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Kastration - Veränderungen?

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    Kastration - Veränderungen?

    Hallo zusammen

    Ich hab mal ne ganz blöde Frage: Nach der Kastration sind doch sämtliche hormongesteuerte Aktionen beim Hund eingedämmt, weil kein Sexualhormon mehr produziert wird, oder seh ich das falsch?

    Mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass mein Hund seinen Penis wieder ein Stück weit "ausfährt". Er wird im Juni zwei Jahre alt, wurde vor nem halben Jahr kastriert. Außerdem geht das jetzt schon wieder los, dass er das Futter verweigert und total liebeskrank ist. Zwei Häuser weiter sind mal wieder läufige Hündinnen.

    Außerdem hat das Markieren auch nie nachgelassen. Sollte das nicht auch weniger werden? Aber gerade diese Spuchten mit Futter verweigern hat er seitdem nimmer gehabt.

    Ansonsten ist er fit und lebensfroh wie immer. Die Verweigerung kann also keine gesundheitlichen Gründe haben.

    #2
    Hallo ??

    6 Monate sind noch nicht allzu lange. Bis sich der gesamte Hormonhaushalt umstellt kann es schon noch etwas dauern.

    Das Ausschachten des Penises hat nichts mit Kastration oder nicht zu tun, das machen auch Kastraten.

    Mein Rüde wurde mit 17 Monaten kastriert, ist heute fast 12 Jahre und er hat noch immer Freude an der holden Weiblichkeit. Die eine Hündin interessiert ihn keine Bohne, bei der nächsten gockelt er rum wie ein Gigolo.

    Als mein Hündin das 2. Mal läufig war, hat er sie sogar gedeckt. Sie haben zwar nur kurz zusammen gehangen, aber es war für beide ein Erlebnis.

    Laß' Deinem Rüden noch etwas Zeit, er wird dann schon ruhiger werden.
    Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
    und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
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      #3
      Danke für deine schnelle Antwort.

      Gut, Ausschachten nennt man das also *aufschreib*

      Naja, kam halt bissl plötzlich jetzt wieder, weil die ganze Zeit eigentlich nix mehr war. Ich dachte schon, der Tierarzt hätte vielleicht nur die Hälfte ausgeräumt

      Mir tut er nur so schrecklich leid, wie er vor dem gefüllten Napf steht und nix anrührt. Normalerweise inhaliert er das Futter

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        #4
        Hallo,

        das Ausschachten des Penis kann auch ein Zeichen für Stress oder Unsicherheit sein.
        Markieren wird der Rüde immer, egal ob kastriert oder nicht.
        Doris

        "Es muss vom Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll." (Goethe)

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          #5
          Ja, das ist wirklich ziemlich unterschiedlich... es gibt Rüden, die "erst" mit 1,5 Jahren kastriert wurden, die bleiben beinahe wie zuvor, wollen nicht wahrhaben, dass weniger Testosteron im Blut ist . .. andere werden sichtlich ruhiger... Das Markieren haben aber alle kastrierten Rüden, die wir hatten und haben behalten... ebenso den klassischen Tripper, der in gewissen Abständen mal wieder ärgert

          Solange Dein Problem aber nur beim "Futterverweigern" aus Liebeskummer ist, ist das ja nicht wirklich was ernsthaftes... von daher: so ein Fastentag ist schon okay und schadet ihm auch nicht ....

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            #6
            Nöö, schaden tut ihm das sicher nicht

            Aber ihr solltet ihn mal sehen, wie der aus der Wäsche gucken kann . Da tut er mir schon wieder leid. Ich lass das Futter dann ja auch nicht ewig stehen. Entweder er futtert dann, oder er hat Pech gehabt. Auch wenn mein Herz blutet


            Das mit der Unsicherheit muss ich mal beobachten, bzw. die Situationen, in denen er sich dann befindet, beim Ausschachten des Penisses. Hab ich noch nicht so drauf geachtet.

