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Kennt jemand Luminaletten?

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    Kennt jemand Luminaletten?

    Hallo!
    Mein 15-jähriger Bichon Frisé (Rüde, kastriert) leidet schon lange an Epilepsie. In jungen Jahren nur an petit mals, seit einem Jahr an "ganzen" Anfällen, bisher aber selten und vor allem kurz.
    Bis vor kurzem ging es ohne Medikamente. Seit zwei Tagen bekommt er nun Luminaletten, weil sich die Anfälle gehäuft haben - allerdings sehr unterdosiert. Nur eine halbe Tablette, 2 mal täglich, also 2 mal 7,5 mg. Bei seinem Gewicht wären nach Packzettel 2 mal ca. 22 mg angesagt. Aber der Tierarzt meinte, erhöhen könnte man immer noch. Bisher folgte kein weiterer Anfall, aber Nebenwirkungen - er bettelt extremst, stolpert beim Laufen oft, hechelt herum und wirkt nicht sediert, sondern gehetzt und aufgedreht.
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Mittel? Kann es sein, dass sich das noch gibt? Das Betteln finde ich noch erträglich, obwohl er dabei sehr gestresst ist, aber das gehetzte stolpernde Gerenne beim Spaziergang ist noch schlimmer. Der Arzt meinte, es könnte sich geben. Ich traue ihm nicht so recht. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben?! Danke!

    #2
    Phenobarbital

    Hallo Petra,

    bei Menschen kennt man im Zusammenhang mit Phenobarbital ( oder auch anderen Arzneistoffen ) sogenannte Paradoxe Arzneimittelreaktionen.

    Ich denke, das gibt es bei Hunden ähnlich.

    Beim Menschen muss man sich dann ganz behutsam an eine Dosierung herantasten oder man probiert einen anderen Arzneistoff aus.

    Es können auch andere körperliche Probleme dazu führen, dass Arzneistoffe schlechter vertragen werden als normal oder dass sie sich im Körper anreichern, weil die Ausscheidung über die Niere oder Leber gestört ist.

    Herzliche Grüße

    Norden
    "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben" Cicely Saunders
    Herzliche Grüße von Renate

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      #3
      Hi,
      mein Hund hatte zu Beginn seiner Luminalbehandlung auch eine leichte Hinterhandschwäche. Das hat sich aber nach einiger Zeit (max. eine Woche) gegeben.
      Liebe Grüße
      Evelyn

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        #4
        Ja bei Celina war es Anfangs ähnlich. Hat sich aber auch mit der Zeit gegeben.
        Grüße Sabine mit der Fußhupenbande und
        Engelchen Celina im Herzen

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          #5
          Hallo,

          gerade bei alten Tieren/Menschen kann es zu dieser paradoxen Reaktion kommen.
          Die Richtdosis ist 5-10mg/kg, aufgeteilt in 2 Dosen. Wie schwer ist denn dein Hund? Es scheint ja zu wirken, wenn er anfallsfrei ist und eben dieses paradoxen Reaktionen zeigt. Man nimmt in der Regel auch regelmäßig einen Spiegel ab, um zu sehen ob die Dosis stimmt.

          Wenn sich das aber nicht gibt und die Situation den Hund belastet, solltest du mit dem TA über eine Alternative nachdenken.
          LG, Anne mit Joris Jungspund, das alte Trödelmännlein und Lombard sind auf einer Wolke immer mit dabei

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