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Hund vom Züchter oder doch lieber aus dem Tierschutz !!!!

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  • ClaudiaH
    antwortet
    Und deswegen sind alle anderen auch so....ist klar

    Aber das wird hier zu OT.

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  • angie30
    antwortet
    Zitat von ClaudiaH Beitrag anzeigen
    angie übertreib es halt einfach nicht
    ....und es kommt auch immer auf den Hund an, mancher passt halt einfach nicht in eine Stadtwohnung.


    Ich hab sowohl als auch und finde die Kombi klasse und möcht sie so beibehalten.
    Ich glaube, ich hätte einen Tierschutzhund, mein Bruder war in Frankreich im Tierheim und hat sich bei verschiedenen TS-Orgas umgesehen. Er wollte partout nicht zum Züchter und unsere Mutter auch nicht. Und er hatte Zeit, eine große Wohnung, einen Wald direkt hinten dran, regelmäßig ausreichend Geld auf dem Konto. Es wurde ihm tatsächlich gesagt, dass der Garten fehlen würde (bei den TS-Hunden). Natürlich passt nicht jeder Hund in eine Stadtwohnung. Das sagen einem aber hoffentlich auch die Züchter, wenn man einen Windhund oder Border Collie in die Innenstadt setzen will und mit denen in der Fußgängerzone Gassi gehen will.
    Und er hat lange gesucht, zu lange, wie ich finde. Und in Frankreich war ich dabei. Die hatten das Tierheim gestopft voll und alle Interessenten, die mit uns da waren immer nur abgewimmelt. Wenn man mal länger vor einem Käfig, die hatten NUR Käfige stehen geblieben ist, dann kam einer und sagte: "Der bellt den ganzen Tag und geht die Wände hoch, wenn er kein Haus hat." Mein Bruder, unsere Mutter, ich und die etwa sechs anderen Interssenten MUSSTEN das irgendwann mit Humor nehmen, aber leid getan hat uns das schon für die Tiere. Die WOLLTEN nicht mal kontrollieren kommen. Und irgendwann meinte die Tante mein Bruder bekäme den Hund nicht in den Griff, weil er nicht sprechen konnte (er hatte Davie sehr gut im Griff, gerade ohne Sprechen, mein Gelaber hat ihn anfangs sehr irritiert). Wenn das der Hauptgrund bei allen Absagen war, dann will ich trotzdem keinen Hund vom Tierschutz momentan (habe ja schon einen Hund). Und mit zwei Hunden wäre meine Wohnung tatsächlich ein wenig eng, ich würde mir selbst auch keinen zweiten vermitteln.

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  • ClaudiaH
    antwortet
    angie übertreib es halt einfach nicht
    ....und es kommt auch immer auf den Hund an, mancher passt halt einfach nicht in eine Stadtwohnung.


    Ich hab sowohl als auch und finde die Kombi klasse und möcht sie so beibehalten.

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  • Freddie
    antwortet
    warum habe ich einen hund aus dem tierschutz ... ?
    ... gute frage, näxte frage ...

    irgendwie hat sich das so ergeben ...
    ... als unser erster hund - ein dackel vom "züchter" - gestorben war, wollen wir eigentlich keinen mehr haben ...
    ... und dann stand da eines tages eine rührselige annonce in der zeitung ...
    ... und hat mich zu IHR geführt ...
    ... seitdem hat sich für mich die frage welpe vom züchter oder tierschutzhund nie mehr gestellt ...
    ... da ich eh keinen welpen großziehen möchte und kann ...
    ... ist es mir egal ...
    ... ich würd auch einen vom züchter nehmen ...
    ... ich sehe es auch nicht als "retten" oder als "gutes werk tun" an ...
    ... denn das wäre es - in meinen augen - nur dann, wenn ich ihn fragen könnte, ob er überhaupt mit zu mir kommen will ...
    ... aber so ...
    ... ALLE meine tierschutzhunde waren wunderbare begleiter ...
    ... jeder auf seine art ...
    ... und die schwierigkeiten, die wir anfangs mit einander gehabt haben mögen ...
    ... hätte ich sicherlich auch mit einem pubertierenden junghund gehabt - mehr oder weniger ...
    ... und es ist auch schön ...
    ... dieses gegenseitige sich abchecken ...
    ... zusehen, wie man zusammenwächst ...

