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Nervenwurzelentzündung

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    Nervenwurzelentzündung

    Benno hat eine angeborene Engstelle im Wirbelkanal. Das kam raus, als er vor 3 Monaten plötzlich nur noch auf drei Beinen stand. Damals bekam er gegen die akute Entzündung eine Cortison-Depotspritze und wir den Hinweis, alles zu meiden, was die Wirbelsäule staucht, z.B. Springen, Ballwerfen. Seit einem Monat belasten wir ihn nun wieder voll, bis auf oben genannte Bewegungen. Und jetzt fängt er schon wieder an, nach dem Aufstehen kurz zu humpeln. Da ich nicht warten möchte, bis er wieder völlig lahmt und Cortison braucht, wollte ich es nun mit Naturheilkunde/ Homöopathie versuchen.
    Er hat bereits beim letzten Entzündungsschub über 4 Wochen Teufelskralle und Zeel bekommen. Jetzt gebe ich gerade Rhus toxicodendron, Hypericum und Traumeel. Habt ihr noch irgendwelche Tipps? MSM vielleicht? Bin ziemlich verzweifelt, weil mir der Tierarzt sagte,dass das so schnell nicht wiederkommen wird, wenn wir diese bestimmten Bewegungen meiden und jetzt ist nur ein Monat vergangen...Ich kann doch einen zweijähirgen Hund nicht jeden zweiten Monat schonen.

    #2
    Kann man die Engstellung nicht operativ beseitigen ?

    Gabi und Bertchen

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      #3
      Ich kann dir nur den Tip geben, nicht wahllos homöopathische MIttel zu geben!
      Entgegen der landläufigen Meinung kann man damit nämlich auch schaden! Bei dem falschen Mittel oder falscher Dosierung können sich die Beschwerden nämlich auch verstärken!
      Wenn Rhus Tox das richtig Mittel ist, dann ist es nicht Hypericum oder umgekehrt. Und wenn man Komplexmittel gibt, dann kann man eh nichts mehr beurteilen. Es gibt viele Mittel, die auf Nervengewebe wirken und entzündungen heilen können. Die Engstelle kann man so zwar nicht beseitigen, aber man kann die Beschwerden die daraus resultieren vermindern.
      Ich würde zu nem klassischen Homöopathen gehn, der das passende Einzelmittel für das Tier aussucht. Damit kann man oft wesentlich mehr erreichen, als man denkt! Ich hab schon erlebt, daß Tiere die zeitweilig gelähmt waren wieder laufen konnten...
      Teufelskralle kann evtl auch sinnvoll sein, aber alles zu seiner Zeit.

      LG
      petra

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        #4
        Die Engstelle könnte man theoretisch operativ beheben. Es rät einem jedoch jeder Tierarzt davon ab, das bei so einem jungen Hund zu tun, da sich nach der OP an der Stelle, wo jetzt Wirbelkörper ist, Narbengewebe bildet. Dieses wird nach einiger Zeit auch wieder auf den Nerv drücken.

        Ich gebe bestimmt nicht wahllos irgendwelche Mittelchen. Ich bin selbst Ärztin, wenn auch eben keine Tierärztin. Welche Mittel helfen könnten, habe ich entweder von meiner Tierärztin (Traumel) oder teils in Homöopathieratgebern für Hunde und teils in humanmedizinischen Fachbüchern nachgelesen. Dass man verschiedene Mittel nicht kombinieren soll, habe ich ja noch nie gehört. Es gibt, wie in der Schulmedizin übrigens auch, nunmal häufig mehrere Mittel, die bei einer Symptomatik etwas bewirken können. Häufig muss man dann eben ausprobieren, welches Mittel, bzw. welche Kombination, passt.
        Da ich im Forum schon mehrfach Tipps in Sachen Naturheilkunde oder Homöopathie zu verschiedenen Krankheitsbildern gelesen hatte, hatte ich gehofft, Erfahrungswerte zu bekommen.
        Die sogenannten Homöopathen für Tiere sind im übrigen in der Regel auch nur Laien, die ein paar Bücher gelesen haben und vielleicht eine (nicht zertifizierte) Ausbildung zum Hundeheilpraktiker gemacht haben.
        Dass das keine kausale Behandlung ist, ist mir klar. Doch gibt es da leider eben keine erfolgversprechende Behandlung. Ich möchte einfach, dass mein junger Hund rennen und toben kann ohne Schmerzen und ohne alle paar Wochen Rimadyl oder Metacam schlucken zu müssen.
        Ich denke, ich werde mal nach einem Veterinärmediziner suchen, der mit Homöopathie/ Naturheilkunde Erfahrung hat.
        Über Erfahrungswerte bezüglich Homöopathie bei Nervenerkrankungen freue ich mich weiterhin. Natürlich auch über Tipps, was einen homöopathisch versierten Tierarzt in München und Umgebung angeht.

