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  • ClaudiaElliot
    antwortet
    Zitat von Ferdl Beitrag anzeigen
    Warum denn bitte ein riesen Eigriff wie die Denervation (die oft nicht länger als 1-2 Jahre hilft), wenn man das auch minimalinvasiv mit einer GI beheben kann?
    Hallo Ute!

    Ich glaube, goldimplantiert ist der betroffene Hund ja schon!

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  • danih
    antwortet
    Gold Implantate sind auch keine Garantie für dauerhafte Schmerzfreiheit. Da kommt es auch oft vor das die Wirkung nach einigen Jahren verpufft. Und der Eingriff für eine Denervation ist nicht so massiv wie es vielleicht klingt. Und wenn die Denervation so ausgeführt wird wie hier oben beschrieben, dann ist der Erfolg für den Rest des Lebens beschwerdefrei zu sein sehr hoch. Leider mußte ich mich mit dem Thema die letzten Tage intensiv auseinander setzen. Sammy hat schwere HD auf beiden Seiten.

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  • Ferdl
    antwortet
    Hallo,
    es wundert mich immer wieder, wie viele Tierbesitzer bereit sind, ihrem Hund mit - unnötigen - chirurgischen OP`s massive postoperative Schmerzen und Verletzungen ansonsten gesunder Gelenke zuzufügen.
    Warum denn bitte ein riesen Eigriff wie die Denervation (die oft nicht länger als 1-2 Jahre hilft), wenn man das auch minimalinvasiv mit einer GI beheben kann?
    Ich war zur GI in Schweinfurt: keine Schnitte, kein Fäden ziehen, am gleichen Tag wieder belastbar, nach wenigen Tage schon schmerzfrei.
    Und das ganz ohne gesundes Gewebe zu zerstören!
    Liebe Grüße
    Ute

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  • Bomian
    antwortet
    Wenn er eh schon Gold hat würde ich erstmal versuchen die wieder "aufzuladen".

    Meiner hat auch Gold bekommen und man hat mir unabhängig voneinander von 2 Fachleuten erklärt das es manchmal sein kann das man sie "aufladen" muss.

    Wie das genau ist weiß ich gerade nicht mehr, müsste nochmal nachlesen. Aber da würde ich mich mal schlau machen.

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  • danih
    antwortet
    Also ehrlich eure Info's reichen wirklich nicht weit.
    Fundstück (5/08):

    Neue Erkenntnisse in Sachen HD

    Bei schmerzhaften Hüftgelenkserkrankungen des Hundes blieb dem Hundehalter lange Zeit nur die Verabreichung von schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln, wenn er sich nicht für eine aufwendige Totalendoprothese entscheiden konnte.

    Durch die Untersuchungen von Prof. Küpper im Klinikum Aachen konnte schon vor acht Jahren ein neuer Weg zur erfolgreichen Behandlung dieser schmerzhaften Krankheit begangen werden:
    Die Denervation der erkrankten Hüftgelenke nach Küpper ist eine nobelpreisverdächtige Maßnahme: in cirka 10 Minuten werden (natürlich unter Narkose) die „Po-Backenmuskeln“ des Hundes so auseinander gezogen, dass die schmerzleitenden Nervenfasern im Gelenkbereich unterbrochen werden können.

    Für immer, wenn man es richtig macht.
    Ergebnis: der Hund lahmt nicht mehr, weil er keine Schmerzen mehr spürt. Beobachtungen über Jahre haben gezeigt, dass die denervierten Hunde eine gute Lebensqualität bis zum Ende ihres Lebens haben.

    Die Methode von Küpper haben wir seit einiger Zeit noch verbessern können: der Pectineus-Muskel im Bereich des Innenschenkels wird durchgetrennt, was keinerlei Folgestörungen nach sich zieht, jedoch die „Kugel“ besser in die „Pfanne“ legt. Gleichzeitig wird noch ein anderer Muskel durchtrennt, der in seiner normalen Funktion und Lagerung die freie Beweglichkeit des entzündeten Gelenks behindert: der Iliopsoas-Muskel.
    Jetzt kann mittels eines Chirurgie-Lasers der Bereich denerviert werden, der mit der Methode von Küpper bislang nicht zugänglich war.

    Die Ergebnisse sind ermutigend: die operierten Tiere laufen tatsächlich noch besser und die fortschreitende Zerstörung des Hüftgelenks (Osteoarthritis) wird deutlich gebremst, besonders unter Verabreichung der Nahrungsergänzungsmittel Arthridor und Derma Coat.

