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Hündin will nicht aus ihrem Wassernapf trinken

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    Hündin will nicht aus ihrem Wassernapf trinken

    Hallo,

    unsere Lola ist ja nun schon ein paar Wochen bei uns.

    Was wir schon jetzt sagen können ist, daß sie trotz ihrer Grösse sehr sehr ängstlich ist. Lola läuft über keinen Gullideckel, Lola läuft die Treppe im Haus nicht hoch (das soll sie auch nicht, aber sie macht es auch nicht von sich aus obwohl sie es könnte). Und Lola trinkt total ungern aus ihrem Wassernapf.

    Sind wir mit ihr draussen im Garten, trinkt sie aus jeder Pfütze, aus jedem Untersetzer. Sie schnappt sich Eisbrocken und isst diese.

    Laut den Vorbesitzern trank Lola nichts aus Edelstahl-Näpfen. Wir haben nun sowohl den Wassernapf wie den Futternapf gegen Plastiknäpfe ausgewechselt......

    Wie kann man einem Hund die Angst vor dem Wassernapf nehmen?

    Das hört sich vielleicht blöd an, aber es ist ja wichtig daß sie regelmässig trinkt.

    Dankeschön und LG,
    Anja

    #2
    Liebe Anja,

    ich nenne dir mal ein paar Möglichkeiten wie man es angehen könnte:

    Möglichkeit 1: wenn Lola etwas aus deiner Hand nimmt, versuche ihr immer mal etwas Wasser aus deiner Hand zu geben und dann immer ein Stückchen mehr an den Napf zu kommen. Irgendwann bist du über dem Napf, dann hältst du deine Hand leicht in den Napf mit Wasser und immer ein Stückchen mehr, bis du deine Hand irgendwann ganz wegnehmen kann. Immer Schritt für Schritt und wenn du siehst dass Lola wiederholt stressfrei das Wasser aufnimmt, kannst du einen kleinen Schritt weiter gehen.

    Möglichkeit 2: falls du einen Eimer hast, diesen in die Erde im Garten (falls vorhanden) einbuddeln, so dass der Rand nur noch minimal zu sehen ist.

    Möglichkeit 3, im Extremfall: kleines Handtuch/Waschlappen o. ä. nehmen, sie an diesen positiv gewohnen und die Waschlappenspitze mit Wasser eintauchen. Wenn sie das annimmt, kannst du später eine kleine Kanüle in dem Waschlappen verstecken.

    Zur Sofortmaßnahme hilft es, wenn du dem Futter viel Flüssigkeit beigibst.

    Toi, toi, toi!
    Liebe Grüße
    Claudia & die vierbeinigen Copiloten

    Angst klopfte an die Tür, Vertrauen öffnete - und niemand war draußen (Chinesisches Sprichwort).

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      #3
      Wer weiß, was ihr mal mit einem Futter- oder Wassernapf passiert ist...

      Frisst sie denn aus Ihrem Futternapf? Sieht der anders aus als der Wassernapf? Sollte dem so sein, kann man vielleicht mal ihr Lieblingsfutter in den Wassernapf geben - in kleinen Häppchen. Immer wieder, bis sie sich an den Wassernapf gewöhnt.

      Gibt es ein anderes, kleineres Gefäß, aus dem sie trinkt? Vielleicht das dann in den Napf reinstellen?

      Vertraut sie Dir? Vielleicht hilft es, wenn Du den Napf mal in der Hand hältst.

      Bei Futter könnte man vielleicht einfach sagen: warten, bis der Hund frisst. Aber bei Wasser würde ich das nicht machen - es ist zu wichtig. 2-3 Tage ohne Futter geht vielleicht noch, aber mit Flüssigkeit muss man vorsichtig sein.
      Liebe Grüße,
      Nadine mit CKCS Alastair & RR Bayo sowie Seelenhund Neo im Herzen

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        #4
        Hallo Anja,

        Mandy mag es überhaupt nicht, wenn ihr (Edelstahl-) Napf sich bewegt (Fleisch rausholen o.ä.). Noch schlimmer ist das Geräusch auf hartem Boden. Vielleicht hat Deine Lola ähnliche Ängste?
        Abgesehen von den schon gekommenen Tips würde ich darauf achten, daß der Napf nicht über den Boden schubbern oder umfallen kann.
        Und für den Anfang, wie wäre es mit so einem 5-Liter-Eimer fast randvoll, vielleicht geht sie ja dabei?
        Vielleicht auch die Position erhöhen? Vielleicht hat sie ganz einfach ein schlechtes Gefühl dabei, den Kopf zu senken (Ohren verdecken die Umgebung wie Scheuklappen beim Pferd??) und dadurch die Kontrolle über die Umgebung zu verlieren?
        Liebe Grüße,
        Birgit mit Charly und Chico an der Seite und immer im Herzen mein Knopfauge Paul, mein liebes Mäuschen Mandy, die sanfte, ruhige JoJo, die schöne Lisa und mein kluges Pünktchen

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          #5
          stell den Wassernapf mal nach draußen....

