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An die Wuppertaler wegen totem Fundhund

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  • Silvia W.
    antwortet
    nein, erkennt man nicht.
    Bei der VK nicken dir die Leute doch alles ab, was du erzählst und vorschlägst.
    Und dann machen sie es doch anders...würden sonst so viele Hunde entlaufen, aus der Tür entwischen, übern Gartenzaun hüpfen oder aus dem Auto?

    Es muß ja nicht zwangsläufig "große Liebe" sein, wenn man einen völlig fremden Hund ins Haus geliefert bekommt...manchmal paßt es eben wirklich nicht mit den Gefühlen. Aber auch dann kann es einem doch nicht egal sein, ob dem Hund was passiert, wenn er einem entlaufen ist...

    Aber das ist ne andere Geschichte.

    Hier ging es ja um einen Hund, der schon in der Familie gelebt hatte...

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  • Anda-Lusi
    antwortet
    Zitat von Silvia W. Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist aber nicht, wann sich jemand nach Tod des Hundes wieder einen neuen Hund anschafft....das ist ja individuell verschieden. Manche sagen dann "ich kann nicht EINEN Tag ohne Hund sein"...und dann ist das ok.
    Man müßte wohl das Telefonat gehört haben...man kann ja den Tonfall nicht SCHREIBEN. Und der war eben ohne jegliches Bedauern, ohne Zittern in der Stimme....ganz locker, munter....so in der Art "mir ist gestern die Waschmaschine kaputt gegangen, heut kauf ich mir ne Neue". Und das GEHT NICHT.
    Ich persönlich erwarte einfach, dass man Trauer SPÜRT und raushört...deswegen muß keiner am Telefon weinend zusammenbrechen.
    Aber solche Kälte hab ich letztens auch noch erfahren, als es um eine frisch vermittelte, entlaufene Hündin ging...wir bei der Suche nach ihr erfuhren, dass die Adoptantin einen Anruf erhalten hatte, dass die Hündin mehrfach viel befahrene Hauptstraßen überquert und daraufhin nur sagte "na, dann hat es sich ja bald erledigt". Mich haut diese Gefühlskälte um, kein bißchen Bedauern, kein bißchen Wertschätzung eines Hundelebens.
    Ist das ein Trend?
    Wer im TS-Verteiler ist, liest doch immer wieder, dass Adoptanten, die ihren Hund entwischen lassen, sich nicht an der Suche beteiligen, den Hund auch nicht zurück wollen. Also fehlende Gefühle für einen Hund....
    Das ist ja wirklich das Allerletzte.
    Ich verstehe nicht, warum solche Leute überhaupt einen Hund vermittelt bekommen, die Gefühlskälte solcher Leute muss man doch beim Vorbesuch erkennen und sich sagen, dass das kein gutes Zuhause sein kann.

    Trend vielleicht insofern, als dass sich heutzutage Leute bei Tierschutzhunden bedienen, weil sie die 250 Euro grad noch so aufbringen und nicht, weil sie einen Hund wertschätzen und ihm ein besseres Leben als zuvor bieten wollen.

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  • Tanja H.
    antwortet
    Zitat von Silvia W. Beitrag anzeigen
    als es um eine frisch vermittelte, entlaufene Hündin ging...wir bei der Suche nach ihr erfuhren, dass die Adoptantin einen Anruf erhalten hatte, dass die Hündin mehrfach viel befahrene Hauptstraßen überquert und daraufhin nur sagte "na, dann hat es sich ja bald erledigt". Mich haut diese Gefühlskälte um, kein bißchen Bedauern, kein bißchen Wertschätzung eines Hundelebens.
    Uff, ok bei sowas müsste ich mich wohl auch zurück halten.....

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  • Sibylle2
    antwortet
    Silvia, klar, wenn du das telefonat selber geführt hast mit der Besitzerin, dann ist es verständlich... das meinte ich eben damit... daß man selber mit einbezogen sein muß um da ein Urteil zu fällen.. klar, diese Leute gibt`s auch und das werde ich nie verstehen...

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  • Silvia W.
    antwortet
    Der Punkt ist aber nicht, wann sich jemand nach Tod des Hundes wieder einen neuen Hund anschafft....das ist ja individuell verschieden. Manche sagen dann "ich kann nicht EINEN Tag ohne Hund sein"...und dann ist das ok.
    Man müßte wohl das Telefonat gehört haben...man kann ja den Tonfall nicht SCHREIBEN. Und der war eben ohne jegliches Bedauern, ohne Zittern in der Stimme....ganz locker, munter....so in der Art "mir ist gestern die Waschmaschine kaputt gegangen, heut kauf ich mir ne Neue". Und das GEHT NICHT.
    Ich persönlich erwarte einfach, dass man Trauer SPÜRT und raushört...deswegen muß keiner am Telefon weinend zusammenbrechen.
    Aber solche Kälte hab ich letztens auch noch erfahren, als es um eine frisch vermittelte, entlaufene Hündin ging...wir bei der Suche nach ihr erfuhren, dass die Adoptantin einen Anruf erhalten hatte, dass die Hündin mehrfach viel befahrene Hauptstraßen überquert und daraufhin nur sagte "na, dann hat es sich ja bald erledigt". Mich haut diese Gefühlskälte um, kein bißchen Bedauern, kein bißchen Wertschätzung eines Hundelebens.
    Ist das ein Trend?
    Wer im TS-Verteiler ist, liest doch immer wieder, dass Adoptanten, die ihren Hund entwischen lassen, sich nicht an der Suche beteiligen, den Hund auch nicht zurück wollen. Also fehlende Gefühle für einen Hund....

