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HD und Arthrose

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    HD und Arthrose

    Hallo ihr ! Ich hoffe, jemand kann uns helfen...
    Nachdem unser Zorro letzte Woche plötzlich immer mehr lahmte, was rapide schlimmer wurde und wir ihn sogar tragen mussten, weil er hinten immer wegknickte, wurde Freitag nach dem Röntgen schwere Arthrose in beiden Hüftgelenken festgestellt. Die Hüftknochen sind bereits geschädigt. Das war für uns ein echter Schock - wer Zorro kennt weiß, was für ein agiler Hund er immer war !!Und dann sowas quasi von heute auf morgen...vom Turnierhundesport mussten wir uns schon verabschieden :-(
    Der Tierarzt hat Dona und Arthrisel verordnet, die zwar schnell gegen die Schmerzen halfen, so dass Zorro Samstag schon wieder fast der alte war - aber eben nur äußerlich. Der Tierarzt empfiehlt uns eine Operation, und zwar so schnell wie möglich. Zorro ist ja "erst" 7 Jahre alt. Es sollen sog. "Abdachungen" erfolgen, d.h. es sollen Kunstoffteile eingesetzt werden, die bewirken sollen, das die Hüftgelenke wieder richtig halten (die Hüftknochen sind jetzt schon fast komplett aus den Pfannen rausgerutscht). Jetzt stehen wir da und müssen uns irgendwie entscheiden. Wir überlegen, ob wir nicht noch die Meinung eines anderen Tierarztes einholen sollen.
    Hat jemand von euch schon mal von einer solchen OP gehört ? Oder Erfahrungen mit Arthrose bei Hunden gemacht und kann uns Tipps geben oder irgendetwas empfehlen ? Auch bezüglich der Medikamente ? Wir haben ja schon mit ein paar Leuten auf dem Hundeplatz gesprochen und sind aber für jeden weiteren Rat oder Hinweis dankbar !! Vielen Dank im voraus !!

    #2
    Guten Morgen Heike!

    Sicherlich sollte man, wenn man unsicher ist, eine weitere TA-Meinung einholen. Grundsätzlich sollte man sich da an Chirurgen halten. Meine Meinung.

    Zu Deinem Hund, 7 Jahre ist wahrlich kein Greisenalter. Arthrose oder HD ist nun auch keine Erkrankung, die dem Hund den Tod bringt, so dramatisch es auch klingt. Wo man sagen kann, der Hund wird jetzt medizinisch gut abgedeckt, weil inoperabel und die letzten Monate soll er es noch schön haben.

    Es gibt nun die Möglichkeiten, über Schmerzmittel als Langzeittherapie den Hund soweit zu unterstützen, oder einen operativen Eingriff vorzunehmen.

    Sicherlich spielt die Ernährung auch eine nicht geringe Rolle, aber letztendlich wird die Arthrose und der HD-Befund davon nicht weggehen. Ich füttere roh ohne Getreide. Diese Umstellung hat Tosca sehr gut bekommen. Dazu erhält sie immer wieder verschiedene Ernährungszusätze "kurmäßig".

    Tosca wurde vor 5 Wochen am Knie operiert, eine Osteostomie, also eine Umstellung, damit ein anderer Winkel entsteht. Es war letztendlich der Zeitpunkt, wo Schmerzmittel auch nicht mehr richtig wirkten. Zudem Schmerzmittel haben auch ihre Nebenwirkungen. Der tatsächliche und langfristige Erfolg der Operation steht letztendlich noch aus. Im Augenblick ist zumindest der Dauerschmerz weg.

    Es ist alles auch eine Kostenfrage. Was kann ich mir leisten. Wenn man da was machen läßt, ist die Rechnung vom TA nun mal im vierstelligen Bereich.

    Soweit meine Gedanken.

    liebe Grüße
    Ulrike
    Zuletzt geändert von ; 21.08.2005, 14:01.

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      #3
      Hallo Heike,

      aufgrund der schweren HD und Athrose würde ich mich für eine OP entscheiden. Ich würde aber zu einem Tierarzt gehen, der auf Gelenke spezialisiert ist.
      Schmerzmittel auf Dauer sind sicher keine Lösung und schädigen die Leber .Sind beide Hüften betroffen?

      VG. Maleika

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        #4
        Vielen lieben Dank für eure Antworten !

        Zorro bekommt nur rohes Fleisch (Pansen) mit Flocken.
        Ja, es sind beide Hüften betroffen.
        Wir haben inzwischen einen weiteren TA kontaktiert, der die Röntgenbilder von dem ersten erst anfordern muss, dann gehen wir hin. Sind schon gespannt auf seine Meinung dazu !

