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    #76
    Nun, wenn die Hündin eh Probleme mit den Läufigkeiten hatte, konnte man ja schon erahnen, dass da im Körper etwas unrund läuft. Man hätte den Hund behandeln sollen, dann wäre es auch nicht zu den Eiterungen gekommen.

    Bei Wölfen z.B. kommt auch niemand auf die Idee sie zu kastrieren und sie überleben es dennoch . Die Münsterländerin meiner Oma ist jetzt 15 Jahre alt, mit Gebärmutter etc. Man muss den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben, ist meine Meinung. Macht man die Gebärmutter weg, kommt etwas an anderer Stelle, so meine Erfahrung. Wenn man die Ursache nicht behebt, kann der Hund auch mit Verstümmelung nicht gesünder werden.

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      #77
      Original geschrieben von molosser
      Nun, wenn die Hündin eh Probleme mit den Läufigkeiten hatte, konnte man ja schon erahnen, dass da im Körper etwas unrund läuft. Man hätte den Hund behandeln sollen, dann wäre es auch nicht zu den Eiterungen gekommen.

      Bei Wölfen z.B. kommt auch niemand auf die Idee sie zu kastrieren und sie überleben es dennoch . Die Münsterländerin meiner Oma ist jetzt 15 Jahre alt, mit Gebärmutter etc. Man muss den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben, ist meine Meinung. Macht man die Gebärmutter weg, kommt etwas an anderer Stelle, so meine Erfahrung. Wenn man die Ursache nicht behebt, kann der Hund auch mit Verstümmelung nicht gesünder werden.

      Wölfe werden auch nicht so alt wie unsere Haushunde !

      Und als Verstümmelung sehe ich die abgeschnittenen Ohren und Ruten!!!!!
      Keine Verstümmelung ist in meinen Augen, dem Hund ein angenehmeres Leben ohne ständige Hitze und aufdringliche Rüden und ohne Gebärmutterkrebs zu ermöglichen!
      In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.

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        #78
        Hallo,
        bis jetzt hatte/habe ich 5 Hündinnen, alle waren kastriert, als sie zu mir kamen.
        Einmal hatte ich eine läufig werdende Hündin in Pension und das war die Hölle.....
        Die freilaufenden Bauernhunde standen Schlange und kamen noch Heulkonzerte geben in meinem Vorgarten ganze 2 Wochen nachdem die Hündin wieder weg war...

        Das kann ich hier dem Quartier nicht zumuten, ganz abgesehen von der Markiererei und Koterei der fremden Rüden....

        Auch wenn ich mal nicht mehr arbeiten werde, ganze Hündinnen wird es wohl hier nicht geben. Aber da sie alle aus dem Tierschutz sind, sind sie eh kastriert.
        Liebe Grüsse
        marianne
        Wer loslässt, hat beide Hände frei

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          #79
          Original geschrieben von Agilityfan
          Wölfe werden auch nicht so alt wie unsere Haushunde !

          Und als Verstümmelung sehe ich die abgeschnittenen Ohren und Ruten !!
          muss man jetzt wirklich wieder den wolfs-vergleich rauskramen ? in zoos erreichen wölfe gut und gerne ein alter von 12-15 jahren. in der wildnis sterben sie an hunger, kälte, werden überfahren oder von jägern abgeknallt. dabei sinkt die lebenserwartung gewaltig. die eine oder andere gebärmuttervereiterung wird es auch bei wölfen geben, aber dann ist es (meiner meinung nach !) ein tier mit schlechter konstitution, dass sich nicht zwangsläufig weiter vermehren sollte. die natur macht fehler, aber wird sie auch schnell wieder beseitigen - auch wenn es nicht unseren moralvorstellungen entspricht ...

          was genau eine verstümmelung ist, möchte ich nicht beurteilen. bisher hat mir noch kein hund gesagt wie er die sache sieht. mir würde es jedenfalls nicht gefallen, wenn mir jemand die gebärmutter rausnehmen würde, auch wenn ich dann keine krämpfe oder hormonell bedingte stimmungsschwankungen hätte.

          nur weil man das fehlen von organen von außen nicht bemerkt, ist es nicht mehr oder weniger schlimm als zb die entfernung der rute. die rute ist genauso ein wichtiges kommunikationsmittel wie die hormonbedingten duftstoffe die ein hund aussondert.
          grüßle
          Susanne

