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Eine rote Beule an der Ohrspitze

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    Eine rote Beule an der Ohrspitze

    Hallo,habe seit drei Wochen ein kleines Problem mit meinem Hund..Also es hat sich eine rote beule an seinem rechten ohr gebildet die immer größer geworden ist.Naja zur zeit behält sie die größe..

    Daher wollte ich mal nachfragen ob jemand von euch auch schon mal sowas erlebt hatte..Und ob man da auch was gegen machen kann..Oder ist ein Tierarztbesuch pflicht??

    #2
    Fofern Fremdkörper (Granne, etc.) auszuschließen sind, gibt es eine weitere Möglichkeit:


    Auch Gehörgang-Entzündungen können bewirken, dass ein Hund plötzlich mit Kopf- und Ohrschütteln anfängt, ohne Rücksicht auf seine Ohrlappen zu nehmen.
    Stumpfe Verletzungen sind eine mögliche Folge.

    Das Blutohr (Ohrhämatom) ist ein Bluterguß zwischen dem Ohrknorpel des Ohrlappens und der äußeren Haut. Durch die Blutung entsteht meist eine recht große Schwellung, die ballonartig aussieht.
    Manchmal kann das Blutohr auch zu Schädigungen des Ohrknorpels führen und es bleibt ein verschrumpelter Ohrlappen zurück.

    Was kannst Du nun gegen ein Blutohr tun? Zunächst kannst versuchen, die Schwellung mit einem Cold Pack zu behandeln. Dann muß der Hund daran gehindert werden, Kopf und Ohr zu schütteln und sich zu kratzen!!

    Das funktioniert am besten mit einem Halskragen oder Ohrverband. Bei Hängeohren wird das Ohr zum Stehohr hochgehoben. Dann kommt eine Mullkompresse auf das Ohr. Der Ohrlappen wird nun zurückgeklappt, sodaß er auf dem Kopf hinter den Augen liegt.
    Um Kopf und Ohr kommt jetzt eine elastische Binde, die abwechselnd über und unter dem gesunden Ohr herumgewickelt wird. Der Verband muß dabei so fest sitzen, dass er nicht übers Auge rutschen kann. Er darf aber auch nicht zu fest sitzen (der Zeigefinger muss sich unter den Verband schieben lassen).

    Der Gang zum Tierarzt ist unerlässlich (such Dir ggf. einen, der auch etwas für die Tiere und nicht nur für seinen Geldbeutel tut):

    All diese Maßnahmen sind jedoch lediglich zur ersten Hilfe gedacht, denn weil sich ein Bluterguß bekanntlich nur sehr langsam zurückbildet, muß der Tierarzt das Blut entweder absaugen (Punktion) oder durch eine Operation entfernen.

    Gute Genesung wünscht

    Klaus
    Streite niemals mit einem Idioten, denn er zieht dich auf sein
    Niveau herunter und schlägt Dich dort mit seiner Erfahrung!

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      #3
      Danke für diese ausführliche Antwort ..Hmm..dann wird der gang zum Tierarzt wohl nicht ausbleiben..

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        #4
        BLUTOHR OHNE OP !!!

        Hallo, falls Euer Tier ein Blutohr hat: meine Retriever-Hündin hat auch durch Wälzen und Schütteln des Kopfes ein dickes Ohr = Blutohr. Der Tierarzt wollte im Mai/Juni sofort operieren.
        Daraufhin habe ich noch 2 andere Tierärzte gefragt die NICHT sofort operieren würden. Im Internet habe ich dann den TIPP mit VETRENSALBE oder noch kühlender: VETRENGEL 60.000 mg gelesen und mir sofort die Salbe gekauft, die für Blutergüsse ist. (ca. 9,-- Euro). Hat zwar mehrere Wochen gedauert, bis ich endlich sehen konnte, dass das Ohr wieder dünner wurde, aber ich bin froh, dass ich NICHT OPERIEREN lassen habe. Die Belastung mit der Vollnarkose und die Nachbehandlungen, konnte ich meiner ca. 8-jährigen Hündin ersparen - ganz abgesehen von den gesparten Kosten. Ich tue alles für meine Tiere, aber was nicht unbedingt sein muß..., außer dem Tierarzt den Geldkoffer zu füllen !!! Und wie es kommen mußte bei Schlappohren: das 2. Ohr wurde auch prall und dick. Meine "faire" Tierärztin, die von einer OP erstmal abgeraten hat, guckt sich das alle 4 Wochen an und ist zufrieden mit der Entwicklung. Mittlerweile sind die Ohren schon fast normal dünn, lediglich ein bischen schrumpelig geworden, aber dafür konnte ich meinem Hund die OP ersparen !!
        Mal sehen, ob es immer wieder dick wird oder ob die Ohren jetzt "geheilt" sind, da meine WASSER-MATSCH-Ratte sich nach dem Schlammbaden immer wälzt und schüttelt....Ach ja, immer die URSACHE (meistens Entzündungen im Ohr) vom Tierarzt begutachten lassen und entsprechend säubern und behandeln. Meine Schäferhündin mit den STEHohren blieb bisher verschont, soll häufig bei SCHLAPPohren vorkommen. Also, allen viel Glück und weiterhin viel Spaß mit ihren Haustieren. Liebe Grüße aus Schleswig-Holstein

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          #5
          Re: BLUTOHR OHNE OP !!!

          Original geschrieben von tierheimhoffi
          (...)Die Belastung mit der Vollnarkose und die Nachbehandlungen, konnte ich meiner ca. 8-jährigen Hündin ersparen - ganz abgesehen von den gesparten Kosten. (...)
          Ich gehe nicht davon aus, daß man hier gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen muß - sprich: den Hund gleich in eine Vollnarkose legen muß. Das geht auch schonender.

          Original geschrieben von tierheimhoffi
          Mittlerweile sind die Ohren schon fast normal dünn, lediglich ein bischen schrumpelig geworden, (...)
          Davon schrieb ich schon weiter oben.

          Bei schlappohrigen ist nach Regenspaziergängen, sowie nach dem schwimmen das Ohrinnere zu trocknen - bzw. zu kontrollieren, daß kein feuchtes Klima entstehen kann.

          Duch solche Kontrollen läßt sich sehr viel Kopfschüttelei vermeiden.


          Klaus


          PS: ...Du solltest Beiträge nicht mehrfach posten
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