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Giardien!!

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  • DatMo
    antwortet
    Ganz klar "Ja"!

    Wir hatten 3 Jahre Giardien und uns ganz strikt an die kohlenhydratfreie Kost gehalten, aber sobald die Hunde unterwegs etwas KH-haltiges gefunden haben, hatten wir auch Probleme. Auch wenn das Immunsystem herunterfährt, kommen sie wieder nach "oben"...daher aufpassen... keine KH und kein Stress, dann hoffen, dass sie irgendwann von alleine abhauen!

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  • chatfrosch
    antwortet
    Ich kram jetzt hier mal wieder raus ...

    Justin hat undefinierte, unregelmäßige morgendliche Bauschmerzen.
    Ich habe gleich am Anfang den Kot untersuchen lassen und der Giardientest war negativ.
    Ich habe denn direkt Kot gesammelt an einem Bauchwehtag und Folgetag und der Test war positiv.
    Wir haben jetz die Panacur Behandlung durch und ich habe auch die Kräuterbuttermich gefüttert (direkt während der Behandlung hatte Justin nie Bauchweh).
    Ich habe noch keine neue Kotuntersuchung gemacht. Wollte sehen, ob er noch Bauchweh hat und wenn ja, dann speziell den Kot sammeln.
    Jetzt ist es heute morgen wieder ganz schlimm mit Bauchweh.

    Ich hab gelesen, das die Biester auf Kohlenhydrate stehen. Grundsätzlich werden die Hunde ziemlich Kohlenhydratfrei ernährt. Gestern gegen 18 Uhr gab es für die Hunde ein paar übrig gebliebene Nudeln. Also für jeden so ca. 10 Stück (justin ist ein Rotti, als kein Kleinsthund :-) ).
    Kann es sein, das noch Biester da sind und die Samba tanzen nach dieser Mahlzeit, oder sich so sprunghaft vermehren durch die Nudeln und deshalb gleich wieder Bauchweh/Magenkrämpfe auftritt/auftreten?

    Viele Grüße
    Claudia

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  • lordlady
    antwortet
    Danke dir. Ja, muss mit dem Doc reden. Er meinte ja, die Blasenentzündung könnte eine Folge des PhenPred sein. Müssen wir sonst was anderes ausprobieren. Ohne geht leider nicht mehr.

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  • lush-addict
    antwortet
    Puh ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, aber wenn ein Medikament eine Blasenentzündung auslöst ist das doch heftig.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du die Giardien schnell los wirst.

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  • lordlady
    antwortet
    Danke für eure Antworten!
    @Janet:
    Bei Nelson wurden erstmals in seinem Leben Giardien nachgewiesen, deswegen habe ich mich nie damit beschäftigt. Aber ich fürchte, als ich volltönend behauptete, das PhenPred habe bei ihm keine Nebenwirkungen, habe ich mich wohl doch verschätzt. Und wenn das Zeug die Blasenentzündung auslöst, kann ich es doch auch nicht mehr weiter geben? Dann hätte ich dort ja eine Dauerbaustelle...? Ich muss mit dem Doc nochmal drüber reden.
    Nelsons Po ist eh großzügig kurzgeschnitten, werde ich jetzt zusätzlich auf Sauberkeit achten.
    Mann, jetzt hat er wieder richtig Spaß am Leben und nun kommen die neuen Baustellen...

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  • lush-addict
    antwortet
    Ohje Meike, das ist ja echt blöd. Ich würde auch erstmal die Giardien vertreiben und dann den Rest.

    Ja Wohnung sauber halten hat den grund, dass sich die Giardien-Zysten ja auch am Fell rund um den Po festklammern und sie so überall landen. Gerade bei längerem Fell am Po bietet es sich an, dieses erstmal kurz zu schneiden.

    Giardien kommen ja meist bei jungen oder alten Hunden vor, deren Immunsystem noch nicht voll arbeitet oder mit anderen Dingen zu tun hat. Erwachsene Hunde mit einem normalen Immunsystem kommen mit den Viechern klar, da bleibt nichts lebendig.

