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Clostridium perfringens - Enterotoxin

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Kurzer Zwischenstand.

    Sie bekommt immer noch Schonkost - 2 Teile Reis und 1 Teil Pute gekocht. Sonst nichts mehr. Ab morgen werde ich ihr zusätzlich zur Schonkost noch 5 Tage Dystikum geben 10gr/ Tag bei einem Gewicht von 20kg.

    Meiner Hündin geht es in meinen Augen echt gut - sie stinkt nicht mehr aus dem Maul, Magengeräuche gleich null, kein Erbrechen und der Kot ist super - fest, braun, wenig riechend (was man als Hundehalter nicht alles super findet ) Fit und gut drauf war sie ja die ganze Zeit.

    Wann mache ich denn jetzt den nächsten Test? Wie schnell ändert sich ein Darmmilieu? Mir wäre es ja am liebsten so schnell wie möglich...

    LG Eli

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  • zippy
    antwortet
    Zitat von Sternschnuppe Beitrag anzeigen
    Ich bin eine Hundehalterin, die Hilfe sucht und nicht alles weiß, sonst würde ich hier nicht fragen... Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Clostridien oder ähnlichem, und möchte eben nicht blind meiner Tierärztin glauben schenken. Klar, wäre das einfacher, aber nicht immer besser für den Hund!
    Und ich bin eine Antwortende, die auch nicht alles weiß, und deshalb das ein oder andere hinterfragt. Wüßte nicht, was daran seltsam ist.

    Ja, die TÄ von Laboklin hat mir die Diätetik wie folgt erklärt, Clostridien ernähren sich von tierischen Proteinen und deshalb sollte man diese reduzieren und somit die Clostridien "aushungern" oder ihnen zumindest das Leben schwer machen. Ich habe der Aussage glauben geschenkt, hast du hier andere Informationen?
    Bisher nicht, hatte mich damals auch nicht literarisch damit auseinandergesetzt. Ich habe es auch so gehört von meiner TÄ, im Laborbericht stand die Empfehlung, kh-reich zu füttern. Ich konnte dem Ganzen allerdings keinen Glauben schenken, da ich die Logik darin nicht sehe, einen Fleischfresser, damit er gesund wird, mit weniger Fleisch und mehr (schwer verdaulichen) KH zu ernähren. Da von meinen Durchfallhunden aber nur einer den stark erhöhten Cl.perfr.-Wert hatte, habe ich dieser Diätempfehlung nicht Folge geleistet. Hatte ja zu Beginn des Durchfalls schon mit Kartoffeldiät begonnen, was bei keinem eine Besserung brachte.

    Mit dem Apfelessig würde ich mir genau das Gegenteil erhoffen - keinen basischen Nährboden, denn laut Uni Zürich bilden sich Sporen nur in nicht sauren, zuckerfreien Nährböden. Würde bedeuten in sauren Nährböden keine Sporen, oder ist das ein zu einfache Interpretation?
    Nein, da hast Du recht, das würde es heißen. Stellt sich nur die Frage, ob der Apfelessig auf dem Weg zu den Clostridien sich nicht derart verändert, daß er im passenden Darmabschnitt noch sauer ankommt. Aber Du kannst es ja probieren.

    Was Omniflora und andere Mittelchen, die bei Menschen gut wirken, angehen, frage ich mich immer, ob diese nicht im Hundemagen zerstört werden und deshalb im Darm gar nicht mehr wirken können. Aber ich weiß es nicht.

    LG
    Ute

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  • Anne410
    antwortet
    Ja, wenn der Hund es verträgt. Hier wirkt Sauerkraut recht schnell abführend.

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Und noch eine Frage

    Wie gut/ hilfreich ist eigentlich frisches Sauerkraut bei Dysbakterien? Das enthält ja lebendige probiotische Milchsäurebaktieren...

    Müsste doch eigentlich gut sein, oder?

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  • Anne410
    antwortet
    Ja, das klingt ja soweit sinnvoll.

