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Gesucht Auslandstierhilfe impfkritisch und Barf freundlich

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  • Prada
    antwortet
    @Lonil
    Da hast du auf jeden Fall recht, dass das schlechteste Futter in Deutschland besser ist als getötet zu werden (obwohl das auf Dauer auch nicht gut tut und Beschwerden bereitet, musste ich noch loswerden :-))!
    Aber einige Halter würden es besser machen wenn sie es wüssten und das muss dann nicht mal unbedingt mehr kosten oder aufwendiger sein.
    Mir geht es wirklich hauptsächlich um den Punkt der umfassenden Aufklärung.
    Ja und in Auffanglagern stelle ich gar keine Ansprüche ans Futter, hauptsache sie bekommen was!

    Natürlich finde ich auch anderes wichtig wie die Beschäftigung des Hundes und den artgerechten Umgang, aber das wird ja wirklich meist schon mit abgeklärt ob das passt.
    Das mit der Ernährung und dem Impfen ist noch nicht so in den Köpfen...
    Und natürlich muss jeder Halter selbst entscheiden, aber Information ist eine notwendig Grundlage (und nicht alle haben Internet daheim)! Und warum nicht auch vom Verein zum Beispiel über die Homepage informieren? Das gefällt mir bei dem Verein Pusztahunden total gut! Dann steht da nämlich auch der Verein dahinter...

    Danke nochmal an alle! Ich lese alles mit großem Interesse und war zb bei den Pusztahunden schon auf der Homepage!

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  • LoniL
    antwortet
    Hallo Verena,

    mache seit mehreren Jahren Pflegestelle für verschieden Orgas. Auch ich habe mich von einer Orga verabschiedet, weil mich bei einer Fahrt in das Tierheim sehr über ein maßgebendes Vereinsmitglied geärgert habe und weil ich mich als Pflegestelle schlecht betreut sah.

    Aber zu Deinem Anliegen: Aus meiner Erfahrung kann ich auch nur sagen, dass viele der Auslandstierheime froh sind, wenn sie ihre Hunde überhaupt satt bekommen.
    In einem polnischen Tierheim wird Grütze mit Schlachtabfällen von Putenmästerei incl. der Knochen gekocht. Was anderes können sie sich einfach nicht leisten.
    Trennen von Knochen und Fleisch ist auch nicht möglich, denn es sind rd. 400 Mäuler die gestopft werden müssen.
    Auch beim Impfen sind viele Tierheime froh, wenn sie überhaupt die Impfungen realisieren können, da wird auch genommen, was man (günstig) kriegen kann.
    Teilweise erfolgen die Impfeintragungen händisch und wenn Du in Deutschland einen Amtsvet hast, der etwas gegen Auslandshunde hat, dann kann dies schon zu Ärger führen. Deshalb kenne ich Vereine, die deshalb Nachimpfen. (Sie würden sich gern das Geld sparen und anders einsetzen.)

    Ach ja, was bei einigen Tierheimen auch aus Geldmangel möglich ist, ist, dass nicht alle Hund kastriert werden. Zu mir kommt in Kürze eine Hündin, die unkastriert im Land vermittelt war, das Tierheim hat sie wieder zurückgeholt, weil sie mit der Haltung nicht einverstanden waren und dann gab es prompt Nachwuchs im Tierheim.

    Bei meinen Pflegehunden schaue ich mir immer die Interessenten selber an, wir gehen immer gemeinsam mit dem jeweiligen Kandidaten spazieren, dabei kläre ich sie offen über seinen Charakter auf. Es sind immer intensive Gespräche, in diesem Zusammenhang versuche ich auch sie aufzuklären, was das Impfen und die Fütterung betrifft.
    Auch nach der Vermittlung halte ich Kontakt mit ihnen, am Anfang zumeist sehr intensiv und nachfolgend schleicht es sich dann immer mehr oder weniger schnell aus.
    Aber mindestens einmal im Jahr schreibe ich alle Halter der Ex-Pflegies an (Weihnachtsgrüße) und alle haben mir daraufhin Photos und kurze Berichte zu den Ex-Pflegies gesandt.

    Zum Schluss, kann ich es mir folgendes nicht verkneifen:
    Letztendlich ist das schlechteste Futter, dass ein Hund in Deutschland erhält, doch immer noch besser als in seinem Heimatland getötet zu werden.

