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Richtiges Spritzen und Niereninsuffizienz...

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    Richtiges Spritzen und Niereninsuffizienz...

    Hallöchen erst einmal an alle!

    Durch google kam ich hierher und hoffe, dass mir hier einer bei meinen Fragen helfen kann.
    Wir haben seit 3 Wochen den tollsten und liebsten Cocker-Spaniel namens Rex bei uns aufgenommen. Rex ist bereits 11 Jahre alt und galt aufgrund seines Alters und seiner Krankheit als schwer vermittelbar.

    Laut den TÄ dort hat er Niereninsuffizenz. NIS ist bekanntlich ja nicht heilbar und eine positive Veränderung der Werte ist nicht möglich. Seine Werte ändern sich aber auch in den positiven Bereich hin! Der Harnwert ist leider steigend, jedoch ist der Kreatinin-Wert wieder in den normalen Bereich zurückgegangen (er war 10mal so hoch bei Einlieferung im TH im Juli 05). Er wurde seitdem ausschließlich mit Royal Canin Renal gefüttert und bekommt zweimal wöchentlich eine Kombispritze bestehend aus Coenzyme comp., Ubichinion comp. und Solidago compositum NM je 1ml gespritzt.

    Hier meine Fragen:

    1) Können Kreatinin-Werte bei NIS sich wirklich verbessern?

    2) Wie spritzt man richtig subcutan?

    3) Muss man vor dem Spritzen desinfizieren?

    Die ersten Spritzen waren kein Problem, aber die letzten Male muss ich wohl etwas falsch gemacht haben, jedenfalls ziert er sich jetzt vor Schmerzen beim Spritzen. Ich spritze in eine Hautfalte am Hals und die Nadeln sowie Kanülen sind natürlich immer neu! Leider sind die TÄ des TH nicht besonders hilfreich was meine Fragen anbelangt. Sie meinen, dass nicht einmal eine Desinfektion nötig wäre, stimmt das?

    Vielen, vielen Dank für Eure Antworten!

    Lg,
    Dani

    #2
    Guten Morgen,

    zunächst mal diese Seite, dort gibt es einiges an Info, wie ich finde. Gleichwohl möchte ich hier auf die BARFER Experten hinweisen, die auch damit große Erfolge erziehlen.....
    http://www.marengo.de/forum/Archiv/nierenprobleme.html
    Wichtigstes im Moment ist, das der Hund viel trinkt....
    Zum Spritzen, ich war zunächst auch entsetzt, als die TÄ so ohne zu desinfizieren spritzten, mache es aber inzwischen auch so. Durch die Haare wird man es wohl nie alles richtig desinfiziert kriegen, dann müßte man rasieren. Aber davon abgesehen, es ist bei mir auch noch nie etwas passiert ( toi toi toi) , Hauptsache Du hast steriles Spritzenmatierial.
    Zum subcutanen spritzen noch soviel.....das heißt ja" unter die Haut" spritzen........ich mache das seitlich am Bauch und dann immer in Richtung Kopf....da hat man mehr Fläche und die Tiere sind nicht so empfindlich. Meist merken sie es garnicht. Nimm eine ganz kleine Kanüle ( 16,17,18 er und NICHT 1 oder 2 er). Wechsel die Seite, also mal rechts und mal links....Haut bischen hochheben und flach drunterspritzen....also in einem möglichst flachen Winkel, aber Achtung, dass Du vorne nicht wieder raus kommst :-) , kann alles passieren und ist nicht wirklich schlimm, nur der HUnd hat dann sein Medikament nicht.
    Ich habe nun mal gegooglet und dazu noch folgende Seite gefunden:
    http://www.gorbzilla.com/shot_techniques_german.htm
    Ich hoffe, das hilft Dir ein bischen weiter..

    Grüße
    Margit
    Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht . von Heinz Rühmann

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      #3
      Desinfizieren ist nicht nötig. Es wird auch kaum mehr von TA gemacht.
      Beim Chippen der Welpen desinfizieren wir allerdings sehr wohl.
      Wie Margot bereits beschrieben, seitlich am Rippenbogen spritzen ist sinnvoller. Falls mal etwas passiert, Spritzenabszeß, dann ist der leichter zu öffnen, als am Hals.
      Alles Gute für deinen Cocki und dass er noch recht lange bei dir ist.

      Liebe Grüße
      Maleika

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        #4
        Ich drück mal die Daumen.
        Kastration und Sterilisation ist Tierschutz!

        Viele Grüße, Martin

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          #5
          Vielen lieben Dank für Eure Antworten!
          Vor allem die Tipps zum Spritzen sind mir extrem hilfreich!!

          Die Sache mit BARF ist mir ehrlich gesagt etwas zu riskant und mit dem jetzigen Futter fahren wir eigentlich ganz gut. Dadurch, dass wir vom TH alle Medikamente und Futtern auf Lebenszeit zum Einkaufspreis bekommen ist somit auch keine zu große finanzielle Belastung vorhanden.

          Ich habe jetzt auch die genauen Blutwerte des Hundes vorliegen:

          Eingangswerte bei LABOKLIN am 28.07.05:
          Harnstoff: 21.5 mmol/l normal:3.3-8.3
          Kreatinin: 171.4 µmol/l normal:35-106

          Hauseigene Laborwerte:

          28.09.05:
          Harnstoff: 108mg/dl normal:bis 54mg/dl
          Kreatinin: 1.43 mg/dl normal:bis 1.8mg/dl

          04.11.05:
          GPT: 73.4 U/l normal: bis 47U/l
          Harnstoff: 142mg/dl normal: bis 54mg/dl
          Kreatinin: 1.62mg/dl normal:bis 1.8 mg/dl

          Deuten diese Werte wirklich auf eine CNI? Da dürfte Kreatinin doch nicht besser werden oder?

          Eine Frage habe ich doch noch: Was haben wir über sein Ende zu erwarten? Versteht mich nicht falsch, aber mein Opa schlief vor einem Jahr einfach an Nierenversagen ein und wachte nicht mehr auf, und mich würde interessieren, ob dies bei Hunde genauso gehen kann oder ob ein schlagartiger Schub an Verschlechterung der Symptome zu bemerken ist.

          Derzeit zeigt er absolut gar keine Symptome, außer dass er manchmal etwas müder ist, was aber bei einem alten Hund von 11 Jahren auch sehr normal ist. Kann starkes Zittern eigentlich auch ein Zusammenhang mit CNI haben?

          Lg,
          Dani

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            #6
            Hallo Dani,

            ist denn auch mal die Leber/Milz geröngt oder geschallt worden?
            Bei den letzten Werten ist ja auch ein Leberwert dabei, der auch erhöht ist. Sind sonst noch irgendwelche Blutwerte getestet worden?
            Ich würde Dir empfehlen, noch eine andere Meinung bei einem anderem TA einzuholen. Mußt Du dem Tierheim ja nicht direkt auf die Nase binden. Nur wenn die Diagnose dann doch anders aussieht (was ich mir durchaus vorstellen könnte), dann muß sicherlich der Behandlungsplan geändert werden.

            LG
            Andrea

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