    fazit:
    ... für MICH wird IMMER nur wieder ein "wegwerfhund" in frage kommen ...

    unheilige grüße, Gabi

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  • angie30
    antwortet
    Zitat von Tanja H. Beitrag anzeigen
    Und: was meine Emmy angeht habe ich meinen Beitrag angeht, durchaus ernst gemeint. Emmy kommt aus schlechter Haltung und greift bzw griff bzw würde fremde Menschen lautstark anmachen vielleicht sogar angreifen. Ich habe (damit die Leute nicht denken, ich selbst habe den Hund so versaut) tatsächlich oft gesagt, das sie aus dem TS bzw. aus schlechter Haltung kommt und ich sie so bekommen habe.

    Das bedeutet aber nicht, das alle Hunde aus dem Tierschutz gestört sind
    Wenn ein Hund wirklich aus dem TS kommt, finde ich das völlig legitim zu sagen wenn er z.B. Angst hat und deswegen rum bellt. Man kann ja auch nichts dafür und weiß unter Umständen gar nicht, woher das kommt. Schlimm finde ich es, wenn Leute das behaupten, nur weil sie ihren Hund nicht erzogen bekommen. Ich kenne tatsächlich eine, die, wenn ihr Hund jemanden anspringt, sagt: "Der kommt aus Spanien, der ist erst zwei Tage hier". Das finde ich dann den TS-Hunden gegenüber unfähr. Mein Hund hat auch Angst, vor allem vor Menschen und hat sich eine Zeit lang eingebildet die anbellen zu müssen. Und obwohl er nicht als von anfang an bei mir war nehme ich es auf mich meinem Hund diese Angst zu nehmen. Mich haben schon Leute gefragt, ob er aus dem Tierschutz sei, was ich verneine und lange Erklärungen, warum das so ist, gibt es auch nicht. Da er keine Leute mehr anbellt, sondern nur noch knurrt, wenn sie aufdringlich werden, entschuldige ich mich nicht einmal mehr (weil ich Knurren für ein angemessenes Siganal eines Hundes halte, zu zeigen, dass er nicht gestreichelt werden will).


    Mein Hund stammt weder von einem Züchter noch aus dem Tierschutz, da mein Bruder und meine Mutter Mischlinge sooo toll finden. Finde meinen Hund auch toll, wenn ich allerdings alleine entscheiden könnte, dann würde ich auf die rassenspezifischen Eigenschaften sehen. Vor allem wenn der Hund dazu käme, also schon Hunde vorhanden sind.

    Einen Tierschutzhund würde ich von den meisten Organisationen gar nicht bekommen. Im Moment würden sie ihn mir verweigern, weil ich als Studentin kein Geld verdiene, verdiene ich Geld, dann habe ich zu wenig Zeit und meine Stadtwohnung wäre vermutlich aus ihrer Sicht zu klein und ein Balkon kann einen Garten nicht ersetzen. Ich bin ja schon für Kontrollen, damit die Hunde nicht vom Regen in die Traufe kommen aber wenn verlangt wird, dass man Hausfrau in einem freistehenden ländlich gelegenen Haus mit Garten und gut verdienendem Gatten und älteren Kindern ist, dann finde ich das ein wenig übertrieben und es trifft auch auf die Wenigsten zu und garantiert nicht, dass der Hund nicht doch links liegen gelassen wird.

    Hätte ich aber Haus, Gatten (mit Geld) und Garten, dann würde ich ganz klar nach einem Tierschutzhund sehen. Aber wenn man Haus und Garten hat, dann spricht ja nichts gegen Tierschutz-Hund UND Rassehund (blöd nur, wenn man emanzipiert ist und trotzdem arbeiten gehen will)

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  • Cushie
    antwortet
    Ich habe einen Tierschutzhund und einen vom Züchter. Und ehrlich gesagt macht es mir der Hund vom Züchter sehr schwer, jemals wieder woanders einen Hund zu kaufen.