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Ich mache ja momentan so ein Zwischending

    AB gibt es nicht, kein Industriefutter, Präparat ist erst mal CaniKur Pro, bei dem Rest bin ich mometen sehr vorsichtig, da ich nicht weiß, was sie verträgt Momentan ist weniger mehr... bis sich das alles beruhigt hat

    Fermentgetreide & Dysticum (Huminsäure) habe ich schon da. Die Huminsäure wollte ich nächste Woche, je nach dem wie es aussieht, geben und das Fermentgetreide erst nach der nächsten Kotprobe.

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  • Audrey
    antwortet
    Ich würde zum Binden der Gifte Huminsäure dazu geben. Da gibt es ein Präp. für Tiere, ich weiß allerdings nur, wie das für die Menschen heißt. Das gebe ich meinen manchmal, wenn ich denke, es stimmt im Darm was nicht.

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  • Anne410
    antwortet
    Ich kann jetzt leider nichts zur Grunderkrankung sagen, weil ich mich damit überhaupt gar nicht auskenne....


    Wäre es mein Hund und würde ich mich gegen eine AB-Therapie entscheiden, würde ich mich eher an dem natürlichen Futter orientieren: also alles an Industriefutter und Geteide weglassen, ein Präperat für die Darmflora geben (z.B. Symbiopet, anber es gibt ja ganz viele...), würde Brottrunk geben oder selbstangesetzten Kefir, würde Propolis geben, Oregano, Katzenkralle...... nicht alles auf einmal..... und einfach sehen, dass der Hund keinen Streß hat.

    Also irgendwie so......

    Aber bei einem Hund, der womöglich Nahrungsmittelallergien haben könnte, ist es mit Zusätzen etc. ja auch nicht ganz einfach, von der Grunderkrankung mal abgesehen

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Hallo Anne,

    ich gebe dir schon wieder recht

    In einem gesunden Darmmilieu wäre es nicht soweit gekommen!
    Ich habe nur jetzt einfach Sorge, dass eine Darmsanierung zu lange Zeit dauern würde, um die verstärkte Enterotoxinbildung dadurch alleine in den Griff zu bekommen... Aber ich weiß es nicht.
    Ich würde es gerne von beiden Seiten versuchen. Darmsanierung durch Gabe von Probiotika und gleichzeitig Nährboden für Clostridien entziehen. In meinem Laiendenken, wäre das eine sinnvolle Mischung.


    Deshalb füttere ich jetzt kurmäßig KH:Eiweiß / 2:1 und gebe zusätzlich CaniKur Pro.
    Der Apfelessig kam mir mit dem Statement der Uni Zürich in den Sinn, und weil ich den auch schon im Bezug zu Darmsanierung gelesen hatte, dachte ich, es wäre eine gute Idee...
    Ich habe als Kind zwei Omniflora N Kuren gemacht, um meinen Darm zu sanieren - habe ganz tolle Erfahrungen damit gemacht. Wäre das auch eine Idee für Hunde?

    Wie würde denn
    ein geeignetes Darmmilieu zu schaffen und den Aufbau einer gesunden Flora zu fördern
    aussehen?

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  • Anne410
    antwortet
    Naja, man könnte nach dem Ansatz vorgehen, ein geeignetes Darmmilieu zu schaffen und den Aufbau einer gesunden Flora zu fördern, damit diese dann die pathologischen Bakterien verdrängt......
    In einem gesunden Darmmilieu (nicht nur im Darm) sollten pathologische Keime eigentlich kein Thema sein.......

    Bei einem Hund, der eh schon Verdauungsplobleme hatte, würde ich persönlich davon ausgehen, dass schon lange im Darm ein Problem vorlag und deswegen die schlechten Bakterien leichtes Spiel hatten....


    Klar kann man auch versuchen, die Vermehrung der Clostridien zu verhindern und dann hoffen, dass man die guten Bakterien angesiedelt bekommt.


    Welcher Ansatz jetzt der richtige ist, kann man natürlich nicht sagen.

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Aber im sauren Bereich bekommst du leider keine physiologische Darmflora aufgebaut
    Aber bekomme ich so nicht die Bakterien erst mal besser in den Griff? Oder ist das eine Fehlinterpretation?
    Erst mal muss ich ja die Clostridien beziehungsweise die verstärkte Enterotoxinbildung in den Griff bekommen, und der nächste Schritt wäre eine komplette Darmsanierung. Momentan gibt es nur CaniKur Pro zusätzlich.

