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BARF-Profil und nun ???

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    #46
    Ich sehe es, aehnlich wie Larissa. Hier ist noch kein Hund an Mangelernaehrung gestorben, sondern es hatte definitiv andere Gruende. Unsere 2 TSch-Ungarn sind fit und mit ihrem Futter gluecklich, wobei der Kleine teilgebarft wird, weil er morgens nicht frisch futtern moechte. Milz und Niere werden hier nicht gefuttert, Leber nur einer von Beiden. Der Vorgaenger hat fast nur Paneen und Blaettermagen bekommen, weil er bei Allem anderen in den Hungerstreik trat, mal abgesehen von Billig-Nassfutter... Er hatte aber auch eine Perinalhernie, so dass er am Besten mit welchem Futter klar kam. Seine Ernaehrung duerfte in seinem 1. Leben nicht toll gewesen sein... Der Kleine hat Obst und Gemuese und Kohlenhydrate, der Grosse kann gut drauf verzichten. Auf Fisch stehen beide.

    Barfberaterin finde ich nicht schlecht, wenn man sehr unsicher ist. Allerdings habe ich einen Barfladen incl. Barfberaterin im Zugriff, die in Normalfall nichts kostet, wenn man bei ihr das Futter kauft. Ich habe sie aber noch nie in Anspruch genommen.

    Ich richte mich in erster Linie nach den Hunden, was sie moegen und vertragen. Nebenher gibt es auch noch Reste vom Menschenessen.

    LG
    Martina
    Liebe Grüße
    Martina mit dem "Steinchen" und Spunky im Herzen und Bungee (dem Kaenguruh oder auch der irre Ungar) an der Seite

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      #47
      Hi

      Harnstoff ist immer als Teil des Verdauungszyklus vorübergehend erhöht, weswegen eine sinnige Blutentnahme so erfolgt, dass der Hund 12 Std vorher nüchtern war und 24 Std vorher kein Fleisch bekam, denn wenn die Nierenwerte dann nicht ok sind, sind sie nicht ok. Ansonsten weißt Du nie, ob sie verdauungstechnisch gerade erhöht sind. Ideal wäre bei einer Blutentnahme Mittwoch vormittags, wenn der Hund Dienstag Abend das letzte Futter bekommen hätte und das letzte Fleisch am Montag, so bist Du auf der sicheren Seite, was die Werte angeht.

      Dann möchte ich einwerfen, dass ab und an ein Blutbild kein Fehler ist, es hat meinem Hund ganz sicher für einige schöne Jahre das Leben gerettet, denn sie zeigte absolut null und nichts an, die Täin war sich sicher, ein perfektes Blutbild zu bekommen und fiel dann wegen der Leberwerte fast in Ohnmacht. Dank der Werte konnten wir aber gegensteuern und die Leber schonen, ich denke nicht, dass Hundi noch lange gelebt hätte, wenn wir nichts gemacht hätten.
      GHrüßchen
      Hanna

      Du warst als Hund der beste Mensch,
      den man zum Freund haben konnte.

      In stillem Gedenken https://www.youtube.com/watch?v=g6EbiJd3dhs

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        #48
        @ Larissa
        Ich war seit Jahren bei keinem TA mehr. Die Grundimmunisierung hat sie bei der Hobbyzüchterin bekommen
        Läßt Du auch keine Kotuntersuchung machen? Ich habe auch die Grundimmunisierung machen lassen und gut war's mit der Impferei. Mein TA wollte das überhaupt nicht akzeptieren, aber das war sein Problem. Aber die Kotuntersuchung lasse ich etwa 2 x im Jahr machen. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich weder chem. Wurmkuren, noch Spot ons anwende. Ich mache von Anfang an alles mit Kokos und das funktioniert prima. Gegen die inneren Parasiten (Würmer) Kokosraspeln, gegen die äußeren Parasiten (Zecken, Milben, etc.) Kokosöl. Moky ist ganz viel draußen im Garten und spaziert wird auch sehr viel, auch im Wald. In diesem Jahr hatte er nicht eine einzige Zecke und Würmer auch noch nie. Die Kokosraspeln sind außerdem ein prima Leckerli und Moky knabbert sie immer sehr genüßlich nach dem letzten Spaziergang zur Nacht und das 5 x pro Woche. Man muß hier etwas aufpassen, denn zuviel verursacht Durchfall. Er hat so ein Holzkästchen, in das man die Raspeln o. a. einstreuen kann und darüber liegen dann kleine Klötzchen, die er verschieben muß, um an die Leckereien zu kommen, also gleich auch noch etwas Kopfarbeit und Beschäftigung. Also an die Kotuntersuchung würde ich auch weiterhin festhalten, denn da möchte ich schon auf der sicheren Seite sein. Ich finde auch den Einwand von Hanna nicht verkehrt, hin und wieder eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Sie bestätigt ja, was ich in einem Post schon zur Sprache brachte, daß Tiere dazu neigen, Schmerzen zu verbergen. Man muß es ja nicht übertreiben und vor allem darf man sich nicht nötigen lassen, denn die TÄe haben es verdammt gut drauf, einem ein schlechtes Gewissen zu machen.