        Hab jetzt an Arzneien erstmal homöopatische Mittel (Zeel und Traumeel) bestellt, Tips von anderen Hundehaltern, sollen nicht so belastend sein. Kennt ihr diese Medikamente ?

        Liebe Grüße
        Heike

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          #5
          hallo Heike,

          ja es sind Komplexmittel aus dem Hoemmibereich, manche haben damit gute Erfahrungen gemacht, ich halt nicht so viel von diesen "Breitbandhomoeopathika"

          wenn Dein Hund starke Probleme hat, ist es besser, er wird jetzt operiert, als in zwei Jahren, juenger wird er nicht.

          Gute Adressen sind die Uni Utrecht (da hat mein Hund ein komplettes Gelenk linksseitig bekommen, hat auch fuer drei bis vier Jahre gut geklappt, jetzt hat er wieder Probleme, aber auch durch seinen Ruecken), oder die Uni Muenchen, oder in Nuernberg Gutbrod sollen gut sein.

          Fuetterst Du "nur" Fleisch oder Pansen, nee, oder? Ich frage wegen Kalzium und so...
          [SIZE=1]viele Grüsse, Annette und Linus

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            #6
            Was man als natürliche Mittel für Gelenke geben kann, ist z.B.

            Teufelskralle-Kapseln, Muschelextrakt-Kapseln, Luposan-Gelenkpulver, das Pulver aus dem Barf-Shop,

            Was auch viel bei Gelenkproblemen hilft ist: Abnehmen!


            Beim Ludwig, mit seiner leichteren Arthrose hat das sehr geholfen. Besonders das Abnehmen.
            Kastration und Sterilisation ist Tierschutz!

            Viele Grüße, Martin

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              #7
              So, jetzt waren wir beim 2. TA, der dieselbe Diagnose gestellt hat (schwere HD und Arthrose in beiden Hüften) aber komplett andere Behandlung empfiehlt als der erste...

              Die Abdachung, die der erste Arzt sofort machen wollte, würde bei derart schwerer Arthrose nix mehr bringen. Wenn OP, dann zwei komplette künstliche Hüftgelenke !! Oder zunächst alternativ Goldimplantation versuchen...nur für eine solch schwere OP ist irgendwann zu alt...!Außerdem hat er uns über Therapieformen (Aquajogging !) und homöop. Arzneien informiert.
              (Übrigens bekamen wir lob, martin, dass Zorro so schlank ist!)

              Und nun ? Was tun ?

              Dieser Tierarzt hat uns auch empfohlen, eine sichere Fachmeinung einzuholen und Zorro noch bei einer Uni-Klinik, am besten Hannover (oder Duisburg) untersuchen zu lassen.

              Wer hat hier Erfahrungen ?
              Was sagt ihr dazu ?

              Wahrscheinlich werden wir tatsächlich noch nach Hannover fahren...
              Liebe Grüße
              und wau-wau
              Eure Heike

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                #8
                Hallo Heike,

                kann Dir nur empfehlen, Deinen Hund in Duisburg bei Dr. Saers vorzustellen. Absolut kompetent.
                Bei meiner Hündin ist eine Knie-OP von einem Fachtierarzt für Chirurgie vermurkst worden. Endeffekt war, daß 1/2 jahr später die gleiche OP von Dr. Saers wiederholt wurde. Sie kann jetzt endlich wieder schmerzfrei laufen.
                Zusätzlich bekommt sie Zeel und Muschelextrakt und Canosan, außerdem Rohfleischfütterung.
                Bei ihr hat eine Bioresonanztherapie Wunder bewirkt.
                Mein Haus-TA ist gegen eine OP bei Arthrose, da er der Meinung ist, daß sich die Arthrosen sehr schnell neu bilden. Kann ich leider nur zustimmen, da bei der ersten OP meiner Hündin schon Arthrosen entfernt wurden, die sich innerhalb eines halben Jahres wieder neu gebildet hatten und bei der 2. OP nochmals entfernt wurden.

                Gruß
                fabian

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                  #9
                  Meine Meinung ist, erstmal in der Klinik vorstellen. OP würde ich nicht machen lassen. Gut unsere Brandy war 10 und ein Rotti. Wir haben für die Schmerzen Metacam gegeben (aufgrund des Alters), doch das musst du selbst abwägen.

                  Zeel und Traumeel hatten uns nicht geholfen, doch das kommt auch auf den Hund an, manchen hilft es, anderen nicht.

                  Arthrose kann mit vielen Zusätzen in den Griff gebracht werden, doch es ist eine langwierige Sache und dafür ist Geduld angesagt.

                  Was für eine Rasse ist es denn?

                  Gruß Kerstin und Emma
                  Gruß Kerstin, Emma + Oscar
                  Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum

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                    #10
                    Danke euch allen für eure Antworten !

