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Tumor in Analdrüse bei Hündin

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    Tumor in Analdrüse bei Hündin

    Hallo
    Bei meiner Hündin, 12jährig, Rasse Mudi/Mudimix wurde vor kurzem ein Tumor (ca. hasselnussgroß) in der rechten Analdrüse festgestellt. Man müsste direkt operieren da man später nicht mehr gut "drankommt", allerdings ist das Risiko das der Krebs wiederkommt natürlich enorm und die Belastung einer Narkose/OP ebenso!! Wer kann mir Rat/Hilfestellung diesbezüglich geben wie ich das Tumorwachstum auf homöopathischem Wege o.a. zum stagnieren bringen kann bzw. allgemein ihr Wohlbefinden/Immunsystem unterstützen kann??

    Vielleicht ist es erwähenswert das meine Hündin seit längerer Zeit zudem unter stetigem Juckreiz leidet sowie Haut- u. Atemproblemen?

    Über Hilfe würde ich mich sehr sehr freuen!!

    Liebe Grüße
    Jeannine

    #2
    Hallo,
    leider kann ich dir wenig helfen. Die Hündin einer Bekannten hatte auch einen Tumor in der Analdrüse, der sehr spät operiert worden ist. Bei der OP ist sie dann verstorben, da man nicht erkannt hatte, dass sie inzwischen auch einen Tumor am Herzen hatte.
    Ich würde also schnellstens operieren.
    Vielleicht haben hier ja noch Andere Vorschläge, die das Immunsystem unterstützen!!
    Ich wünsche deinem Hund alles Gute und das er bald gesund wird!
    LG
    Dagmar

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      #3
      Hallo Jeannine,

      meine alte Hündin, auch 12 Jahre alt, hatte eine Zyste an der Analdrüse. Im Mai hat der TA die bei örtlicher Betäubung weggeschnitten und die Wunde geklammert. Der Tumor war allerdings nicht bösartig. Nach 10 Tagen wurden die Klammern entfernt und die Wunde sah sehr gut aus. Das Lecken und Jucken ist seitdem vorbei.
      Eine andere Maßnahme wäre das Veröden. Wird auch unter Narkose gemacht. Wird bei Bonnie gemacht, wenn neue Gewächse kommen sollten.
      Beste Grüße
      Heike und die beiden "Schnurzels"
      "Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen." George Bernhard Shaw

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        #4
        Hallo Jeannine,

        ist eine Feinnadelbiopsie gemacht worden oder woher weißt du, dass es "Krebs" ist? Konntest du beobachten, ob das Ding schnell wächst?

        Bei meiner Hündin (11,5 Jahre) habe ich vor etwa 4 Wochen auch eine kirschkerngroße Verdickung an der Analdrüse entdeckt. Der Tierarzt hat den Tumor äußerlich untersucht und vermutet aufgrund seiner Beschaffenheit (relativ weich, frei beweglich) dass es "nur" ein Lipom ist. Mit Sicherheit kann man dies aber natürlich nur nach erfolgter Entfernung und anschließender histologischer Untersuchung sagen. Trotzdem rät der Tierarzt erstmal aufgrund Elinas Alter und dem "Ort des Geschehens" (für die Wundheilung ist die Afterregion nicht unbedingt günstig ...) zum Beobachten. Bisher hat das Ding sich zum Glück nicht verändert!

        Alles Gute für dich und deine Maus!
        Liebe Grüße
        Silke

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          #5
          Ich habe meiner Alten vor einigen Jahren die Analbeutel raus machen lassen, weil sie voller Zysten waren. Sie hat die OP gut überstanden, allerdings ist die Totalentfernung der Analbeutel eine ziemlich große Angelegenheit, die offensichtlich sehr schmerzhaft war. Ich glaube Cindy war damals 10 oder 11.
          Ich würde es beseitigen lassen.
          Karin und die Weiber

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            #6
            Hallo Jeannine,

            wie schön, dass Du hergefunden hast!