        @ Hanna - 12 Stunden lang nüchtern vor Blutabnahme war klar, 24 Stunden vorher kein Fleisch kannte ich noch nicht. Danke für Deine Info.

        Wir werden das Kind, ähhh den Hund schon schaukeln und wenn nicht, dann haben wir ja Euch Fories.

        Liebe Grüße
        Monika mit Moky + Jeromi im Herzen
        Hunde sind wie Sterne - sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen

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          #49
          Hi,

          wenn Du mit Kotuntersuchung den Darmfloracheck meinst (bieten normale TÄ meist gar nicht an, im Internet unter Praxis "Back" glaube ich, kann man das buchen für ca 100,00 Euro), ist das sicher sehr sinnvoll. Da bekommt man die Werte der Bakterienarten, in welchen Mengen diese vertreten sind, welche fehlen usw.

          Wenn Du mit Kotuntersuchung auf Parasiten meinst, nein. Mache ich nicht, benötige ich einfach nicht. Viele Menschen haben auch Parasiten, machen auch keinen Check Up deswegen sinnvoller ist es, das Darmmilieu so zu gestalten, dass es Untermietern unwohl wird. Als Ausnahme wohl , wenn man einen stark verflohten Hund hat. Das zieht meist immer Wurmbefall nach sich. Hatte ich aber auch noch nie.

          Viele Wirtschaftszweige in der Tierhalterindustrie sind aus der glatten Symptombekämpfung entstanden. Z.B. ist man heute doch nicht mehr up to date, wenn man nicht seinen "Hundephysiomenschen" an der Hand hat . Geht man mal ein bisschen in die Materie rein, z.B. die Wälzer von Kuklinski, sieht man schnell, dass das nirgendwo Richtung Heilung geht

          Der ganze Dreck, der sich so bei Mensch und Tier ansammelt aus Umweltbelastungen, Schadstoffen, miesem Essen, EMF Belastungen usw usf , lagert sich an der Wirbelsäule und den Gelenken gerne ab, die Mitochondrien "verdrecken, vermüllen". Daraus entstehen dann oft diese Blockaden, "Schmirgelgefühle / Sandgefühle" zwischen den Wirbeln / Gelenken, Gelenkveränderungen. Wenn man dann über die Wiederherstellung eines gesunden Darmmikrobioms geht, um das Immunsystem (70% ca sitzen im Darm) anzuwerfen, fängt der Körper an, zu entmüllen und arbeitet schichtweise die ganzen Schadstoffe ab.

          Ich hab z.B. vor über zwanzig Jahren Diagnose Spondylose bekommen und immer wieder Schmerzen / Ziepen an der Wirbelsäule / gerne auch üble Nackenschmerzen, gehabt. Ich hab vor Jahren schon angefangen alles zu optimieren auf allen Ebenen. Dieser komplette Schmerzabbau (also wirklich null Schmerzen mehr an der Wirbelsäule, in den Gelenken) fand aber erst über den Schalthebel "Darm Um-Aufbau" statt. Klar ist eine Physiobehandlung nett. Blockaden werden gelöst usw usf. Am Hauptproblem ändert das aber null. Nach spätestens ein paar Wochen muss man wieder hin (werden hier Hundehalter bestätigen, die haben ihre Abos bei den Physioleuten......)

