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Anaplasmose in Zusammenhang mit Humpel (vorsicht lang)

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    #16
    Meine Cockerhündin hatte 12/2010 einen Anaplasmosetiter von 1:1000, aber keine Beschwerden. Blutbild o.k. Ich behandelte mit Doxy.

    Im März 2014 starke Lahmheit vorne links und ein Anaplasmosetiter von 1:4000 sowie ein Borreliosetiter von 1:256. Blutbild o.k. Wieder Doxybehandlung. Lahmheit war nach 4 Wochen verschwunden.

    Im Mai 2014 wieder starke Lahmheit vorne links. PCR war negativ, also ein Anaplasmoseschub, keine Neuinfektion. Lahmheit war nach 3 Wochen weg. Seitdem keine Beschwerden mehr.
    Doro
    HUND ODER MANN ?
    Die Frage ist doch: Lasse ich mir nur meinen Teppich versauen oder mein ganzes Leben?

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      #17
      Hi,

      Thrombozytopenie kann auch nur aufgrund von Vit..B Mangel / Folsäuremangel entstehen.

      Kimbi hat auch Anaplasmose gehabt, 3 Schübe, 2 mal Doxy, das dritte mal wurde sie alternativ behandelt. Nun gehts ihr wieder gut.

      Titer war einmal 1 - 640 einmal 3200 und 320.

      Kimbi hatte u. a Lahmheiten in den Vorderbeinen und Nackenprobleme, das Blutbild war immer o.B

      lg tina
      Liebe Grüße
      Tina mit der Eurasierhündin Kimba

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        #18
        Hallo Christine,

        da hab ich aber gerade gestaunt Jennas Geschichte hier zu finden. (Ich war hier so ewig lange nicht online)
        Ich hoffe, du bekommst noch ein paar hilfreiche Antworten , ich kann dir ja leider (oder GsD) nicht weiter helfen.
        LG von Anna mit Toni(LR/R) und Luzi(Beagle/R)

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          #19
          Zitat von Anna M. Beitrag anzeigen
          Hallo Christine,

          da hab ich aber gerade gestaunt Jennas Geschichte hier zu finden. (Ich war hier so ewig lange nicht online)
          Ich hoffe, du bekommst noch ein paar hilfreiche Antworten , ich kann dir ja leider (oder GsD) nicht weiter helfen.
          Hallo Anna, wußte gar nicht, daß du auch hier bist. Wie praktisch, daß du den gleichen Nickname hast, so findet man sich viel schneller wieder


          Zitat von bine&bruno Beitrag anzeigen
          Thrombozytopenie - die hier aber nicht vorliegt, hat sehr viele mögliche Ursachen. Es kann eine verminderte Produktion vorliegen (z.B. bei Tumoren des Knochenmarks, Ehrlichiose, durch Impfung induziert sein, Medikamente, Knochenmarkhypoplasie, aplasie etc pp), es kann ein erhöhter Verbrauch vorliegen (zb durch schwere Blutungen, Infektionen, Hämangiosarkom, Hypothermie etc) oder aber eine vermehrte Zerstörung (etwa durch Staupeimpfung, Phenybutazon, Infektion wie eben auch Anaplasmose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Babesiose Dirofilariose etc pp.)

          Ein sicheres Zeichen auf Anaplasmose ist eine Thromozytopenie alleine also niemals.

          .
          In der Tat ist es so, daß mein Hund natürlich KEINE Thrombozytopenie hat, mir ist lediglich aufgefallen, daß sie im Vergleich zu vorher aufgefallen sind. Eine Thrombozytopenie kann mit dem Titer zusammen ein Anzeichen für eine Anaplasmose sein, muss es natürlich nicht.

          Zitat von bine&bruno Beitrag anzeigen
          Christine, auch ein so hoher Titer sagt nichts über eine mögliche Krankheit aus.
          Welches Labor hat den Titer bestimmt?
          Das war Biocontrol:
          < 1:32 keine AK nachweisbar
          1:32 niedriger AK- Titer
          1:64 - 1:128 mittlerer AK-Titer
          > 1:256 und höher hoher AK-Titer

          Wie gesagt, Jenna hatte vor 5 Monaten 1:64, jetzt 1:4096 und eben vor wenigen Wochen den schlimmen Humpelanfall, anders als sonst, aber immer das gleiche Bein, ungeklärte Ursache und kurz danach wurde eben der hohe Titer nachgewiesen, weil wir einfach nochmal geguckt haben, ob wir nicht doch was finden im Blut.

