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Tumor im Gesäuge

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    Tumor im Gesäuge

    Hallo,

    ich bin Hanna, habe mich aber noch nicht "richtig" vorgestellt. Das werde ich dann an anderer Stelle nachholen. Hier zu meinem Problem, vielleicht hat ja irgend jemand von Euch eine Idee dazu:

    Meine Hündin Turi (Karpatenbracke) ca, 9-10 Jahre alt, habe ich jetzt seit 2 1/2 Jahren. Vorher war sie all die Jahre Straßenhund in Athen. Nun habe ich bei ihr im Gesäuge vor ca. 2 Wochen einen Knoten festgestellt, ca. so groß wie eine Knoblauchzehe. Er hat sich bis jetzt nicht vergrößert.

    Turi wird von Anfang an gebarft. Jetzt mache ich z.Zt. für sie nach Juliette de Bairacli Levy eine Veichenauszug, davon bekommt sie morgens und abends je 2 -3 Eßlöffel voll und äußerlich ebenfalls am Tumor eingerieben.Dieser Veichenauszug soll die Eigenschaft haben, den Tumor aufzulösen.

    Sie bekommt das Omega 3-6-9-Fischöl von Swani, tgl.2 Teel. und eben außer mögl. grünem Frischgemüse Himbeeren, Brombeeren etc. D.h., eigentlich sehr vieles, was Swani auch in ihrer Broschüre Barf Senior bei
    Krebs empfiehlt.

    Jetzt zum Problem: Swani meinte auch, daß Wobenzym sehr gut wäre zu geben. Nun hab ich mir das heute gekauft. Ich finde es jedoch schwierig, wenn nicht unmöglich, dem Hund diese Filmtabletten zu verabreichen.
    Sie sollen 1. 1/2 bis 1 Std. vor dem Essen gegeben werden (wir machen vor dem Essen immer einen riesigen Spaziergang von mind. 2 Stunden), und 2. unzerkaut mit viel Wasser. Und das Ganze so 2-3 x am Tage.

    Sie müssen also praktisch PUR mit viel Wasser genommen werden, auf nüchternen Magen. Das geht doch unmöglich, der Hund, wenn man ihm schon eine Tablette reinstopft, trinkt doch hinterher kein Wasser. Und soviel Wasser kann ich ihr mit einer Spritze auch nicht einflößen, da verschluckt sie sich. Das reicht schon, daß ich ihr den Veilchenauszug einflößen muß.

    Ob man die Tabletten nicht doch mit der Nahrung geben könnte? Ich weiß, daß ist nicht richtig, aber besser als gar nicht? Oder lieber ganz bleiben lassen?

    Hat jemand von Euch das schon mal ausprobiert mit dem Wobenzym?

    Liebe Grüße
    Hanna mit Turi und Bibo
    Liebe Grüße
    Hanna mit Feeli und Bibo und meinem Seelenmädchen Turi, die mein Leben verändert hat, für immer im Herzen

    #2
    wobenzym

    Hallo Hanna,

    es ist schon ein Weilchen her, aber ja, ich hab meinem alten Rueden damals ueber Monate Wobenzym gegeben. Kamarel war ein bisschen unter Schaeferhund-Groesse, als Hinweis fuer das Verhaeltnis Tablette:Hund.

    Am Anfang konnte ich ihm die Tablette in den Rachen geben und er hat sie geschluckt; spaeter hat das nicht mehr so gut geklappt, und ich hab ihm die Tablette in einem Stueck klebrigen Weichkaese verpackt. Ich glaub nicht, dass das als Essen gilt?

    Trinken: ein Troepfchen Milch oder Sahne ins Wasser, oder (fallweise etwas entfettete) verduennte Fleischbruehe geben. Ich denke, Hauptsache, etwas Fluessigkeit dabei, ohne ewigen Kampf und Aversion.

    Ich glaub schon, dass ihm die Tabletten gut getan haben. Du kannst natuerlich an einem einzigen Tier keine randomisierte Doppelblindstudie durchfuehren, und du kannst immer nur eines machen, und weisst dann nicht, was gewesen waere, wenn du es anders gemacht haettest. Vom Magen her hat Kamarel die Medizin auch gut vertragen.

    Weisst du denn sicher, was es mit dem Tumor auf sich hat?

    Mir faellt gerade noch ein, dass die Form der Tabletten sich in der Zwischenzeit geaendert haben koennte. Sind die immer noch so giftrot?
    Und steht auf dem Beipackzettel etwas in die Richtung nicht mit Milchprodukten zusammen verwenden? Vorsichtshalber?

    Jedenfalls wie oben beschrieben haben wir es gemacht und waren zufrieden damit.

    Hey, alles Gute und geniesse die Tage mit dem lieben Tier.

    Ursina

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      #3
      Hi Hanna, unsere Hündin Ilvy (DSH-Dobi-mix, 8) bekommt auch Wobenzym. Vier Tabletten täglich frühmorgens, ich steck sie ihr immer pur in den Rachen. Mit etwas umwickelt (Käse etc.) geht es bei uns schlechter, als so pur. Ich nehme immer abwechselnd die roten (mit Pankreas) und die weißen (vegetarischen). Außerdem gebe ich es immer durch, da sie ohne wieder Probleme in den Gelenken zeigt (sie hat schon eine GA).

      Im Winter 2008 entwickelte sie auch einen Mammatumor, und ich verfiel in regelrechte Panik. Nach Lesen, Lesen.... Meinungen von versch. Docs, ließ ich sie operieren. Im Anfangsstadium ist die Chance noch am größten, daß es gutartig ist, wartet man, kann es oft kippen in´s bösartige. Zum Glück kamen keine Tumoren nach, obwohl ich nur eine Zitze entfernen lies und nicht das ganze Gesäuge, wie oft empfohlen wird. Auch hier muß man wieder abwägen etc.

