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Epilepsie und Allergie

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    Epilepsie und Allergie

    Hallo zusammen,

    ich bin froh hier bei euch gelandet zu sein, denn ich brauche Ratschläge und Hilfe für meinen Collie Fred.

    Fred ist 1,5 Jahre alt und hatte seinen ersten epileptischen Anfall mit 3 Monaten. Seit dem in unregelmäßigen Abständen. Mal liegen Monate zwischen den Anfällen, mal nur Tage oder Wochen. Das einzig Konstante daran ist wohl, dass die Anfälle anscheinend immer in so einer Art Serien auftreten. Zwei oder drei in Folge und dann ist wieder für eine zeitlang Ruhe.

    Er bekommt mittlerweile zwei Mal am Tag 2,5 Tabletten Phenoleptil und nachdem ich im Internet einiges gelesen habe, geb ich ihm jetzt noch ein mal am Tag 200 mg Taurin dazu.

    Das zweite Problem ist, dass er anscheinend auf alles mögliche allergisch reagiert. Er kann nur Allergiefutter fressen, sonst kratzt er sich blutig. Ich habe jetzt nach der Tauringabe auch ein vermehrtes Kratzen festgestellt, weiß aber nicht ganz genau, ob es damit zusammen hängt.

    Außerdem hat der Junge die Angewohnheit, dass er alles, wirklich alles frisst, was er irgendwo findet. Mit größter Vorliebe auch Kothaufen von anderen Hunden. Ich denke mir, da kann das teure Allergiefutter natürlich auch nicht wirklich was helfen, wenn er alles mögliche nebenbei frisst....

    Irgendwie habe ich seit einiger Zeit das Gefühl, dass ich mit der Ernährung auf dem falschen Weg bin und darum bin ich hier.

    Ich würde ihn gern auf Fleisch umstellen, traue mich aber wegen der Epilepsie irgendwie nicht. Ich weiß auch nicht ganz genau auf was er allergisch reagiert. Wollte das beim Tierarzt testen lassen, aber sie meinte das könnte man nicht. Auch hier wäre ich für Tips sehr dankbar.

    Wollte auch schon mit ihm zu einer Heilpraktikerin, aber er regt sich immer so furchtbar auf, wenn etwas Neues in seinem Leben passiert, dass er prombt Abends wieder einen Anfall hat... also hab ich mich das auch noch nicht getraut.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mit Tips geben könntet, damit ich irgendwie einen anderen Weg mit ihm einschlagen kann, denn gerade die Sache mit dem Futter gefällt mir gar nicht mehr.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Yvonne mit Fred
    Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

    #2
    Bei einem Patienten, der in so jungem Alter krampft und gleichzeitig unter einer Autoimmunerkrankung leidet, muss auch der Verdacht nachverfolgt werden, dass die Epilepsie sekundär durch die Grunderkrankung verursacht wird. Das Phenoleptil ist zwar eine Chance, das Gehirn vor weiteren Krämpfen zu schützen, allerdings ist das ledilgich eine symptom- nicht ursachenbezogene Herangehensweise, Deinen Hund helfen zu wollen. Allerdings ist das kein langfristiges Konzept. Denn das Oheno ist leider ein Medikament, dass auf Jahre den Organismus leider doch sehr strapaziert mit den negativen Effekten auf Hormon- und Vitaminstoffwechsel, die bei zunehmender Störung des Organismus später zu weiteren Problemen führt. Aber ohne Pheno geht es leider auch nicht. Denn der Körper braucht den Stress nun echt nicht auch noch.
    Zusätzlich zehrt die Autoimmunerkrankung Deinen Hund aus, eine Verschlechterung der gesamten Gesundheit ist so natürlich vorprogrammiert.
    Oft tritt das ganze Ausmaß solcher komplexer chronischer gesundheitlicher Schädigungen dann erst sehr spät auf , udn zeigt sich in einer schweren Erkrankung. Wenn man es soweit kommen lässt, dann versucht man auch wiederum nur die "Löcher stopfen" und man braucht weitere Medikamente mit neuen Nebenwirkungen. Ich bin Ärztin und kenne mich damit leider aus.