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  • Super-Mickey
    antwortet
    Ich habe deswegen einen Hund aus dem Tierschutz, weil ich mich nicht für oder gegen eine Rasse entscheiden kann, so quasi wie im Katalog. Und dann weiss ich nicht nach welchen Kriterien ich einen Welpen, der wie ein kleiner Wurm an seine Geschwister gekuschelt ist, aussuchen soll.
    Als ich nach nun 9 Jahren Hundeabstinenz wieder einen Hund wollte, habe ich gedacht "er/sie wird mich finden". Gut, für mich war das Aussehen eher egal. Das Wesen, der Charakter ist für mich wichtig.
    Mit nem Hund aus zweiter Hand bekommt man dann natürlich eine unbekannte Vorgeschichte dazu. Dafür braucht es dann Zeit und Geduld. Und im Falle von meinem Super-Mickey viiieeel Geduld.....

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  • Spuky
    antwortet
    Ich bin ähnlicher Meinung wie gingillino*s. Ich würde vermutlich auch nur noch Hunde aus dem TS nehmen. Allerdings dann die alten schwarzen, die keiner haben will. Damit diese wenigestens noch eine schöne Rente bekommen...auch wenn das sicherlich schwer werden wird, da die alten Jungs und Mädels ja auch schneller gehen *schnüff

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  • gingillino*s
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Gipsy1 Beitrag anzeigen
    Und danach, wenn ich selbst in die Jahre gekommen bin, habe ich mir vorgenommen nur noch Senioren aus dem Tierschutz aufzunehmen.
    Das habe ich auch vor...nur einen Nr. kleiner... also ein kleiner Hund. Denke die Auswahl ist groß.. Aber jetzt will ich erstmal nicht daran denken. Meine sind erst 3 und 1 Jahr alt und sollen noch laaaange Leben

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  • Seppeline
    antwortet
    Ich würde es von den Lebensumständen abhängig machen - möchte man einen Hund zum Genießen oder einen zum Arbeiten?

    (nein, das heißt nicht, dass mit meinem Rassehund nichts zu tun ist, und es heißt auch nicht, dass ich meine Tierschutzhunde nicht genießen würde - aber die Grundtendenz ist schon jeweils gegeben - noch nie hatte ich einen so unkomplizierten Hund wie mein Hörnchen).

    Das setzt natürlich voraus, dass man in die Auswahl der Rasse, des Züchters und des Individuums sehr viel Zeit und Sorgfalt investiert und nicht einfach einen "ich mag Aussies - ich nehm einen Aussie - und der Züchter nebenan hat grad welche liegen" - Kauf tätigt.

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  • Gipsy1
    antwortet
    Emmy ist mein 2. Hund.
    Gipsy, Altdeutsche Schäferhüdin, kam über einen deutschen Tierschutzverein zu mir. Gipsy war ein Anfängerhund, aber total.
    Emmy wurde hier übers GH als Notfall vermittelt. Sie war ein Fundhund, Vorgeschichte komplett unbekannt. Emmy ist schon ein anderes Kaliber als Gipsy war, aber ich würde sie um Nichts auf der Welt mehr hergeben.
    Sie hat Ecken und Kanten und braucht ein ganz anderes Mangemant und dennoch ist sie ein Schatz. Vermutet wird oft, dass sie entweder ein Malimix oder ein Herdermix ist, ich weiß es nicht.

    Ich habe jetzt schon weiterüberlegt, wie meine Hundezukunft wohl aussieht.
    Mein Plan im Moment ist der, dass ich einmal einen Altdeutschen Schäferhund als Welpe aus einer guten Zucht haben möchte. Und danach, wenn ich selbst in die Jahre gekommen bin, habe ich mir vorgenommen nur noch Senioren aus dem Tierschutz aufzunehmen.

    Wie es dann mal kommt, weiß ich nicht. Bis jetzt habe ich nur Tierschutztiere, auch die Ponys und Ziegen kamen über den Tierschutz und ich sage immer, nicht ich habe mir die Tiere ausgesucht, sondern sie haben sich ausgesucht bei mir zu leben.

    Ich kann beide Seiten verstehen, Tierschutzhund oder Welpe vom Züchter. Ich finde das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Bei der Entscheidung spielen sicher die schon gemachten Erfahrungen eine große Rolle.