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  • Sibylle2
    antwortet
    Danke Claudia,
    ja, aber gerade deswegen denke ich vielleicht so.. weil ich auch oft in Gedanken Leute zuerst verurteilt habe, durch das, was ich gehört hab.. und wenn man dann selber mit dem "Fall" verbunden ist, erfährt man auf einmal die andere Sicht der Dinge.. und, ich will behaupten, es sind mehr als die Hälfte, wo ich dann Verständnis aufbringen kann... Darum bin ich da vorsichtig..

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  • Easy Rider
    antwortet
    Sibylle,

    das ging mir auch durch den Kopf, so liebevoll treffend - und dazu verständnisvoll nach allen Seiten - wie Du hätt ich es aber gar nicht formulieren können.

    Ich finde Deine Haltung ganz besonders bewunderungswürdig, weil gerade Du es doch schon häufig mit großem Tierleid zu tun hattest, das durch Menschen verursacht wurde.

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  • Tanja H.
    antwortet
    Zitat von Silvia W. Beitrag anzeigen
    Während die Tierschützerin der Besitzerin schonend beibringen wollte, dass man ihren Hund tot gefunden hat, kürzte die Besitzerin schon ab...sie wüßte das schon, die Polizei hätte ihr schon gestern mittag das Halsband gebracht.
    Und nein...ihren toten Hund von der Autobahn abholen, das wollte sie nicht...auch kein Interesse dran, ihn zu sehen und Abschied zu nehmen.
    Fragte aber, ob die Tierschützerin zufällig grad Welpen in der Vermittlung hätte...
    es kennt keiner diesen Vorfall und die Umstände......

    Wenn es wirklich so ist, das diese Frau ihren Hund nicht verabschieden möchte und nach nem Welpen fragt, sollten Tierheime meiner Meinung nach jedoch darüber informiert werden und Vorsicht walten lassen.

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  • Sibylle2
    antwortet
    jaaaaaa... ich überleg grade.. ich versteh Euch.. war jetzt auch mein erster Gedanke beim Lesen... und doch.. ich weiß nicht ob das 100% was aussagt über den Schmerz den die Leute empfinden.. manche sind da einfach feige... schicken auch andere Menschen um ihr Tier einzuschläfern, weil sie meinen sie bringen`s nicht fertig... Ich weiß nicht, ob ich das auf die Entfernung so verurteile ohne den Fall selber zu kennen... versteht ihr wie ich`s meine?
    ...und ich denke jetzt grad an den Fall hier bei mir.. die Leute wollten auch so schnell wie möglich wieder einen Hund.. obwohl der entlaufene nicht gefunden wurde... aber sie trauern trotzdem sehr und würden selbstverständlich, falls ihr Hund wieder auftaucht mit riesengroßer Freude beide behalten.. Sie weinen immer noch sehr viel um ihren Hund... Trotz neuem Begleiter.. darum.. vielleicht tut man den Leuten auch Unrecht... Klar... vielleicht auch nicht...

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  • Matthias55
    antwortet
    Das ist ja ganz schlimm. Ich könnte meinen Hund. nein ich will garnicht daran denken. Arme kleine Maus ich hoffe das du nicht im Abfall landest, ich hab auch schon mal mich erkundigt wegen einem Grab. denke mal das du keines hast..find gerade kein trauriges Smilie

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  • SIR & LADY
    antwortet
    Auch Du Sche....dann ist gleich an 2 Wochenenden nacheinander so etwas Schlimmes passiert.

    Ich hab für solche Leute auch keinen Funken Verständnis....

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  • Silvia W.
    antwortet
    nein, es war dieses WE, also Pfingsten.
    Und es war eine kleine Pudelhündin - deutsch.

    Hat uns gestern noch den ganzen Abend beschäftigt...wir können es nicht verstehen.

    Und ich denke eben auch an die vielen Menschen, deren Hund entlaufen ist, und die sonstwas dafür geben würden, wenn sie ihn wenigstens tot wieder hätten, beerdigen können und auch einfach die Sicherheit haben, dass ihm selbst im Tod nicht noch etwas ganz Schreckliches angetan wird.

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  • Sietha
    antwortet
    Gute Reise kleiner Hund....


    Zitat von Zanni Beitrag anzeigen
    Für jeden Hund wäre das ein schreckliches Ende gewesen, aber bei den Auslandshunden die, die vermeintliche Reise ins Glück gebucht haben, tut es mir noch einmal mehr Leid (


    Wie bitte???

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  • Zanni
    antwortet
    Für jeden Hund wäre das ein schreckliches Ende gewesen, aber bei den Auslandshunden die, die vermeintliche Reise ins Glück gebucht haben, tut es mir noch einmal mehr Leid (

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  • lush-addict
    antwortet
    Mir verschlägt es gerade die Sprache ... wie kann ein Mensch so herzlos sein

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