          Das Doxy ziemlich heftig sein kann, weiß ich. Genau deswegen will ich es eben nicht einfach so auf Verdacht geben, weil mein Hund im Moment eben komplett symptomfrei ist seit dem letzten Humpeln. Wenn, dann würde sie es eh nur mit Magenschoner und gut verpackt zum Essen bekommen! Es gibt allerdings auch viele Hunde, die damit keine Probleme haben.

          Zitat von neufikuvacz Beitrag anzeigen
          Für eine Modekrankheit halte ich Anaplasmose ganz und gar nicht. Leider ist sie bittere Realität! Sämtlich Hunde von Freunden und Bekannten, denen ich den Test auf Anaplasmose empfohlen habe, waren positiv.
          Tja, das war leider die Aussage eines Tierarztes, der aber vor allem auf Chirurgie spezialisiert ist. Ich finde das eher eine gefährliche und noch zu unbekannte Krankheit, mit der sich leider viele TÄ einfach noch zu wenig auskennen. Bei den anderen Zeckenkrankheiten ist ja leider genauso.

          Zitat von vanwel Beitrag anzeigen
          Ich persönlich bin für eine Behandlung wenn nur irgendein Symptom da ist was passen könnte. Ich würde bei dem Beschwerdebild sehr wohl behandeln.
          Zitat von bine&bruno Beitrag anzeigen
          Absolut sind Lahmheiten ein Zeichen FÜR Anaplasmose!!!!

          Ich danke euch allen für eure Erfahrungsberichte, es scheint ein sehr schwieriges Thema zu sein. Trotzdem ist es sehr interessant für mich zu lesen, daß hier einige Hunde sind, die Lahmheiten zusammen mit Anaplasmose haben/Hatten.

          Ich werde es jetzt erst mal so handhaben, daß ich den Titer nochmal nachkontrollieren lasse nächsten Monat mit einem nochmaligen Blutbild zusammen und wenn der Titer noch höher ist bzw. am Blutbild was sein sollte, dann auf jeden Fall Doxy, anonsten habe ich einfach im Hinterkopf, wenn sie mal Fieber ect hat, daß es daran liegen könnte!

          Und ansonsten steht für mich fest, daß sie, wenn sie nochmal so schlimm läuft, sie auch auf jeden Fall für 4 Wochen Doxy bekommen wird.Egal was die Blutwerte sagen, denn es weiß ja auch keiner warum sie das immer wieder hat und ein Versuch ist es dann auf jeden Fall wert.

          Ich werde hier auf jeden Fall weiter schreiben, wenn sich was neues ergibt. Vielen Dank nochmal dafür, ihr habt mir sehr weiter geholfen bei meiner Entscheidung.

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            #20
            Mein Balu erkrankte auch Anfang des Jahres an Anaplasmose.
            Bei ihm war es so, dass er auf den Vorderbeinen steif lief und mal rechts oder links gelahmt hat. Dazu kam dann hin und wieder Erbrechen. Kein Fieber oder ähnliches.
            Also alles sehr untypisch. Blutbild war soweit ohne Befund, nur die EOS waren stark erhöht. Sein Titer lag bei 1:1200.
            Wir haben mit Doxy behandelt und es ging stetig aufwärts.
            Zurückgeblieben ist eine starke Arthrose u.a. im Knie. Dieses hat er sich blöderweise vor fast 4 Monaten auch noch verletzt.
            Zur Zeit behandeln wir mit Cimalgex und Caniviton und es geht wieder aufwärts.
            Wünsche deinem Hund alles Gute.
            LG Regine mit Eira und den Sternen Balu (23.07.04-22.12.15) & der Muffin-Katze (21.06.09-03.05.13) im Herzen

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              #21
              Hallo Christine,

              eine Titerkontrolle macht keinen Sinn. Da wird sich nichts merklich ändern.

              Fakt ist, dass die Labore nicht bis ins unendliche austitrieren.
              Deswegen fragte ich welches Labor.

              Prof. Bomhard (Labor Freiburg) titriert zB nicht weiter als bis 1:640. Und Idexx nicht weiter als bis 1:3200.