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            #80
            Ich denke, man sollte sich ganz genau überlegen ob man den Hund kastriert oder nicht! Dieses "wir kastrieren mal aus vorsicht, damit auch niemals nie was passieren kann" finde ich absolut verantwortungslos und es erinert mich auch ein wenig ans dritte Reich.
            Man darf ja nicht vergessen, dass man über das Leben eines anderen Lebewesens entscheidet, welches sich nicht dazu äußern kann! Ich finde auch die generelle Kastration im TS nicht gut. Chicco kommt auch aus einem TH, aber er war erst 5 Monate und das TH war wohl nicht die beste Wahl (aber das ist ne andere Geschichte). Er ist nicht kastriert und wird es auch nicht werden, es sei denn irgendwelche gesundheitlichen Gründe sprächen dafür!
            allerdings darf man, meiner Meinung nach, auch die Psyche des Hundes nicht außer Acht lassen bei dieser Entscheidzung! Chicco ist eher ein Rüde, den läufige Hündinen nicht extrem interessieren, manche sind ihm vollkommen schnuppe, aber ich kenne auch Rüden, die leiden ganz fürchterlich! Und ob es da nicht besser wäre, dem Hund das zu ersparen und zu kastrieren, denn es gibt ja immer irgendwo eine läufige Hündin!
            Ich persönlich hab zwar noch keine Erfahrungen mit Hündinen, aber von Hündinenen Haltern auch schon gehört, dass es welche gibt, die nicht nur sehr unter starken Scheinträchtigkeiten leiden sondern auch unter der Läufigkeit an sich. Auch hier wäre es wohl für diese Hunde besser, wenn sie kastriert würden!
            Bei Pärchenhaltung ist es sicher auch sressfreier, wenn zumindest einer der beiden kastriert ist.
            Aber man darf sich eine solche Entscheidung sicher nicht leicht machen! Schließlich geht es ja um ein Leben!
            Liebe Grüße von Jacqueline und Chicco

            "Tierliebe bedeutet, die Eigenarten und Bedürfnisse der Tiere kennen zu lernen, und den Verzicht auf die Befriedigung unserer eigenen Wünsche."

            Prof. Dr. Heini Hediger

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              #81
              Original geschrieben von Agilityfan
              Wölfe werden auch nicht so alt wie unsere Haushunde !

              Und als Verstümmelung sehe ich die abgeschnittenen Ohren und Ruten!!!!!
              Keine Verstümmelung ist in meinen Augen, dem Hund ein angenehmeres Leben ohne ständige Hitze und aufdringliche Rüden und ohne Gebärmutterkrebs zu ermöglichen!
              Nun, dei Hitze stört meine Hündinnen nicht. Aufdringliche Rüden gibt es hier nicht wirklich...nur unseren eigenen unkastrierten, der dann in den Stehtagen gerne würde (aber nicht darf). Gebärmutterkrebs...warum sollten sie? Und wenn nicht an der Gebärmutter, dann halt wo anders

              Hast Du Dir Deine Gebärmutter auch schon entfernen lassen? Wenn nicht, dann würd ich das schnell machen lassen, denn Menschen werden auch alt, etc. :dizzy

              Wölfe im Tierpark werden durchaus alt. Auch in der freien Wildbahn gibt es alte Wölfe. Du kannst es auch auf Wildhunde etc. ummünzen, wenn es Dir lieber ist

              Für mich macht es keinen Unterschied ob ich ein Organ nicht notwendigerweise abschneide oder Ohren und Rute.

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                #82
                Hallo,
                als Johnny noch mein Pflegehund war gabs Interessenten die fragten
                "ist er denn auch schon kastriert?"..................................
                als ich beim TA mit ihm war meinte die TA
                "kastriert ist er ja auch noch nicht".......................
                und unterwegs bemerken andere Rüdenhalter wenn ich mein, wir müssen die Hunde sich nicht unbedingt kennenlernen lassen "ihrer ist noch nicht kastriert?!"..............



                ist nur ein kastrierter Rüde ein "ganzer Hund?"

                wenn jemand kein Rüdenverhalten möchte, kann er sich ja eine Hündin holen, wer keine Läufigkeit möchte, einen Rüde, denk ich, ob Nachwuchsproduktion statt findet liegt dann daran, ob derjenige auf seinen Hund aufpasst und ab und an vorkommende Hoppalawürfe möchte ich jetzt nicht in den selben Topf werfen wie die bewusst vermehrten Hunde (ala "Welpen sind süß"etc), wir Menschen meinen immer es ist alles planbar, modulierbar, natürlich ist es verantwortungsvoller, keine Hundewelpen in die Welt zu setzen, aber rechtfertigt die Gefahr eines eventuellen Fehltrittes die Reihumkastration?
                Ich verstehe auch nicht so ganz, warum die TSV sich die Kosten machen und alle Geschlechter kastrieren...wie schon vorher jemand schrieb, nur die Hündinnen bekommen Welpen, wenn also das Ziel ist, dass die zu vermittelnden Hunde sich nicht vermehren, müsste eigentlich reichen, nur die Mädels zu kastrieren (oder sterilisieren...)


