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Impfschäden?

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    Impfschäden?

    Aaron war immer schon empfindlich im Magen/Darmtrakt. Bereits als Welpe. Das hatte sich gebessert, als ich selbst zu kochen anfing. Dann kam die Phase, als er im Jänner das Latexfroschauge verschluckte und Gastritis bekam. Bis das unselige Aug heraußen war. Dann ging es ihm wieder sehr gut.
    Ende April kam die 7er Impfung. Seit Anfang Mai laboriert unser Süßer an zeitweiligen Erbrechen und Durchfall. Antibiotika im Mai und Juni brachten Abhilfe, seit unserem letzten Urlaub Anfang Juli ging es wieder los. Zeitweiliges Erbrechen (welches jetzt weg ist) und Durchfall.
    Seit gestern ist es richtig Durchfall, vorher war es nur weicher Stuhl.
    Gestern waren wir wieder einmal beim TA, Blutabnehmen.
    Ich bin neugierig, was heraus kommt. Aaron ist ja erst 1 1/2 Jahre als und sollte als Welsh Terrier gesundheitlich sehr robust und gesund sein.
    Natürlich hab ich nachgefragt, ob das denn keine Folge der 7er Impfung sein könnte. Das wurde verneint.
    Ich habe dieses Thema schon früher beim TA angesprochen, ob man denn nicht einen anderen Abstand als dieses jährliche Impfen machen könnte.
    Nein, das wär nicht klug, wurde mir gesagt, da in diversen Studien die Impfungen wirklich nur 1 Jahr anhalten würden.
    Dass Impfungen notwendig sind (Parvo, Staupe, usw.) ist mir klar.
    Wehe, ein Hund bekommt diese Krankheiten!
    Aber wie sieht es denn mit Überreaktionen des Immunssystems nach Impfungen aus?
    Wenn dieses Immunsystem möglicherweise schon von Haus aus einen Knacks hat?

    #2
    Ich habe schon sehr oft von Nebenwirkungen nach Impfungen gehört, von Nesselfieber über Umkippen des Hundes bis Erbrechen, Durchfall und sogar Kolabieren.
    Ich habe mit meinem TA auch deshalb schon gesprochen und wir haben uns geeinigt das wir nur noch einiges getrennt Impfen.

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      #3
      Hallo (wie heißt Du denn?),

      Du hast ja schon weit über 20 Beiträge und solltest Dich auf jeden Fall als Mitglied freischalten lassen. Dann hast Du Zugang zu einem Bereich, der sich "Impfungen" nennt und Sinn und Unsinn zu dem Thema aufzeigt.

      Natürlich kann eine 7fach-Imfpung (*grusel*) viele negative Auswirkungen auf den Organismus haben. Ebenso wie die jährlichen Impfungen absoluter
      Quatsch sind! Dazu werden Dir die Profis hier aber sicher genaueres sagen können. Dein Tierarzt erzählt Dir jedenfalls entweder Lügen, oder er hat keine Ahnung. Ich weiß nicht, was ich besser finden würde
      Es grüßen Susanne mit Motzkuh Shari & Jagdmaus Lara, den Unzertrennlichen (Pferden) Asti & Sando und den Samtpfoten Ian, Loona, Haldir & Bella. Irmchen, das goldene Gänsemädchen und die Samtpfoten Manni & Ellie auf ewig in meinem Herzen.

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        #4
        selbst wenn es wirklich studien gäbe, die auf eine impfwirkung von einem jahr hindeuten, wären die nur auf einzelne krankheiten bzw. impfungen bezogen.

        daß lepto nicht mal ein jahr hält ist bekannt, aber eigentlich sowieso mehr als überflüssig.

        von SHP ist mir nicht eine studie bekannt, die eine so kurze wirkdauer hat, im gegenteil, die pharma ist derzeit dabei auch dort den impfrhytmus anzuheben. für tollwut giubts heute schon viele impfungen, die einen abstand von 3 jahren empfehlen.

        ich würde sagen, dein TA hat dich ein klein wneig aufs glatteis geführt. ich hab zwar keine ahnung, ob und welche impfungen in Ö vorgeschrieben sind, aber das bekommt man sicher raus.

        daß das ganze, was dein hund jetzt hat auf eine impfung zurückzuführen ist, ist möglich, auch wenn der TA das verneint.

        wieso hast du denn eine 7 fach impfung durchführen lassen?
        zwingerhusten, lepto,... sind mehr als überflüssig, bzw. in ihrer wirkung mehr als begrenzt/umstritten.

