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Fettleber- was kann ich tun?

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    Fettleber- was kann ich tun?

    Meine Hündin hat cortisonbedingt eine Fettleber.
    Ich bin schon fast soweit das Cortison ab zu setzen, weil ich den Eindruck bekomme, die Nebenwirkungen sind schon genauso schlimm wie die Krankheit selbst.
    Ihr Körper speichert wieder Wasser, sie hat einen richtigen Senkel am Bauch hängen. Die Haut zwischen den Hinterbeinen ist rot und entzündet und zusätzlich juckt es auch noch fürchterlich.
    Für mich stehen Leber und Haut in einem Zusammenhang, der Körper versucht über die Haut zu entgiften, weil es über die Leber schlecht geht.
    Was kann ich ihr zufüttern um ihr bei der Entgiftung zu helfen, und wie kann ich die Leber unterstützen.
    Was ist ganz schlecht für die Leber? Auch Ernährungstechnisch.
    Wie entwässen, ohne Medikamente?
    Wer hat damit Erfahrung und kann mir weiter helfen?

    Hoffende Grüße an alle
    Bryan

    #2
    hallo bryan,

    ich kann dir da leider nicht helfen, aber vielleicht könntest du deine hündin und deren krankheitsverlauf genauer beschreiben.
    mit mehr info könnten dir hier leute mit fachwissen eher tips oder anregungen geben.
    euer problem klingt sehr ernst und ich wünsche euch, dass ihr das gut in den griff bekommt! Alles Liebe!
    liebe gruesse YD

    My dogs are not spoiled... I`m just well trained.

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      #3
      Weshalb bekommt sie denn das Cortison? Wenn möglich, verzichte ich auf Cortisongaben, vielleicht gebe es bei Euch auch eine Alternative?
      Liebe Grüße Bettina
      und ihr Traumhund Amon tief im Herzen (2003 - 16.10.2012)

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        #4
        Google mal nach Mariendistel. Das soll der leber sehr gut helfen und sie z.Z. sogar regenerieren können - weiß aber nicht, wie sich das mit dem Cortison verträgt...Frage doch einfach mal den TA danach.

        LG und alles gute für die arme Maus...


        nadine
        Liebe Grüße von nadine
        "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

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          #5
          Hallo xolove und Amonchen, sie hat eine Autoimmunerkrankung.
          Das Cortison wäre also dringend notwendig.
          Die TÄ meint halt die Fettleber kommt vom Cortison, sprich typische Cortisonleber.
          Punkto Ernährung sagt sie mir schon gar nichts, außer: hochwertiges Eiweiß, aber das machen Sie ohnehin.
          Wenn ich dann im Google unter Fettleber nachlese, wird zu einer Diät mit vielen Kohlehydraten plus Hüttenkäse, Topfen, Sojaprodukte und gekochtem Ei, und wenig Putenfleisch geraten. Und bei mir bekommt sie genau das Gegenteil, Pute, Fisch, Gemüse und seit sie vor kurzem gerade noch eine Darmspülung unter Narkose umschifft hat, keine Knochen mehr sondern Eierschale und Schlemmkreide. Kohlehydrate, inklusive Hirse, verträgt sie nicht. (Bauchweh, Wasseransammlungen, allgemein noch schlechterer Zustand)
          Meine Angst ist, das ich ihr womöglich mit meiner Ernährung auch noch Schaden zufüge oder zugefügt habe.

          Ich habe beim googlen auch ein interessantes Leberaufbau und Entgiftungspräperate gefunden:Brennessel, Ginkgo, Goldrute, Mariendistel, Birke, Arnika, Ringelblume sowie Zitronensäure und rechtsdrehende Milchsäuren.
          Spricht da irgend ein Kraut oder anderer Inhaltsstoff dagegen?
          Es steht halt auch dabei: Auch nach Cortison.
          Klingt für mich wie: Nicht bei Cortison.
          Aber vielleicht sehe ich das auch falsch.
          Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit solchen Präperaten und Cortison.
          Es sind ja doch Viele mit kranken Hunden hier.
          Danke
          Bryan

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            #6
            Ich kenne nur aus der Humanmedizin folgende Hilfen

            WU-WEI-ZI
            gegen die Fettleber

            -frische Petersilie kleinschneiden, mit Wasser aufgießen und den Sud trinken
            -Brennesseln
            zum Entwässern.

            LG Siska

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              #7
              Hallo Bryan,

              meiner hat auch eine Autoimmunerkrankung, was genau für eine hat deine denn? Wie lange soll und bekommt sie denn noch das Cortison? Meine TÄ hat gemeint, dass man Cortison bei Autoimmunkrankheiten nur im äußersten Notfall nehmen soll, ist es bei deiner Maus schon so schlimm?
              Liebe Grüße Bettina
              und ihr Traumhund Amon tief im Herzen (2003 - 16.10.2012)

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                #8
                @Möhrchen:
                Danke für den Tip, ich werd googlen.
                Brennessel wäre drinn in der Kräutermixture. Petersilie kann ich ihr vorerst einmal geben.