    Dein Hund sollte schnellstmöglich ganzheitlich behandelt werden.
    Ein rein schulmedizinsch arbeitender TA wird Dir wahrscheinlich bei der komplexen Baustelle nicht helfen können.

    Ich habe ebenfalls einen Hund mit Epilepsie und habe nach langem schulmedizinischer Therapie mehr oder weniger alleine mit Phenobarbital viele Rückschläge erfahren müssen. Mein Hund hatte auch lange entgleiste Lymphozytenzahlen. Kein TA, auch keine Tierärztliche Uniklinik, hatte eine Idee dazu. Alles nur Vermutung, aber ohne Beweise, keine Therapievorschläge , gar keine. Jahrelang habe ich TÄen gesagt, dass er doch wahrscheinlich eine Autoimmunerkrankung habe, die Probleme im Skelett seien nicht idiopathisch. Wollte kein TA was von wissen, es sei in der Tiermedizin ganz anders die wussten einfach nicht, was sie diagnostisch machen sollten.
    Am Ende hat mein Hund nun auch noch ein Lymphom, die typische Komplikation von jahrelangen Autoimunerkrankungen ... mein Verdacht scheint sich zu bestätigen Ich habe das Desinteresse der TÄe leider viel zu lange einfach hingenommen, habe mich beschwichtigen lassen, auch weil ich dachte, dass ich ja auch nichts machen könnte.

    Mit der Diagnose seiner Krebserkrankung habe ich dann aber begonnen, mich mit pallitiven Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt.
    Wir haben nun nach einige Wochen sehr gute Erfolge durch chinesische Heilkunde und div. Phytotherapie mit Kräutern, Wurzeln, Gewürzen usw. erzielen können. Grundlegend war eine immense Ernährungsumstellung. Ich bereue das nicht sehr viel früher getan zu haben, ich wusste es nicht besser. Ich rate dringend jedem dazu bei chronischen zuständen ohne ausreichende Möglichkeiten durch die Schulmedizin, sich mit Heilungsmethoden abseits zu befassen ... und nicht alleine auf die eine Tablette zu vertrauen.
    Ich habe mich von einem TCM-praktizierenden Kollege beraten lassen und habe wirklich vieles gelernt. Unsere Therapie stützt sich auf Phytotherapie, deren Wirksamkeit durch "ordentliche" Studien bestätigt und publiziert worden ist.

    Es ist auch für mich dennoch fast unfassbar, wie gut es meinem Hund mit dieser für ihn ausgerichteten Therapie aktuell geht, so gut wie schon seit Monaten nicht mehr. Und er war natürlich wirklich durch die Krankheit sehr schwer krank und sein Zustand war sehr schlecht. Davon ist derzeit nichts mehr zu sehen.

    Leider kann ich dir keinen Tipp geben, was Deinem Hund helfen könnte, denn ich kenne ihn ja nicht und kann ihn auch nicht diagnostizieren. Ich würde mir einen TA oder Heilpraktiker suchen, der zusätzlich TCM betreibt.

    Als weiteren Tipp kann ich Dir diese Apotheke http://www.flora-pharm.de/ ans Herz legen, der Apotheker Herr Domhardt, stellt für menschliche, aber auch für tierische Patienten Therapien aus Homöopathika, Vitaminen usw. zusammen oder berät Hiilfesuchende auch erst einmal einfach nur. Er lässt sich Labore oder Arztbefunde faxen und erläutert dann, was an alternativen Therapeutika möglicherweise helfen könnte. Die telefonische Beratung kostet nichts. Du kannst auch mal googeln, Du findest im Netz viele Hinweise von anderen Hundebesitzern, denen er geholfen hat. Und auch.

    Alles gute weiterhin und viel Glück!!!!