      Ilvy bekommt auch, seit sie 2 ist Barf. Früher dachte ich immer, ich könnte damit Krebs etc. aus dem Wege gehen. Dem ist aber wohl leider nicht so, es ist auch vieles erblich. Was ich immer berücksichtige ist, daß sie so gut wie keine Kohlenhydrate bekommt.

      Ich wünsch Euch alles Gute- LG Larissa

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        #4
        Hallo Hanna

        Das Veichenauszug einen Tumor auflöst halte ich ehrlich gesagt füt Humbug !!

        Meiner Hündin wurde problemlos ein Tumor samt Milchleiste entfernt

        welcher bösartig war ..

        Sie wurde 15 Jahre alt und starb an Altersschwäche..

        Alles Gute für Deinen Hund !!

        Gabi und Bertchen

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          #5
          Hi, kann man aber auch nicht (leider) verallgemeinern. Wir lebten früher mit einer älteren DSHin zusammen. Sie bekam mit ca 9 einen Mammatumor, den wir sofort im Anfangsstadium entfernen ließen (die ganze Leiste), nach ca 1/2 Jahr dasselbe Spiel mit der anderen Leiste (war einfach nur eine Qual....). Trotz Untersuchungen etc. streute alles in die Lunge und das liebe Mädchen war ein halbes Jahr später verstorben.

          Bei ihr hätte vielleicht (keine Ahnung....) das naturheilkundliche eher angeschlagen.... ich weiß es nicht. Nur halt nach dem wissenschaftlichen Stand sollte man halt schon im Frühstadium operieren lassen.

          LG Larissa

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            #6
            hallo,
            meine hündin hatte einen kleinen knoten. der ta riet, die zitze zu entfernen, was wir auch machen ließen. sie war 9 jahre alt.

            sie lebte noch 4 jahre ohne weitere probleme.

            vor jahren bei einer anderen hündin meinte der ta, wir sollten nicht schneiden, wenn luft ran kommt....usw.

            als die "beule" dann so groß wurde, dass sie hinterlich war beim laufen, war es zu spät.

            ich würde nie wieder so lange warten und "alternativen" versuchen.

            viel glück für deinen hund.

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              #7
              Hallo Hanna,
              ich würde den Knoten auch so früh es geht großzügig entfernen lassen, umso besser sind die Chancen, dass er noch nicht gestreut hat, falls er bösartig ist. Auf z.B. eine vorherige Biopsie würde ich mich nicht einlassen, wenn dann sofort komplett im Ganzen raus.

              Mittlerweile gehen Onkologen nicht mehr davon aus, dass ein Nichtwachstum eines Gesäugetumors ein gutes Indiz für Gutartigkeit/niedrig maligne ist. Manche Tumore wachsen nicht und sind dennoch extrem aggressiv.

              Kommt eine OP denn für Deinen Hund nicht in Frage?
              Liebe Grüße von Anke mit Ghandi (geb. 06/2012) & den Samtpfoten Bolle (geb. 04/2010) und Thekla (geb. 09/2001); unvergessen meine Selda (1996-01.04.2009), Jonas (07.08.1997-26.10.2012) und Pina (05/2005-23.08.2019) & die sechs Katzensternchen

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                #8
                Hallo Hanna,
                ob Du schneiden lässt oder nicht musst Du ganz alleine entscheiden.

                Ich gehe immer davon aus, dass ein Krebsgeschehen eine systemische Sache ist und es nicht damit getan ist, dass man den Knoten wegschneidet.

                Alles andere was Du machst, kann ich voll und ganz unterschreiben und würde es genau so machen. Wobenzym würde ich so geben, wie Du es am besten in den Hund hineingekommst, würde mir da nicht sooo viele Gedanken um das WIE machen.


                Alles Gute für Euch und genießt die Zeit
                LG Christa mit Ronja

                unvergessen bleiben Nina und meine Gordon Mädels Kaya und Cyra

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                  #9
                  Hallo Hanna,

                  du kannst deiner Hündin das Wobenzym auch mit ein bisschen Leckerei "unterjubeln". Es wird empfohlen, es deswegen auf nüchternen Magen zu geben, damit die Enzyme nicht zur Verdauung "verwendet/verbraucht" werden, denn sie sollen ja dem Krebsgeschehen entgegenwirken...
                  Ich würde dir noch empfehlen, bittere Aprikosenkerne zu füttern. Es wird empfohlen 0,7 Kerne pro KG Körpergewicht täglich zu verabreichen.

                  Alles Gute für deine Maus!
                  Lieben Gruß von Stephanie mit Hundis Hopi, Lynn, Line und Willi + Bonny, Ulrik, Mika, Teddy, Nike und Kira für immer unvergessen und auf ewig in meinem Herzen

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                    #10
                    Ganz herzlichen Dank für Eure Ratschläge. Dann werde ich das Wobenzym mal mit Leckerli vor dem Essen geben.

                    Mit dem "Schneiden" werde ich noch warten, ich mache es erst, wenn nichts anschlägt, also so in ca. 4 Wochen. Der Tumor ist meiner Meinung ein wenig kleiner und weicher geworden. Und das führe ich auf die Gesamtbehandlung plus Veilchenauszug zurück.
                    Liebe Grüße
                    Hanna mit Feeli und Bibo und meinem Seelenmädchen Turi, die mein Leben verändert hat, für immer im Herzen

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