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ibd-inflammatory bowel disease ?

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    ibd-inflammatory bowel disease ?

    Hallo ich bin neu hier,
    eine kurze vorstellung:
    Ich bin noch 30 und wohne in der nähe des neusiedlersees in österreich, ich habe keine kinder nur mehr 1 katze und seit fast 2 jahren eine hovawarthündin namens cimi.
    ich bin durch zufall und suchfunktion (idb und chronischer durchfall, addison,..) auf euer forum gestoßen und wollte jetzt fragen ob hier jemand erfahrung mit ibd-inflammatory bowel disease hat?

    Bei meiner hündin (2) wurde anhand biopsie ibd und helibactor-der sich ruhig verhält diagnosdiziert. Sie ist aber keine typische ibd patientin-die symtome passen nicht. (die mandeln sind auch in den taschen)
    Unsere symtome sind „würgen“ und über die nase schlecken und boden aufschlecken bzw. gras fressen und rülpsen. (die haben wir immer aber unregelmäßig)
    Ta und wir haben beschlossen kein antibiotikum zu geben und schon gar kein cortison (da es nicht akut ist bin ich ,er auch, strickt dagegen) von trofu umzusteigen- sensitiv trofu wollt ich nicht füttern- deshalb riet er uns zu pferdefleisch und kartoffel und öl und mineralmischung und trockenfische als leckerli. – dies sollen wir mal ein monat machen und dann schauen wie es ihr geht. Zur zeit zeigt sie keine symtome, ich möchte überhaupt vom trofu weg und mal kochen und dann barfen ( sie mag zur zeit kein rohes fleisch mehr?).
    Was sagt ihr kann sie eine futterunverträglichkeit mit diesen symtomen haben?
    Danke und liebe grüße aus Ö. Jenny

    #2
    Re: ibd-inflammatory bowel disease ?

    Original geschrieben von cimberly
    fragen ob hier jemand erfahrung mit ibd-inflammatory bowel disease hat?
    Hi Jenny!
    Evtl. antwortet dir keiner, weil der Ausdruck hier in D ungebräuchlich ist? Wie heißt denn die Krankheit auf deutsch? Ist das Morbus Crohn osä?
    Viele Grüße
    Michaela

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      #3
      Hallo Jenny,

      diese Seite kennst Du ? Da steht u.a. was von Leptospiren....

      http://www.dkv.unibe.ch/content/klei...index_ger.html

      Mehr kann ich bei dem Thema leider nicht helfen.
      Grüße
      Margit
      Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht . von Heinz Rühmann

      Kommentar


        #4
        Hallo!

        Der Ausdruck IBD wird jetzt immer häufiger für "chronische Darmentzündung" verwendet und sorgt so für Verwirrung.

        Viele Grüße
        Claudia
        Wenn du lernen willst, im Hier und Jetzt zu leben: Schaff dir einen Welpen an!

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          #5
          Guten Morgen und danke für eure AWs.

          Einen genauen deutschen Ausdruck für IBD gibt es nicht wurde mir auf der Vet Uni gesagt, chronische Darmentzündung bzw. Morbus Addison ist meiner Meinung so ähnlich.
          margit @ danke für den Link, hab mal die Eliminationsdiät (quasi die Diät die wir jetzt machen 1 Monat lang und dann wird mit dem alten Futter der Magen provoziert) gegoogelt und Paralellen bei Futtermittelallergie gefunden bzw. dass auch das Immunsystem dadurch überreagieren kann und dies hat mich schon etwas weiter gebracht und beruhigt. Ich denke mal mit Futterumstellung sind wir auf dem richtigen Weg.

          Ich finde es nur komisch dass IBD in Ö und in D niemand sonst kennt?
          Liebe Grüße und danke
          Jenny

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            #6
            Danke, Henri-Michaela, dass du mich hier zu dem Thread geschickt hast.





            Hi Jenny!

            Doch, ich kenne IBD, wurde bei meinem Hund auch auf der Vet. Med. in Wien diagnostiziert.
            Ich nehme an, die Proben von deinem Hund wurden auch nach GB an ein Labor geschickt? Daher kommt dann die englischsprachige Bezeichnung IBD. Eigenartigerweise habe ich noch nie gehört, dass ein deutschsprachiges Labor diese Diagnose stellt. Frag mich bitte nicht, warum das so ist, da hab ich echt keine Ahnung.

            Hier ist ein Link dazu. Ich muss aber sagen, dass uns die Schulmedizin da gar nicht weitergebracht hat. Mein Ghost wurde nach den Empfehlungen der Vet.Med. lange Zeit mit Cortison behandelt - bis er dann neben diversen Sekundärinfektionen auch noch einen Leberschaden hatte.

            Geholfen haben bei uns eine homöopathische Behandlung und Ernährungsumstellung. Damit hatte sich der Dauerdurchfall so schnell erledigt, dass es fast nicht zu glauben war. Mit den Sekundärinfektionen hatten wir noch einige Zeit zu kämpfen, aber nun ist damit auch Ruhe.
            Mein Hund setzt einmal im Monat breiigen Kot ab, das war's dann aber auch schon.