            Was mir aber letztens aufgefallen ist: Er hat sich von der Couch ein Tempo runtergeklaut (normalerweise ist alles, was auf Couch oder Tisch liegt Tabu) und als ich ihn erwischt und ausgeschimpft hab, hat er bei jedem Ton, den ich in seine Richtung gesagt hab, gezittert. War er da einfach nur erschrocken oder ist das auch Unsicherheit? Es war ja auf frische Tat ertappt und er wusste somit, wofür ich ihn ausschimpfe.

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              #7
              Ich weiss ja nicht, wie genau "ausschimpfen" bei Dir aussieht ... aber zittern würd ich je nach Körperhaltung schon als Unsicherheit bezeichnen, wenn er ansonsten ein eher sensibler Hund ist, dann erträgt er zu heftige Zurechtweisung nicht....

              Unserem Rotti können wir auch mal lauthals die Meinung sagen... aber die Border Collies würde bei der selben Lautstärke im Boden versinken... bei den Bordern reicht ein einziges etwas lauteres "Nein" und die Thema ist geklärt... Achte mal etwas auf Deinen Hund, zu viel schimpfen baut zwar unsere eigene Frustration ab, aber für den Hund ist das nicht wirklich ideal. Im richtigen Moment kurz intervenieren, dann ist aber gut, dann muss die Wut draussen sein und wieder Alltag herrschen

              Ja... mit dem treuherzigen Blick haben wir doch alle zu kämpfen

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                #8
                Original geschrieben von Patch
                Ich weiss ja nicht, wie genau "ausschimpfen" bei Dir aussieht ... aber zittern würd ich je nach Körperhaltung schon als Unsicherheit bezeichnen, wenn er ansonsten ein eher sensibler Hund ist, dann erträgt er zu heftige Zurechtweisung nicht....
                Naja, wie man halt so schimpft . Ton etwas lauter und paar Sätze losgelassen. Da werd ich mir wohl angewöhnen müssen, nur ein mal nen forschen Ton loszulassen und die Sache dabei zu belassen.

                Am Bleib sind wir auch ganz fleißig am üben. Der schaut dann immer ganz verdattert aus dem Pelz, weil er es nicht gewohnt ist. Aber es klappt immer besser :bubbly:

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                  #9
                  Die Briten sind im allgemeinen sehr sensibel, egal ob Border, Langhaar- oder Kurzhaar-Collie.

                  Ich hab da zwei völlig gegensätzliche Exemplare, was das leben auch nicht gerade leichter macht.

                  Mit Shari muss ich schon mal Tacheles reden, wenn ich da zu laut werde, bricht Timor neben dran fast zusammen.

                  Bei Timor musste ich früher nie laut werden, er war auch total einfach zu erziehen. Allerdings braucht da auch nur ein Deckel in der Küche zu klappern, da kriecht er unter der Grasnarbe.

                  Shari ist da wesentlich robuster, die verträgt einiges.
                  Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
                  und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
                  Mail ->

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                    #10
                    Original geschrieben von timsha

                    Mit Shari muss ich schon mal Tacheles reden, wenn ich da zu laut werde, bricht Timor neben dran fast zusammen.

                    Bei Timor musste ich früher nie laut werden, er war auch total einfach zu erziehen. Allerdings braucht da auch nur ein Deckel in der Küche zu klappern, da kriecht er unter der Grasnarbe.

                    Schreckhaft oder geräuschempfindlich ist er eigentlich garnicht. Nebenan ist ne Baustelle. Mit der ist er quasi aufgewachsen. Da kennt er es nicht anders. Er pennt trotz riesen Baustellenlärm, das juckt ihn garnicht. Feuerwerk oder Sirenengeheule interessieren ihn auch nicht. Nur eben beim Schimpfen zittert er rum.

                    Naja, so oft stellt er ja auch nix an, dass ich öfter mit ihm schimpfen müsste . Und wenn er - um mal wieder OT zu werden - seine Ausraster kriegt, wird er eben nur kurz gemaßregelt und kriegt 'n Kommando

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