    @TanjaH: Ich versteh ganz genau was du meinst. Mir geht es mit Emmy auch manchmal so, dass ich Leuten erkläre, dass sie ein Fundhund ist und ich nicht weiß, wie ihre Vergangenheit aussah und sie deshalb so einige Verhaltensweisen hat, die nichts mit meiner Erziehung etc. zu tun haben.
    Ah, jetzt raff ich es erst, deine heißt ja auch Emmy

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  • Küwalda
    antwortet
    Hallo,
    für mich wird es nur Tierschutzhunde geben, egal ob aus D oder dem Ausland sofern die Orga sinnvolle TS-Arbeit macht.
    Wobei ich ehrlich sagen muss dass ich da beim nächsten Hund etwas genauer hingucken werde, denn mit meiner Süßen ist es mitunter ganz schön anstrengend...

    Und wie Tösitill schon sagte, es gibt jede Menge Rasse-in-Not-Seiten und vielleicht muss man auch etwas länger suchen oder etwas weiter fahren, aber das muss man für einen Rassehund auch in Kauf nehmen.
    Seit ich mich in Hundeforen bewege glaube ich auch nicht mehr dass Rassehunde - egal wie sorgfältig gezüchtet - gesünder sind als Mischlinge. (Umgekehrt glaube ich das allerdings auch nicht...)

    Was mich allerdings seit einiger Zeit beschäftigt ist die Meinung einer Hundetrainerin mit der ich neulich ein kurzes Gespräch über Auslandstierschutz hatte. Sie meinte ihr falle es auf dass Hunde aus deutschem Tierschutz in der Regel viel verkorkster wären als Tierschutz-Hunde von Auslandsorgas... Hm...

    LG

    Regina

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  • tösitill
    antwortet
    ich werde immer hunde aus dem tierschutz haben.
    zum einen liebe ich "wündertüten" und zum anderen habe ich nicht mal eben 1000- 1900 ( so pi mal daumen) euro für einen hund. nicht falsch verstehen: das geld ist schon ok für einen welpen vom züchter....nur ich hätte es nicht.

    und deshalb ist es mit ein aspekt, warum hund aus dem tierschutz. zumal es ja fast alles an rassehunden mitlerweile als "not-hunde" gibt

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  • gingillino*s
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tanja H. Beitrag anzeigen
    aber man sollte auch nicht verheimlichen, das TH-Hunde durchaus mehr Arbeit machen oder Macken haben "können", als liebevoll aufgezogene Welpen vom Züchter.
    Aber deshalb lieben wir sie doch auch..oder.....Wer es nicht kann und ehrlich zugibt...das ist allemal besser als den Hund in falschen Händen zu halten.

    Da war auch mal meine Absicht so ein Thema zu haben wo man sich sachlich auseinander setzt. Vielleicht habe ich es am Anfang auch blöd ausgedrückt.. Freue mich das es geht

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  • Tanja H.
    antwortet
    Zitat von Mara+Frauchen Beitrag anzeigen
    . Bis auf eine Hündin, die ja auch nur das "Produkt" der Vorbesitzer war, hat mir keiner dieser Hunde besondere Mühe gemacht.

    Da du einen Smiley gesetzt hast, gehe ich jetzt mal davon aus, dass Du nicht wirklich so denkst. Im Grunde finde ich einen solchen Satz aber den TS-Hunden gegenüber unfair und ungerecht, trägt auch mit Sicherheit nicht dazu bei, dass die THe leerer werden.
    aber man sollte auch nicht verheimlichen, das TH-Hunde durchaus mehr Arbeit machen oder Macken haben "können", als liebevoll aufgezogene Welpen vom Züchter.

    Und: was meine Emmy angeht habe ich meinen Beitrag angeht, durchaus ernst gemeint. Emmy kommt aus schlechter Haltung und greift bzw griff bzw würde fremde Menschen lautstark anmachen vielleicht sogar angreifen. Ich habe (damit die Leute nicht denken, ich selbst habe den Hund so versaut) tatsächlich oft gesagt, das sie aus dem TS bzw. aus schlechter Haltung kommt und ich sie so bekommen habe.

    Das bedeutet aber nicht, das alle Hunde aus dem Tierschutz gestört sind

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