            Aber wie ich gelesen habe, ist Durchfall ja bei euch nicht das Problem, daher kann ich dazu nicht wirklich was sagen. Sorry.

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              #7
              hallo Susi,

              danke den link hab ich eh bei euch im forum gefunden.
              auf den befund der biopsie der vetmed habe ich nur 4 tage warten müssen und der name des parthologen war ein deutscher, also glaub ich eher dass sie es selber untersucht haben ????
              aber deinem ghost geht es jetzt gut und ausser 1x/monat breiger kot (und leider folgeerscheinungen des cortisons) lebt er normal damit ??
              ich denke und hoffe mit futterumstellung sind wir auf dem richtigen weg.
              bzgl homöopatische mittel hab ich auch schon daran gedacht aber bei dem arzt wo wir jetzt sind, bietet dies nicht an -wir probierens mal mit futterwechsel.
              lg und danke jenny

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                #8
                Hi Jenny!

                Meinem Ghost geht's total gut, weil mittlerweile auch die Schäden, die das Cortison verursacht hat, wieder behoben sind. Gott sei Dank haben wir noch rechtzeitig die Kurve gekriegt, sodass noch keine dauerhaften oder unbehebbaren Schäden aufgetreten sind.

                Das soll jetzt kein Statement werden: "Oh Gott, alles andere, bloß kein Cortison", denn es gibt sicher Krankheiten, da kommt man nicht drumherum, mit Cortison zu therapieren. Aber bei meinem Hund war zum Glück eine Heilung auf anderem Weg möglich.

                Schau mal hier, das ist eine Liste der TÄ mit homöopathischer Ausbildung. Ich hab gesehen, da ist sogar einer im Burgenland dabei. Wir fahren übrigens auch nach Niederösterreich zum TA unseres Vertrauens. Diese paar Kilometer sind gar nix gegen das, was wir vorher aufgewendet haben.


                Ich drück dir die Daumen, dass du das mit deinem Hund auch gut hinkriegst!

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                  #9
                  Hallo,

                  bei meiner Cairni Hündin wurde auch IBD diagnostiziert, in 2003. Da war sie ein Jahr alt. Wir sind durch sämtliche Futtersorten durch, sie hat einen extrem empfindlichen Magen, verträgt jetzt nur noch RC sensitivity control vom Tierarzt. Nassfutter verträgt sie überhaupt nicht.
                  Eine homöopatische Behandlung haben wir auch gemacht, ohne Erfolg. Nun sind wir seit Mittwoch dabei es mit Cortison zu versuchen, weil der Hund wirklich abgebaut hatte, auch ein Kilo abgenommen hat. Lana trinkt extrem viel, seit sie das Cortison bekommt, ich muss zehn- bis elfmal am Tag mit ihr raus und nachts auch. Seit gestern gibt es die halbe Dosis Cortison, ich hoffe dass sich das extreme Trinken und Pinkeln dann auch wieder legt. Seit es heute wieder wärmer wurde, ist sie wieder sehr schlapp.
                  Wie geschrieben, wir haben vier Jahre lang versucht, das Cortison zu vermeiden, aber nun ist es doch soweit gekommen. Hoffentlich hilft es unserer Lana.
                  Letzte Woche haben wir Kontraströntgen machen lassen, die IBD wurde nochmals bestätigt. Auch war ich mit der Lana beim Augentierarzt weil ihr Augendruck vor einem Jahr grenzwertig war und dann darf kein Cortison gegeben werden. Druck war okay, keine Hornhautverletzung, nur ist das linke Auge etwas trocken und hat auch Kristalleinlagerungen. Dafür bekommt sie nun künstliche Tränen fünfmal am Tag.
                  Ultraschall ergab verdickte Darmschlingen und sehr viel Luft im Bauch. Blutbild war okay bis auf minimal erhöhten Kreatininwert.

                  Kann mir jemand sagen wie lange es dauert bis das Cortison Wirkung zeigt und es dem Hund endlich wieder besser geht?

                  Oje, das ist jetzt aber lang geworden, es ist aber auch eine lange Leidensgeschichte einer erst fünfjährigen Hündin...

                  Grüsse aus Nürnberg

                  Claudia

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                    #10
                    Das Cortison muss eigentlich ziemlich schnell anschlagen.
                    Unser Hund bekommt bei jedem Schub auch erstmal Cortison und meist geht es ihm nach zwei Tagen wieder wesentlich besser.
                    Er hat eine sehr ausgeprägte IBD Erkrankung.
                    Wir starten in den nächsten Tagen eine Therapie mit verschiedenen tierischen Giften über mehrere Wochen.
                    Wir hoffen ihn damit über eine längere Zeit einstellen zu können, da er ständig unter unwohlsein und appeititlosigkeit leidet.
                    Vielleicht haben wir damit Erfolg die IBD langfristig in Griff zu bekommen.
                    Wenn das nicht anschlägt werden wir 2x im Jahr Cortison-Depot Spritzen verabreichen.

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