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Bakterielle Ohrenentzündung - Pseudomonas Aeruginosa

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  • gingillino*s
    Ein Gast antwortete
    Zitat von katharina Beitrag anzeigen
    Pseudomonas sind, so weit ich das jetzt weiß und durch Bennos Leidensgeschichte kennengelernt habe, resistent gegen sehr viele ABs. Deswegen ja das Antibiogramm, um herauszufinden, welche ABs da noch anschlagen oder nicht.
    Wir haben es auf dem schulmedizinischen Weg leider nicht geschafft. Erst die Homöopathie hat uns weitergeholfen. Mein Homöopath hat mir das mal so erklärt: Eine solche Ohrerkrankung steht für etwas. Der Körper hat an einer anderen Stelle ein Problem, eine Erkrankung, und reagiert über die Ohren. Solange also die Ersterkrankung nicht gefunden wird, solange bleiben die Ohrenprobleme bestehen.

    Was sagt denn die Klinik? Was raten sie dir? So kann es ja nicht weitergehen.

    Genau so sehe ich das auch.

    Sind denn die Zähne ohne Befund...auch sie können etwas anzeigen. Mal gernau nachsehen oder nachsehen lassen

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  • yacanto66
    antwortet
    Hallo Borderterrier,

    vielen Dank für deine fundierten Tipps. Jamie geht es immer noch nicht besser, er hat jetzt 5 Wochen Pferd und Kartoffeln bekommen, aber ohne jegliches Resultat. Auffallend ist aber, dass es früh immer schlimmer aussieht als wenn ich das Ohr abends, nach dem gleichen zeitlichen Abstand, reinige.

    Ich denke, ich komme nicht umhin, einen weiteren TA aufzusuchen und lieber fahr ich ein paar KM, als weiterhin erfolglose Standardbehandlungen zu bezahlen.

    Ich meld mich wieder.

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  • Borderterrier
    antwortet
    Hallo Stefan,

    habe eben auf Deine Nachricht im Forum geantwortet und gerade bemerkt, dass Du aus Nürnberg stammst. In München gibt es z. B. 3 der insgesamt 6 deutschen Diplomates (Tierdermatolgogen). Vielleicht aber hast Du inzwischen eine andere Adresse gefunden, die sich hoffentlich auch bestens mit Allergien auskennt. Mir ist eben noch was aufgefallen, was für eine Allergie spricht. Es ist das Alter Deines Hundes. Die Dermatologin meinte, dass ca. 70 Prozent der atopischen Tiere erste Symptome zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 3. Lebensjahr zeigen.

    Falls Dich die Wegstrecke zu einem Diplomate abschreckt, hier meine Erfahrung. Ich musste die ca. 160 km zu unserer Dermatologin 3 oder 4 mal fahren, dann hatte ich nach langem Leiden eine fundierte Diagnose in Händen und einen erfolgreichen Therapieplan - nun fahre ich noch 1 mal pro Jahr zu Kontrolle.
    Zuletzt geändert von Borderterrier; 12.04.2011, 12:41. Grund: Schon wieder was vergessen

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  • Borderterrier
    antwortet
    Wiederkehrende Ohrentzündung

    Hallo,
    ich habe eine allergische Hündin. Sie hatte, bevor ihre Atopie dank Hauttierärztin diagnostiziert und behandelt wurde, ebenfalls immer wiederkehrende Ohrentzündungen. Mir ist aus dieser leidvollen Zeit im Hirn hängen geblieben, was mir diese Dermatologin dazu gesagt hat. Eine Ohrentzündung ist fast immer !!! nur die Sekundärerkrankung zu einer Ursache: Allergie. Und man muss diese Ursache beheben bzw. behandeln, um die Sekundärerkrankung in den Griff zu bekommen. So war es auch bei uns. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, wie entzündete Ohren sind. Früher waren sie unser ständiger Begleiter.