          Zur Entspannung, Stressabbau ist das alles auch ganz klasse. Für alte Hunde als Wellness, für Sporthunde zum Runterkommen nach dem Training. Ich hab als Hobbyausbildung vor Jahren mal den Yogalehrer gemacht und nun vor einiger Zeit noch den Thaimasseur. Als Wellness ist das alles sehr geil. An irgendwelchen Erkrankungen ändert das aber wirklich null. Da kannst Du Energielinien abarbeiten bis zum bitteren Ende Tapen, irgendwelche ausgefeilten Hängevorrichtungen benutzen

          Und so laufen halt die meisten Sachen in der Hundebranche ab. Es muss Geld bringen. Viele denken sich wahrscheinlich auch völlig unbedarft, ich liebe Hundies, da wäre so eine Hundephysioausbildung doch sicher Klasse. Ich unterstell denen nicht mal böse Absicht und klar wollen die auch leben zur wirklichen Gesundung tragen solche Leute aber eben nicht bei.

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            #50
            Zitat von Larissa Beitrag anzeigen
            ...zur wirklichen Gesundung tragen solche Leute aber eben nicht bei.
            Ich nehme jetzt mal nur den Satz raus.
            Ganz ehrlich meiner Erfahrung nach passt das nicht.

            Ok, "gesund" machen konnte die Physio meinen Hund nicht, aber noch 7 Jahre ein bewegliches Leben verschaffen schon (kaputte Ellenbogen mit massiver Arthrose gehen nicht einfach weg).
            Gezielter Muskelaufbau nach Verletzungen oder vor und nach OPs ist sicher auch gut.
            Und bisweilen müssen meine Kamikazehunde auch eingerenkt werden, nicht alles geht wieder von alleine dahin zurück wo es hin gehört nach einem Zusammenprall mit Felsen/Bäumen/Bänken oder anderen Hunden...

            lg

            Martina
            Erkläre mir, und ich werde vergessen.
            Zeige mir, und ich werde mich erinnern.
            Beteilige mich, und ich werde verstehen!
            (Konfuzius 551-479 v. Chr.)

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              #51
              Beim Einrenken, mag sein. Ich hatte noch nie einen Hund, der sich etwas ausgerenkt hat. Obwohl meine Hündin auch gerne Kamikaze spielt. Gezielten Muskelaufbau kriegt man alleine eigentlich gut hin. Klappte bei meiner verstorbenen Hündin auch gut . Ob es dafür wirklich eines Physiotherapeuten bedarf.....ich für mich, würde es verneinen die Physiofrau würde sagen "auf jeden Fall"

              Ich bin auch eher daran interessiert, gar nicht erst Richtung massiver Arthrose etc zu gelangen. Also Hund immer in so einem gesunden, fitten Zustand zu haben, dass er / sie durch freie Bewegung viele Muskeln, feste Bänder etc hat. Bei schlimmer "von Geburt an" Belastung (HD, ED) kann man garantiert vieles so steuern.

              Und sonst, wie ich schon schrieb, für Wellness beim alten, kranken Hund, klar, wieso nicht

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                #52
                Zitat von Larissa Beitrag anzeigen
                Ich bin auch eher daran interessiert, gar nicht erst Richtung massiver Arthrose etc zu gelangen.
                Wenn man einen 1,5 jährigen durchgeknallten Hund mit kaputten Ellenbogen übernimmt, dann muß man mit den Ist-Zustand leben.

                Bei meinen gesunden Hunden, die ich von klein auf habe, sieht das aber auch anders aus. Da wird von Anfang an auf gute Muskulatur, passende Bewegung und entsprechendes Futter geachtet.
                Und, es gibt auch einfach Leute die entweder keine Ahnung haben wie sie den Hund bewegen müßten oder ihn, aus welchen Gründen auch immer, nicht entsprechend unterstützen können.

                lg

                Martina
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                (Konfuzius 551-479 v. Chr.)

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                  #53
                  Hi

                  ohne auch nur ein Wort, das Larissa schrieb, in Abrede stellen zu wollen
                  lasse ich die Kirche gern im Dorf. Kotuntersuchung auf Parasiten nicht verkehrt, Prophylaxe mit Kokos, gern auch mal mit gemahlenen Kürbiskernen, Kokosflocken und grob geraspelten Karotten supergut

                  und Physios leisten für mein Dafürhalten in vielen Fällen gute Arbeit, wobei meine persönliche Erfahrung für Mensch und Hund tatsächlich auch verstärkter/erfolgreicher in der Osteopathie liegt, aber einem guten Physio möchte ich mal aber nullkommagarnix absprechen! Ärgerlich genug, dass das das Gesundheits-äh, Krankheitssystem anders sieht.
                  GHrüßchen
                  Hanna

                  Du warst als Hund der beste Mensch,
                  den man zum Freund haben konnte.

