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Gerinnungsstörung während einer OP

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    Gerinnungsstörung während einer OP

    Hallo, Leute!
    Durch ein anderes Forum wurde mir dieses hier empfohlen. Habe nämlich eine Frage:
    Vor drei Wochen übernahm ich einen zweijährigen Berner Sennenrüden. Angabe von den Vorbesitzeren: Unerzogen, groß und schwer, Probleme mit dem rechten Ohr und Leckeckzem am Hoden und wahrscheinlich Nahrungsmittelallergie. Wurde bisher mit Frolic gefüttert, bekam angeblich jetzt Beneful (aber der Schiss am Übergabetag sah nach Frolic aus). Laut Vorbesitzer ist er geimpft und ansonsten gesund.
    Nach einer Untersuchung meiner TÄ stellte sich heraus: Impftermin schon ein Jahr überzogen, Probleme mind. am rechten Ellenbogen, Ohrmilben und Hefepilze in beiden Ohren. Leckekzem stimmt, starker Juckreiz (Verdacht auf Nahrungsmittelallergie liegt nahe). Der Hund wiegt 57 kg, ist etwas übergewichtig.
    Habe den TA angerufen, der ihn letztes Jahr für drei Monate behandelt hat, der berichtete, dass er den Rüden wegen dem rechten Ellenbogen behandelt und an eine Tierklinik weitergeleitet wurde (was nicht stattfand), dass er an Durchfall litt und an dem Leckekzem. Es wurde ein Blutallergietestgemacht, wo nichts rauskam. Und er wurde am Vorderbein operiert (Dermales Histiozytom).
    Am Mittwoch nun hatte ich ihn beim Orthopäden vorgestellt, der ihn in Narkose gesetzt hat und bei der Gelegenheit wurden Hautpunktate und eine Kastration vorgenommen. Abgesehen davon, dass herauskam, dass der Rüde an beiden Ellenbögen ED hat und an einer Hüfte HD, begann er während der OP zu bluten und hörte erst am späten Nachmittag/Abend langsam auf. Anzahl Blutkörperchen sind in Ordnung. Die Blutgerinnungszeit ist in einem hohen Ausmaß verzögert (pT 70,4 sec). Inzwischen wissen wir auch, dass die Gerinnungsfaktoren 8 und 9 Ok sind. Jetzt warten wir auf das Willebrand-Antigen.
    Der letztjährige TA hat nichts von wegen Blutungsneigung gesagt und die Vorbesitzer können sich nicht entsinnen, dass da etwas auffälliges war (allerdings traue ich den Leuten nicht mehr ganz; v.a., als sie vorgestern gesagt hatten, dass sie das mit der Hüfte geahnt hatten).
    Werde nächste Woche mit dem Dicken zum Internisten gehen. Aber habt Ihr eine Idee, was es sein könnte? Wo könnte man im Internet am Besten nachgucken?
    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Gerinnungsstörungen beim Hund?
    Er hat sonst keine Symptome. Zumindest bisher. Sonst könnte man ja auf Ehrlichiose o.ä, tippen.

    Wäre Euch dankbar, wenn Ihr mir ein paar Eurer Gedanken vermitteln könntet.

    LG, kubiclau

    #2
    hallo,
    armer kerl. leider kann ich dir zwar nicht helfen, aber zumindest kann ich dir den tip geben, hier im forum die suche zu betätigen nach vitamin k1, denn das ist für blutgerinnung zuständig.
    alles gute
    liebe gruesse YD

    My dogs are not spoiled... I`m just well trained.

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      #3
      danke

      Hallo, Yu-dong!
      Danke für den Tip, werde mich gleich auf die Suche machen!
      LG, kubiclau

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        #4
        Hallo,
        so viel ich weiß, ist das eine Erbkrankheit. Googel mal unter "Blutgerinnung Hund", dort steht einiges dazu. Vieleicht hilft dir das.
        LG Tina

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          #5
          Hallo, Tina!