    Was das kostet? Hundehalter müssen mit Chirurgiekosten von cirka 250 Euro zuzüglich Narkosekosten rechnen. Eine Totalendoprothese kostet cirka 2000-2500 Euro.

    Dirk Schrader & Kollegen Tierärztliche Klinik Rahlstedter Straße 156 22143 Hamburg www.Tierklinik-HH-Rahlstedt.de

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  • Sari_Danny
    antwortet
    Also zum Thema Blutegel kann ich von meinem Rüden (ebenfalls schwere HD, 6 Jahre alt) nur gutes berichten. Wir haben es 3 Mal machen lassen bisher und ich merke bis heute nicht, dass er HD hat, er bewegt sich (fast) ganz normal. Es erschwert die Sache eben auch noch, dass da die Wirbelsäule (CECS) auch noch mitwirkt.

    Ich würde es mit den Blutegeln aber auf jeden Fall ausprobieren. Es ist ohne Chemie oder Nebenwirkungen und kostet nich allzuviel. Das schlimmste was passieren kann ist dass es nicht hilft, schaden tuts auf jeden Fall nicht

    Bisher fahren wir mit Blutegeln, Physio, Ernährungsumstellung und Grünlippmuschel ganz gut

    Viel Glück euch!

    Liebe Grüße
    Sarina

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  • buckie
    Ein Gast antwortete
    @ huschpuscheli

    Das is schon richtig. Wenn eine Denervation dem Hund schmerzfreie Jahre bringt, ist das Ziel der Behandlung ja erreicht. Die degenerative Entwicklung der Hüftgelenke kann man ja nicht beseitige, es sei denn man implantiert künstliche Gelenke. Aber wenn die Denervation ggf. aus der Mode gekommen ist - das hab ich gehört,weiß es aber nich sicher - dann wird das ja auch seinen Grund haben...Oder?

    Weiß da jemand hier näheres drüber?

    LG Silke

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  • Fleckenzwerg
    antwortet
    Zitat von buckie Beitrag anzeigen
    ist das mit der Nervendurchtrennung denn tatsächlich noch aktuell? Ich hab gehört, dass das gar nicht mehr so oft gemacht wird?
    Das frag ich mich auch.

    Wenn ich die nur noch die Wahl hätte (weil Hund nicht narkosefähig ist o. ä.),

    meinem alten Hund mit der Denervation die Schmerzen zu nehmen und damit noch ein paar schmerzfreie Jahre "raushole"

    oder "nur" Schmerzmittel zu geben, die aber z. B. Leber und Stoffwechsel belasten,

    hört sich doch die Denervation als bessere Option an, oder?

    Ich habe auf dem Gebiet GsD überhaupt keine Erfahrung, aber die Frage hat sich mir eben beim Lesen des Threads gestellt und ich frage mal ganz "blond"..

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  • buckie
    Ein Gast antwortete
    ... was wetten wir, dass der TA Blutegel für ein Relikt vergangener Zeiten hält und sich auch nich mit der Anwendung auskennt Bin mal gespannt... Sollte es so sein kannste ihm ja sagen dass das wieder voll modern ist und sogar in Human-Kliniken wieder Einzug hält...

    Muskelaufbau mit Physio, Massagen, Magnetresonanz bringt keine befriedigenden Erfolge? So hörte es sich zumindest an... Alleine Muskelaufbauspritzen werden ja auch nüscht helfen, wenn man die Muskeln dann nicht verstärkt trainiert, das kann doch maximal ne unterstützende Maßnahme sein, oder?

    LG Silke

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  • louiselotte
    antwortet
    Also Loui bekomt nun seit einer Woche Metacam und es scheint als wuerde er besser laufen. Ich warte nun einfach noch eine Zeit ab um zu sehen wie es sich weiter entwickelt.

    Anfang naechster Woche muss ich nochmal bei meinem Tierarzt anrufen und werde mich ueber die Methode mit den Blutegels erkundigen bin mal gespannt ob er schon mal was davon gehoert hat.

    Er hat mir damals auch was von einer Methode erzaehlt, bei der man die Stelle von dem Knochen wegholt, die in der Hueftschale liegt. Aber er wuerde mir davon abraten weil es am Anfang sehr grosse Schmerzen fuer den Hund sind und die Operation auch 2 mal durchgefuehrt werden muss.