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  • Anne410
    antwortet
    Aber im sauren Bereich bekommst du leider keine physiologische Darmflora aufgebaut

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    Hmm, irgendwie finde ich das seltsam, es kommt mir so vor, als würde hier jedes Wort von mir auf die Goldwaage gelegt.

    Ich bin eine Hundehalterin, die Hilfe sucht und nicht alles weiß, sonst würde ich hier nicht fragen... Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Clostridien oder ähnlichem, und möchte eben nicht blind meiner Tierärztin glauben schenken. Klar, wäre das einfacher, aber nicht immer besser für den Hund!

    Die ernähren sich von tierischem Eiweiß?
    Ja, die TÄ von Laboklin hat mir die Diätetik wie folgt erklärt, Clostridien ernähren sich von tierischen Proteinen und deshalb sollte man diese reduzieren und somit die Clostridien "aushungern" oder ihnen zumindest das Leben schwer machen. Ich habe der Aussage glauben geschenkt, hast du hier andere Informationen?

    Aber warum sollte Apfelessig im Darm einen basischen, zuckerfreien Nährboden schaffen? Das verstehe ich nicht.
    Mit dem Apfelessig würde ich mir genau das Gegenteil erhoffen - keinen basischen Nährboden, denn laut Uni Zürich bilden sich Sporen nur in nicht sauren, zuckerfreien Nährböden. Würde bedeuten in sauren Nährböden keine Sporen, oder ist das ein zu einfache Interpretation?

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  • zippy
    antwortet
    Zitat von Sternschnuppe Beitrag anzeigen
    @Anne: ich gebe dir recht, aber die Clostridien ernähren sich nun mal von tierischem Eiweiß, deshalb muss ich das erst mal reduzieren.
    Die ernähren sich von tierischem Eiweiß?

    Gekocht, weil sie jetzt ein Jahr TroFu bekommen hat und ich sorge habe, dass es roh für den eh angegriffenen Magen zu viel ist.
    Oh, daß der Magen auch angegriffen ist, hatte ich überlesen.

    Sporen - Auszug von der Uni Zürich:
    Clostridium perfringens ist ein grampositives Stäbchen mit der Fähigkeit zur Bildung von Endosporen. Es ist ein kurzes, plumpes Stäbchen, welches im Unterschied zu vielen anderen Clostridien unbeweglich ist. Sporen bilden sich nur in nicht sauren, zuckerfreien Nährböden
    Daher kommt die Überlegung Apfelessig mit ins Futter zu geben...
    Danke für den Text. Ich dachte immer, Sporen können nur von Pilzen ausgehen. Aber warum sollte Apfelessig im Darm einen basischen, zuckerfreien Nährboden schaffen? Das verstehe ich nicht.

    LG
    Ute

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  • Sternschnuppe
    antwortet
    @Anne: ich gebe dir recht, aber die Clostridien ernähren sich nun mal von tierischem Eiweiß, deshalb muss ich das erst mal reduzieren.

    @zippy:
    Ich werde erst mal beim Reis bleiben, das sind nur die, bei denen ich weiß, dass sie sie verträgt - sorry, hätte ich sofort schreiben können!

    Das sind die Fleischsorten bei denen ich hoffe, dass sie sie verträgt... ich habe mich erst mal für Bio-Pute entscheiden und hoffe, dass sie sie verträgt. Gekocht, weil sie jetzt ein Jahr TroFu bekommen hat und ich sorge habe, dass es roh für den eh angegriffenen Magen zu viel ist.

    Heilerde wollte ich noch bis Sonntag geben, seit heute morgen habe ich von Heilerde dein 1 auf Heilerde mikrofein Kapseln gewechselt, die ich nur noch heute und morgen geben möchte.

    Sporen - Auszug von der Uni Zürich:
    Clostridium perfringens ist ein grampositives Stäbchen mit der Fähigkeit zur Bildung von Endosporen. Es ist ein kurzes, plumpes Stäbchen, welches im Unterschied zu vielen anderen Clostridien unbeweglich ist. Sporen bilden sich nur in nicht sauren, zuckerfreien Nährböden
    Daher kommt die Überlegung Apfelessig mit ins Futter zu geben...

    Viele Grüße!

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