          Das habe ich schon versucht. Aber beim googeln kommen soviele Dinge, dass ich Probleme habe, etwas nützliches zu finden. Meine gedankliche Frage ist, wie es möglich ist, dass er jetzt blutet und letztes Jahr bei der OP am Vorderbein anscheinend nicht. Ist es dann genetisch veerbt und erst jetzt aufgetreten (vielleicht durch den Stress wegen dem Besitzerwechsel?). Oder kann das doch etwas anderes sein als etwas genetisch bedingtes (wie z.b. Störung bei den Gerinnungsfaktoren). Bei den erkrankungsbildern im südlichen Raum treten teilweise auch Gerinnungsstörungen vorhanden, aber bei Tayko fehlen andere Symptome.
          Deshalb hatte ich die Hoffnung, dass hier jemand meinen Beitrag liest und mit seinem Vierbeiner eine ähnliche Erfahrung gemacht hat.
          Nun ja, wenn Interesse besteht, kann ich da dann schreiben, was (wenn) wir etwas herausgefunden haben.

          Vielleicht meldet sich ja noch jemand. Ansonsten werde ich immer mal wieder hier reinschauen um zu lernen und um zu sehen, ob ich jemanden mit meine Erfahrungen helfen kann.

          Bis bald,
          kubiclau

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            #6
            Hallo,
            ich habe einen Hund mit Van Willebrand Syndrom.
            Sie sind bevorzugt von brauner Fellfarbe und die Problematik wird vererbt.
            Leider ist den Tieren oft lange nichts anzumerken und während einer OP oder kurz danach tritt es dann zum ersten Male ganz spontan auf. Ich kann mich daran erinnern, dass es wohl drei Stärken gibt. Meine Hündin hat Stärke 2 und es geht ihr, auch ohne das wir etwas dagegen tun, gut. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass es eben bei Beissereien sofort ab zum Tierarzt geht - sie hatte sich auch mal mit einem Keiler in der Wolle. Keine äusserlichen Verletzungen - aber die Blutwerte wurde doch engmaschig einen ganzen Tag lang überprüft. Es reicht ein starker Anrempler um eine innere Blutung auslösen zu können.
            Anfangs war ich fast hysterisch, dass an den Hund (immerhin 50kg - die Leute auf der Hundewiesen müssen mich für völlig verrückt gehalten haben!) etwas kommen könnte - aber dann siegte die Vernunft und die Erkenntnis, dass man dem Hund nicht alles und jedes verbieten kann, weil er Van Willebrand hat und es ja etwas passieren KÖNNTE. Wir leben ganz normal damit - wie gesagt, eine Behandlung ist aufgrund der extrem hohen Kosten beim Tier gar nicht machbar - beim Menschen kann man wohl die Blutgerinnung stabilisierende Mittel spritzen, die dann aber für den speziellen Menschen angefertigt werden müssen.
            Mag sich schlimm anhören, aber bleib ganz ruhig: man kann wirklich gut damit leben. Du musst nur daran denken, dass die jeweils behandelnden Tierärzte es wissen müssen. Aus diesem Grunde würde ich auch eine Klinik vorziehen - bei niedergelassenen Ärzten soll es sogar welche geben, die nicht wissen, was das ist.
            Ansonsten kann ich nur empfehlen, Dich hier mal zu Thema Futter und Impfen einzulesen. Sei froh, dass der Hund nicht auch noch geimpft wurde - es gibt genügend Baustellen, die wichtiger sind.
            VIel Glück für den Hund und Du wirst schnell sehen, wie sehr man an solchen Zamperln hängt, die Dauerpatienten sind. An den Gesunden hängt man - an denen mit gesundheitlichen Problemen noch viel mehr!
            Nachtrag zum Thema Vit K1: mir konnte bislang niemand sicher sagen, diese Vitamit bei van Willebrand nicht schädlich ist. Ich habe es deswegen extra NICHT gegeben!
            Viele Grüsse
            REA
            Die Zeit heilt nicht alle Wunden - aber sie lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen zu leben

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              #7
              Hallo, Rea!

              Danke für Deinen Bericht: Es war aufschlussreich.
              Mache mir also nicht mehr vor Angst in die Hose (Tschuldigung, wenn ich mich hier so ausdrücke), wenn der noch ausstehende Laborbefund (Willebrand) kommt und die Werte diese Erkrankung zeigen.

              Tayko ist am Samstag vor der OP geimpft worden. Das hat ihm zumindest bisher nicht geschadet (da wußten wir auch noch nichts von der Problematik).