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  • Bolle188
    antwortet
    Von Giardien können wir ein Lied singen. Bolle hatte sie fast ein halbes Jahr immer mal wieder. Habe nach vielen Fragen und noch mehr lesen herausgefunden, das die Biester sich auch gerne in der Milz und andeten Organen festsetzen und von dort immer mal wieder Probleme beteiten und es so zu Reinfektionen kommt. Das würde es bei uns erklären. Ich habe so aufgepasst das er draussen nichts sufnimmt. Und trotzdem kam es immer wieder dazu. Er hst das volle Programm an Chemie bekommen immer mit anschließender darmsarnierung. War echt schon am verzweifeln. Dann schlagartig nix mehr...bis heute...toi toi toi. Lasse regelmäßig Kot untersuchen...auch zur Wurmkontrolle. Nix mehr. Nach der ganzen Giardiengeschichte hatte noch 2x Hefepilze im Darm, die auch zu madsiven Durchfällen bevorzugt nachts geführt haben. Seit ich ihn barfe und er null nix an KH bekommt ist auch das Thema gegessen. Metrodinazol ist ein Antibiotikum. Wir hatten damals Aniprazol und zu Sarnierung Omniflora. Gute Besserung und das die Biester bald verschwunden sind. Es gibt jede Menge Rezepte aber es sind Zoonosen und damit ist nicht zu spassen. Würde auch wieder Chemie geben

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  • lordlady
    antwortet
    Nelson will jetzt auch in den Club... Bei ihm wurden ebenfalls Giardien diagnostiziert, gleichzeitig Bakterien im Urin (auf einer Skala von 1-4 Befall 1-2). Der Doc meinte, zumindest die Blasenentzündung könnte vom PhenPred kommen, das Nelson in halber Dosierung seit etwa einem Vierteljahr bekommt. Nun will der Doc gegen die Giardien Panacur geben. Urin will er lieber nochmal testen, bevor er zum AB greift... ich sehe Nelson schon wieder als Dauerbaustelle: gebe ich ein Mittel, folgen gleich drei andere gegen die Nebenwirkungen der vorausgegangenen...
    Er hat auch in einem Vierteljahr knapp 4 Kilo abgenommen. Könnte auch mit der Erhöhung der SD-Dosierung zusammenhängen, die wir jetzt wieder runterfahren, weil dert T4-Wert jetzt am oberen Anschlag ist und Nelson Fellverlust hat und leichtere Reizbarkeit zeigt.
    Heißt, jetzt muss ich irgendwie Giardien, Bakterien und SD in den Griff kriegen. Panacur und womöglich Antibiotika gegen die Bakterien im Urin scheinen mir recht viel Belastung für den alten Hundekörper (er ist 11 1/2)... Wusste ehrlich gesagt auch gar nicht, dass man bei Giardienbefall die Wohnung peinlich sauber halten muss, werde ich dann jetzt wohl auch machen (DAS wird mir schwer fallen...). Werde jetzt mal die Suchfunktion anwerfen und gucken, was ich mit den Bakterien alternativ zu Antibiotika evtl. anstellen kann...

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  • lush-addict
    antwortet
    Erstmal Willkommen im Club, in dem niemand sein will. Wir mussten da ja auch leider durch und es gab bei uns Panacur, 5 Tage geben, 5 Tage Pause, 5 Tage geben.

    An deiner Stelle würde ich nun komplett auf KH verzichten, also alles an Obst und Gemüse, auch Äpfel und Blattgemüse. Hier gab es 3 Wochen nichts davon, die Kräuterbuttermilch habe ich probiert, da hat er lieber gehungert, also gab es die nicht dazu. Unser Kater hat sich nicht angesteckt, aber auch keine Medis bekommen. Ich habe jeden Tag alles gewaschen, was an Kleidung mit dem Hund in Kontakt kam, Couch mit Decke abgedeckt und die mit in die Kochwäsche gepackt, Betten jeden 2. Tag abgezogen und jeden Abend die Wohnung kochend heiß gewischt. Dazu dem Keks nach den Häufchen den Po abgeputzt, so dass er sich nicht selber wieder anstecken kann oder der Kater, wenn er dran vorbei kommt.

    Ob es bei euch eine Wiederansteckung war/ist oder ob noch Giardien vorhanden waren, lässt sich schwer sagen. Meist ist es so, dass sich Viecher in die Galle zurück ziehen und warten bis die Luft wieder rein ist und dann wieder raus kommen, deswegen gibt man das Mittel auch immer mit Pause.

