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Großes Tiersterben bei gebarften Tieren???

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  • Enza25
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Swanie Beitrag anzeigen
    Einige dieser genialen Einfälle werden den TÄ von der Futterindustrie geliefert in Pamphlete die erklären wie man mit Barfer umgehen kann.
    Wo kann man das nachlesen?
    Würde mich auch interessieren.
    HG Susi

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  • Bullebu
    antwortet
    Huhu,

    naja ich habe gerade nicht die genauen Futterpläne der Leute da. Aber uns wurden in der Vorlesung ein paar Beispiele (wahrscheinlich die Extremsten) gezeigt, wo die Hunde teilweise verstorben sind, eingeschläfert werden mussten oder eben sehr starke Probleme hatten.
    Meist war es ein Problem mit der Calziumversorgung (sowohl unter als auch über). Da häufig nur Fleisch gefüttert wurde, kein Gemüse, keine Innereien und keine Knochen/Calziumquelle. Und gerade beim Welpen kann das eben recht schnell schief gehen.

    (Ein Wurf deutscher Doggen war da wohl das schlimmste Beispiel, davon sind 4 von 7 Welpen verstorben.)

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  • Doggie
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Klar, sie sehen immer nur die Fälle, wo die Besitzer keine Ahnung hatten und ihre Hunde fast zu Tode gefüttert haben.
    Wie füttert man denn seinen Hund mit Rohfleisch fast zu Tode?

    Die Frage ist übrigens ernstgemeint, mich interessiert das, wie man da füttern muss.

    Also NEIN, ich will meinen Hund nicht umbringen, aber was muss passieren, damit der Hund daran sterben könnte?
    Himmel, Formulieren fällt mir heute echt nicht leicht.

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  • Podsky
    antwortet
    Oh, oh, wenn ich das so lese... einen dicken Knutsch für meinen TA, der mich in Bezug auf Futter immer in Ruhe gelassen hat und einzig den Kommentar brachte: Na, sie werden sich schon gut informiert haben und wissen, was sie tun!
    Er machte ein Vermerk in der Akte, genau so wie zum Thema Impfen, und durch waren wir mit der Geschichte.
    Aber ich beobachte bei jedem Besuch, wie Leute Säckeweise und Dosenweise das Hills da rausschleppen.
    Vielleicht hat er genug Kundschaft, das er nicht auf mich angewiesen ist ?!

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  • Amora
    antwortet
    toi, toi, toi,

    gsd hatte ich hier bei uns in über 30 Jahren Hundehaltung noch nie das Problem daß mir ein Tierarzt irgendein Futter aufschwatzen wollte. In der Regel kam das Thema garnicht zur Sprache. Und bei unserem Jetzigen bei dem das Thema wegen Bauchspeicheldrüse, Allergie eines Vorgängerhundes mal aktuell war, ist Barfen durchaus ok.

    LG, Angela

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von scheisserle Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, dauert der Unterricht zur Ernährung eines Hundes, während eines TA Studium nur 1 oder 2 Stunden. Diese Vorlesung wird meist von Dozenten aus der Tierfutterindustrie gehalten. Man darf mich, bezüglich der Dozenten und der Anzahl der Vorlesungstunden gerne berichtigen.
    Ganz so schlimm ist es nicht.
    Wir hatten letztes Semester 2 Stunden Tierernährung/Futtermittelkunde, dieses Semester Futtermittelkurse 2 Stunden und auch in den folgenden Semestern noch ein bissel.
    Sicher ist das nicht viel, aber das Studium ist eben umfangreich. Problem dabei ist nur, dass eben alle Tierarten in diese Stunden gequetscht werden müssen. Und die Mitarbeiter am Institut für Tierernährung sind gegenüber der Rohernährung sehr abgeneigt. (Klar, sie sehen immer nur die Fälle, wo die Besitzer keine Ahnung hatten und ihre Hunde fast zu Tode gefüttert haben. Auf meinen Kommentar hin, dass ich sehr viele kenne, die ihre Hunde seit der Geburt roh füttern und die Hunde fit und gesund sind, kam nicht viel .)
    Von der Futtermittelindustrie stammen die Dozenten also nicht (wobei das sicher an manchen Unis auch vorkommt). Wir müssen uns nur von Klinikangestellten immer das tolle Hills anbieten lassen. Zu ganz tollen Preisen .

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  • passion4dogs
    antwortet
    Dann habe ich mit meinem TA ja echt Glück gehabt. Als das damals mit Baccie akkut war, war er auch recht ratlos, was weiter zu tun war und wir waren uns eigentlich einig, dass der nächste Schub auf jeden Fall der letzte sein würde. Als mir dann von einem Bekannten zum Barfen geraten wurde, hat er mir klar gesagt, dass er sich damit nicht auskennen würde, aber ich solle das ruhig ausprobieren. Er hatte sich nicht allzu viel Hoffnung gemacht, dass es was bringen würde und war dann umso mehr überrascht über den schnellen Erfolgt. Jetzt kommt immerhin ab und an mal so ein Anruf in Richtung: "Du, ich hab hier so einen Hund, wie deinen. Dürfen die Halter mal anrufen?"