        SHP hätte ausgereicht und wenn die T abgelaufen ist, dann die auch noch, aber getrennt von der anderen.

        manchmal verstehe ich die TAs einfach nicht.

        hast du es wegen dem durchfall mal mit der möhrnsuppe versucht? ein kilo möhren, ein liter wasser und ein teelöffel salz in einen topf, das ganze eine stunde, besser 1,5, stunden kochen lassen, danach pürieren und dem hund mehrmals täglich ne kleine portion davon geben. müßte den durchfall eigentlich sofort stoppen.
        Liebe Grüße
        Katrin und ihr Zoo

        Unter hundert Menschen liebe ich nur einen,
        unter hundert Hunden neunundneunzig.

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          #5
          Danke einmal für die Antworten!
          Das mit der Karottensuppe werde ich versuchen, bis jetzt war eine Reis-Frischkäse-Diät dran.
          Ich habe mit meiner Tierärztin schon einmal über dieses Thema gesprochen, sie erzählte mir von Studien mit Hunden, die seit Geburt von allem ausgeschlossen wurden, hermetisch abgeriegelt. Deren Immunsystem noch nie im Leben mit Keimen in Berührung kamen.
          Es soll so sein, dass manchmal ein Impfschutz wirklich nur bis zu einem Jahr anhält, mehr nicht.
          Ich glaub ja vielmehr, dass diese Vielzahl an Impfungen, in einer einzigen Impfung vereint, das Immunsystem überlasten kann (nicht muss!).
          Da muss sich der kleine Körper ja gegen so viel (es sind ja 7 !!!!) - auch wenn sie in abgeschwächter Form verabreicht werden - Viren einstellen!
          Wenn dann noch eine Vorbelastung da ist?
          Möglicherweise könnte es dann zuviel werden.
          Ich bin ja für Impfungen, sehe sie als notwendig an. Aber diese "moderne" Methode, so viel Impfungen in einer einzigen zu verabreichen - DAS könnte eventuell zuviel sein.

          Liebe Grüße
          Brigitte aus Linz

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            #6
            Hallo,

            Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
            Danke einmal für die Antworten!
            Das mit der Karottensuppe werde ich versuchen, bis jetzt war eine Reis-Frischkäse-Diät dran.
            Wenn der Reis nicht lange gekocht wurde, entwässert er. Nicht empfehlenswert bei Durchfall. Außerdem vertragen manche Hunde Milchprodukte nicht.

            Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
            Ich habe mit meiner Tierärztin schon einmal über dieses Thema gesprochen, sie erzählte mir von Studien mit Hunden, die seit Geburt von allem ausgeschlossen wurden, hermetisch abgeriegelt. Deren Immunsystem noch nie im Leben mit Keimen in Berührung kamen.
            Ja, das ist das echte Leben. Sehr aussagekräftig, was Deine Tierärztin da erzählt

            Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
            Es soll so sein, dass manchmal ein Impfschutz wirklich nur bis zu einem Jahr anhält, mehr nicht.
            Jein. Die unsinnigen Impfungen halten wohl teilweise tatsächlich nur ein Jahr.

            Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
            Ich glaub ja vielmehr, dass diese Vielzahl an Impfungen, in einer einzigen Impfung vereint, das Immunsystem überlasten kann (nicht muss!).
            Ist meiner Meinung nach ziemlich sicher der Fall.

            Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
            Ich bin ja für Impfungen, sehe sie als notwendig an. Aber diese "moderne" Methode, so viel Impfungen in einer einzigen zu verabreichen - DAS könnte eventuell zuviel sein.
            Schau mal hier: http://www.haustierimpfungen.de/hunde.htm

            Da steht fast alles, was man wissen muss.
            Es grüßen Susanne mit Motzkuh Shari & Jagdmaus Lara, den Unzertrennlichen (Pferden) Asti & Sando und den Samtpfoten Ian, Loona, Haldir & Bella. Irmchen, das goldene Gänsemädchen und die Samtpfoten Manni & Ellie auf ewig in meinem Herzen.