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                    #54
                    Hallöchen @all,

                    wir waren heute bei einem neuen TA - einer, der sich auch mit Ernährung auskennt, selbst Hunde hat und teilbarft. Ich denke, das ist schon mal ein Plus. Hatte eine Aufstellung von Moky's Speiseplan gemacht, den fand er ok, eher sogar etwas üppig. Die Blutwerte aus dem BARF-Profil waren für ihn nicht so ganz in Ordnung, jedenfalls was Nieren und Schilddrüse angeht. Hierfür hat er Moky jetzt 1 Woche lang VMP-Tabletten verordnet (mit Mwst. 26 EUR€, im Netz 17 EUR einschl. Versandk.), dann möchte er nochmals eine Blutuntersuchung zur Nachkontrolle machen. Auch dieser TA vertritt die Ansicht, daß es nur eine untergeordnete Rolle bei einem Blutbild spielt, ob Hundi nüchtern ist oder nicht. Vielleicht hat man ja hierzu neue Erkenntnisse gewonnen und handhabt das nun anders, vielleicht auch abhängig von den Parametern, die getestet werden müssen. Man denke ja nur an Fett und das sich lange gehaltene Ammenmärchen. Diese Tabletten sind ein Vitaminpräparat/Nahrungsergänzungsmittel und so wie ich jetzt im Netz gelesen habe, bekommen es viele Hundies zusätzlich. Wie seht Ihr das - gut - nicht gut??? Also ich habe für mich oder besser gesagt für Moky entschieden, 1 x jährlich einen richtigen Check up mit Blutuntersuchung machen zu lassen. Mir zeigen diese beiden Blutuntersuchungen im Abstand von einem Jahr, wie schnell sich doch etwas verändern kann ohne, daß man den Hundchen etwas anmerkt. Das ist ja im Prinzip das, was auch Hanna befürwortet und hier ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

                    @ Larissa - wow, ich bin beeindruckt, bei dem Wissen kann einem so schnell keiner mehr ein x vor'n u machen.
                    Wenn Du mit Kotuntersuchung auf Parasiten meinst
                    Genau die meine ich, von dem Darmfloracheck hab ich noch nie gehört, aber man kann ja heute alles Mögliche und Unmögliche checken lassen. Deine Einstellung finde ich mutig, seh das aber eher mit gemischten Gefühlen. Ich bin eigentlich gar kein so ängstlicher Mensch, wenn es um mich oder anderen Kram geht, aber für andere hab ich immer jede Menge Ratschläge parat. Und bei meinem Hundchen hab ich Angst, etwas falsch zu machen oder einfach etwas nicht zu bemerken, was dann vielleicht eines Tages irreparabel ist. Ich könnte mir das nie verzeihen.

                    sinnvoller ist es, das Darmmilieu so zu gestalten, dass es Untermietern unwohl wird
                    Da muß ich Dir recht geben. Wir machen es genau so, nämlich mit Kokosraspeln. Die rauhe, kratzige Konsistenz der Kokosraspeln läßt die Untermieter ganz schnell flüchten, sie fühlen sich hier einfach nicht mehr wohl. Und für eine gute Darmflora bekommt Moky Bio-Naturjoghurt.

                    Vieles, was Du schreibst, finde ich sehr interessant, mußte aber auch viel googlen, denn von "Mitochondrien" hab ich vorher noch nie gehört. Ist das eine Bildungslücke, muß man die kennen??? Aber interessant ist das alle Male.

                    An irgendwelchen Erkrankungen ändert das aber wirklich null.
                    Das will ich gern glauben. Ich denke, hier steht Linderung und damit mehr Lebensqualität im Vordergrund, was ja auch Martina auf den Punkt bringt. Habe gerade dieser Tage einen Beitrag im Fernsehen über ein Hundebad gesehen. Die Unterwassermassagen und das Bewegen im Wasser bringen kranken Hunden, aber auch den 2Beinern, ganz viel. Hier war ein Herrchen mit seinem jungen Hundi, der sich kaum noch bewegen konnte (hab leider nicht mitbekommen warum) und der eingeschläfert werden sollte, dem bei diesem Gedanken die Tränen über's Gesicht liefen. Dem kleinen Racker ging es schon nach kurzer Zeit sehr viel besser, man konnte sehen, daß der Hund sich im Wasser wohlfühlte, richtig Spaß hatte und sein Herrchen war überglücklich. Das ist doch eine ganze Menge, was diese Physiotherapien bringen und ich denke, viele sind dafür dankbar. Aber natürlich, zaubern können die Therapeuten auch nicht. Man darf hier einfach nicht mit falschen Vorstellungen an die Sache herangehen.