    Die Dermatolgin sagte wörtlich, dass das Ohr eben auch nur ein Stück Haut ist. Und dass ein allergischer Hund ein überschießendes Immunsystem hat (erklärt auch Dr. Vera Biber ganz toll in ihrem Buch: Allergien beim Hund. Dort ist auch die Wichtigkeit der intakten Darmflora gerade im Bezug auf Allergien erklärt. Dringender Rat gerade an Euch, Buch kaufen!). Ein funktionierendes Immunsystem wird auch mal mit Erregern im Ohr fertig. Und oft seien Ohrentzündungen das überhaupt einzig !!! klinische Symptom bei Allergikern, weshalb viele Halter gar nicht an diese Ursache denken würden.

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur empfehlen, wenigstens o.g. Buch zum Einstieg zu lesen, und / oder einen erfahrenen Dermatologen aufzusuchen. Doch Vorsicht, richtig ausgebildete Dermatolgogen gibt es nur 6 in Deutschland! Die anderen haben sich die Dermatologie als weiteres Steckenpferd angeeignet und betreiben diese nicht ausschließlich, und haben nicht diese lange fundierte Ausbildung und den Erfahrungsschatz, was sich dann in solchen Dingen äußert wie bei Euch, nämlich erst mal das Ohr mit der chemischen Keule bearbeiten... und schlimmstenfalls weiter schädigen. Das mit dem Trommelfell hätte sicher von einem erfahrenen Hauttierarzt vermieden werden können! Denn die machen vor Ort, also ohne zwischengeschaltetes Labor, als ERSTES selbst den Abstrich.

    Im Netz findet man diese 6 Dermatolgogen unter world wide web Punkt Hauttieraerzte Punkt und nicht der Endung für Deutschland hinter dem Punkt, sondern net. Meine Dermatolgogin hat eine ausführliche Homepage auch mit Bildern zu den Ohrentzündungen. Man kann sie ergoogeln unter ihrem Namen: Dr. med. vet. Christine Löwenstein.

    Ebenfalls sind solche ganzheitlich arbeitenden Naturheilkundler wie Dr. Biber sehr zu empfehlen. Swanie Simon praktiziert laut ihrer Homepage leider momentan nicht. Bei diesen Menschen ist man besonders dann in guten Händen, wenn man den Aspekt der artgerechten Ernährung nicht vernachlässigt haben möchte. Da trauen sich o. g. Schulmediziner nicht zu einer Empfehlung pro Barf, wie ich selbst erfhahren habe. Schade. Man möchte offensichtlich rechtlich auf der sicheren Seite sein und nicht für eventuelle Mängel aufgrund falsch durchgeführten Barfens verantwortlich gemacht werden... Und empfiehlt dann diese degenerierten FeFu´s, die alles nur noch verschlimmern. Aber diese Konzerne haben sicher eine gut funktionierende Rechtsabteilung...

    Doch wer o.g. Buch von Dr. Biber und das Schwarzbuch Tierarzt von Dr. Ziegler aufmerksam liest, stellt fest, dass insbesondere die artgerechte Ernährung mittels Barf für eine gesunde Darmflora unerlässlich ist. Ohne gesunde Darmflora gibt es leider kein funktionierendes Immunsystem.

    Ich selbst fahre wunderbar damit, meine allergische Hündin zu barfen (unseren gesunden Rüden natürlich auch, wenigstens ihm soll der Kummer erspart bleiben) und sie wegen der Allergie, genauer Atopie, komplett getreidefrei zu ernähren. Zusätzlich bediene ich mich des großen Erfahrungsschatzes jener Dermatologin Dr. Löwenstein. Die Kosten sind mit monatlich etwa 13 Euro inzwischen sehr überschaubar, das sind die Kosten für die monatlich von mir zu injizierende Desensiblisierungsspritze. Wie gesagt, wir benötigen keine antibakteriellen oder fungiziden Ohrkeulen mehr, kein Cortison, nix. Seit fast 3 Jahren.

    Ich wünsche Euch viel Glück, hier im Forum findet ihr sicher noch gute Hinweise auf ganzheitliche Naturheilkundler, die nicht so einen Gemischtwaren-Bauchladen wie manche betreiben, sondern klassisch Homöopathisch arbeiten.