              Es wird schwer sein, Tayko vor Verletzungen zu schützen. Er soll ja eigentlich operiert werden (beide Ellenbögen). Nun ja, wir werden sehen.

              Das mit dem Futter ist sowieso eine problematische Geschichte. Er wird dann eine Ausschlussdiät bekommen, zunächst mit Pferdefleisch und Kartoffeln; wie es weitergeht weiß der Himmel. Denke mir, dass Du barfst?

              Das mit dem Vit K muss ich mir durch den Kopf gehen lassen.
              Eine Bekannte aus einem anderen Forum hat mir ein homöopathisches Mittel bei Gerinnungsstörungen empfohlen. Habe sie aber zunächst gefragt, ob es für alle Störungen gut ist (was ich mir nicht vorstellen kann). Mal sehen, was sie mir antwortet.

              Denke, ich werde wider besseren Wissens versuchen, Tayko auch erst einmal in Watte zu packen. Da kann ich erst einmal nicht anders. Aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis ich mehr wage.

              Meine TÄ kennt diese Erkrankung (hat aber ausgerechnet jetzt Urlaub). Eine TK habe ich nicht in der Nähe (die sind alle ca. 40 min Fahrzeit weg). Aber iregndwie werden wir es schon hinbekommen.
              Freitag gehe ich zur Vertretung meiner TÄ (ein Internist) zum Fädenziehgen und um das weitere Vorgehn zu beratschlagen. Habe heute nochmal angerufen; ich brauche keinen Termin, also fahren wir einfach mal hin. Kann nur hoffen, dass nicht soviele Hudne im Wartezimmer sind. Tayko satet noch etwas aus. Und 55 kg Hund bändigen, der sich nicht viel bewegen und sich auch nicht verletzen darf ist gar nicht so einfach.

              Danke nochmal für die Info und Dir und deinem Hund ein möglichst verletzungsfreies Leben.

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                #8
                hallo,

                bitte hören nicht auf deine bekannte in bezug auf homöopathische mittel!!!
                homöopathie ist ein HEILmethode, sie kann heilen, kann aber auch (was leider meist ignoriert wird) auch schaden!
                alles was im körper was verändern kann (egal ob nun hom. arnika oder schulmed aspirin), kann immer POSITIVE aber auch NEGATIVE auswirkungen haben!
                in der hom wird ein mittel nicht nach klinischer diagnose ausgesucht, sondern nach den individuellen symptomen des patienten - u da gehört weit mehr dazu als nur die blutungsneigung/gerinnungsstörung.

                ich kann dir nur raten deinen hund wenn dann in professionelle homöopathische behandlung zu geben, oder würdest du nur auf ne internetempfehlung von laien irgendwelche medikamente einnehmen?

                hier im forum sind viele tierhomis unterwegs u betreiben aufklärung rund ums thema (mitgliederbereich).

                hier kannst du nach therapeuten suchen:
                www.elabi.de
                www.homoeopathie-fuer-tiere.de

                alls gute!

                lg tina
                ...wenn sich mein schatz doch auch nur so gut um mich kümmern würde wie um die vierfüßler...

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                  #9
                  Hallo Claudia,

                  Zitat von kubiclau Beitrag anzeigen
                  Tayko ist am Samstag vor der OP geimpft worden. Das hat ihm zumindest bisher nicht geschadet (da wußten wir auch noch nichts von der Problematik).
                  Impfnebenwirkungen sind nicht immer sofort offensichtlich. Manchmal kommen sie erst später zutage und niemand bringt sie mit einer Impfung in Zusammenhang.

                  Impfungen sind in der Lage Auto-Immunerkrankungen auszulösen/anzustoßen - wieso sollten sie nicht auch in der Lage sein Blutgerinnungsstörungen auszulösen??

                  Auch wenn es Dir vielleicht unwahrscheinlich erscheint, so würde ich diesen Gedanken nicht so ganz verwerfen.

                  Das soll jetzt nicht heißen, daß ich das ganz sicher als Impfnebenwirkung bezeichnen würde. Ich persönlich würde es aber nicht ausschließen. Berner sind sehr empfindlich was Chemie betrifft. Im anderen Forum hatten wir doch gerade vor ein paar Tagen die allergische Reaktion des Welpen auf die Impfung, Du erinnerst Dich?