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      #3
      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. So ungefähr habe ich mir das schon gedacht, denn so wie es im Moment ist, geht es einfach immer nur bergab und ihn mit jeder Menge Tablette vollstopfen kann einfach nicht richtig sein....

      Er bekommt ja nun schon das Allergiefutter, hat aber anscheinend irgend einen Mangel, denn er frisst im Moment wirklich wieder alles an Kot was er irgendwie finden kann. Das führt wieder dazu, dass er anfängt sich wie wild zu kratzen. Mein Tierarzt rät mal wieder zu Cortison und ich weiß schon jetzt, dass er nach nur wenigen Tagen Cortison wieder mit einer Serie von Anfällen anfängt....

      Irgendwie ein Kreislauf der durchbrochen werden muss. Ich habe mich heute schon nach Tierheilpraktikern hier in der Umgebung erkundigt. Bin aber wirklich unschlüssig wen ich nehmen kann...

      Gibt es hier im Forum vielleicht noch jemanden der ähnliche Probleme mit seinem Hund hat?
      Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

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        #4
        Ich sehe, Du bist nicht so ewig weit weg von Hannover.
        mir hatte u.a. mit dieser TÄin http://www.kleintierpraxis-listerturm.de/ hinsichtlich TCM ein Beratungsgespräch, sie macht nicht alles an alternativen Behandlungsmethoden selber, sie kann Dir auch spezielle Heilpraktiker sicher empfehlen.

        Fertigfutter sind möglicherweise auch für Deinen Hund suboptimal.
        Bevor Du nun mit der nächsten Cortisontherapie beginnst und damit den Hund gesundheitlich weiter in Bedrängnis bringst, lass Dich lieber noch einmal beraten, falls es der Zustand Deines Hundes erlaubt und ein akutes Eingreifen nicht erforderlich ist.

        Bevor ch hier alles versuche selber aufzuschreiben, bei der Erkrankung Deines hundes sollte die Behandlung so erfolgen, wie z.B. hier vereinfacht erläutert http://www.tcmpraxis-marzinzig.de/me...hoden_text.htm
        Besonders Entgiftung ist wichtig.
        Das war auch bei unserem Hund ein großer Erfolgsfaktor, der sich schnell auf seinen Allgemeinzustand sehr positiv ausgewirkt hat.

        Mein Hund bekommt derzeit etliche unterschiedliche Kräuter etc. zur Entgiftung, zur Regulierung des Immunsystems und zur Bekämpfung des Fortschreitens der malignen Erkrankung. Das klappt auch zu meiner Überraschung erstaunlich gut. Ich habe sehr viel lesen müssen und es hat anfangs erst mal gedauert, bis es dann doch deutlich zu positiven Veränderungen kam. Er hatte zuvor ein getreidefreies TroFu wg Epi, habe ich komplett vom Speiseplan gestrichen, er erhält nun keine typische Hundenahrung mehr, ziemlich viel Grünkram, Gewürze, Öle, wir haben die Ernährung darauf angepasst, dass bei ihm aus Sicht der TCM unter der Epi und unter Pheno das Nieren Yin stark geschwächt worden ist usw.
        bis vor Kurzem habe ich der TCM wenig Bedeutung geschenkt. Erst unter dem Druck wg des Lymphoms lebensverlängernde Maßnahmen ergreifen zu wollen, kam mit der Verzweiflung und fehldenen schulmedizinisch sinnvollen Maßnahmen das Interesse. Und wenn ich meinen Hund heute sehe ... unfassbar, das hätte ich nach dem vroaussgehenden monatlangem Verfall, in dem die Krankhet schon an ihm gezehrt hatte und wir nicht wußten, was los ist, nicht für möglich gehalten, dass er sich wieder so gut erholen kann.