        Vg Antonia

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          #5
          Zitat von Krokodale Beitrag anzeigen
          Die Engstelle könnte man theoretisch operativ beheben. Es rät einem jedoch jeder Tierarzt davon ab, das bei so einem jungen Hund zu tun, da sich nach der OP an der Stelle, wo jetzt Wirbelkörper ist, Narbengewebe bildet. Dieses wird nach einiger Zeit auch wieder auf den Nerv drücken.
          Das kann ich gar nicht glauben, dass jeder Tierarzt davon abrät.
          Ich würde mich an Deiner Stelle von einem Hunde-Neurologen beraten lassen.

          Die Bildung von Narbengewebe lässt sich durch Cortisongabe direkt nach der OP sowie einer Mischung aus Schonung und sinnvoller Physiotherapie vermeiden.

          Wenn der Hund jetzt schon Lähmungserscheinungen hat, werden die Nerven ja schon massiv gequetscht. Diese Quetschung schreitet fort und schädigt die Nerven irreversibel. Dann hat sich das mit "Rennen und Toben ohne Schmerzen".
          Lieber Gruß von Beate, Emmi + Max

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            #6
            Ich war bei mehreren Spezialisten, unter anderem in der Uniklinik. Die waren sich alle einig, das eine OP bei so einem jungen Hund zu riskant ist und die letzte Möglichkeit wäre. Um die Narbenbildung bis an sein Lebensende zu unterdrücken, müsste Benno für immer Kortison bekommen. Das ist jedoch sehr schädlich für den restlichen Organismus.
            Allerdings liegt hier scheinbar auch ein Missverständnis vor: Der Hund hat KEINE Lähmungserscheinungen! Er lahmt, da er Schmerzen hat, wenn er sich den Nerv einklemmt. Diese Schmerzen hat er auch nicht dauerhaft, sondern nur, wenn er eine ungeschickte Bewegung macht.

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              #7
              Zitat von Krokodale Beitrag anzeigen
              Dass man verschiedene Mittel nicht kombinieren soll, habe ich ja noch nie gehört.
              Und schon hast Du hier etwas über Homöopathie erfahren.

              Zitat von Krokodale Beitrag anzeigen
              Es gibt, wie in der Schulmedizin übrigens auch, nunmal häufig mehrere Mittel, die bei einer Symptomatik etwas bewirken können. Häufig muss man dann eben ausprobieren, welches Mittel, bzw. welche Kombination, passt.
              Und wie in der Schulmedizin gibt es auch in der Homöopathie Mittel, die nicht zusammen gegeben werden.

              Ja, es gibt für Erkrankungen in der Regel meherer mögliche Mittel, aber für das einzelne Individuum paßt dann eben nur ein bestimmtes. Welches das ist, probiert man nicht munter aus, sondern fragt jemanden, der sich damit auskennt: einen klassisch arbeitenden Homöopathen.

              Zitat von Krokodale Beitrag anzeigen
              Da ich im Forum schon mehrfach Tipps in Sachen Naturheilkunde oder Homöopathie zu verschiedenen Krankheitsbildern gelesen hatte, hatte ich gehofft, Erfahrungswerte zu bekommen.
              Mittel wirst Du aus den bereits genannten Gründen nicht genannt bekommen. Klassisch arbeitende Homöopathen findest Du hier: www.elabi.de. Ansonsten Physiotherapie, Osteopathie.

              Zitat von Krokodale Beitrag anzeigen
              Die sogenannten Homöopathen für Tiere sind im übrigen in der Regel auch nur Laien, die ein paar Bücher gelesen haben und vielleicht eine (nicht zertifizierte) Ausbildung zum Hundeheilpraktiker gemacht haben.
              Ähm, ja ....

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                #8
                Zitat von Dunny Beitrag anzeigen
                Und schon hast Du hier etwas über Homöopathie erfahren.