    Keks bekam am Ende noch Metronidazol, weil die Viecher eine ordentliche Dysbakterie zurück ließen und seitdem ist alles wieder gut. auch wenn das AB bei ihm echt reingehauen hat. Danach gab es Darmaufbau mit SymbioPet, K1 und Inulin.

    Zur Fütterung: hier gab es über die Zeit morgens Fleisch und abends schlachtfrischen Pansen für den Darmaufbau. Das Medikament immer abends geben, denn dann ist es die längste Zeit im Magen/Darm und kann wirken.

    Wenn du noch mehr Fragen hast, her damit, ich glaube ich habe in der Zeit so ungefähr alles zu dem Thema gelesen und recherchiert *lach*

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  • regentag
    antwortet
    Uns haben sie auch erwischt :-(((

    Meiner 7 Monate alten Mischlingshündin wurden heute auch Giardien diagnostiziert :-(

    Wir bekommen Anaerobex (ist wohl das selbe wie das Metronidazol)
    hat damit jemand Erfahrung?
    Begeistert bin ich nicht davon, auch weil wir es schon bekommen haben als das mit den Durchfällen angefangen hat,(vorbeugend gegen die gängisten Durchfallauslöser bei Welpen) und sich nicht wirklich was geändert hat. Nachdem sie immer noch schubweise Durchfall hat, haben wir eine Kotuntersuchung gemacht, und die ist positiv auf Giardien.
    Hat sie sich also zwischenzeitlich wieder angesteckt?
    Auf jeden Fall gibts ab heute bei uns keine Kohlenhydrate mehr und auch kein Wurzelgemüse. Blattgemüse und Äpfel sind Ok?
    Der gesamte Hof wird gleich morgen "gekärchert"
    und auch die Kräuterbuttermilch werden wir versuchen.Fressen tut sie ja Gott sei Dank alles, und Hunger hat sie (Dank der Biester?!?) ja auch ständig.Da fällt mir gleich noch etwas ein: Die Giardien behindern ja die Nährstoffaufnahme ( wenn ich das richtig verstanden habe), wird dadurch bei ihr das Wachstum beeinflusst?
    Und kann ich die Kräuterbuttermilch gleichzeitig mit dem Anaerobex geben? Oder nur stattdessen?
    Auch diese Produkte von Pernaturem klingen interessant, und obwohl es vielleicht ein bisschen übertrieben beworben wurde () scheints ja bei einigen ganz gut geklappt haben damit. ( zb.Beitrag von DatMo ) Die wären dann allerdings statt dem Medikament anzuwenden,oder?
    Das wäre dann noch eine Möglichkeit wenns mit dem Anaerobex nicht klappt....
    Tut mir leid wenn ich euch so mit Fragen Überhäufe, aber ich hab mit diesen Viechern (Gott sei Dank) überhaupt keine Erfahrung, und hab auch noch nie etwas davon gehört gehabt ( bis der Durchfall kam....)
    darum bin ich etwas sehr unsicher... Auch wenns der "Kleinen" sonst super geht, sie ist lustig und munter, das ewige pupsen und blubbern im Bauch ist nicht so toll ( vom output ganz zu schweigen) und ich hätt so gern dass es ihr endlich wieder richtig gut geht.
    Wir haben 4 Hunde und noch 2 die Tageweise da sind, sollen wir die vorsorglich alle mitbehandeln? Durchfall hat von denen bis jetzt noch keiner....und nachdem mich die Kotprobe 75 Euro gekostet hat bin ich jetzt auch nicht so scharf darauf auch von den anderen 5 die Haufen einzutüten :-(
    Was meint ihr? Vielleicht denen einfach nur Kräuterbuttermilch, ohne Medikament? Oder gleich Chemie für alle?
    Ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen, danke schon mal für all die interessanten Dinge die bereits im Thread zu lesen waren....
    Ganz liebe Grüsse aus Österreich

    Babsi und die wilde Horde

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  • lush-addict
    antwortet
    Den letzten Satz hättest du dir klemmen können, wenn du wirklich keine Werbung machen wolltest. Denn das ist schlicht weg gelogen, dass sie mit Chemie immer wieder kommen. Wo nimmst du denn den Unsinn her?

    Hier waren die Viecher nach 15 Tagen Geschichte. Ja mit Chemie, richtig, aber seitdem und das ist jetzt 5 Monate und diverse Kotproben her.