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          #5
          Epilepsie und Allergie

          Hallo Yvonne,
          Habe vor 4 Wochen einen 1 1/2 jährigen Rüden zurückbekommen der auch sämtlichen Unrat und Kot aufgenommen hat,heraus kam "exokrine Pankreas insuffizienz" auch EPI genannt.Ich denke der Hund hat nach Enzymen gesucht die er selbst nicht oder nur in ungenügendem Maß herstellen konnte,deshalb solltest Du auch unbedingt die Bauchspeicheldrüse per spezifischem Blutbild und eine Kotprobe untersuchen lassen.
          Viele Grüße
          Susanne+die vier Pyris

          Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,wie sie ihre Tiere behandelt.
          Mahatma Gandhi

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            #6
            Hallo,
            verstehe ich das richtig,dass dein Hund trotz Pheno noch weiterhin viele Anfälle hat?
            Auch das frühe Auftreten ist eher ungewöhnlich.

            Du hast ja schon gute Tipps bekommen,der vom TroFu weg,ist sicher wertvoll.
            Mein Hund ist auch Epileptiker mit Pankreasinsuffizienz und ebenfalls einem Lymphom.

            Was ich dir aber sagen möchte,er bekommt Pheno und auch Kaliumbromid seit nunmehr fast neum Jahren und seine Leber und auch die anderen Werte sind aktuell ziemlich gut,er ist 11 Jahre.

            Also mach dir nicht zu viele Sorgen,wegen dieses medikamentes,natürlich hat es Nebenwirkungen,und ich würde dringend auf einen Auslöser der Epilepsie suchen,statt einfach zu medikamentieren,aber erstmal wird es ihm weniger schaden als z.B eine reihe von schweren´Anfällen!
            Ines,
            Hundekeksbäckerin,mit jagtambitionierten Zuckerpüppchen.

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              #7
              Zitat von Kafrauke Beitrag anzeigen
              Mein Hund ist auch Epileptiker mit Pankreasinsuffizienz und ebenfalls einem Lymphom.
              auch so ein Sorgenkind!!

              Seit wann hat denn Denn Dein Hund die Pankreasinsuffizienz und das Lymphom?
              Was macht Ihr, um das Lymphom zu kontrollieren?

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                #8
                Die Pakreasinsuffizienz hat er etwa ein Jahr,seit er enie akute und sehr schlimme Pankreatitis hatte.
                Seitdem wissen wir auch von dem Lyphom,da ,natürlich alle möglichen Untersuchungen gemacht wurden.

                Seine Leber war auch kurz vorm totalen Kollabieren,erhat einen Leber und einen Milztumor,eine Ausstülpung am Magen und Zysten an den Nieren
                Und nebenbei schlimme Spondylose
                Totalschaden quasi.

                Er bekam damals eine Lebenserwartung von wenigen Wochen.
                Heute lebt er immer noch.
                Er bekommt Cortison,damit geht es ihm besser,aber sonst machen wir nix ausser passent füttern.

                Eine Chemo hätte ihn vermutlich schon vorlanger Zeit umgebracht.
                Ines,
                Hundekeksbäckerin,mit jagtambitionierten Zuckerpüppchen.

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                  #9
                  [QUOTE=Kafrauke;2983566]Die Pakreasinsuffizienz hat er etwa ein Jahr,seit er enie akute und sehr schlimme Pankreatitis hatte.
                  Seitdem wissen wir auch von dem Lyphom,da ,natürlich alle möglichen Untersuchungen gemacht wurden.

                  Seine Leber war auch kurz vorm totalen Kollabieren,erhat einen Leber und einen Milztumor,eine Ausstülpung am Magen und Zysten an den Nieren
                  Und nebenbei schlimme Spondylose
                  Totalschaden quasi.

                  Er bekam damals eine Lebenserwartung von wenigen Wochen.
                  Heute lebt er immer noch.
                  Er bekommt Cortison,damit geht es ihm besser,aber sonst machen wir nix ausser passent füttern.

                  Eine Chemo hätte ihn vermutlich schon vorlanger Zeit umgebracht. [/
                  QUOTE]

                  Die Befürchtung hatte ich auch, darum keine Chemo.

