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  • mission momo
    Ein Gast antwortete
    Also, zusammenfassend gesagt: Hunden im jungen Alter das Treppensteigen mit wenigen Stufen beibringen und immer wieder üben. Kleine Hunde tragen, große solange es geht. Wenn die Hunde Treppen runter laufen, dann langsam.

    Wie es bei uns abläuft: Hund, 5 Monate, jetzt 54 cm groß, läuft alle Treppen selber hoch und auch runter ist er uns voraus, allerdings läuft er langsam immer genau vor uns runter. Auch rennt er nicht sinnlos den ganzen Tag durchs Treppenhaus, sondern folgt lediglich einem von uns. Auf diese Art und Weise legt er die Treppen ca. 3-5 mal am Tag zurück.
    Ich persönlich finde das in diesem Umfang ok und bedanke mich herzlich bei allen für die vielen Gedanken und Erfahrungen. Welche Gelenke und Sehnen und Bänder etc. bei welchen Bewegungen letztendlich geschädigt werden (sollen/können), konnte mir zwar auch hier nicht beantwortet werden, aber vielleicht gibt es da letztendlich einfach keinen einschlägigen Nachweise.

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  • Kullerkeks_89
    antwortet
    Zitat von mission momo Beitrag anzeigen
    Ein Thema, was mich immer mal wieder beschäftigt. Das Netz ist voll mit Aussagen und Halbwahrheiten, Meinungen und Gegenmeinungen, aber fundiertes Wissen habe ich noch nicht gefunden.
    Unser Hund läuft die Treppe in Haus relativ flott hoch und kommt uns beim Runtertragen meist zuvor und geht sie vor uns runter. Und das mit guten 4 Monaten.
    Was ist denn nun richtig? Tragen? Laufen lassen? Was aus welchen Gründen? Gelenke werden belastet? Welche und in welcher Art und Weise? Werden nicht eher Bänder, Sehnen, Koordination durch möglichst vielfältige Möglichkeiten, eben auch 3-4 mal am Tag 15 Stufen hoch und runter gehen, trainiert?
    Ich habe bisher viele Erfahrungen gelesen, von Hunden, die schwere Gelenkerkrankungen hatten trotz dass sie getragen wurden und von solchen, die von Welpenalter an hoch und runter tobten und ohne Probleme steinalt wurden.
    Was ist dran am Mythos Treppensteigen für Hunde?
    Also wir raten unseren Welpenleuten dazu, ihre Welpen die ersten Monate zu tragen, sofern dies möglich ist. Aus dem einfachen Grund, die Knochen und Gelenke zu schonen. ABER: Welpen müssen trotzdem lernen Treppen zu steigen, wenn man dies nicht in den ersten Monaten tut, kann es später Schwierigkeiten geben. Zum Lernen reicht es jedoch vollkommen aus, den Welpen 3-5 Stufen laufen zu lassen.

    Worauf ich achten würde ist, dass der Hund nicht rennt, sondern langsam die Treppen hochgeht. Das ist natürlich schwierig einem Welpen verständlich zu machen.

    Natürlich kann auch ein Hund, der von klein auf Treppen hoch und runter rennt stein alt werden. Ebenso kann ein Hund der ein Leben lang nur minderwertiges Trockenfutter zu fressen bekommt steinalt werden. Aber vielleicht auch nicht. Die Frage ist doch - was können wir beeinflussen und lenken?

    Viele Grüße
    Jule mit Maxi und Pino

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  • Einstein&Chicco
    antwortet
    Unser Chicco wollte am Anfang die Treppen nicht laufen, er hat sich regelrecht geweigert von dem her hatten wir nie ein Problem das wir schneller sein mussten wie er. Aber mit der Zeit wurde er auch schwer und ich glaub so ab 5 Monate ist er dann vorsichtig selber gelaufen.

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  • SonjaBenny
    antwortet
    Hallo,

    Du willst wissen, wo das steht? Dann schau mal nach
    Gut, keine Antwort ist auch eine Antwort. Was mich jedoch wieder mit meinen Beobachtungen bestätigt.

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  • Frotee
    antwortet
    Ich habe damals auch versucht, meine Maus möglichst lange rauf und runter zu tragen - leider hat sie relativ schnell festgestellt, dass sie überhaupt nicht gerne getragen wird und ist dann immer ganz fix vor mir die Treppe rauf oder runter geklettert. Und das bestimmt mehrmals am Tag...so 3-5 mal, schätze ich, kann aber auch häufiger gewesen sein. Das war die Wendeltreppe zwischen Ober- und Untergeschoss.
    Jetzt wird sie 6 und springt immernoch mit einem Satz auf Heuballen, die 5 mal so hoch sind wie sie - scheint also bislang gut gegangen zu sein. Andererseits hat sie jetzt, da sie ausgewachsen ist, auch nur ein Idealgewicht von 13 kg (Schulterhöhe hab ich nie wirklich gemessen, geht mir kleinen Person aber so knapp unters Knie) - und von den enthaltenen Rassen neigt meines Wissens auch keine zu HD (sind aber auch alle eher klein).
    Ich kann aber verstehen, dass man gerade bei größeren und schwereren Rassen lieber aufpasst - wie gesagt, bei meiner kleinen hätte ich es auch gerne getan, aber sie war da irgendwie anderer Meinung ...