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            #6
            und so ein Futterständer ist auch sehr empfehlenswert, wegen der erhöhten Fessposition bzw. Trinkposition,

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              #7
              ich würde als erste hilfe maßnahme auch erstmal wasser mit ins futter geben umso die wasseraufnahme zu gewährleisten. meine wuffis trinken auch von haus aus nicht viel. meine hündin bekommt auch immer wasser mit ins futter damit die blase immer schön gespült wird. sie neigt zu blaseninfektionen.
              so trinkt sie noch weniger also sie eh tun würde.

              und die anderen tipps hören sich auch gut an finde ich.
              LG Antje und die Terroristen
              -------------------------------
              Meine Hunde kläffen nicht, sie bellen nur wenn sie was zu sagen haben.

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                #8
                Hallo Anja!

                Vielleicht hat sie keinen Durst?

                Um Festzustellen ob´s wirklich am Napf liegt, mische dem Wasser probeweise etwas Leckeres bei, z.B. Naturjogurt. Rührt sie das auch nicht an?
                Liebe Grüße

                Michaela mit Mona

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                  #9
                  Oder vielleicht hat es gar nichts mit dem Napf zu tun sondern ist eher ein Problem des Wassers.

                  Mein Stein trinkt am allerliebsten das abgestandene Wasser direkt aus der Gießkanne oder Regenwasser, welches sich in den Untertöpfen auf dem Balkon angesammelt hat. Nur wenn er wirklich sehr durstig ist, geht er an ganz frisches!!! Wasser in seinem Napf. Alles, was zwischen frisch aus dem Hahn und völlig abgestanden liegt, wird garantiert nicht angerührt.
                  Liebe Grüße
                  Martina mit dem "Steinchen" und Spunky im Herzen und Bungee (dem Kaenguruh oder auch der irre Ungar) an der Seite

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                    #10
                    hallo anja,
                    kannst du nochmal beschreiben warum du der meinung bist, dass sie angst hat vor dem wassernapf.
                    so wie du ihr trinkverhalten beschreibst erkenne ich meinen hund nämlich genau wieder und er hat keine angst vor dem napf sonder bevorzugt einfach "schmutzwasser von draußen" und ignoriert seine wassernäpfe im haus einfach. er trinkt seit der umstellung auf barf kaum noch im haus. äußert selten wenn er nach dem toben oder langen spaziergang ohne pfütze sehr durstig ist nimmt er mal einen schluck.
                    wenn ich das gefühl habe, dass er etwas mehr trinken könnte, dann mache ich es so wie andere es hier schon beschrieben haben. ich gebe etwas extra wasser zum obst-gemüsebrei oder mache ihm etwas wasser durch joghurt, thunfischwasser oder selbgemachten apfelsaft schmackhaft.
                    hoffe du findest eine gute lösung für euch.
                    gruß,
                    hanna
                    Viele Grüße,
                    Hanna und ihr "verrückter" Aussie Ole

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                      #11
                      Hallo Anja,

                      meine Silvi kommt - wie dein Hund auch? - aus dem Tierschutz und sie trank anfangs nur aus unserem Teich oder unterwegs aus Bächen (aus Pfützen lasse ich sie nicht trinken). Da sie kein so ängstlicher Hund war, glaube ich, dass es am Geschmack lag. Leitungswasser schmeckt sicherlich völlig anders als Wasser draußen, und ich hatte das Gefühl, dass sie den Geschmack nicht kannte. Inzwischen trinkt sie lieber aus dem Napf, aber nur, wenn das Wasser frisch aus der Leitung kommt (ich fülle den Napf morgens und mittags frisch mit Wasser) -also eben nicht abgestanden!

                      Insgesamt trinkt sie auch nicht so viel - deswegen enthält ihr Gemüsepürree auch immer viel Wasser!