                  Ich finde es aber sehr interessant, dass wir die gleiche Trias haben, das macht Mediziner total stutzig und neugierig:
                  - schwere Spondy ohne Hinweise auf Ursache
                  - nachfolgend Epi mit unklarer ursache
                  - Spätfolge Lymphom

                  und ich bleibe dabei, das ist ein autoimmuner Krankheitskreis
                  Wenigstens haben wir uns die Folge einer PI ersparen können

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                    #10
                    Zitat von Lavinia Beitrag anzeigen
                    Hallo Yvonne,
                    Habe vor 4 Wochen einen 1 1/2 jährigen Rüden zurückbekommen der auch sämtlichen Unrat und Kot aufgenommen hat,heraus kam "exokrine Pankreas insuffizienz" auch EPI genannt.Ich denke der Hund hat nach Enzymen gesucht die er selbst nicht oder nur in ungenügendem Maß herstellen konnte,deshalb solltest Du auch unbedingt die Bauchspeicheldrüse per spezifischem Blutbild und eine Kotprobe untersuchen lassen.
                    Danke dir für den Tipp!! Ich muss sowieso nächste Woche zum Tierarzt und Blut abnehmen lassen. Der Phenospiegel muss wieder bestimmt werden. Zwar graust es mir vor der Fahrt, aber das muss wohl sein.....
                    Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

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                      #11
                      Zitat von Kafrauke Beitrag anzeigen
                      Hallo,
                      verstehe ich das richtig,dass dein Hund trotz Pheno noch weiterhin viele Anfälle hat?
                      Auch das frühe Auftreten ist eher ungewöhnlich.

                      Du hast ja schon gute Tipps bekommen,der vom TroFu weg,ist sicher wertvoll.
                      Mein Hund ist auch Epileptiker mit Pankreasinsuffizienz und ebenfalls einem Lymphom.

                      Was ich dir aber sagen möchte,er bekommt Pheno und auch Kaliumbromid seit nunmehr fast neum Jahren und seine Leber und auch die anderen Werte sind aktuell ziemlich gut,er ist 11 Jahre.

                      Also mach dir nicht zu viele Sorgen,wegen dieses medikamentes,natürlich hat es Nebenwirkungen,und ich würde dringend auf einen Auslöser der Epilepsie suchen,statt einfach zu medikamentieren,aber erstmal wird es ihm weniger schaden als z.B eine reihe von schweren´Anfällen!
                      Ja, mein Fred hatte mit knapp 3 Monaten den ersten Anfall und ist dann in eine regelrechte Serie "gefallen". Er hat immer Nachts gekrampft. Teilweise jede Stunde. Er hat ständig Diazepham bekommen und war in diesen Tagen quasi ständig "zugedröhnt".
                      Von einer Stunde auf die andere war der Spuk vorbei und es war einige Monate Ruhe. Dann kam wieder eine Krampfserie und wir haben mit Pheno angefangen. Allerdings glaube ich, es war zu niedrig dosiert. Die Anfälle kamen in immer kürzeren Abständen.
                      Jetzt habe ich mehrfach mit einer Fachtierärztin in einer Klinik telefoniert und wir haben die Dosis drastisch hoch gesetzt. Mal schauen wie das jetzt wird.

                      Ich möchte wirklich gern vom Trockenfutter weg, aber wegen der Allergie trau ich mich im Moment nicht. Irgendwie muss ich das testen lassen. Meine Tierärztin kann das aber nicht.... Also der Weg zum Tierheilpraktiker.

                      Ich denke mir schon, dass er irgend einen Mangel hat, sonst würde er den Kot nicht so heißhungrig fressen.