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  • petfo
    antwortet
    Wir haben unsere Aster damals von "Zypernhunde.de" geholt und die beiden Vorsitzenden hatten eine sehr gute Meinung zum Barfen und Impfen und dem naturheilkundlichen Behandeln... die Hunde wurden damals auf Zypern bekocht...

    Mittlerweile sind sie beide bei einem anderen Verein "Hundeliebe-grenzenlos e.V. "... vielleicht einfach mal nachfragen...

    Viele Grüße

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  • Prada
    antwortet
    @Schmusefluse, ja leider werden in den örtlichen Tierheimen die Hunde auch nicht anders geimpft...
    Aber irgendwer muss doch mal damit anfangen!
    Ich habe gestern gelesen, dass in einigen Ländern wie Italien vorbeugende Wurmkuren verboten worden sind. Mal sehen, wann bei uns Kotproben normal werden.
    Ich bin ja aus Österreich, da kann man sich bis heute nicht zum umfassenden Nichtraucherschutz durchringen...aber irgendwann bestimmt..
    Genau, wir sind jetzt dann eines der ersten Länder, die bei Kindern die Kosten für die HPV Impfung übernehmen...Krebsvorsorge nicht sehr konsequent...ich denke daran sieht man dann schon wieder, von was solche Entscheidungen getrieben werden...

    Da darf ich gar nicht zu viel darüber nachdenken!

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  • Prada
    antwortet
    @Anne410
    Weil du meinst, dass du es zähneknirschend hinnehmen würdest bevor du keinen Hund holst

    -zum einen schaue ich mich deshalb nach Alternativen (anderer Verein, ganz andere Möglichkeiten) um, daher ja das Eingangspost.
    -zum anderen ärgert es mich einfach und leider derart, dass ich da nicht einfach darüber hinweg sehen kann...leider oder vielleicht auch gut...

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  • Schmusefluse
    antwortet
    Hallo Verena,

    das Thema Impfen wird ja nicht nur im Auslands- sondern auch im Inlands-TSch so gehandhabt. Wir haben einen ca. 4 Jahre alten Hund aus dem TH uebernommen. Der Junge wurde im TH Berlin innerhalb von noch nicht einmal 4 Wochen 2 Mal komplett durchgeimpft. Gueltigkeit bis 2015.... Und das Ganze vermutlich nur, damit er bei uns aus Datenschutzgruenden mit einem Blanko-Impfpass landet. Schoen waere es gewesen, wenn man ihm nach der letzten Impfung die 3 Jahres-Gueltigkeit eingetragen haette.

    LG
    Martina

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  • Prada
    antwortet
    @Anne410 Ich kann den Interessenten gegenüber schon sagen, wie ich es machen würde, aber an die Impfvorgaben sollte ich mich halten


    Aufklärung dem Verein gegenüber: Es interessiert sie nicht wirklich was ich sage, die Schotten sind absolut abgedichtet. Ich denke es wird alles gleich weiterlaufen. Sprich, Hunde werden mehrmals geimpft, obwohl das nicht mal laut Beipackzettel notwendig wäre.
    Und das mag ich nicht unterstützen, obwohl sie sonst tolle Arbeit leisten!!!

    Wie gesagt, es handelt sich um einen großen Verein der viel Bewegen könnte, da er so viele Menschen erreicht!

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  • Anne410
    antwortet
    Zitat von namgnol Beitrag anzeigen



    Klar! Ich denke aber gar nicht, dass es Verena darum ging.

    Naja, wenn man aber aus dem Grund sich dazu entschließt, gar keine Pflegehunde mehr aufzunehmen, dann schon irgendwie
    Dann würde ich sie auch zähneknirschend so impfen, bzw. zu meinem Impf-TA gehen und dann 3 Jahre eintragen lassen, bevor ich den Hund im Ausland lasse, was für ihn das größere Übel ist.

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  • namgnol
    antwortet
    Zitat von wolfstraum Beitrag anzeigen
    und ich würde davon auch keine vermittlung abhängig machen,
    (...)
    mir ist es immer wichtig, dass sich die leute einen kopf machen.
    Das sehe ich auch so!

    Ein artgerechtes Hundeleben hängt von so vielen Faktoren ab - Ernährung und Impfen sind sicher zwei davon, logisch, aber sicher nicht die entscheidendsten.