              Mein Hund ist gleichzeitig bei beiden getestet worden, und hatte 1:640 bzw <1:3200. Was bedeutet der Titer liegt in einem nicht messbaren Bereich. Da der Titer auch nach überstandener Anaplasmose nur seeeeeeehr seeeeehr langsam rückläufig ist, kann es so sein, dass der Titer seinerzeit bei z.B. 25.000 lag, und somit ewig bräuchte um wieder in einem messbaren Bereich anzukommen.

              Es macht also keinen Sinn sich auf einen Titer zu berufen, bzw den nun wieder testen zu lassen. Es sei denn er lag unter dem was das Labor titriert. Aber auch dann bedeutet das alles noch keine akute Krankheit.


              PS. Biocontrol wäre nie mein Labor für Anaplasmosenachweise!!! Höchstens als Backup. Sowie Idexx auch. Ich würde dabei immer drauf bestehen zu Bomhard, Naucke oder zur Uni Berlin schicken zu lassen. Das wurde mir auch mehrfach eindringlich von verschiedenen Ärzten geraten!
              LG von Bine & Bruno dem Stinker

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                #22
                Zitat von Urmeline Beitrag anzeigen
                Danke für deine Antwort, Claudia.

                Und der Hund der anfangs dabei gelahmt hat, war das eine wechselseitige Lahmheit oder immer das gleiche Bein? Es klingt aber bei dir so, als ob dein Hund durch die Anaplasmose ziemlich schwere Probleme hatte, da wird die Lahmheit wohl eure geringste Sorge gewesen sein.
                Das ist richtig. Unser Hauptproblem war sehr hohes Fieber, Schmerzen, extreme Abmagerung in kurzer Zeit, Hautabszesse / Hot Spots, neurologische Probleme (incl. Fascialislähmung) und merkwürdige, schmerzhafte Muskelknoten, die teilweise sogar verhindert haben, dass der Hund sich hinlegen konnte.

                Zitat von Urmeline Beitrag anzeigen
                Habt ihr das mit Doxy in den Griff bekommen und ist es seitdem auch nie wieder ausgebrochen?
                Es waren 2 Schübe. Der erste wurde nur mit Carbesia behandelt, da von einer Babesiose ausgegangen wurde. Etwa anderthalb Jahre später kam der nächste Schub, der dann mit Doxy behandelt wurde. Richtig gesund ist er nicht mehr geworden. Es ging ihm besser, aber nie mehr so gut wie vor dem Ausbruch der Krankheit. Ich bin auch bis heute nicht ganz sicher, ob es "nur" die Anaplasmose war, oder ob da noch eine weitere, unentdeckte Krankheit im Gepäck war. Ich werde es nie erfahren.
                Liebe Grüße, Claudia
                The things you own-they end up owning you (Fight Club)

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                  #23
                  Zitat von bine&bruno Beitrag anzeigen
                  ...eine Titerkontrolle macht keinen Sinn. Da wird sich nichts merklich ändern.

                  Es macht also keinen Sinn sich auf einen Titer zu berufen, bzw den nun wieder testen zu lassen. Es sei denn er lag unter dem was das Labor titriert. Aber auch dann bedeutet das alles noch keine akute Krankheit.
                  Das ist interessant, danke, da werde ich mich mal weiter informieren.

                  Das der Titer so schnell nicht sinkt, daß weiß ich, das kann viele Monate und länger dauern. Ich wollte damit eigentlich gucken, ob der noch weiter steigt. Keine Ahnung bis zu welcher Höchstgrenze die das ausmessen, da könnte ich ja mal nachfragen.

                  Aber ein anderes Labor macht ja zur Nachkontrolle auch keinen Sinn, denn dann habe ich ja null Vergleiche zum jetzigen Titer oder hab ich grad einen Denkfehler?

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                    #24
                    Zitat von Vize1 Beitrag anzeigen
                    Zur Zeit behandeln wir mit Cimalgex und Caniviton und es geht wieder aufwärts.
                    Wünsche deinem Hund alles Gute.
                    Danke.
                    Cimalgex bekommt meine auch, wenn sie lahmt. Die helfen super und sie verträgt die echt gut.

                    Kommentar


                      #25
                      Zitat von bine&bruno Beitrag anzeigen
                      Ich würde dabei immer drauf bestehen zu Bomhard, Naucke oder zur Uni Berlin schicken zu lassen. Das wurde mir auch mehrfach eindringlich von verschiedenen Ärzten geraten!
                      Und was machen die anders bei der Titermessung als z.B. Biocontrol? Geht es nur um die Höhe des Austitrierens oder warum würdest du es lieber dort machen lassen?

