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    #16
    Zitat von marple
    das ist jetzt keine wissenschaftlicher erklärung, aber: wenn jetzt die entgiftungsorgane wie leber und nieren zB nix zu tun haben, weil keine nahrung zugeführt wird, dann kümmern sie sich eben um das, was noch da ist, weil sie quasi "kapazitäten frei" haben.

    ungefähr so, wie meine bügelkiste, da sind immer noch ein paar klamotten drin- es sei denn, ich hab mal urlaub und sonst nix zu tun, dann kann ich mich um meine bügel-schlacke kümmern


    Ich bügle nichtmal, wenn ich dazu Zeit hätte!

    Aber zum Thema:

    Ich kann nachvollziehen, dass sich der Körper verstärkt (und sicherlich auch effektiver) um den Abbau von "Schad"stoffen "kümmern" kann, wenn keine neuen mehr dazu kommen. D. h., die aktuell im Versauungstrakt noch vorhandenen Stoffe können zügiger verarbeitet werden, es findet keine Zusatzbelastung des Organismus statt. Insofern macht das Fasten in meinen Augen durchaus Sinn, wenn der Organismus nicht ganz gesund ist (eben um eine weitere Belastung erstmal zu vermeiden).

    Ich verstehe aber nicht, wie der Körper es schaffen soll, bereits deponierte Giftstoffe (z. B. in Fettgewebe oder Leber) wieder abzubauen, denn eingelagert ist nunmal eingelagert. D. h., ich verstehe nicht, welche Stoffwechselprozesse dahinter stecken sollen, die im Körper sonst nicht stattfinden. Deswegen ist mir nicht klar, welchen Sinn das beim GESUNDEN Organismus hat.

    Nach einer biochemischen Erklärung habe ich im Netz vergeblich gegoogelt.
    Liebe Grüße, Claudia
    The things you own-they end up owning you (Fight Club)

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      #17
      wie meinst du das mit eingelagert ist nunmal eingelagert? unser körper speichert doch ständig dinge für spätere zeiten (vitamine, fette, wasser, ...) und diese kann er später ja auch wieder akivieren. warum sollte er dann nicht auch später wieder schlackestoffe abbauen können?
      nimm dir als beispiel eine raucherlunge. solange der raucher nicht von los komt wird ständig neuer teer und ähnoiches rein transportiert. hört er mit rauchen auf, kann der körper gaaaaaaaanz langsam einiges von dem scheiß wieder abbauen.

      oder meintest du was anderes?
      Gruß Tina

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        #18
        Zitat von wolfstraum Beitrag anzeigen
        wie meinst du das mit eingelagert ist nunmal eingelagert?
        So, wich ich´s schreibe. Einige Giftstoffe (z. B. Schwermetalle) können vom Körper nicht ausgeschieden werden. Egal ob gefastet wird oder nicht.

        Zitat von wolfstraum Beitrag anzeigen
        unser körper speichert doch ständig dinge für spätere zeiten (vitamine, fette, wasser, ...) und diese kann er später ja auch wieder akivieren. warum sollte er dann nicht auch später wieder schlackestoffe abbauen können?
        Weil z. B. Pestizide/Schwermetall *eigentlich* nicht gegessen werden sollten und der Körper schlichtweg keine "Vorrichtung" dafür hat, diese wieder abzubauen. Es war einfach von der Natur nicht vorgesehen, dass Menschen/Tiere sowas über die Nahrung aufnehmen.

        Zitat von wolfstraum Beitrag anzeigen
        nimm dir als beispiel eine raucherlunge. solange der raucher nicht von los komt wird ständig neuer teer und ähnoiches rein transportiert. hört er mit rauchen auf, kann der körper gaaaaaaaanz langsam einiges von dem scheiß wieder abbauen.
        Einiges, aber nicht alles. Wobei dieses Beispiel schlecht gewählt ist, da die Lunge bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit hat, sich über die Flimmerhärchen selber zu reinigen.