                    Zorro ist ein Schäferhund-Münsterländer-Mix.
                    Zur Zeit gehts im gut - man merkt ihm nix an, wegen der Medikamente. Im Oktober fahren wir wohl mal nach Hannover.
                    Gewicht ist kein Problem, er ist rank und schlank (trotz Kastration).
                    Er bekommt natürlich nicht ausschließlich Pansen, denke der Mineralbedarf etc. wird auch durch die Hundekuchen zwischendurch sichergestellt.

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                      #11
                      @HeikeM: Ich drücke die Daumen!
                      Kastration und Sterilisation ist Tierschutz!

                      Viele Grüße, Martin

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                        #12
                        Hallo Ihr Lieben !
                        Nur kurz zur Info: Wir waren mit Zorro im Oktober in der TH Hannover - seeehr zu empfehlen !! Man nahm sich viel Zeit, sehr nette Beratung und Hinzuziehung des Prof. und das alles für 15,- € !
                        Nun zur Therapie: Auch hier riet man von einer OP ab, da Zorro völlig beschwerdefrei war und keine Symptome zeigt (angesichts der Röntgenbilder allerdings ein Phänomen...). Die OP könne man bis zum 9. Lebensjahr noch vornehmen, falls notwendig.

                        Er bekommt jetzt Vermiculite und Canosan, was ihm anscheinend gut bekommt. Zum Joggen nehm ich ihn auch wieder mit, abrupte Bewegungen (Springen etc.) vermeiden wir...
                        Seit der Diagnose gabs erst einen weiteren akuten Arthroseschub, worauf ich ihm 3 Tage lang Traumeel gab, dann wars wieder gut.

                        Wir hoffen sehr, dass es noch laaange so gut geht - und sind glücklich, weil es Zorro wieder so gut geht.
                        Liebe Grüße aus Dortmund !!

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                          #13
                          Hallo Heike,
                          ich bin auch nur zur Sicherheit(wegen dem Agility) zum Röntgen gefahren, musste den TA noch fast überreden, weil er meinte so wie sie läuft kann sie nichts haben...und abgeholt habe ich einen Hund mit schwerster HD-beidseitig.
                          Josy eine 4j Border Collie Dame, ist immer noch beschwerdefrei.
                          Sie bekommt Grünlippmuschel, Hagebutte, wenn es kaltund nass ist einen Hundemantel und Akupunktur und Massagen (die ich allerdings selbst erlernt habe) Wir besuchen eben Hundemassageseminare und Josy war zur "Kur" in Oberammergau-Hotel Wolf (unterwasserlaufband usw). Im Sommer lasse ich sie viel ins Wasser und sehe zu, dass sie genügend Bewegung bekommt.
                          Am Rad laufen, Schafe hüten und Spaziergänge. Wichtig ist, dass die Muskeln gut bleiben und sich nicht zurückbilden-deshalb ist Josy wohl auch noch Beschwerdefrei. Es soll einige Border geben denen man wegen der guten Sprintmuskeln nichts ansieht. Ich kann nun nur von Bordern schreiben-da ich mich bei den anderen Hunden was HD angeht nicht so auskenne. Wichtig ist noch möglichst kein Getreide füttern. Hier im Forum gibt es einige Berichte über HD. Bei beidseitiger HD würde ich (glaube ich) es erstmal mit Goldimplantaten versuchen-da ich auch sehe wie gut sie auf Akupunktur anspricht.
                          Alles Gute,
                          Petra

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                            #14
                            Hallo Heike!

                            Schön das zu hören. Ih drücke auch beide Daumen, dass Zorro noch ganz lange Bewschwerdefrei herumsausen kann. Ich habe auch schon Hunde gesehen, die den Befund HD hatten und sehr lange ohne Schmerzen herumliefen. Und wenn kein extremer Sport mit ihm gemacht wird, dann umso länger.

                            liebe Grüße
                            Ulrike

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                              #15
                              Hallo,

                              dieses Thema beschäftigt mich schon bald fünf Jahre.

                              Die Gelenkprobleme begannen bei meiner Hündin als sie noch kein Jahr alt war.
                              HD beidseitig und Arthrose.

                              Leider hat sie auch immer Schübe.
                              Ich habe eine TH, aber nicht immer kann sie wirklich Beschwerdefreiheit schaffen.
                              Homöopathie ist aber zur Unterstützung sehr gut.

                              Eine Frage an Euch. Wie lange und wieviel Traumeel gebt ihr dem Hund?
                              Hat jemand von Euch zufällig eine gute Adresse in der Schweiz
                              für Bewegungstherapie ( Schwimmen ).
                              Bei meinem Hund schafft der Muschelextrakt Linderung.

                              Alles Gute für Deinen Hund wünscht

                              Angela mit Vreni

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