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                        #26
                        Kimbis Titer ist von 3200 auf 40 binnen 6 Monate gesunken.

                        Zwei Monate später war er wieder über 320
                        Liebe Grüße
                        Tina mit der Eurasierhündin Kimba

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                          #27
                          Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
                          Kimbis Titer ist von 3200 auf 40 binnen 6 Monate gesunken.

                          Zwei Monate später war er wieder über 320
                          Ist er von alleine gesunken oder hat er Doxycyclin bekommen?

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                            #28
                            Übrigens hatte sie gestern wieder mal einen schlechten Tag. Sie war vormittags schon irgendwie leicht unrund gelaufen, etwas steif im Ganzen und abends hat sie nach einer mehrstündigen Ruhepause sehr gehumpelt. Hinten rechts mal wieder und sie hat ihr Bein im Stand deutlich entlastet. Nicht so schlimm wie auf dem Video, sondern ein "normales" Humpeln ohne rumeiern.

                            Dabei war der Tag gestern körperlich nicht anstrengend, nur kurze Leinengänge und ansonsten viel rumliegen. Daran kann es nicht gelegen haben. Deswegen gabs heute eine Cimalgex und Ruhe, heute Abend war es noch nicht ganz weg.

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                              #29
                              st er von alleine gesunken oder hat er Doxycyclin bekommen?
                              Nein, sie hatte drei Schübe binnen 1 Jahr und wurde 2 mal mit Doxy behandelt.

                              Das eine Mal wo er bei 3200 war wurde sie mit Doxy 21 Tage behandelt.

                              Sie hatte u.a Lahmheiten im Vorderbein und Nackenschmerzen. Die waren hinterher weg.
                              Das erste Mal hatte sie auch blutige Durchfälle, Temperatur, Augentränen, Erbrechen, Appetitmangel usw. , beim zweiten Mal war nur die Lahmheit und sie wurde wieder Träge, sie wollte nicht mehr laufen. Da war der Titer aber auch nur bei 320, da habe ich nicht länger gewartet, da ich nicht wieder blutige Durchfälle, Fieberschübe usw haben wollte.

                              lg tina
                              Liebe Grüße
                              Tina mit der Eurasierhündin Kimba

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                                #30
                                Hallo Christine,

                                ich habe meinen Hund auch schom zwei mal mit Doxy behandelt wegen einem Anaplasmosetiter 1:128. Seine Symptome sind auch eher unspezifisch. Bei den Blutwerten waren nur erhörte Leberwerte auffällig, und im US eine vergrößerte Leber. Benji hatte aber auch neurologische Probleme. Zum einen bekommt er seit einem dreiviertel Jahr Epileptische Anfälle und er hat so eigenartige Zuckungen in den Beinen wenn er liegt.
                                Da eine TÄ der Meinung war das Anaplasmose auch epileptische Anfälle auslösen kann, sie hatte da große Erfahrung mit griechischen Straßenhunden, habe ich dem Benji zum ersten mal über 6 Wochen Doxy gegeben. Dewr Titer ist danach auf 1:32 gefallen (gemessen nach ca. 3 Monaten nach Behandlung) und die Leberwerte besserten sich deutlich. Die Epi Anfälle sind nicht weg aber milder geworden. Dann haben wir den Titer noch mal bestimmen lassen weil die TÄ das genau wissen wollte und da war er wieder gestiegen auf 1:128. Da die Epi Anfälle auch wieder etwas häufiger kamen hat Benji noch mal 21 Tage Doxy bekommen. Bisher kein Anfall mehr!!!!
                                Benji hat das Doxy gut vertragen, keine Nebenwirkungen und er ist jetzt 13 Jahre.

                                Ich wollte Dir damit nur sagen, ich glaube die Anaplasmose hat viele Gesichter, es gibt viele Unklarheiten im Zusammenhand und viele TÄ sagen alles was anderes wenn man fragt. Höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn mein Hund schon so lange Symptome hat die mit keiner Behandlung besser wurden und da ist ein Anaplasmose Titer....dann würde ich Doxy geben.
                                Ich drücke Euch die Daumen
                                Liebe Grüße Tina
                                mit Henry und Holly an meiner Seite und Ilka und Benji ganz tief im Herzen

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