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Leberentzündung durch Leptospirose

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    Leberentzündung durch Leptospirose

    Liebe Gemeinde,

    ich habe auf die schelle nicht gefunden wo ich mich vorstellen kann. Hole ich dann später nach.
    Ich habe folgendes Problem, mein Berner Sennenhund, fast 8 Jahre alt, hat sich mit Leptospirose infiziert. L. icterohämorrhagiae... Festgestellt hat es die Tierklinik im Ausschlussverfahren. Symptome waren extreme Schlappheit, 40 Fieber, Kotzerei. Er war einige Tage in der Klinik und hat Infusionen erhalten und wird zur Zeit wie folgt therapiert.
    Synulox für 2 Wochen, danach Doxy für weitere 2 Wochen. Außerdem bekommt er Omeprazol und Hepatosan.
    Nun zu meiner eigentlichen Frage, was kann ich ihm kochen, damit ich nicht weiter dieses schweineteure Hills Leberfutter geben muss. Ich muss dazu sagen, er wird normalerweise gebarft und er tut mir auch richtig Leid, so ein Futter kennt der gar nicht. Naja der Hunger treibt es rein.
    Er hat sehr schlechte Leberwerte GPT ist von über 1000 jetzt auf 122 runter, ALP von 856 auf 239 und GGT von 37 auf 17. Dafür ist CRE jetzt von normal auf 1,5 rauf. MONO 3,09 und EOS 1,49.

    Danke euch im voraus.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    #2
    Moin Kerstin,

    vielleicht hilft dir folgender Artikel schon etwas weiter:
    http://www.barfers.de/upload/file/ba...krankungen.pdf

    Die Leberfunktion unterstützen kannst du auf jeden Fall mit Mariendistel (diverse Präparate im Handel).

    Gute Besserung wünsche ich deinem Knaben.

    .
    Friedliche Grüße Marion mit ChiLee und Faylee
    ....manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles, der muss auch jeden A**** ertragen...
    Ich hab ja nu Null Ahnung von nix, aber ich lasse dann wenigstens die Taste in Ruhe

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      #3
      Super, vielen Dank.
      Druck ich mir gleich aus.
      Man ist so versaut von der Futterindustrie... Ich habe natürlich in der TK gefragt, ob ich nicht selber weiter kochen kann und was ich geben kann. Nee, nee, wäre schon besser, wenn ich 4 Wochen Hills füttere, danach könnte ich evtl. wieder umstellen.
      Ein Schelm wer böses denkt...
      Lieben Gruß
      Kerstin

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        #4
        Zitat von Kerstin J. Beitrag anzeigen
        , hat sich mit Leptospirose infiziert. L. icterohämorrhagiae... Festgestellt hat es die Tierklinik im Ausschlussverfahren.
        Also ist das nur eine Vermutung und keine exakt festgestellte Diagnose?
        Viele Grüße von Kirsten mit dem Betzebubbel

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          #5
          Die Diagnose ist Leberentzündung bzw. Hepatopathie und die DD lt. Leptospirose. Der Titer für d.o. Erreger ist bei 1:800 was lt. TK für eine akute Infektion spricht. Urintest war negativ, was lt. TK nichts heißt.

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            #6
            Er wurde am 02.02. mit dem Fünffachimpfstoff geimpft, vielleicht ist es auch eine Impfreaktion in Kombination mit diesem anderen Serovaren, gegen den man halt nicht impfen kann. Sie sind sich glaube ich nicht so sicher. Erst hieß es, es wäre alles unwahrscheinlich, wobei sich die Fälle der Leptospirose häufen... bla,bla,bla. Aber im Endeffekt behandeln sie jetzt darauf und es schlägt anscheinend auch an. Wie gesagt, der Titer ist getestet worden und offensichtlich hat/hatte das Immunsystem sich ja damit auseinandergesetzt. Ich bin kein Tierarzt. 100prozentig verstanden habe ich es alles nicht. Aber die Blutbilder habe ich und die Zahlen sind ja so getestet. Dann ist das wohl so. Vielleicht sind es auch mehrere Ursachen. Keine Ahnung. Mehr kann ich nicht machen - bin schon fast 2000 Eur los für Klinikaufenthalt, Labor und Medikamente...
            Vielleicht hatte die Leber auch schon "einen" weg. Er hatte vor 2 Jahren eine fiese Darminfektion mit E coli Bakterien. Das ist sein Ding irgendwie. Blöde Krankheiten, die irgendwie immer kompliziert festzustellen sind. Nächstes Blutbild ist Dienstag fällig, mal gucken was das sagt...

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              #7
              Huhu.
              Barfen ist auch bei einer Hepatopathie möglich. Wir haben uns dafür einen Futterplan erstellen lassen von der Tierernährung in Leipzig. Wenn du wieder auf Barf umstellen möchtest, würde ich dir das auch empfehlen. So ein Plan kostet zwar auch ein bisschen was, aber wenn der Hund eh schon krank ist, würde ich da keine Experimente mit dem barfen machen.
              Lg Anni mit Vita
              http://i58.tinypic.com/9rr59x.jpg

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                #8
                Hallo Kerstin,

                zu deiner eigentlichen Frage bezüglich des Barfens kann ich nicht weiterhelfen, aber ich kann ein Präparat empfehlen, das bei uns sehr gut geholfen hat bzw es immer noch tut, hohe Leberwerte in den Griff zu bekommen (woher die kamen wissen wir leider nicht sicher). Es heißt Zentonil Advanced, ein Nahrungsergänzungsmittel mit S-Adenosylmethionin und Silibinin. Ein bisschen schwierig es zu bekommen, ich bestelle es immer über eine online-Tierapotheke, die schicken es aus den Niederlanden, das klappt super. Meine eigene Tierärztin kannte es nicht, wurde uns von einem Spezialisten empfohlen. Die Werte wurden bei uns von Kontrolle zu Kontrolle besser, mittlerweile sind sie wieder vollkommen normal dadurch und auch die Abgeschlagenheit ist weg. Nicht billig, aber bei uns lohnt es sich sehr.

                LG Nina

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                  #9
                  Hallo Nina,
                  vielen Dank für den Tipp.
                  Wir haben jetzt mit dem zweiten Antibiotikum angefangen und wenn alles gut geht sind wir in 3 Wochen durch.
                  Die Leberwerte sind schon sehr viel besser geworden, dafür sind die Entzündungswerte jetzt wesentlich höher, aber das soll das neue Antibiotikum jetzt in den Griff bekommen. Ich will es hoffen.
                  Viele Grüße
                  Kerstin

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