                      Der Ablauf scheint sich immer zu wiederholen. Er hat eine Phase des Kotfressens und fängt an sich an der Schnute zu kratzen bis es blutet. dann muss ich Cortison geben und er bekommt wieder eine Krampfserie.... Obwohl seine Epilepsie anscheinend auch geerbt ist, weil ich herausgefunden habe, dass sein Schwester auch krampft, allerdings wohl nur ganz ganz leicht. Sie benötigt keine Medikamente....
                      Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

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                        #12
                        ich glaube hier nicht an eine primäre Epilepsie. Dass die Schwester auch krampft, bedeutet nicht, dass die epi vererbt worden ist. Es könnte auch sein, dass eine andere Erkrankung vererbt wurde, in deren Folge Epileptiforme Krampfanfälle auftreten.
                        Wenn diese Nebensymptome nicht wären .... aber das scheint keine rein neurologische Erkrankung zu sein.

                        Ich drücke Deinem Hudn die Daumen, dass Ihr einen guten Arzt oder HP findet!!!

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                          #13
                          Mal wieder berichten

                          Hallo zusammen, einige Wochen sind vergangen und ich denke, ich berichte mal wieder kurz von meinem Fred!

                          Ich bin eurem Rat gefolgt und habe ihn bei einer Tierheilpraktikerin vorgestellt. Hatte Glück, denn sie ist sogar zu uns nach Hause gekommen, damit er sich nicht so aufregt und möglicherweise wieder mit einem Anfall reagiert.
                          Sie war richtig lang da und hat sich viel Zeit genommen. Es wurde auch so ein Bioresonanztest/Behandlung gemacht. Ich war völlig platt, wie ruhig und entspannt mein absolut hibbeliger Fred auf der Matte gelegen hat. Es muss ihm also gut getan haben.
                          Das ist jetzt eine Woche her und er hat Globulis und Futterumstellung verordnet bekommen. Sie hat getestet, dass er Pferdefleisch und auch Lamm verträgt. Also hab ich das bestellt und heute war es dann endlich auch hier.

                          Nun bekommt er ab heute also frisches Fleisch. Natürlich ist mir etwas flau im Magen, weil ich Angst habe, dass er wieder irgendwie auf die Futterumstellung reagiert.

                          In diesem Zusammenhang hab ich noch eine Frage an euch. Da wurde ja nun vorher immer der Spiegel von dem Phenobarbital im Blut bestimmt. Kann es sein, dass dieser Wert sich nun ändert, weil er anderes Futter bekommt? Muss ich etwas besonderes beachten? Wäre toll, wenn ihr mir dazu etwas sagen könntet.

                          Danke und liebe Grüße
                          Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von SinaH Beitrag anzeigen
                            In diesem Zusammenhang hab ich noch eine Frage an euch. Da wurde ja nun vorher immer der Spiegel von dem Phenobarbital im Blut bestimmt. Kann es sein, dass dieser Wert sich nun ändert, weil er anderes Futter bekommt? Muss ich etwas besonderes beachten?
                            Danke und liebe Grüße
                            Nein, der Spiegel verändert sich nicht durch anderes Futter.
                            Hingegen sind Durchfall und Erbrechen immer sehr kritisch zu beachten. Denn das kann zur Folge haben, dass das Medikament nicht voll aufgenommen und resorbiert wird.

                            Ferner empfehle ich Dir auch wg Pheno hier http://www.gesundehunde.com/forum/newreply.php?do=newreply&noquote=1&p=2983169 nachzulesen.

                            Ich habe dort etwas zur dringenden Notwendigkeit der zusätzlichen Gabe von Vitamin D bei Phenobarbitaleinnahme geschrieben, denn das Pheno führt aus pharmakologischen Gründen zur Senkung des verfügbaren Vitamin D, das der Hund auch nicht selber herstellen kann. Bei Mangel, den man leider nicht bemerkt, drohen langfristig schwere chronische Erkrankungen

                            Kommentar


                              #15
                              Hallo und Danke für deinen Hinweis. Ich werde unter dem Link gleich mal lesen gehen...
                              Liebe Grüße und ein liebes Dankeschön für all die Hilfestellungen die ihr hier gebt

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