Hallo zusammen

ich habe mich lange zurück gehalten aus Angst mich zu früh zu freuen und dann sofort einen Rückschlag zu erleiden, aber aufgrund unseres Erfolges möchte ich anderen helfen.
Meine Chiara ist nun 11 Monate alt und ein junges Dobermann Mädchen.
Weihnachten, also mit gerade mal 4 Monaten bekam sie starken Ausfluss aus der Nase. Natürlich wurde wild darauf los therapiert mit Antibiotika um eine vermeindlichen Infekt zu behandeln. Irgendwie hatte ich im Gefühl es ist mehr und leider hatte sich das wenige Wochen später durch eine Rhinoskopie bestätigt. Unsere Hundenase war voll mit Aspergillen.
Nachdem ich zahlreiche Schocknachrichten gelesen habe war ich total depressiv, mein Hundebaby kann und wollte ich nicht an so einen Sch*** sterben lassen.

Gut ich will hier nicht lange Reden schwingen - will man seinen Hund helfen dann ist voller Einsatz gefragt. Ich habe ALLES gelesen wirklich alles und ich habe alles gemacht um sie zu retten.
Zuerst wurde sie gespült. Ein Horror und sehr teures Vergnügen, ich glaube aber in der Therapie unausweichlich.
Die dramatischen Blutverluste die manche beschreiben blieben aus.
Klar man muss sich bewusst sein, der Hund niest und es kommt Schleim gemischt mit Blut raus und ab und an bisschen mehr Blut aber die Sache hat sich schnell gelegt. Nach 1 Woche keine Spur von Blut mehr.
Gespült wurde in München.
Danach die Oberchemiekeule mit Itraconazol welches wir ganze 3,5 Monate zweimal täglich 1 Tablette geben mussten. Ab und an musste aufgrund von Durchfall die Dosierung minimiert werden.
Eine ständige Blutkontrolle ist unausweichlich um sicher zu stellen, dass die Organe keine Schäden nehmen. Unsere Dame hat es sehr gut weg gesteckt, zu keiner Zeit gab es auffällige Werte.
Da ich das Gefühl hatte all das bringt nicht die entscheidene Heilung habe ich mich umgesehen. Unser Futter wurde auf Real Nature umgestellt (kann man sehen wie man will, wir finden es gut).
Dazu gebe ich ihr monatlich eine Tablette von einem Flohmittel welches sich Programm schimpft (bitte im Internet lesen, da dies ungewollt den positiven Effekt hat Pilze zu bekämpfen - aber einfach nach lesen) Am Anfang in der akuten Phase wurden 3 Stück gleichzeitig gegeben aber das war lediglich auf unser Körpergewicht ausgelegt - bitte im Internet nachlesen welche Menge ihr brauchen würdet. Die Seite finde ich leider nicht aber wenn man googelt kommen einige Seiten die zeigen wie man die Dosis berechnet.
Dazu kamen Nahrungsergänzungen - Gelee Royal und Propolis (je eine Messerspitze). Darüber habe ich im Thread von Inge gelesen und da das ganze nicht schadet wurde das einfach gefüttert.
Beim Tierarzt Dr. Just ein Engel wirklich
-wir verdanken ihm alles-wurde für Chiara alles getan.
Aufgrund der Chemiekeulen galt es schlimmeres zu verhindern. Chiara bekam alle 2 Wochen eine Spritze die es tut mir leid ich weiss nicht mehr wie das Mittel heisst Mucosa oder so ähnlich, auf jeden Fall war es Homöopathisch und gut für die Schleimhäute und für uns ein Wundermittel, die Nase hört auf zu laufen und hat sich sofort gebessert, wir geben es heute noch monatlich zur Unterstützung der Nasenschleimhäute) Dazu Homöopathische Kügelchen Sulfur und Aspergillus fumigatus. Ich bin wirklich niemand der an Homöopathie glaubt, doch mein Tierarzt hat mich umgestimmt.
Zudem inhalieren wir in einem Käfig täglich! Kochsalzlösung gemixt mit Imaverol. Die genaue Dosierung wurde von einem Apotheker berechnet.
Mit einem Inhaliergerät von unserem Tierarzt wurde Chiara bis jetzt täglich benebelt.
Chiara wurde ständig überwacht und untersucht. Ihr wurden unterstützend Immunaufbauspritzen gegeben.
Unser Tierarzt hat alle Bücher gewelzt und ist auf all unsere Forschungsergebnisse durch das Internet eingegangen und hat uns immer unterstützt und Leute wirklich ich bin auf viel Ablehnung und Spott bei den Medizinern in Kliniken gestoßen. Der einzig richtige weg sei für diese nur eine erneute Spülung, OP oder der Tod gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Man kann der Meinung sein ich habe Chiara mit allem zugestopft was geht. Dennoch habe ich ihr nur Dinge gegeben die nicht Schaden abgesehen von der Spülung und den Itraconazol.
Der Erfolg gibt mir Recht.
Chiara war mit Hilfe von allem nach 1 Monat Beschwerdefrei. Wir haben seitdem einen aktiven fröhlichen und gesunden Hund. Keine Schäden an den Organen. Die Nase läuft nur ab und an noch wässrig, dies ist normal da die Nasenschleimhäute sehr zerfressen sind. Durch das Inhalieren ist dies aber jetzt 6 Monate später auch nur noch selten der Fall.
Riechen kann sie super. Sie geht jeder Spur nach

Stand der Dinge: Die Nase ist äußerlich wieder dunkel und normal (Nasen sind heller und rot durch Pilzinfektion)
Innerlich ist die Nase laut Tierklinik Nürnberg dennoch zerfressen Teile der Muschel sind nicht mehr vorhanden.
Dennoch ein Erfolg denn so ist es leider mit dem Pilz. Er frisst sich durch. Aber der Hund kann gut damit leben. Das Gewebe vernarbt sich und es heilt ein wenig.
Es gilt nun alles zu vermeiden damit der Mist nicht wieder kommt. Wir sind nun 6 Monate frei davon und ich werde alles weiterhin so machen um die Rückkehr des teuflichen Dings zu verhindern.
Ich hoffe ich kann hiermit einigen helfen und somit verhindern,dass Hunde wegen sowas sterben müssen wenn es doch Heilungschancen gibt. Ich habe selbst verzweifelt nach einem Rezept gesucht welches vielversprechend klang. Ich habe mir viele Infos aus tausenden Foren zusammen gesammelt. Dies ist das Ergebnis.
Zur Psyche: Ich glaube wir haben alle einen Schaden davon genommen. Ich bin eine noch schlimmere überfürsorgliche Hundemama geworden und bekomme bei jedem Nieser (der normal ist und sehr selten vorkommt) eine Herzattacke und muss gleich überprüfen wie die Nase aussieht.
Mein Hund lässt niemanden mehr an die Nase ran. Es werden ab und an Abstriche genommen um zu checken, dass der Pilz nicht wieder fröhlich vor sich unbemerkt hinfrisst. Das ist der Kampf pur weil sie keinen ran lassen will, was mich nicht wundert ich will nicht wissen was das arme Baby ohne uns bei Rhinoskopie und Co mitmachen musste.
Glaubt nicht alles was 1 Tiermediziner sagt. Holt euch eigene Meinungen ein und vor allem von mehreren Tiermedizinern.
Geht den Weg den IHR für richtig haltet und womit ihr euch und der Hund gut fühlt.
Damit beende ich meinen Roman.
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich will keinen Hund mehr an diesem Mist sterben sehen!
Liebe Grüße
Chiara und Hundemama



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