                  Ansonsten kann ich mich Tina nur anschließen - Homöopathie gehört in die Hände eines Fachmannes. Bei Husten/Schnupfen/Heiserkeit kann man mal selbst herumdoktern (was ich persönlich zwar auch nicht befürworte), aber niemals bei solchen Dingen die über Leben und/oder Tod entscheiden könnten. Diesen Ratschlag hättest Du übrigens auch im anderen Forum von mir bekommen, ich hatte nur mangels Zeit den Beitrag nicht mehr weiter verfolgt.

                  Ansonsten wünsche ich dem Bären gute Besserung !!
                  Babsi mit Wendy
                  ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                    #10
                    Hallo, Tina und Babsi!
                    Das mit dem Impfungen gefällt mir auch nicht. Aber ganz ohne schutz möchte ich meine Vierbeiner auch nicht lasse. Lass ja schon lang nicht gegen Borreliose Impfen. Sondern "nur" gegen Tollwut, Leptospirose, Staupe.
                    Dieses homöopatische Mittel möchte ich ja nicht einsetzen: nicht bevor mir derjenige, der das geschrieben hat, mir nicht gesagt hat, ob es nicht schaden kann bei seiner Krankheitsgeschichte (ud ich ahbe ihr einige Informationen gegeben, nicht nur das Wort Gerinnungsstörung). Bin auch etwas skeptisch, was "Ferndiagnosen" betrifft. Aber ich habe aus der Quelle schon mehrere gute Tips bekommen, die geholfen haben (wo es aber nicht auf Leben und Tod ging).
                    Und einen guten Heilpraktiker habe ich nicht in der Nähe. Morgen werde ich mal bei den angegebenen Links reinschauen. Vielleicht sind dort andere als in den Links, die mir andere gegeben haben.

                    An Alle:
                    Heute war ich sicherheitshalber mit Tayko doch beim Internisten. Eigentlich wollte ich bis Freitag warten, aber der Hodensack füllt sich seit gestern wieder vermehrt mit Blut und außerdem hat er heute frisches Blut im Stuhl gehabt. Mir ist echt der A... auf Grundeis gegangen. Allerdings muss ich sagen, dass seine Schleimhäute recht normal aussahen. Trotzdem bin ich hin.
                    Der Doc hat in die Mundschleimhaut gepickst und es hat über 5 min gedauert, bis es aufgehört hat zu bluten. Der Willebrandwert ist da (er sie schwach (ich glaube bei 30%)). Jetzt hat er nochmal Blut abgenommen (auch die Organwerte). Die Gerinnungszeit war bei seinem Untersuchungsmethoden besser (er denkt, dass das pT von 70,4 sec von der Tierklinik ein Messfehler sein müßte). Je nachdem, wie die Eerte ausfallen und ein Organproblem ausgeshclossen ist, müssen wir überlegen, ob er ein Präparat infundiert bekommt, wo Willebrand in hoher Konzentration enthalten ist (kein Frech Frozen Plasma, aber etwas ähnliches und aus dem Blut verschiedener getesteter Hunde zusammengemixt ist; den Fachbegriff habe ich vergessen). Außerdem müssen wir überlegen, ob nicht bei Tayko und Addy die Blutgruppe bestimmt wird, damit ich für den Notfall einen Hund habe, der dem Tayko Blut spenden kann. Es ist zum heulen.
                    Im Moment heißt es zuwarten: Muss morgen ein Medikament aus der Apotheke holen (Minirin), dass ich ihm morgen in die Nase sprühen soll. Das hilft dem Gerinnunssystem kurzfristig auf die Sprünge sozusagen.
                    Den Hodensack soll ich kühlen, ihn ev. in fließendes klares Wasser gehen lassen,... Alternativ (und das mache ich heute abend, werde ich ihn ein mit kaltes Wasser und etwas Essig versetztes Tuch auf den Hoden legen und beten, dass er es zuläßt (mittels Ablenkung (Fressen und streicheln). Morgen abend soll ich ind er Praxis anrufen wegen der Blutwerte und wie wir weiter vorgehen (dann kann er mir auch sagen, was welcher Weg mich wieviel kostet; er muss selbt mit seinem Labor sprechen).