    Und bitte verliert nicht aus dem Blick, dass eine Ohrentzündung leider meistens einziges Symptom einer zugrundeliegenden Allergie ist. Ich weiß, das mag man anfangs nicht glauben! Doch reagiert man auf diese zaghafen ersten Hinweise des Körpers nicht adäquat und sucht nach der dahinter liegenden Ursache, der Allergie, meldet der Körper sich später immer vehementer. Wie bei uns geschehen, leider!
    Zuletzt geändert von Borderterrier; 12.04.2011, 12:09. Grund: Was vergessen

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Hallo Olav,

    unser damaliger Homöopath ist in der Nordheide, nicht in Altona. Er heißt Peter Mohr und arbeitet in Egestorf (kannst ihn googlen, Schule der Tierhomöopathie). Du kannst aber auch auf Elkes Liste (Elke ist Homöopathin und hier im Forum) nach einem Hom. schauen, der bei euch in der Nähe ist.

    Hier der Link zur Liste: www.elabi.de

    Da unter Therapeuten schauen und dann eure Postleitzahl wählen. Alles Gute eurem Hund!

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  • Ole77
    antwortet
    Hallo Katharina,
    wir wohnen auch in HH direkt an der Elbe und leider hat unser Spike auch Pseudomonas in den Ohren. Leider haben wir zu lange mit unserem Tierarzt "herumgewurschtelt". Da wir immer auf sein Elbe-Bade-Verhalten getippt haben, haben wir Jahre (!) verloren.

    Ich glaube an Deinen Tip und wäre sehr dankbar, wenn Du mir die Adresse des Homöophaten in Altona geben könntest.

    Vielen Dank für Deine Hilfe im voraus!

    Lieben Gruß
    Olav, Diane und Spike

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  • yacanto66
    antwortet
    Hallo Angelika,

    dein Angebot nehm ich gerne an. Du musst mir nur sagen, wie ich dich erreichen kann, hier kann ich keine PN schicken. Du kannst mir eine Mitteilung im RR Forum schicken.

    Danke und bis bald, Stefan

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  • Enya330
    antwortet
    Hallo Stefan,

    ich kann mich Katharina nur anschließen. Mach eine Ausschlußdiät mit Frischkost und such dir eine gute Homöopathin. Wir hatten mit Enya auch extreme Probleme, u.a. auch mit den Ohren .
    Wir sind nach vielen TA.besuchen bei Frau THP Carolin Quast gelandet, haben eine Bioresonanzanalyse machen lassen und Enya homöopathisch behandelt. Du glaubst nicht, was dabei alles herauskam.
    Wir wollten uns ja sowieso mal treffen. Dann kannst du mich diesbezüglich gern ausquetschen.
    Du hast auf meinen Aufruf im RR Forum geantwortet.

    Alles Gute für Euch
    vielleicht bis bald
    Angelika und Enya

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  • Scholli1975
    antwortet
    Hallo, der Hinweis auf die Schilddrüsenuntersuchung ist auf jeden Fall ein guter Rat. Weiterhin auch der Tip einen Naturheilkundler aufzusuchen. Setze dich mal mit dem Thema Kolloidales silber auseinander. Klappt beim Menschen wie beim Tier. Habe dauernde rezidivierende Entzündungen jeglicher Art damit wegbekommen. Aber voorsicht vor ebay Käufen.!!!Am besten dein Tierheilpraktiker stellt es selbst her. Weiterhin kann ich Spenglersan Kolloid G empfehlen. Ebenfalls aus eigener Erfahrung. Ich selbst habe drei Golden Retriever und einen Kater, die im wesentlichen von mir selbst mit Erfolg behandelt werden.
    Viel Erfolg
    Ach so, ich bin der Gerd

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von yacanto66 Beitrag anzeigen
    Das wäre natürlich die finale Variante. Eine Auschlussdiät ist also nur mit Frischem möglich, oder? Wenn ich jetzt zwei oder drei Wochen nur Allergikertrofu geben würde, hätte es nicht den gewünschten Effekt?
    Nein, weil du nicht weißt, was dem alles beigemischt wurde. Da mag weniger drin sein als bei einem herkömmlichen Trofu, aber es ist immer noch deutlich mehr als bei Kartoffel und Pferd, und vor allem weißt du eben nicht, was. Und damit weißt du auch nicht, was dein Hund nicht verträgt.