                    @ Martina
                    Und bisweilen müssen meine Kamikazehunde auch eingerenkt werden, nicht alles geht wieder von alleine dahin zurück wo es hin gehört nach einem Zusammenprall mit Felsen/Bäumen/Bänken oder anderen Hunden...
                    Joi, was hast Du denn für eine Rasselbande???

                    Lieb Grüßele
                    Monika mit Moky + Jeromi im Herzen
                    Hunde sind wie Sterne - sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen

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                      #55
                      Hallo Admins,

                      ab wann darf man denn sein eigenes Profilbild hochladen?
                      Monika mit Moky + Jeromi im Herzen
                      Hunde sind wie Sterne - sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen

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                        #56
                        Zitat von MyMoky Beitrag anzeigen
                        @ Martina

                        Joi, was hast Du denn für eine Rasselbande???
                        Cattle Dogs

                        lg

                        Martina
                        Erkläre mir, und ich werde vergessen.
                        Zeige mir, und ich werde mich erinnern.
                        Beteilige mich, und ich werde verstehen!
                        (Konfuzius 551-479 v. Chr.)

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                          #57
                          Ich weiß jetzt ganz ehrlich gar nicht mehr, was ich darauf noch antworten soll lies Dir das doch noch mal in Ruhe durch, was Hanna schrieb

                          Ansonsten ist es doch schwierig , Deinen Gedankengängen zu folgen Du schriebst anfangs, finanziell sind diese ganzen Tierarzthoppereien eine Belastung für Dich. Nun bist Du wieder, mit wachsender, echter Begeisterungsfähigkeit zum nächsten Weißkittel geflitzt und hast dankbar für Falschinfos bezahlt. Ebenso dankbar die "guten Pfizerpillen" gekauft und freust Dich schon auf den nächsten Blutabnahmetermin.

                          Zum Tipps geben, ist mir so ein small talk zu anstrengend. Alles Gute

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                            #58
                            Hallo Larissa,

                            also ich finde es schon sehr befremdlich, daß Du offenbar nur Deinen Standpunkt gelten läßt. Letztendlich muß das jeder für sich entscheiden, ob er sich so viel zutraut, um gänzlich auf einen TA verzichten zu können. Für Dich ist das ok, für mich nicht. Auch Hanna sprach sich für Kotuntersuchungen und Physiotherapien aus, vielleicht solltest Du ja noch mal lesen.

                            Es ging eingangs um ein BARF-Profil, die Werte und daß ich mir diese Form der artgerechten Fütterung nicht leisten könnte, wenn ich jährlich deswegen 3 x solche Profile anfertigen lassen müßte, tätsächliche Kosten bei Erkrankungen nicht eingerechnet. Es ging nicht darum, daß ich es mir nicht leisten kann, meinen Hund 1 x jährlich durchchecken zu lassen. Wenn ich mir das nicht leisten kann, hätte ich besser keinen Hund adoptiert. Wenn Du für Dich aufgrund eigener Erkrankungen und dem Wissen daraus meinst, all das selbst gut in den Griff zu bekommen, so ist das Deine Sache. Ich halte das, gelinde gesagt, für sehr riskant und hoffe für Dich, daß Du eines Tages nicht mal eines Besseren belehrt wirst. So grundsätzlich verkehrt können meine Ansichten ja nicht sein, sonst würden sich so viele TÄe ja nicht so hartnäckig halten. Die Hunde können uns nun mal nicht sagen, wenn ihnen etwas weh tut, s. hierzu Hanna's Kommentar # 47:

                            Dann möchte ich einwerfen, dass ab und an ein Blutbild kein Fehler ist, es hat meinem Hund ganz sicher für einige schöne Jahre das Leben gerettet, denn sie zeigte absolut null und nichts an, die Täin war sich sicher, ein perfektes Blutbild zu bekommen und fiel dann wegen der Leberwerte fast in Ohnmacht. Dank der Werte konnten wir aber gegensteuern und die Leber schonen, ich denke nicht, dass Hundi noch lange gelebt hätte, wenn wir nichts gemacht hätten.
                            Das sagt ja wohl alles und ich denke, daß Du hier noch mal nachlesen solltest. Und wenn ich den Kommentar von Hanna richtig deute, hat sie die Blutuntersuchung ja nicht machen lassen, weil ihr Hund Auffälligkeiten zeigte, sondern einfach nur zur Sicherheit.