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              #7
              Zitat von CalimeroC Beitrag anzeigen
              Ich habe mit meiner Tierärztin schon einmal über dieses Thema gesprochen, sie erzählte mir von Studien mit Hunden, die seit Geburt von allem ausgeschlossen wurden, hermetisch abgeriegelt. Deren Immunsystem noch nie im Leben mit Keimen in Berührung kamen.
              Was die TÄ da vermutlich gemeint ist, ist folgendes: Für Langzeit-Impfstudien werden die Versuchstiere in Isolation gehalten, und es werden natürlich nur Welpen genommen, die vorher noch nie mit Staupe-, Parvo- oder Hepatitisviren in Berührung kamen. Das MUSS so sein, anders wären die Studien nicht aussagekräftig. Vorheriger Kontakt mit natürlichen Viren würde das Ergebnis verfälschen, weil ja dann ihr Immunsystem natürlichen Schutz hätte entwickeln können.

              Die Versuchshunde werden in solchen Studien als Welpen zweimal geimpft und dann nach X Jahren künstlich mit "scharfen" Staupe-, Parvo- und/oder Hepatitisviren infiziert ("Challenge" = Belastungsinfektion). Dabei zeigt sich dann, daß sie noch X Jahre nach der letzten Impfung geschützt sind - während ungeimpfte Vergleichstiere, die ebenfalls künstlich infiziert werden, krank werden.

              Bei diesen Studien ist zB herausgekommen, daß die Hunde (die nur als Welpen grundimmunisiert wurden) mind. 10 Jahre lang gegen Parvo geschützt waren - ganz ohne Nachimpfung.

              Weil das bestimmten Herrschaften nicht gefällt, argumentieren sie jetzt, daß man die Ergebnisse von solchen Studien mit isoliert gehaltenen Hunden nicht auf Hunde in normaler Haltung übertragen könne. Die Versuchshunde seien ja keinen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt gewesen.

              Ich meine, daß das Gegenteil richtig ist: Ein Hund, dessen Immunsystem normal gefordert wird (hier mal einen Magen-Darm-Keim aufgeschnappt, dort mal einen Atemwegserreger, usw.), ist robuster als einer, der jahrelang in einer unnatürlich sauberen Umgebung gehalten wurde.

              Was die Impfungen generell angeht: Es gibt Impfstoffe, die - wenn überhaupt - nur kurzfristig schützen (zB Lepto), und es gibt Impfstoffe, die langfristigen Schutz verleihen (zB SHP). Deshalb ist es auch unsinnig, die alle zusammen in eine Impfspritze zu packen und jährlich zu geben. (Siehe auch "Haustiere impfen mit Verstand", erhältlich zB bei barfshop.de)

              Ich glaube eher nicht, daß die Erkrankung direkt an der Impfung liegt. Durchfall und Erbrechen können zwar eine allergische Reaktion auf Impfungen sein, aber das tritt nicht nach Monaten wieder auf.

              Vielleicht indirekt, weil Impfungen eine vorübergehende Schwächung der Abwehr (zB gegen schon vorhandene oder frisch aufgeschnappte Bakterien) zur Folge haben können.

              Gute Besserung für Deinen Hund,
              Mo

              Never doubt that a small group of thoughtful committed citizens can change the world. Indeed it's the only thing that ever has. (Margaret Mead)

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                #8
                Hallo
                Mein letzter Hund hatte das gleiche Problem er hatte schon als Welpe immer wieder Durchfall.
                Die Impfungen wurden bei ihm mit einem abstand von 10 Tagen gemacht.
                Ich habe ihm bei starkem Durchfall Buscopan Zäpfchen für Säuglinge gegeben (50 Kilo Hund )
                Zum fressen gab es bei uns immer Reis mit Huhn (aber richtig lange kochen) mit etwas Salz oder Brühe


                Martina und Sam
                mit Balu im Herz
                Martina und Sam
                mit Balu im Herzen


                Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
                Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.

                Mark Twain

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                  #9
                  Hallo Brigitte,

                  mit den TÄ übers Impfen zu sprechen, kannst Du vergessen, ist aber auch nicht nötig. Auch in Östereich hat ein Hundebesitzer die Freiheit zu entscheiden, gegen was und wie häufig sein Hund geimpft wird.

                  LG
                  Ute
                  Lieben Gruß
                  Ute

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