    Aber Allergie bzw. Futtermittelunverträglichkeit ist nur eine mögliche Variante, die dieses Krankheitsbild Pseudomonas begleiten bzw. unterstützen kann. Bei uns ist es das eben gewesen.
    Aber bei euch kann es was anderes sein, deshalb die klass. Homöopathie.

    Zitat von yacanto66 Beitrag anzeigen
    Im Übrigen hat er sich heute Nacht weder gekratzt, noch geschüttelt, Herrchen konnte somit mal wieder durchschlafen. Schmoder war heute auch viel weniger drin, aber ich trau dem vermeintlichen Frieden noch nicht.
    Das wär ja toll. Ich drück euch auf jeden Fall fest die Daumen. Erzähl mal weiter, wie es läuft.

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  • yacanto66
    antwortet
    Das wäre natürlich die finale Variante. Eine Auschlussdiät ist also nur mit Frischem möglich, oder? Wenn ich jetzt zwei oder drei Wochen nur Allergikertrofu geben würde, hätte es nicht den gewünschten Effekt?

    Im Übrigen hat er sich heute Nacht weder gekratzt, noch geschüttelt, Herrchen konnte somit mal wieder durchschlafen. Schmoder war heute auch viel weniger drin, aber ich trau dem vermeintlichen Frieden noch nicht.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von yacanto66 Beitrag anzeigen
    Würde es aus eurer Sicht Sinn machen, gleich noch ein entspr. Futter zu geben? Von Exclusion hab ich Pferd mt Kartoffel entdeckt. Im Moment bekommt er früh getreidefreies Trofu ( Acana oder Orijen) und abends meist Rinderherz oder Putenherz, mitunter eine Dose.
    Das klingt mir für eine Ausschlussdiät etwas zu wild. Wenn du rauskriegen willst, ob er allergisch gegen was ist, müsstest du eine klassische Ausschlussdiät machen. Also erst mal zwei bis drei Wochen lang nur eine Fleischsorte geben plus z.B. Kartoffeln. In der Regel Pferd und Kartoffeln. Und dann pro Woche eine Komponente dazugeben und schauen, ob er es verträgt. Nichts dazwischen, sonst weißt du nie, was es genau ist, was er nicht verträgt. Aber das würde ich ehrlich gesagt auch nur in Kombination mit einer klassischen homöopathischen Behandlung machen. Damit man mal das Grundübel findet.

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  • yacanto66
    antwortet
    Ganz lieben Dank, Elli. Warum eigentlich nicht, das Zeugs wirkt bei mir bei Insektenstichen wesentlich besser als z.B. Fenistil.

    Ferdl, hab ich mir abgespeichert, Danke. Im Moment bin ich bei Dr. Bolbecher gelandet, sie macht auch nicht nur Schulmedizin.

    Würde es aus eurer Sicht Sinn machen, gleich noch ein entspr. Futter zu geben? Von Exclusion hab ich Pferd mt Kartoffel entdeckt. Im Moment bekommt er früh getreidefreies Trofu ( Acana oder Orijen) und abends meist Rinderherz oder Putenherz, mitunter eine Dose.

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  • Ferdl
    antwortet
    Hallo,
    geh mal zu Frau Dr. Ute Lederer in Stein bei Fürth/Nürnberg, die ist sehr gut, hat die Schulmedizin drauf, arbeitet aber auch viel mit Homöopathie. Kann ich persönlich sehr empfehlen.
    Hat auch web, guck mal unter www.la-doctoressa.de

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  • Rottischnecke
    antwortet
    Hallo Stefan,

    meine damals alte Rottweilerhündin Sharan hatte von eben auf jetzt ihr Gehör verloren - komplett. Und als Begleiterscheinung total dreckige Ohren, was sie nie hatte. Reinigen, Mittelchen vom TA....bis zum Abstrich: gleicher Befund wie bei Deinem Hund. Ich googelte mit dem Namen dieses Keimes und stieß immer wieder auf Aloe Vera.

    Lange Rede kurzer Sinn: ich besorgte mir hochdosiertes Aloe Vera -Gel und putzte 2, 3 Mal täglich die Ohren damit: nach 5 Tagen konnte meine Maus wieder hören (was sie vorher auch noch hörte in diesem Alter: rund 14 Jahre).

    Vielleicht einen Versuch wert?!

    Alles Gute

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