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  • fine2005
    antwortet
    Giradien-natürlich und nachhaltig bekämpfen

    Hallo und guten Abend!!

    Ich arbeite in einem Spezialgeschäft für Hunde und wir beraten folgendermaßen und sehr erfolgreich bei Giardien.

    Man bekommt Giardien sehr einfach und leicht in den Griff auf natürlichem Wege.
    Man muß nur den Mut haben, vom "chemischen" Weg abzugehen und der Natur zu vertrauen.

    1. Schritt: bei der Fütterung KOMPLETT auf Kohlenhydrate verzichten.
    (auch auf alle stärkehaltigen Nahrungsmittel wie Reis, Mais etc.)
    Giardien leben von Stärke und man kann sie "aushungern."
    2. Einen Tag lang nur Schafskäse füttern.
    3. "Usniotica"- Tropfen von PerNaturam ab dem 2 Tag 2-3 mal nach Gewicht füttern.
    4. "Enterogan" von Pernaturam im Wechsel mit Usniotica geben.
    5. Ab dem 2. Tag kann man normal füttern, aber eben keine Stärke.
    Auch bei den Leckerlis darauf achten.
    Nach ca. einer Woche ist das Problem meistens Geschichte.

    Wir haben mit den beiden Produkten von PerNaturam (gibts im Internet zu bestellen, beide zusammen ca. 40,- Euro) wirklich super gute Erfahrungen gemacht.
    Die Hunde erholen sich sehr schnell und sind die blöden Viecher dann auch wirklich los.
    Leider kommen die Leute immer erst zu uns nachdem die Hundis schon den ganzen Chemiedreck bekommen haben und immer wieder rückfällig werden.

    Ich kann es nur empfehlen. Und ich wollte keine Werbung für PerNaturam machen.
    Es funktioniert nur einfach wunderbar.

    Mit der Chemiekeule kommen die Viecher immer wieder.

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  • doggiedog
    antwortet
    Zitat von lush-addict Beitrag anzeigen
    Kokosflocken helfen sehr wohl gegen Würmer, aber nicht gegen Giardien, die Einzeller sind.
    Stimmt! Jetzt wo du es sagst...das meinte meine Homöopathin auch, aber ich dachte mir besser als nix Dann haben wir wohl die freie Zeit dem wachsenden Immunsystem zuzuschreiben

    Zitat von lush-addict Beitrag anzeigen
    Allerdings kommt der erwachsene Hund mit gutem Immunsystem gut alleine damit zurecht. Hier war es ja ein 9 Monate alter Jungspund.
    Das erklärt Einiges...unser war 5 oder 6 Monate. Dann wars wohl echt durch das noch kleine Immunsystem Würde auch erklären warum wir jetzt nichts mehr haben trotz Schafkontakt

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  • zuckerschnute
    antwortet
    Bei mir wars ein Bordercollie-Mädchen mit Durchfall z.T.mit Blut. Allerdings war sie erst 2 Monate alt und (noch) ohne Schafkontakt. Aber sie können sich auch beim Trinken aus einer Pfütze die Dinger holen. Da sie ein schlechtes Immunsystem hatte, haben wird aber fast 7 Monate gebraucht um sie los zu werden.
    Heute lasse ich regelmäßig den Kot untersuchen.

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  • lush-addict
    antwortet
    Hier war es eine Französische Bulldogge, bzw. er ist es noch . Kein Schafkontakt, er hat sich die Viecher wohl von anderen Hunden geholt, oder aus der einen Pfütze, woraus er gesoffen hat.

    Blut hatten wir auch keines, weichen Kot ja, aber keinen Durchfall im herkömmlichen Sinne, von mehrmals raus müssen etc. Ich bin auch sehr früh beim TA gewesen. Nach 15 Tagen war der Spuk vorbei, nur die Nebenwirkungen haben uns noch ein paar graue Haare wachsen lassen, aber seitdem sind wir Giardienfrei, es gab noch 3 Tests seitdem.

    Kokosflocken helfen sehr wohl gegen Würmer, aber nicht gegen Giardien, die Einzeller sind. Allerdings kommt der erwachsene Hund mit gutem Immunsystem gut alleine damit zurecht. Hier war es ja ein 9 Monate alter Jungspund.

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