                @Amonchen: Was hat dein Hund?
                Meine Hündin hat Systhemischen Lupus und Cortison bekommt sie seit 1 1/2 Jahren., mal mehr mal weniger, in Schüben wirds gespritzt.
                Ich habe schon einmal Cortison auslaufen lassen, mit dem Erfolg, das sie nach 2 Wochen blutigen Stuhl hatte, und zum fressen aufgehört hat. Dann kamen wieder die Krampfanfälle.
                Ich probier auch sie auf zwischenzeitlich auf einem Minimum zu halten, mit dem gleichen Effekt.
                Ich hab das auch schon oft gehört, von anderen Hunden mit Autoimmunerkrankungen, das Cortison nur in Schüben gegeben wird. Ich weiß nicht warum das bei meiner nicht geht. Sie kann doch unmöglich einen Dauerschub haben, seit 1 1/2 Jahren.
                Ich habe meine TÄ auf Alternativen angesprochen und Sie meinte, die Medikamente die noch als Alternative in Frage kämen wären alles andere als harmlos.
                Für jede Info die ich bekommen kann über Autoimmunerkrankungen bin ich total dankbar.

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                  #9
                  Hallo,

                  hast Du keinen guten THP in Deiner Nähe? Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
                  Liebe Grüße
                  Theresa mit Asta und Anka im Herzen.


                  Über allem leuchtet die Liebe, die ewig bleibt.
                  Augustinus

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                    #10
                    THP gibt es in Österreich nicht, sind glaub ich nicht einmal erlaubt.
                    TÄ die sich auf Homöop. spezialisiert haben gibt es ganz wenige, und die sind der Meinung das Cortison und Homöopathie sich wiedersprechen.
                    Sie müßte ein halbes Jahr cortisonfrei sein um behandelt werden zu können.
                    Ich hab mich jetzt durch das Forum gelesen zumindest was Leber anbelangt,
                    und bin dabei auf Zinkmangel gestossen.
                    Vielleicht liegt es ja auch daran, das ihre Haut so kaputt ist.
                    Die Leber braucht Zink vermehrt um sich zu regenerieren, wenn ich das richtig verstanden habe.
                    Die Leber kämpft mit dem Cortison, verbraucht mehr Zink als ich ihr füttern kann mit dem bißerl Puten und Fischfleisch. Die Seealgen wären zwar auch zinklastig, aber vielleicht doch nicht genug.
                    Was haltet ihr davon?

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                      #11
                      Also Zink hat geholfen, was den Juckreiz anbelangt.
                      Der ganze Hund wirkt entspannter.
                      Gestern eine Kapsel, heute eine Kapsel und sie hat sich heute erst zweimal gekratzt.
                      Cortison bekommt sie jetzt mal keines. Das wird aber dauern bis es aus dem Körper heraussen ist.
                      Da fürcht ich mich schon davor.
                      Nach WU-WEI-ZI hab ich gegooglet und bin auf eine zweite Pflanze gestossen:
                      Gou Qi Zi - chinesische Wolfsbeere.
                      Für Augen, Leber, Nieren, Lebenskraft.
                      Ich denke das wärs was sie bräuchte. Das WU-WEI-ZI kurbelt das Immunsystem an, und das wäre kontraproduktiv.
                      Bis jetzt hab ich leider nur die Kombination von beidem gefunden.
                      Aber ich denk mal das läßt sich irgendwie lösen.

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                        #12
                        Du hast das Kortison einfach so abgesetzt?????

                        Du weißt aber doch schon, dass man das über längeren Zeitraum reduzieren muß, bis man es ganz weglassen kann....

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                          #13
                          Ja weiß ich.
                          Ich habs sicher nicht so langsam ausgeschlichen wie beim ersten Versuch.
                          Von der TÄ wurde es einmal Knall und Fall gestrichen, als es ihr sehr schlecht ging.
                          Aber sie hat mich heute das erste Mal nach langer Zeit wieder mit dem Schlapfen im Maul begrüßt, und ein Mordstamtam gemacht, und wollte "mittrainieren".

                          Es wird schon noch ein Rest Cortison im Körper sein, so schnell wirds nicht gehen. Momentan kann auch keiner sagen ob die Krankheit die Haut zerstört oder das Cortison. Die Bilder sind ähnlich.

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                            #14
                            Homöopathische Unterstützung

                            Hallo Bryan,

                            meine Hündin hat nach einer schweren Leberentzündung und anschließend immer wieder erhöhten Leberwerten vom Tierarzt ein homöopathisches Mittel zur Unterstützung bekommen, was sehr gut geholfen hat.
                            Es heißt Revet und beinhaltet Carduus C2, Flor de Piedra C2 und Okoubaka C2.

                            Gruss,
                            Susanne Hoffmann

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                              #15
                              Vielen Dank, Susanne.
                              Ich werde mir dieses Mittel auf alle Fälle besorgen. Zwar hab ich jedes Mittel einzeln hier, aber in D Potenzen.
                              Gestern gab ich zwei Mittel eines zum Cortison loswerden und eines gegen den Juckreiz, und heute war das ganze Kratzen auf ein Minimum beschränkt.
                              Sie wirkt zufrieden.
                              Die Gelenke tun weh, aber da hat das Cortison alleine auch nichts geholfen.
                              Blutbild möchte ich in einem Monat machen lassen.
                              Weihrauch werde ich versuchen als natürlichen Cortisonersatz. So wurde mir zumindest erzählt.
                              Werd mich aber erst mal das Forum durchwühlen.
                              Mal schauen was ich finde.
                              Danke noch mal.

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