                    Tayko ist übrigens ein Schatz: er hat die Untersuchungen ohne Probleme und ohne zu murren über sich gelassen. Und auch die Bluentnahme. Der TA hat aber auch getan, als ob alles selbstverständlich wäre und Tayko hatte gar nicht das Gefühl, sich wehren zu müssen.
                    So, jetzt mache ich Schluss und gehe ins Bett (nachdem ich den Hodensack gekühlt habe :cry: ).
                    Drückt bitte die Daumen, dass die Sache besser ausgeht als es jetzt aussieht, OK?

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                      #11
                      Hi!

                      Hast Du vor der OP irgendwelche homöopathischen Mittel gegeben?

                      Viele Grüße
                      Claudia
                      Wenn du lernen willst, im Hier und Jetzt zu leben: Schaff dir einen Welpen an!

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                        #12
                        Hi Claudia,

                        Zitat von kubiclau Beitrag anzeigen
                        Bin auch etwas skeptisch, was "Ferndiagnosen" betrifft. Aber ich habe aus der Quelle schon mehrere gute Tips bekommen, die geholfen haben (wo es aber nicht auf Leben und Tod ging).
                        Nur mal so nebenbei zur Info, THPs ist eine Ferndiagonse/Behandlung übers Internet verboten. Falls meine Vermutung stimmt von wem Du die Tips bekommst.

                        Zur Mittelfindung gehört u. a. auch die optische Bewertung des Tieres - und zwar durch den Behandler. Viele Dinge fallen uns Besitzern auch gar nicht auf, weil wir betriebsblind sind bei den eigenen Tieren.

                        Nun ja, egal. Du wirst schon das richtige tun.

                        Ich glaube bei Hunden gibt es 12 verschiedene Blutgruppen, es wäre ein riesiger Zufall wenn Addy auf Tayko passen würde. Bei der 1. Transfusion ist es egal welche Blutgruppe, bei der 2. Transfusion muss das dann passen.

                        Der arme Bär tut mir richtig leid !!

                        Der Doc hat in die Mundschleimhaut gepickst und es hat über 5 min gedauert, bis es aufgehört hat zu bluten.
                        @Claudia Grothus
                        Das war gestern. Die OP ist schon ein paar Tage her. Bei einem vor der OP verabreichten Mittel müsste die Gerinnung doch zwischenzeitlich wieder normal geregelt sein, oder?
                        Babsi mit Wendy
                        ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                          #13
                          Hallo, Claudia!

                          Habe ihm nur Arnica gegeben. Vor OP und dann nachdem ich ihn abgeholt habe (am Mittwoch wurde er operiert und am Donnerstag um 17.00 Uhr abgeholt).

                          Hallo, Babsi!
                          Das mit dem Verbot wußte ich nicht. Und auch wenn ich mir denke, von wem Du glaubst, das ich schreibe, irrst Du Dich. Es gibt noch jemanden anderen aus einem ganz anderen Forum. Es ist auch nicht so, das sich alles blindlings übernehme. Auch bei diesem Mittel mache ich es nicht blindlings. Warte ja auch noch auf Antwort. Klar sehe ich ein, dass dder THP das behandelnde Tier sehen sollte. Aber wie gesagt: bisher habe ich hier keinen gefunden. Abgesehen davon geht mir ehrlich gesagt gerade das Geld ein wenig aus. So locker mal über 1000 Euro (inzwischen sind es 1400 Euro) in einem Monat aus dem Ärmel zu schütteln ist nicht so einfach. Im Moment habe ich nur das Geld für die "normale" Medizin.

                          Und wir haben vor der OP kein Mittel gegeben, weil ja nicht bekannt war, dass Tayko wahrscheinlich ein Bluter ist. Er hat nur Infusionen bekommen, weil erst einmal das Labor laufen mußte, damit wir wissen, was wir geben sollen.

                          Nachdem ich gestern abend erst um 19.00 Uhr beim Internistem fertig war, konnte ich das Minirin nicht holen. Heute habe ich das Mittel bestellt. Es kommt aber erst gegen 16.00 Uhr und dann kann ich es nicht holen, weil ich heute überraschend geteilten Dienst machen muss. Wenisgtens liefert mir die Apotheke das Mittel auf die Arbeit, so, dass ich es ihm heute abend geben kann.
                          Heute abend rufe ich beim Internisten an und er wird mir sagen, wie die Organwerte sind und wie wir weiter vorgehen.
                          Wegen der Blutgruppen: deshalb möchten wir beide testen lassen. Damit wir Bescheid wissen. Lieber wäre mir natürlich, wenn Addy kein Blut spenden müßte. Sie ist im Magen-Darm-Bereich emfpfindlich und reagiert bei Stress eher zu Durchfall. Es ist sowieso die Frage, ob sie für eine Bluttranfusion geeignet ist (gesundheitlich).