                LG v Alex
                "ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Jesus

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                  #83
                  Hallo Evchen,
                  ich kenne auch den "Aberglauben", wenn der Rüde kastriert ist,wird der ruhiger. Ich lächel nur darüber. Die Rüden riechen dann wie eine Hündin u. es kann vorkommen, dass dann ein anderer Rüde versucht Deinen zu besteigen u. wenn Deiner sich das nicht gefallen lässt, haste ein Problem.

                  Ich halt nicht viel von Kastration. Man kann keine Probleme einfach wegschnibbeln. Mit 3 Jahrenw wird er ruhiger, dann ist ein großer Hund "geistig" ausgewachsen. Das sind meine Erfahrungen mit meinen eigenen Hunden u. die von Bekannten.

                  Lg
                  Janett

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                    #84
                    ich habe es gestern erlebt, wir hatten gestern das erste mal Agility-Training und einen Hund hatte ich seit August nicht mehr gesehen. Damals hat er andere Hunde bedrängt, konnte sich auf nichts konzentrieren und ist immer weggelaufen-seine Besitzerin war gefrustet und das hat alles noch viel schlimmer gemacht, er wird jetzt 2 und gestern hatte ich die beiden wieder im Training und habe mich über den Hund gewundert, die beiden konnten auf einmal ganze Parcoure laufen, er hat keinen Hund bedrängt, war fröhlich-hat wirklich so super wie nie gearbeitet und seine Besiterzin war deutlich gelöster, was auch auf den Hund abgefärbt hat. Die Beiden waren richtig toll und es hat Spaß gemacht zu sehen wie zufrieden die beiden miteinander sind. Zum Schluß sprachen wir dann so und sie erwähnte ganz nebenbei, dass der Hund letzten Norvember kastriert wurde-er fing an zu streunen (sie clickert, macht Fährte und geht mit ihm genug spazieren-er wird auch nicht hochgepowert)...ich war baff über die Entwicklung dieses Hundes...ich denke für ihn war das die richtige Entscheidung.
                    lg
                    Petra

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                      #85
                      Ich habe jetzt nicht alles gelesen, denke aber es sollte immer eine Einzelfallentscheidug sein. Gibt auch ein gutes Buch zum Thema von
                      Dr. Niepel, Kastration des Hundes...
                      ein Wissenschaftlter, der da zu Wort kommt - das ist bisschen böse, aber ich denke wohl, dass was dran ist, meint, die meisten Veränderungen ergeben sich gar nicht durch die Kastration, sondern durch die Erwartungshaltung der Halter, die mit dem Hund dann anders umgehen...weil er ja jetzt ein kastrierter, also guter Hund ist.

                      Ansonsten ist es leider so, jedenfalls hier, dass egal, was ein Hund an unerwünschtem Verhalten zeigt enormer Druck ausgeübt wird, und dass jedes Verhalten schnell durch die "weil-er-noch-nicht-kastriert-ist-Brille" gesehen wird. Leider auch von sonst kompetenten Trainern.
                      Gruß
                      Ulrike

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                        #86
                        Hallo zusammen,

                        ich muss gestehen, ich hab die Seiten zu dem Thema nur überflogen, weil die Frage für meine Hündin nicht relevant ist.

                        Ich wollte nur kurz erzählen, dass sich der Hund von Bekannten nach der Kastration total verändert hat. Ich kenne ihn selbst nicht, weiß auch nicht genau warum sie ihn mit ca. 2 - 3 Jahren kastrieren ließen, nur dass er zuvor ein total lieber verträglicher Hund war. 1 Woche nach der Kastration hat er fast einen Welpen gebissen. Und als mein Mann zu Besuch war hat er 2 x versucht ihn zu beissen. Die Besitzer sind verzweifelt.

                        Man darf bei einer Kastration nicht vergessen, es ist und bleibt eine Operation mit gewissem Risiko (z.B. Narkose ! ) und ein massiver Eingriff in's Hormonsystem.

                        LG Hannelore

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                          #87
                          Ja, es kann passieren, dass sich Hunde durch Kastration zum Nachteil verändern. Das wird nicht gerne gesehen, aber an und für sich ist es eine alte "Weisheit", dass sich beispielsweise Angstaggression stark verschlimmern kann, so dass der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes böse nach hinten los geht.

                          Allerdings ist es erstaunlich, wie das unter der Decke gehalten wird. Seit ich mich mit dem Thema intensiver befasse entdecke ich zunehmend Parallelen zum Impfen, das ist ja auch immer, ausschließlich und nur harmlos, vernünftig, Positiv und nur zum Besten....
                          Gruß
                          Ulrike

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