            Bei der Überschrift konntest es ja nur Du sein

            Ich hoffe, dass Du hier eine Menge Antworten für Deine Hunde bekommst und weiter kommst beim Überlegen, was das beste ist.

            viele Daumendrückgrüße
            Claudia mit Engel Anton und Spaßvogel Banek

            Unvergessen: Pluszak

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              #7
              granatapfel soll das krebsrisiko seneken http://granatapfel.twoday.net/

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                #8
                Zitat von Silke T. Beitrag anzeigen
                Hallo Jeannine,

                ist eine Feinnadelbiopsie gemacht worden oder woher weißt du, dass es "Krebs" ist? Konntest du beobachten, ob das Ding schnell wächst?
                Hallo liebe Silke
                Nein wurde nicht gemacht, da man meinte das man dann auch gleich direkt operieren könnte Es ist meineserachtens innerhalb von 1,5 Wochen von Erbsengroß auf Hasselnussgröße angewachsen (sofern die Aussagen der zweier unterschiedl. TA so stimmen) und es ist fest und nicht freibeweglich..Ja und die von Dir beschriebenen Risiken sind ja auch nicht wirklich ohne bei einer OP zudem meine Hündin noch weitere Krankheitsbilder hat. (Bandscheibe, Allergien, geschwächtes Immunsystem ect.)..
                Danke Euch Allen auf jeden Fall für Eure Erfahrungswerte/Ratschläge und Tipps, darüber bin ich sehr froh!!

                @Anton Wunderland: das hoffe ich auch, von DIR habe ich ja schonmal sehr sehr viele hilfreiche Infos bekommen!!

                Liebe Grüße
                Jeannine

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                  #9
                  Hallo Jeannine,

                  wenn es so ein rasantes Wachstum zeigt ist es wohl wirklich das Beste, mit der OP nicht zu lange zu warten. Abgesehen davon, dass es möglicher Weise bösartig ist wird deine Hündin ja auch womöglich irgendwann Probleme beim Kotabsabsatz bekommen ...

                  Nochmal, alles Gute Euch Beiden!

                  Liebe Grüße
                  Silke

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                    #10
                    Hallo Jeannette,

                    ich kann mich Silke nur anschließen, wenn operiert werden soll, dann würde ich das bald machen lassen, weil Analtumoren wohl recht schnell streuen können. Natürlich muss man abwägen, ob eine OP für Deine Hündin überhaupt noch in Frage kommt, wenn Du schreibst ihr Allgemeinzustand ist nicht gut. Das Alter allein ist nicht unbedingt ein Problem, heutzutage sind die Narkoseverfahren ja viel weniger riskant als früher. Ich kenne einen Hund aus einem anderen Hundeforum, dem wurde im Frühjahr im Alter von 13 Jahren ein Analbeutelkarzinom entfernt und es geht ihm gut.
                    Hast Du Deine Hündin von einem auf Tumorerkrankungen spezialisierten Tierarzt untersuchen lassen? Aus eigener leidiger Erfahrung möchte ich Dir raten das zu tun. Der oben erwähnte Hund wurde z.B. in der Tierklinik Hofheim von Dr. Kessler operiert, die sind eine gute Adresse bei Tumorerkrankungen. Du kommst aus Schleswig Holstein, wenn Norderstedt für Dich erreichbar ist, würde ich Dir die Tierklinik Magunna und Nickel empfehlen. Der Dr. Nickel ist der Tumorspezialist dort, er hat meinem Hund vor 1 1/2 Jahren einen Lebertumor entfernt, und ich kann ihn nur empfehlen bei Tumorerkrankungen. Er wird Dir sagen können was man bei Deiner Hündin machen kann und ob es sinnvoll wäre. Du solltest dann aber unbedingt vorher einen Termin bei Dr. Nickel abmachen, damit Du nicht bei jemand anderem landest.

                    Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Deine Hündin,

                    Inga mit Balou

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                      #11
                      Mein Rüde hatte in der rechten Analdrüse eine Fistel, dadurch konnte sich diese nicht mehr entleeren und platzte auf. Nachdem dies sich wiederholte, habe ich mich nach langem Gespräch mit meinem Tierarzt entschlossen, die Analdrüsen entfernen zu lassen. Die Operation ist nicht einfach, der Schließmuskel darf nicht verletzt werden, zudem ist, wie schon geschrieben,
                      die Wundheilung in der Afterregion heikel. Ich habe meinen Rüden damals täglich 3-4 mal in der Badewanne den After abgebraust und mit Etiderm-Shampoo gewaschen. Ins Futter bekam er Parafin-Öl, damit der Kot weich war. Nach 12 Tagen wurden die Fäden gezogen und alles war überstanden. Er wird jetzt 11 Jahre und hatte nie wieder Probleme irgendeiner Art.
                      Ich wünsche Dir und deinem Hund alles Gute.

                      Viele Grüße - Angelika
                      lg Angelika

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