbst herstellen. Beim Hund
            lasse die Bildung im Alter nach. Umso wichtiger ist hochwertiges,
            frisches Futter. Dr. Hesse: "Ein Mangel ist meist auf längere
            Fehlernährung mit schlecht zusammengesetztem oder ranzigem Futter
            zurückzuführen." Das Fell wird dadurch struppig und glanzlos. Die Haut
            beginnt z uschuppen.Später, so Dr. Hesse, komme es zu nässenden
            Stellen, der Neurodermitis. Dann müsse der Mangel ausgeglichen werden,
            beispielsweise durch Diätergänzungsfuttermittel. Die Wirkung ist laut
            Dr. Hesse mittlerweile wissenschaftlich belegt. Erst kürzlich hatten
            skandinavische Tiermediziner eine Studie zur Behandlung von Hunden
            durchgeführt. Die Tiere erhielten neben einem ausgewogenem
            vollwertigen Futter noch Kapseln mit Borretschsamen- und Fischöl, die
            besonders reichhaltig an Omega-Fettsäuren sind. Im Vergleich zu
            Hunden, die keine Kapseln erhielten, besserte sich der Zustand des
            Fells. Die Tierärzte konnten sogar die Kortisondosis senken. Dieser
            Spareffekt trat allerdings erst nach zwölf Wochen auf. Geduld ist also
            erforderlich, wird aber belohnt. Dr. Hesse: "In der Langzeittherapie
            können Dosis und Nebenwirkungen der Kortisonbehandlung auf ein Minimum
            gesenkt werden".


            Dr. Anja Hesse
            Essentielle Fettsäuren - Funktion, Bedarf, Mangel und Therapie bei
            Hauterkrankungen. Neueste Ergebnisse zur Kortisoneinsparung bei
            atopischer Dermatitis
            kleintier konkret S1/2005: 4-7





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            (c) Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
            ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE
            WWW: http://www.animal-health-online.de
            GHrüßchen
            Hanna

            Du warst als Hund der beste Mensch,
            den man zum Freund haben konnte.

            In stillem Gedenken https://www.youtube.com/watch?v=g6EbiJd3dhs

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              #7
              Rapsöl enthält auch Omega 3 und 6 Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis

              LG
              Katja
              Grüße, Katja mit Chica, Sina, Pollux, Gimli, Maila, Lui und immer dabei, Lucy.
              Das Wenige, das Du tun kannst, ist viel - wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst." (Albert Schweitzer)

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                #8
                Ach ja, hab noch vergessen zu erwähnen, dass mein Hund zusätzlich tgl 2 Eßl. Vita-Derm Öl oder Rapsöl bekommt.
                Aber ganz heilen kann man atopische Dermatitis nicht, nur lindern.
                LG
                Silvia

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