                            Ich habe in der Vergangenheit Fehler bei der Fütterung gemacht - zu mager, zu wenig Innereien usw. und möglicherweise resultieren jetzt hieraus Auffälligkeiten im Blutbild, s. hierzu auch den Kommentar von Anne:
                            Zitat von Anne410 Beitrag anzeigen
                            Der T4 ist viel zu niedrig. Er sollte bei einem jungen Hund im oberen Drittel der Referenz liegen, da ist euer Wert deutlich drunter, sogar unter der Referenz. Das sieht schon aus als müsse das behandelt werden. Da ist aber eine umfassende Blutuntersuchung bei einem TA, der sich damit auskennt, von Nöten. Da bedarf es deutlich mehrerer Parameter als ein T4, wobei, ein T4 so deutlich niedrig schon ein ernstzunehmender Hinweis ist.

                            Krea und P sind zu hoch. Wenn auch nur leicht. Da sollten die Nieren näher betrachtet werden,

                            Die Werte des roten Blutbildes sind allesamt etwas hoch. Trinkt der Hund genug? Da würde ich die Flüssigkeit erhöhen und das noch mal kontrollieren lassen und ggf. forschen, warum das so ist.

                            Die Leukos sind auch etwas hoch, aber grenzwertig. Wie gesagt, das Blutbild würde ich kontrollieren lassen. Und noch mal ein komplettes Organprofil, um zu sehen, was mit den erhöhten Nierenwerten ist und auch, was die anderen Organe so machen.

                            Nierenprobleme können auch niedrige Schilddrüsenwerte machen und umgekehrt: eine Schilddrüsenunterfunktion wirkt sich auch auf die anderen Organe aus. Da muss man die komplette Palette betrachten und nicht nur ein paar isolierte Werte.
                            Sollte ich jetzt Deiner Meinung nach allein hier rumdoktern? Kein Mensch geht zu einem Arzt und sagt zu dem: "Erzählen Sie mir mal erst einmal, was Sie vorhaben und was Sie verschreiben wollen." Geht dann seelenruhig nach Hause, checkt das Internet, was das denn für Produkte sind und was sie kosten, geht dann wieder zum Arzt und gibt grünes Licht oder auch nicht. Das macht doch keine Mensch. Der Arzt würde mich fragen, ob ich noch ganz dicht bin. Das wäre doch wohl auch ganz offensichtliches Mißtrauen ohne erkennbaren Grund und das muß kein Arzt hinnehmen. Ich muß und sollte mich doch auf einen Arzt verlassen können, schließlich hat der das jahrelang studiert, kennt die med. Zusammenhänge. Wenn ich selbst keine medizinisch fundierte Ausbildung habe, aufgrund von guten Genen nie sonderlich mit Krankheiten konfrontiert wurde, woher soll ich denn dann mein Wissen nehmen??? Aus den vielen Halbheiten im Internet???

                            Natürlich brauchst Du Deine kostbare Zeit nicht mit so einem blöden Small Talk zu verplempern - obwohl auch Small Talks etwas für sich haben - aber etwas überheblich finde ich das schon. Trotzdem vielen Dank, daß Du Dir bisher die Mühe gemacht hast, mir Deine Philosophie näher zu bringen. Dein Wissen möchte ich keineswegs in Abrede stellen, aber wie sagt man so schön: "Wissen ist Macht, nichts wissen, macht auch nichts".

                            Liebe Grüße
                            Zuletzt geändert von MyMoky; 01.12.2018, 17:55.
                            Monika mit Moky + Jeromi im Herzen
                            Hunde sind wie Sterne - sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen

                            Kommentar


                              #59
                              Hi

                              mach Dir nicht so nen Kopf, manchmal wird man auf dem linken Fuß erwischt

                              Ich freu mich, dass Du einen TA gefunden hast, der beim Barfen nicht gleich in Ohnmacht fällt oder Dich als verantwortungslos bezeichnet und die Tabletten kenne ich zwar nicht, aber es ist ein Nahrungs- bzw Futterergänzungsmittel und kann eigentlich nur nützen und nicht wirklich schaden und das ist doch einen Versuch wert. Ich finde es toll, dass Du kein Trockenfutter aufgeschwatzt bekommst, sondern der TA Dich ernst nimmt und Dir bei Deiner Fütterung helfen will.