                          Werde nochmal Bescheid geben, wenn ich die Werte habe (heute abend nach dem Dienst).

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                            #14
                            Zitat von kubiclau Beitrag anzeigen
                            Habe ihm nur Arnica gegeben. Vor OP und dann nachdem ich ihn abgeholt habe (am Mittwoch wurde er operiert und am Donnerstag um 17.00 Uhr abgeholt).
                            NUR Arnica - das reicht ja schon aus.

                            Arnica wirkt auf das Gefäßsystem und hier vor allem auf die Kapillardurchlässigkeit - das führt (bei stumpfen Verletzungen) zur besseren Regeneration des Gewebes. Also Blutergüsse z. B. sind schneller abgebaut, weil das Blut besser abfliessen kann.

                            Genau diese Durchlässigkeit der Kapillare kann aber auch bei Operationen zu einer nicht zu stillenden Blutung führen. Deswegen sollte Arnica niemals vor sondern immer nur nach der OP verabreicht werden - zur besseren Wundheilung.

                            Gibst Du ihm noch immer Arnica ??

                            Wir haben hier im Forum eine Homöopathie-Ecke und da findest Du folgenden Text von Monique:

                            Arnica entfaltet seine Wirkung besonders auf das Gefäßsystem, es verbessert die Kapillardurchlässigkeit und die Gewebsregeneration, fördert den Abbau von Exudaten. Wegen der Erhöhung der Kapillardurchlässigkeit sollte Arnica nicht vor Operationen gegeben werden da es sonst zu unkontrollierten Sickerblutungen im Operationsfeld kommen kann die womöglich den Blutverlust erhöhen und das Operationsfeld unübersichtlich machen.
                            Seine beste Wirkung entfaltet Arnica die ersten 24 Stunden nach der Verletzung, danach muß geprüft werden ob nicht ein anderes Mittel geeigneter wäre.
                            Als Gast kannst Du den Beitrag leider nicht im ganzen lesen.
                            Zu finden ist er aber hier: http://www.gesundehunde.com/forum/sh...ergwohlverleih (als Quellenangabe für meinen zitierten Text).
                            Babsi mit Wendy
                            ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                              #15
                              Wir bzw. mein Hund ware gerade wegen (zunächst unerklärlichem) Nasenbluten in mehrwöchiger Behandlung, so dass wir einiges untersuchen mußten.

                              Zunächst: es gibt lt. unserer TK 16 Gerinnungsfaktoren beim Hund, die Suche nach einer Störung bzw. welche/r gestört sind, ist also nicht eben einfach.

                              Auslöser für Gerinnungsstörungen können zum Beispiel sein:

                              - bakterielle Infektionen
                              - Pilz-Infektionen
                              - parasitäre Infektionen (bes. Anaplasmose, Ehrlichiose, Babesiose)
                              - Erbkrankheiten
                              - Tumore (z.B. in der Leber)


                              Da Du einige Diagnosen schon hast (Pilz und Milben in den Ohren ... und eventuell auch schon woanders ???) würde ich zunächst diese möglichen Ursachen behandeln.

                              Habe außerdem gerade gesehen, dass Dein Hund wohl Infusionen bekommen hat vor der OP,
                              d.h. sein Blutvolumen wurde durch "nur Flüssigkeit" (z.B. Ringerlösung) verdünnt/aufgefüllt.
                              "Verdünntes Blut" (ob nun durch Medikamente oder Infusionen) braucht zur Gerinnung länger als "normales Blut" - mit ein Grund, warum Patienten ihre Blutverdünungsmedikamente mindestens 1 Woche vor OPs absetzen müssen.

                              LG
                              Marita
                              Before you criticize a man, walk a mile in his shoes. That way you'll be a mile away and he'll be shoeless.
                              (Author unknown)

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