    Denke, neben dem Zusatzeinkommen durch das Futter sind viele TA's einfach unsicher, in diese Richtung zu raten. Im Studium wird nicht so viel dazu gelehrt und gute Fortbildungen dazu sind nicht sooo einfach zu finden. Liest man einschlägige Literatur, bekommt man auch oft widersprüchliche Aussagen. Da scheint dann der Griff zum Fertigfutter sicherer zu sein...

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  • Henrylein
    antwortet
    Das würde ich auch gerne mal lesen. Das wäre ein Spaß...

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  • Terryble
    antwortet
    Zitat von Swanie Beitrag anzeigen
    Einige dieser genialen Einfälle werden den TÄ von der Futterindustrie geliefert in Pamphlete die erklären wie man mit Barfer umgehen kann.
    jetzt hatte ich grad echt Schnappatmung!
    So ein Pamphlet würde ich aber gerne mal lesen...

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  • Swanie
    antwortet
    Einige dieser genialen Einfälle werden den TÄ von der Futterindustrie geliefert in Pamphlete die erklären wie man mit Barfer umgehen kann.

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  • Enza25
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Lieschen Beitrag anzeigen
    ...Oh, warum gibt es nur so viele unfähige TA .....
    Ich denke, die TA`s sind gar nicht alle so unfähig.

    Der Konkurrenzdruck ist doch wg. der riesigen Anzahl an niedergelassenen TA`s recht groß (zumindest bei uns, allein schon wg. der Nähe der TiHo Hannover).
    Das hat sicherlich auch finanzielle Gründe, das eigene Futter zu vertreiben.
    Genauso versuchen ja immer mehr TA`s als Hundetrainer nebenher Geld zu verdienen, obwohl sie oftmals recht offensichtlich kaum Ahnung davon haben.

    HG Susi

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  • ChipsyB
    antwortet
    Als mein Bruno plötzliches Nierenversagen hatte, wurde ich auch sofort wissend und vorwurfsvoll angeschaut, als ich sagte, dass er roh gefüttert wird. Und ich hab tatsächlich gedacht, dass ich schuld war.

    Der Zusammenhang mit der vorangegangenen Leptospirose wurde nicht erwähnt. Aber Barf stand wohl als Ursache fest
    Es wurde nicht ausgesprochen, aber es kam deutlich rüber.

    Als ich weiter roh füttern wollte und davon nicht abgewichen bin, weil mein Rüpel die Dosen nicht nahm und ich ihn nicht verhungern lassen wollte, wurde mir doch nahegelegt wenigstens die Billinghurstdiät zu kochen.

    Also so ganz unwissend waren meine Tierärzte nicht, hatten demnach mehrere Stunden an der Vorlesung oder sogar an einer Fortbildung teilgenommen, aber gegen Barf waren sie trotzdem.

    Warum?
    Ists wirklich die Futtermittelindustrie, die solchen Druck ausüben kann, weil sie die Tierärzte (vorsichtig ausgedrückt) evtl. "schmiert"?

    Dann wäre es fatal.

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  • scheisserle
    antwortet
    Soweit ich weiß, dauert der Unterricht zur Ernährung eines Hundes, während eines TA Studium nur 1 oder 2 Stunden. Diese Vorlesung wird meist von Dozenten aus der Tierfutterindustrie gehalten. Man darf mich, bezüglich der Dozenten und der Anzahl der Vorlesungstunden gerne berichtigen.
    Für mich erklärt dies vieles.
    Es gab, vor einigen Jahren, angeblich auch schon 100000sende von Parvo Fällen in Spanien und Finnland, laut eines TA.
    Nur komisch in beiden Fällen (Oberbayern und Spanien/Finnland) las ich nichts in der Zeitung

    .

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  • Lieschen
    Ein Gast antwortete
    Für mich bleibt immer nur die Frage:

    Warum werden denn in den Tierparks die Tiere nicht mit Fertigfutter gefüttert?

    Oh, warum gibt es nur so viele unfähige TA

    LG
    Evelyn

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  • passion4dogs
    antwortet
    Oh, wei, krass...

    Ich kann nur sagen, dass ich vor zweieinhalb Jahren vor der Entscheidung stand, meinen älteren Rüden einschläfern zu lassen, weil er durch die Spätfolgen eines Autounfalls in jungen Jahren immer häufiger nicht mehr laufen konnte. Baccie, als Golden Retriever, knickte hinten weg, wie ein Teckel bei der Teckel-Lähme. Ein Bekannter meinte damals zu mir, gib ihm noch eine Chance und stell ihn auf Rohfutter um. Was soll ich sagen, nach 14 Tagen, konnter er beschwerdefrei wieder etwas weitere Runden mitlaufen, nach drei Wochen hat mein Mann ihn das erste mit zum Joggen mitgenommen (ging ganz leidlich), eine weitere Woche später musste er schon hinter dem Hund herrennen. Seitdem hat es keine Lahmheiten mehr gegeben, aufgrund dieses Handicaps und mit fast 10 Jahren läuft er die 5 km mit meinem Mann noch immer locker mit.

    Sieht für mich nicht wirklich nach tödlicher Gefahr durch Barfen aus...

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