    Zitat von Anne410 Beitrag anzeigen
    Aber das wäre mir schnuppe, denn für mich zählt jeder einzelne Hund, dem man so zu einem besseren Leben verhilft......
    Klar! Ich denke aber gar nicht, dass es Verena darum ging.

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  • Prada
    antwortet
    Nochmal ich,
    Ich bin übrigens die Verena :-)

    Für mich ist das einfach gerade ein emotionales Thema. Es betrifft ja auch meine Pflegehunde, die ich so (laut Verein) impfen lassen müsste (sind ja nicht meine Tiere)
    Mein Pflegehund hatte Tollwut und SHP und Co gültig für ein Jahr im Impfpass, laut Verein müsste aber die Impfung zweimal hintereinander erfolgen...und da kann ich halt nicht mitmachen...und ich habe ja auch die Welpen da...da gebe es auch tolle Alternativen die auch "legal" sind, also der Welpe trotzdem mit gültigen Impfungen mein Haus verlässt ...

    Und für ein Auffrischen des Themas ist kein Interesse da...
    Das ist nicht im Interesse des Tieres...

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  • Anne410
    antwortet
    Hast du denn bei deinem jetzigen Verein das Gefühl, dass sie nicht möchten, das DU Aufklärung betreibst?

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  • Prada
    antwortet
    Danke für die rege Anteilnahme!

    Das es in den Auffanglagern erst mal irgendein Futter gibt stört mich nicht!!!
    Hauptsache die Hunde bekommen überhaupt was!

    Das Tollwut sein muss, ist mir auch klar!!!
    Mit SHP usw kann ich auch noch leben!
    ABER wenn da die Möglichkeit besteht, sollte doch schon rein aus finanziellen Gründen ein Impfstoff gewählt werden, der nach so wenig Impfungen wie möglich so lange als möglich gültig ist. Und da werden meinen bisherigen (bescheidenen) Erfahrungen nach die Möglichkeiten nicht genutzt (Tollwut Rabisin, Nobivac für Staupe und Co).

    Und sonst, wie gesagt, ich rede von Aufklärung, Bereitstellung von Wissen (nicht von einer Bedingung oder das man andere Meinungen nicht gelten lässt, aber zum Beispiel Rabisin jedes Jahr wieder impfen ist halt widersinnig!), dass Futter nicht gleich Futter ist. Es muss nicht jeder Barfen, aber wenn ich jemanden davon abhalten kann das nächst beste Futter zu kaufen dann bitte schon.

    Einige Vereine sind groß. Da wäre so viele Leute die sie erreichen ohne Aufdringlich sein zu müssen. Zum Beispiel Ratschläge auf der Homepage auf was man bei der Futterwahl achten sollte...Und es gibt ja auch Leute, die sowas mit Freude annehmen!

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  • Sietha
    antwortet
    Zitat von Anne410 Beitrag anzeigen
    I
    Aber das wäre mir schnuppe, denn für mich zählt jeder einzelne Hund, dem man so zu einem besseren Leben verhilft......

    .
    So sehe ich das auch.

    @ Prada:

    Hier im Forum gehts etwas persönlicher zu als in vielen anderen Foren und wir sprechen uns mit Namen an.

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  • Anne410
    antwortet
    Ich denke, dass es bei den Impfstoffen so wie mit dem Futter ist.... es wird das genommen, was da ist, bzw. was gerade günstig zu bekommen ist und dann vielleicht nicht das, was man selber auch bevorzugen würde.
    Aber das wäre mir schnuppe, denn für mich zählt jeder einzelne Hund, dem man so zu einem besseren Leben verhilft......

    Und was die endgültigen Besitzer machen, das ist ja eh ihre Sache.
    Als Pflegestelle kann man ja ansprechen, warum man das mit den eigenen Hunden so oder so macht und kann vielleicht das Interesse der neuen Besitzer wecken.

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  • wolfstraum
    antwortet
    ich habe bisher impfen und barfen bei meinen Vorkontrollen angesprochen,
    finde aber, dass das eine persönliche sache ist
    und ich würde nie jemanden bekehren wollen.

    und ich würde davon auch keine vermittlung abhängig machen,
    dass könnt ich vor mir selbst dem hund gegenüber nicht vertreten.
    mir ist es immer wichtig, dass sich die leute einen kopf machen.

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