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  • Dunny
    Ein Gast antwortete
    Zitat von SonjaBenny Beitrag anzeigen
    Hallo,



    Hast du dafür belegte Quellen?
    Du willst wissen, wo das steht? Dann schau mal nach

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  • wolfstraum
    antwortet
    der unterschied ist für mich deutlich,
    wenn ich nicht gerade einen felsigen hang nehme.

    beim treppen runter ist ja auch immer der moment, wo nur die vorderbeine belastet werden und das ganze gewicht tragen.

    beim berg runter laufen sind 3 pfoten am boden. ganz normales laufen eben.

    habe jetzt berg und treppe im schritttempo verglichen.


    hunde und wölfe wohnen wie du schon meintest überall wo menschen sind.
    generell sind sie aber nicht spezielle bergtiere.
    eher denke ich auf ebenen mit normalen bergen -was die masse angeht.

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  • mission momo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von wolfstraum Beitrag anzeigen
    treppen steigen und einen berg hoch- und runter laufen ist für mich ein deutlicher unterschied.

    besonders da hunde ja nun nicht bergbewohner sind
    Und wo genau liegt der Unterschied von Bergen und Treppen? Etwas im Bewegungsablauf, das sehe ich auch so, aber die Belastung für, nehmen wir jetzt mal die Schulter, dürfte bei beidem doch recht gleich sein. Ich habe aber noch niemanden seinen Hund den Berg runtertragen gesehen.

    Hunde wohnen, soweit ich weiß, in so ziemlich jeder geografischen Lage, wie wir Menschen ja auch. Und ich schätze, sogar Wölfe gab/gibt es in hügeligeren Regionen.

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  • wolfstraum
    antwortet
    treppen steigen und einen berg hoch- und runter laufen ist für mich ein deutlicher unterschied.

    besonders da hunde ja nun nicht bergbewohner sind

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  • H&A
    Ein Gast antwortete
    Hallo

    also ich bin auch betroffene und hab tierärzten ein loch in den bauch gefragt diesbz das ergebnis war immer

    wenn der hund dreimal am tag zivilisiert in den dritten stock läuft kein problem 10 wär schon nicht sooo gut

    ich stütze immer mit geschirr gerade beim runterlaufen und hoffe das beste

    lg
    Heike

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  • Freya's Papa
    antwortet
    so einen Flughund mit Nahtodliebe haben wir auch. Ist erst 1 Jahr alt

    Die latscht auch über Gittertreppen und guckt nach unten, freut sich einen Wolf, wenn dann unter Ihr, 4m tiefer, eine winkt.....

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  • Cherokee Tyee
    antwortet
    Ich bin der Überzeugung, dass Gelenksprobleme, gerade HD und ED überwiegend genetisch bedingt sind.
    Nun kann ich ja in meinen Welpen/Junghund nicht rein gucken, also schone ich ihn in manchen Bereichen, überlaste ihn nicht und füttere adäquat.

    Ein gesundes Gelenk werde ich auch mit Überlastung nicht so schnell kaputt bekommen, hat mein Welpe aber die Disposition dafür, verschlechtere ich es gegebenenfalls.

    Natürlich soll ein junger Hund Treppen laufen lernen, hoch sowieso und runter eben angemessen langsam, sobald er groß genug ist.
    Aus dem Auto springen halte ich auch nicht für das Wahre für die Ellenbogen.

    Mein jetziger Jungspund wäre am liebsten den ganzen Tag quer durch die Wohnung (Laminat) und Trepp auf Trepp ab gedüst, wenn ich ihn nicht ein bisschen eingebremst hätte. Draußen zeigte er schon früh Kamikazequalitäten - alles vermeiden lässt sich eben nicht.
    Jetzt ist er geröntgt und gesund - und darf weiter fliegen

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  • *Nette*
    antwortet
    Ich habe meine Bulldogge auch getragen, als sie klein und leicht war.
    Meist immer in einer Tasche. Später dann noch einmal nach der
    Kastration die ersten 3 Tage.

    Ansonsten hat sie ein Geschirr an dem ich ihr Stütze gebe, damit sie nicht
    schnell runter rennt, ausrutscht oder fällt.

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  • Felicitas
    antwortet
    Bestimmte Bereiche brauchen sogar noch länger als ein Jahr zum verknöchern, wie zum Beispiel die drei Kreuzwirbel, die erst mit ca. 2 Jahren zum Kreuzbein verknöchern. Quellen dazu wurden oben schon genannt, ich kann da nur immer wieder von König/ Liebig Anatomie der Haussäugetiere empfehlen.

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  • Freya's Papa
    antwortet
    Sorry, nicht Kniegelenk, sondern wie momo schreibt, Ellenbogengelenk. Ist das über der Oberkante des Treppe, sei es ok.

    Danke Momo für die Korrektur.

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