                              Die Blutwerte betreffen speziell Nierenwerte und das ist immernoch so, dass diese sich halt durch die Verdauung ändern bzw auch einmal über der Norm liegen können. Aber es herrscht ziemlich Uneinigkeit hierzu, ich persönlich halte mich an Swanie Simons Aussagen und sie empfiehlt, den Hund 12 Std nüchtern und 24 Std fleischfrei zu lassen, ein Internist einer Tierklinik veranschlagte sogar 48 Std, hier eine Diskussion dazu

                              https://www.fernlehrgang-heilpraktik...e_vo_meinem_TA

                              Mir persönlich wäre einfach nicht wohl, wenn ich nicht weiß, ob etwaig erhöhte Werte jetzt von der Fleischverdauung oder von einer erkrankten Niere herkommen, daher empfehle ich es der Einfachheit halber so.


                              GHrüßchen
                              Hanna

                              Du warst als Hund der beste Mensch,
                              den man zum Freund haben konnte.

                              In stillem Gedenken https://www.youtube.com/watch?v=g6EbiJd3dhs

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                                Zitat von Hanna Beitrag anzeigen
                                Hi

                                Harnstoff ist immer als Teil des Verdauungszyklus vorübergehend erhöht, weswegen eine sinnige Blutentnahme so erfolgt, dass der Hund 12 Std vorher nüchtern war und 24 Std vorher kein Fleisch bekam, denn wenn die Nierenwerte dann nicht ok sind, sind sie nicht ok. Ansonsten weißt Du nie, ob sie verdauungstechnisch gerade erhöht sind. Ideal wäre bei einer Blutentnahme Mittwoch vormittags, wenn der Hund Dienstag Abend das letzte Futter bekommen hätte und das letzte Fleisch am Montag, so bist Du auf der sicheren Seite, was die Werte angeht.

                                Dann möchte ich einwerfen, dass ab und an ein Blutbild kein Fehler ist, es hat meinem Hund ganz sicher für einige schöne Jahre das Leben gerettet, denn sie zeigte absolut null und nichts an, die Täin war sich sicher, ein perfektes Blutbild zu bekommen und fiel dann wegen der Leberwerte fast in Ohnmacht. Dank der Werte konnten wir aber gegensteuern und die Leber schonen, ich denke nicht, dass Hundi noch lange gelebt hätte, wenn wir nichts gemacht hätten.
                                24 Stunden vorher kein Fleisch ist Verfälschen. Die Rohfütterung - richtig gemacht - ist weder zu proteinreich, zu kohlenhydratlastig, noch sonstwas, dass Werte entstehen könnten, die einen gesunden Hund nicht widerspiegeln könnten.

                                Der Hund sollte 12 Stunden davor das Letzte gefressen haben. Sonst verfälscht es auch einige Werte ;-).
                                So viel zur Meinung der beiden Tierärzte. Ich bin da übrigens als THP auf dem neuesten Stand. Ständige Weiterbildungen sind Pflicht in dem Beruf.

                                Ich füttere jetzt seit 11 Jahren roh. Barfprofile empfehle ich nicht. Sie sind eine Momentaufnahme. Nichtmal jährliche Blutbilder sind immer hilfreich (auch nur Momentaufnahmen). Leider schon selber erlebt.

                                Man merkt einem Tier sehr wohl an, ob es Schmerzen hat. Auch andere Unpässlichkeiten machen sich bemerkbar. Die Leber gerne mal an den Augen, die Niere in den Ohren,...

                                Zur Physiotherapie: Osteopathie ist was Tolles, was mein Hund begleitend zur Arbeit am Hundeplatz als Sporthund immer wieder erhält. Auch die Physio hat ihre Berechtigung. Genauso wie für mich jeder Tierarzt. Alternative Medizin und Schulmedizin können super nebeneinander existieren, wenn auf beiden Seiten Grenzen akzeptiert werden und sie sich von Fall zu Fall ergänzen.
                                Liebe Grüße Sabine mit Only (DSH, *25.12.2014)

                                In loving memory Anyssa, Leni, Fiona und Barack

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