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Entzündung an den Vorderpfoten

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    Entzündung an den Vorderpfoten

    Hallo,
    mein 5-jähriger Labbirüde und ich haben ein Problem!

    Luis - so heißt der Gute - hat seit ca. 3 Jahren immer wiederkehrende Entzündungen an den Vorderpfoten. Oben zwischen den Zehen bilden sich erbsengroße Geschwüre, die sich nach ein paar Tagen öffnen und dann abheilen. Unten zwischen den Ballen ist die Haut aufgerauht und nässt.

    3 verschiedene TÄ haben eine Allergie auf Hausstaub- und Futtermilben bzw. eine atopische Dermatitis diagnostiziert.

    Folgende Therapien habe ich schon ausprobiert:
    Desensibilisierung - hat nichts gebracht!
    verschiedene lokale Cremes - halfen auch nicht.
    Cortison und Antibiotika - helfen gut, aber auf Dauer?
    Cyclosporin - hilft nur bei täglicher Gabe, d. h. 400 € im Monat!

    Seit 2 Monaten habe ich auf BARF umgestellt, aber bis jetzt leider noch keine Besserung.

    Wer hat noch eine Idee oder Erfahrungen?

    Ganz liebe Grüße

    Verena mit Luis

    #2
    Hi Verena!
    Sind das Furunkel?

    Also bei Entzündungen habe ich kürzlich erst gelesen, dass Baden der Pfote in Käsepappeltee gut sein soll. Gerade gestern habe ich welchen in der Apotheke geholt. Dort heißt er Malventee (meine ich jedenfalls).


    Habe dir gerade den Link rausgesucht. Lies mal ganz unten wo Entzündungen fett gedruckt ist: http://www.kaesekessel.de/kraeuter/w/wegmalve.htm

    Ich denke einen Versuch ist es sicher wert.
    Viele Grüße
    Michaela

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      #3
      Hi Michaela,

      das mit dem Käsepappel werd ich gleich mal ausprobieren.

      Als Furunkel hat noch kein TA die Geschwüre bezeichnet, sie sehen aber so aus.

      Viele Grüße
      Verena

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        #4
        Hallo Verena,
        das sich das Problem nach so kurzer Zeit der Rohfütterung nicht gleich erledigt hat, ist eigentlich logisch. Es würde mich sogar nicht wundern, wenn es (bedingt durch Entgiftungsreaktionen) sogar ein wenig schlimmer geworden ist.

        Ich kann dir nur zu einer klassisch homöopathischen Behandlung raten. Da wirst du sicher mehr und nachhaltigeren Erfolg haben als mit Antibiotika und Cortison.

        Die (offenen) Geschwüre würde ich mit verdünnter Calendula-Tinktur behandeln, allein um eine Sekundär-Infektion zu vermeiden.

        LG Gabi
        liebe Grüße, Gabi mit Milla

        Tora, Debbie, Noè, Lassie und Dino für immer im Herzen

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          #5
          Jetzt hast Du ja schon einige Ideen bekommen ...


          Ich würde morgens mit einer Schüssel oder Schöpfkelle mit meinem Hundi in den Garten oder Gassi gehen und vom Urin den Mittelstrahl abfangen und darin die Pfoten baden. Das hat schon bei vielen Dingen geholfen und schaden kann's nicht ... und günstig ist's außerdem.


          Viele Grüße und alles Gute!

          Heidi

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            #6
            hallo,
            mein rüde hatte auch ekelige ekzeme zwischen den zehen - so schlimm, dass er oft fast nicht laufen konnte. bei ihm war es eine nahrungsmittelunverträglichkeit (karotten) auf die wir erst durch eine ausschlussdiät gekommen sind.
            vielleicht auch ein weg.
            grüssle
            jutta mit piieta. luna, lola, andor, slawa, lisa, arco und daisy im herzen
            -----------------------------------------------
            meine email: hexenkobel[ät]aol.com

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              #7
              Hallo,
              erst einmal danke für die neuen Ideen.
              Ich werde alles der Reihe nach ausprobieren, vielleicht habe ich ja Glück.
              Jutta, du schreibst von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit bei deinem Rüden. Luis hat ja bis vor kurzem Trofu gefressen. Beim Allergietest ist keine Unverträglichkeit herausgefunden worden. Meinst du, dass er trotzdem auf irgendein Lebensmittel reagiert?
              Bis jetzt habe ich beim barfen keinen Zusammenhang zwischen bestimmten Gemüse- bzw. Fleischsorten und den Entzündungen bemerkt. Vielleicht muss ich aber wirklich erst einmal längere Zeit gebarft haben.

              Viele liebe Grüße

              Verena mit Luis

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                #8
                Ein Allergietest ist oft nicht wirklich aussagekräftig. Häufig hört man das damit nur manifeste Allergien ermittelt werden können, Unverträglichkeiten werden oft nicht erkannt.

                In dem Fall hilft nur eine konsequente Ausschlussdiät. Also mit einer Fleischsorte und einem Gemüse anfangen das der Hund noch nie bekommen hat. Mindestens 1 Woche ausschließlich so füttern und keine Angst: so schnell kommt es nicht zu Mangelerscheinungen! Danach langsam (im 1-2 Wochen-Rythmus) ein weiteres Nahrungsmittel dazu nehmen.

                Der Rat mit der hom. Behandlung bleibt natürlich

                LG Gabi
                liebe Grüße, Gabi mit Milla

                Tora, Debbie, Noè, Lassie und Dino für immer im Herzen

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                  #9
                  hallo verena,
                  ich kann mich dem schreiben von gabi nur anschliessen. allerdings halte ich eine woche für etwas kurz. wir haben seinerzeit mit 6 wochen angefangen, vielleicht ein bisserl lang, aber letztendlich haben wir halt das mit der karottenallergie rausgefunden. ohne karotten gab/gibt (?) es kein fefu, selbst wenn es nicht deklariert ist, karotten waren überall drin. so sind wir auf selbstzubereiten gekommen.
                  grüssle
                  jutta mit piieta. luna, lola, andor, slawa, lisa, arco und daisy im herzen
                  -----------------------------------------------
                  meine email: hexenkobel[ät]aol.com

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                    #10
                    Hallo,
                    ich werde also eine Ausschlussdiät probieren.
                    Muss ich mit einer Fleisch- und Gemüsesorte anfangen, oder kann ich einfach über einen längeren Zeitpunkt etwas weglassen (z.B. die Karotten)?
                    Was ist mit Knochen, zählen die zur Fleischsorte?

                    Eine homöopathische Bahandlung habe ich schon ins Auge gefasst. Ich wollte nur erst warten, bis alle Medikamentenrückstände aus dem Körper sind.

                    Es grüßt euch ganz herzlich
                    Verena

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                      #11
                      Original geschrieben von kim17
                      ohne karotten gab/gibt (?) es kein fefu, selbst wenn es nicht deklariert ist, karotten waren überall drin. so sind wir auf selbstzubereiten gekommen.
                      grüssle
                      Mein Karotten-unverträglichkeits-Hund verträgt unter anderem problemlos Josera Sensi plus. Die Hersteller haben mir versichert, daß keine Karotten enthalten sind. Soviel ich weiss, ist auch Arden Grange karottenfrei.

                      Gruß Birgit

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