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                        #12
                        Meiner Schwiegermutter ihre Hündin trinkt ausschließlich aus ihrem Keramiknapf oder dann halt draussen. Selbst Plastik war bei ihn nicht machbar.
                        Liebe Grüßla von Manuela mit Becks und Corona sowie Aaron für immer im Herzen

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                          #13
                          Wenn Sie draußen aus den Blumenschalen schlabbert,dann stell Ihr doch so eine Schale mal Versuchsweise hin . Falls Sie auf Regenwasser steht ,dann nützt es nichts ,und Ihr müßt ne Regentonne aufstellen .

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                            #14
                            Hallo,
                            das gleiche Problem hat mein Eddie auch ! Auch ein Napfständer hat keine besserung gegeben. Fressen tut er aus dem Napf,wenn er auf dem Boden steht, aber zum trinken stellt er sich davor und winselt, trinkt erst wenn ich ihm das Wasser hinhalte.
                            Das kam von heute auf morgen, ohne das ihm was passiert ist.
                            Bei unserem alten Familienhund Zottie, den wir mit 4 Monaten aus dem TH bekamen (er wurde auch schlechter Haltung befreit, wurde im Winter draussen angebunden und bekam nur essensreste und Wasser aus Pfützen, wenn denn welche da waren ) ist es heute noch so (er ist jetzt 18 Jahre alt) das er gerne aus Pfützen trinkt bzw lieber abgestandenes Wasser hat.
                            Ich würde es auch mal mit ner Blumenschale und versuchsweise mit abgestandenem/frischen Wasser probieren, je nachdem was sie lieber mag.

                            LG Beate

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                              #15
                              Hallo,
                              Ich bin erstaunt und froh daß ich so viele Antworten bekommen habe.
                              Lola haben wir von Privatleuten bekommen, die sie abgegeben haben weil sie keine Zeit für sie hatten. Der Frau (und Mutter von drei kleinen Kindern) tat es sehr leid, aber Lola zu liebe hatten sie sich dafür entschieden. Die Leute haben soweit man dies beurteilen kann einen netten Eindruck gemacht.
                              Ich denke, Lola war die meiste Zeit sich selbst überlassen.
                              Dort hatte Lola als Futterschüssel eine Plastikschüssel so wie man sie im Haushalt verwendet und die Wasserschüssel sah aus wie ein kleines Badeschüsselchen, also auch aus Plastik.
                              Woher ich denke daß Lola Angst hat? Lola hat soooo viele Sachen die sie nie tun würde.
                              Wie ich schon sagte würde sie nie und nimmer über einen Gullideckel laufen. Sie schaut immer ganz skeptisch abends in die Hauseingangstür weil sie dort ihr Spiegelbild sieht wenn das Licht an ist. Lola hat Angst vor Männern. Da kann es auch schonmal sein daß sie uriniert. Und wenn ein Mann noch eine Mütze aufhat……
                              Lola würde nie die Treppe hochlaufen. Als wir Bekannte besuchten die im ersten Stock wohnten wehrte sie sich partout dagegen. Laufen wir aber hier im Ort mit ihr Stufen, läuft sie schön mit. Lola springt nicht ins Auto. Da hilft alles locken nichts. Wir heben sie rein, rausspringen tut sie dann selbst. Ich denke daß man an diesen Sachen erkennen kann daß es sich um Angst handeln muß?
                              Lola´s Napf kann nicht verrutschen. Er steht auf einer Unterlage. Der Futter und Wassernapf sind identisch. Wenn ich ihr denn Wassernapf vorhalten will, ergreift sie die Flucht. An eine Napferhöhung habe ich auch schon gedacht, aber diese gibt es (soweit ich es sah) nur mit Edelstahlnäpfen. Und Edelstahl geht ja gar nicht. :-(
                              Vielen Dank für eure ganzen Tipps/Anregungen. Bin für weitere Hilfe natürlich sehr dankbar.
                              Lola isst gerne Joghurt, Naturjoghurt. Wie könnte ich denn da mit Wasser mauscheln, in welchem Verhältnis? Oder mit dem selbstgemachten Apfelsaft, wie kann man das machen? Leckerlies liebt Lola total. Aber auch wenn man ein kleines an den Napfrand legt, geht sie nur sehr zaghaft hin wenn überhaupt.
                              Lieben Gruß,
                              Anja

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