        Fettgewebe z. B. hat so eine Vorrichtung nicht. Leber und Nieren auch nicht.
        Liebe Grüße, Claudia
        The things you own-they end up owning you (Fight Club)

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          #19
          Hallo "zwei hovis"
          von schwermetallen war bisher nicht konkret die rede. wenn du nur darauf eingehst kann ich dir nciht antworten, da ich es nicht weiß. aber mit schlackenstoffen sind ja nicht automatisch schwermetalle gemeint. sondern der begrfiff sammelt erstmal alles, was der körper nicht komplett ausgeschieden hat und sich deshalb ansammelt.
          beim fasten gibt es sicherlich grenzen, die du mit deinem bsp. schwermetalle aufweist, aber andere stoffe können ausgeschieden werden (z.b. auch über die haut).
          klar hat die lunge, genauso wie andere organe vorrichtungen um sich selber zu reinigen, der darm macht das ja auch und trotzdem kommt es beim fasten zu einer komplettreinugung, soweit es eben möglich ist.

          wenn du genaue anworten haben willst, könntest du ja mal mit einem/r naturheilpraktiker/in sprechen, die sollte sowas zu deiner zufriedenheit beantworten können.

          ich selber zweifel nicht daran, dass faste nreinigt. das merkt man ja nicht nur auf toilette, sondern auch an der haut. interessant finde ich dabei noch die reinigung der seele, wie sie von fastern beschrieben wird.
          Gruß Tina

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            #20
            fasten

            hallo!

            erstmal ein gutes neues jahr allen zusammen!

            das mit dem floh - bzw. leinsamen klingt gut, und ich kann mir auch gut vorstellen dass das funktioniert.
            werde mich nun etwas schlauer darüber machen und es dann erstmal an mir ausprobieren.

            soweit ich gehört habe, kann man die schwermetale auch mit chlorella, spirulina oder msm ausleiten.
            aber erfahrung damit habe ich auch nicht.

            danke für die tips!
            liebe grüsse
            andy
            "It is what you learn after you know it all that counts"
            John Wooden - greatest Coach ever!

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              #21
              Zitat von Zwei Hovis Beitrag anzeigen
              Ich verstehe aber nicht, wie der Körper es schaffen soll, bereits deponierte Giftstoffe (z. B. in Fettgewebe oder Leber) wieder abzubauen, denn eingelagert ist nunmal eingelagert.
              Das stimmt so nicht.

              Deswegen ist fasten bei Umweltkranken u.U. recht heikel, eben weil Depotgifte (z.B. im Fettdepot) wieder in den Organismus gelangen.

              Zudem kann man wirklich mittlerweile auch Organe entgiften, z.B. mit Alpha-Liponsäure. Es kommt auf das Gift und das zu entgiftenede Organ an. [OT-Ende]

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                #22
                Hallo,
                also wir fasten eigentlich gar nicht; muss dazu sagen, dass wir auch schon seit 5 Jahren Barfen und wir handhaben es bei unser Appenzellerhünding so, dass sie 1x pro Woche kein Fleisch bekommt, sondern nur Obst und Gemüse in benötigter Menge für einen 25kg Hund!
                Es bekommt ihr sehr gut und unsere Hündin hatt noch keine gesundheitlichen Probleme!
                "Wenn es im Himmel keine Hunde gibt,
                gehe ich dort auch nicht hin!"
                Pam Brown

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                  #23
                  Sehr interessanter Artikel
                  Chaperone sind ein Zeichen dafür, dass ein durch Stress belasteter Organismus eine erhöhte Widerstandskraft erlangt. Wahrscheinlich ist es der periodische Hungerstress, der den wechselfastenden Versuchstieren die gesteigerte Vitalität und Überlebensfähigkeit verleiht.

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                    #24
                    Hi Claudia (zwei Hovis),

                    soweit ich weiß, wird auch schulmedizinisch davon ausgegangen, dass eingelagerte Gifte freigesetzt werden, wenn man Fett abbaut -- zumindest war das die Erklärung dafür, dass eine sehr übergewichtige Freundin nicht abnehmen durfte, solange sie eine (schulmedizinische) Krebstherapie durchmachte.

                    Damit hört mein aufgeschnapptes Wissen zum Thema auf

                    Liebe Grüße
                    Kay
                    Liebe Grüße
                    Kay

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