                Und wie in der Schulmedizin gibt es auch in der Homöopathie Mittel, die nicht zusammen gegeben werden.
                Das kann so auch nicht stimmen, meine für Menschen arbeitende klassische Homöopathin gibt sehr wohl mehrere Mittel und zwar wenn es dem Anlaß entspricht. Z.B. mehrere Strukturen geschädigt sind (bei Unfällen, Bißwunden mit und ohne Stoßeverletzungen uws. oder nach einer OP (z.B.für meinen einen Rüden nach der NierenOP, gabs 3 verschiedene Mittel und die zusammen, eins davon war für die Wundheilung, eins für den enormen Blutverlust und eins für die Unterstützung der Nierenfunktion der verbleidenden Niere, das kann man nicht mit einem Mittel abdecken.) Das ging jetzt um meinen Hund, sie hat mir freundlicherweise geholfen.

                Einzelmittel bekomme ich für eine chronische Erkrankung.

                Das sind zwei verschiedene Dinge und man kann es so nicht vergleichen.

                LG Heike

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                  #9
                  Zitat von Dunny Beitrag anzeigen
                  Und wie in der Schulmedizin gibt es auch in der Homöopathie Mittel, die nicht zusammen gegeben werden.
                  Zitat von yasnyj Beitrag anzeigen
                  Das kann so auch nicht stimmen, meine für Menschen arbeitende klassische Homöopathin gibt sehr wohl mehrere Mittel und zwar wenn es dem Anlaß entspricht.
                  Was stimmt denn an dem Satz, daß es Mittel gibt, die nicht zusammen passen, nicht? Nichts. Der Satz ist richtig. Es gibt Mittel, die nicht zusammen gegeben werden können, weil sie sich z. Bsp. gegenseitig aufheben: Antidot usw.

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                    #10
                    Zitat von Dunny Beitrag anzeigen
                    Was stimmt denn an dem Satz, daß es Mittel gibt, die nicht zusammen passen, nicht? Nichts. Der Satz ist richtig. Es gibt Mittel, die nicht zusammen gegeben werden können, weil sie sich z. Bsp. gegenseitig aufheben: Antidot usw.
                    Klar gibt es Mittel die sich antidotieren, aber mir ging es um den Satz:

                    'das für das einzelne Individuum passt dann nur ein bestimmtes Mittel'.

                    Das ist eben nicht immer so, dass man nur ein Mittel gibt, sondern unter Umständen mehrere zusammen in meinem Beispiel, wenn mehrere Strukturen betroffen sind.

                    Lg Heike

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                      #11
                      Hallo,

                      die klassische Homöopathie arbeitet immer nur mit einem Mittel auf's Mal.
                      Wenn nötig, kommt nachher ein anderes Mittel zum Einsatz.
                      Liebe Grüsse
                      marianne
                      Wer loslässt, hat beide Hände frei

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                        #12
                        Ja. Alles andere muß ja im Einzelfall nicht völlig falsch sein, nur auch da gilt eben, daß nicht einfach irgendwelche Mittel genommen werden, die im kleinen Ratgeber für zu Hause aufgezählt sind und schon gar nicht wild kombiniert.

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                          #13
                          Was macht ihr denn, wenn ein Hund gebissen wurde, dazu hat er schlimme Prellungen, Zerrungen und eine Luxation durch den Angiff des anderen Hundes. Dazu bekommt er Zwingerhusten und wird von einer Biene gestochen?

                          Meinst Ihr, da kommt man noch mit einem Mittel hin.

                          Das ist jetzt zwar extrem, wir hatten aber schon so was in der Art.

                          LG Heike

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                            #14
                            Bevor es hier total OT wird, mal wieder ein Vorschlag zur eigentlichen Frage. Wie sieht es denn mit einer Goldimplantation in dem Bereich aus, ich weiß, dass unser TA das bei solchen Entzündungsvorgängen sehr erfolgreich einsetzt.
                            Ute und Ferdl

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                              #15
                              Zitat von yasnyj Beitrag anzeigen
                              Was macht ihr denn, wenn ein Hund gebissen wurde, dazu hat er schlimme Prellungen, Zerrungen und eine Luxation durch den Angiff des anderen Hundes. Dazu bekommt er Zwingerhusten und wird von einer Biene gestochen?
                              Bevor jetzt der Wettstreit entbrennt, wer den HuND mit den meisten gleichzeitig aufgetreteneN Problemen kennt.

                              Hier geht es um einen Hund, der einen verengten Wirbelkanal hat und daraus resultierend eine entzündete Nervenwurzel und der verschiedene Mittel aus irgendeinem Homöopathie-Ratgeber bekommt. Der Rest wurde bereits ausgeführt.

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