    Wie gesagt haben wir schon einiges hinter uns....Physio und auch jetzt schau ich, dass wir ab und zu schwimmen gehen koennen (wohnen gluecklicherweise in der Naehe vom Meer und er liebt es auch bei dieser Jahereszeit kurz schwimmen zu gehen). Trotzdem ist seine Muskulatur sehr schnell sehr schlecht geworden. Der Tierarzt meinte auch, dass selbst eine Behandlung mit Muskelaufbauspritzen nicht mehr gross helfen wuerden.

    Ich warte jetzt einfach mal ab wie es mit dem Metacam weiter geht....

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  • buckie
    Ein Gast antwortete
    Hallo @all,

    ist das mit der Nervendurchtrennung denn tatsächlich noch aktuell? Ich hab gehört, dass das gar nicht mehr so oft gemacht wird?

    Blutegelbehandlungen sollen tatsächlich teilweise super Erfolge bringen und die Schmerzlinderung dann ggf. auch Monate halten. Sowit möglich würde ich den Hund auch gut bewegen, unterstützt durch eine gute Physiotherapie, weil die Muskulatur ja wichtig für die Entlastung der Gelenke ist.

    Ob ich eine OP machen lassen würde, käme für mich auch auf die Erfolgsaussichten und den konkreten Zustand des Hundes an. Zudem muss man ja bedenken, dass sich Gelenkschäden auch mit zunehmender Krankheitsdauer an den Vordergliedmaßen ergeben können, wenn der Hund vorne stärker belasten muss um die Hinterhand zu entlasten. Hast Du denn keinen guten THP bei Dir in der Nähe?

    LG Silke

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  • BIBO
    antwortet
    Guten Abend,
    mein Boxer war 5,5 Jahre als ich ihn gehen ließ. Er hatte schwere Hd auf beiden Seiten mehrere OPs auch an den Kniegelenken, weil sich die anderen Knochen verö
    änderten durch das ständige gehumpele. Und als er anfing trotz Medacam vorn auch noch zu hinken, wollte er selber irgentwann nicht mehr aufstehen, er hat sih geweigert, und da haben wir ihn gehen lassen, man konnte ihm nicht helfen. Ich habe immer bereut das ich so lange gewartet hab, denn ein halbes Jahr lang ging es ihm schon richtig schlecht,und neue Hüften kann sich nunmal nich jeder leisten, oder ?
    Man muss ein Gefühl dafür haben wann es soweit ist, auch wenn es dann nur wegen HD ist, wie manche denken. Da alle anderen Knochen mit betroffen sind irgentwann , durch die Schonhaltung und korektur auf die Vorderbeine, ist es besser so....

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  • kira22
    Ein Gast antwortete
    Hallo,mein Hund leidet auch an schwere HD und Arthrose vor ein halben Jahr haben wir eine Goldakupunktur durchführen lassen, wie lange es gut geht wissen wir nicht aber wenn die Schmerzen irgendwann so schlimm werden sollte das er keine Lebensqualität mehr hat werde ich ihm in
    Würde gehen lassen aber das muss jeder für sich entscheiden und für seinen Hund ,mein Hund ist grade mal 3Jahre und ich hoffe ich kann noch viele Jahre ein gemeinsamen Weg mit Ihm gehen
    LG
    Astrid

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  • Julia und Nala
    Ein Gast antwortete
    Hallo zusammen,
    also ich weiß ja nicht ob ich da jetzt so richtig mitreden kann denn meine hat auch HD ist aber erst 18 Monate alt, weswegen ich jetzt schon mit Physiotherapie anfange. Richtig gezieltes Muskelaufbautraining.
    Ich würde vielleicht einen (guten) Physiotherapeuten aufsuchen und ihn einfach drauf kucken lassen...
    Vielleicht kann man somit eine paar Jahre Lebensqualität schaffen...

    Viel Glück und alles Gute!

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  • niekohle
    Ein Gast antwortete
    Hallo,

    das ist sicher schwer mit anzusehen. Ich war selber noch nicht in der Situation, aber meine beiden Monster werden auch nicht jünger...
    Du hast ja hier schon einige Tipps gehört und für eine Ernährungsumstellung ist es nie zu spät. Ich habe meinen Hund mit 9 Jahren auch noch umgestellt. Darüber hinaus kann ich zur Unterstützung Tellington Touch empfehlen, das hilft dem Hund in Balance zu bleiben, bei den Bewegungen seine Hüften zu schonen und etwas die Schmerzen zu lindern.

    Ansonsten kennst du deinen Hund am Besten und höre was dein Bauch sagt.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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