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SDU oder doch nicht? Nun wollen wir es wissen!

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  • hakoberti
    antwortet
    Ich nehme auch Schilddrüsenhormone wie mein Hund :-))
    Ich vestehe den Sinn des Ausschleichens nicht
    der Hund ist gut eingestellt es geht ihm gut
    und wieso sollte ein Leben mit Schildrüsenhormone nicht genauso lebenswert sein wie mit ohne ?
    Also mir geht es ziemlich schlecht wenn ich sie weglasse
    dachte auch mal brauch sie nicht mehr..
    Habe aber schnell eingesehen daß das Unsinn ist ..
    Bei meinem Hund hat mir ein Ta gesagt der Hund hat keine SUfunktion
    also ausgeschlichen
    und die Werte waren nach circa 4 Wochen völlig im Keller..
    Und eine Unterfuktion läßt sich schon ziemlich eindeutig feststellen
    Eine gute Ärztin sitzt in Köln
    sie ist die Fachfrau auf dem Gebiet :-))
    Gabi und Bertchen

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  • Tammy
    antwortet
    Sorry, ich kann das auch irgendwie nicht nachvollziehen. Da gibt man es 2 Jahre lang, der Hund fühlt sich sichtlich wohler mit dem Thyroxin und da wird dann gefragt ob es woanders dran liegt und keine SD-U hat.

    Korrekte Einstellung heißt nicht das die Werte am oberen Referenz liegen müssen. Es gibt genügend Hunde die auch drüber liegen und andere wiederum viel niedriger.

    Wenn du 50µg alle 7-10 Tage ausschleichst und zwischendurch die Werte nimmst, kannst du nicht in paar Wochen auf Null sein.
    Die Halbwertzeit ist ca. 12 Std. einen Spiegel wird ungefähr in einer Woche aufgebaut, das wäre auch die Zeit um Schrittweise auszuschleichen oder langsamer.

    Man lässt ein Hund nicht absichtlich in einer Unterfunktion und macht dann weniger mit ihm, der komplette Stoffwechsel fällt zusammen, den TA verstehe ich wirklich nicht.

    lg tina

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  • Habakuk
    antwortet
    Eine sichere Diagnose scheint bei SDU (auf jeden Fall bei beginnender SDU) gar nicht so einfach zu sein.

    Weshalb trotzdem mit der Behandlung begonnen wurde, ist ein andere Sache.

    Ja, es ging ihm während diesen 2 Jahren recht gut. Aber eben: Da nicht sicher ist, ob die Medikation auch tatsächlich nötig ist, wollen wir es jetzt wissen.
    Denn die Substitution mit Thyroxin bietet dem Hund zwar die Möglichkeit, ein ziemlich normales Leben zu führen, aber bestimmt nicht in der gleichen Qualität wie ein gesunder Hund.

    Und falls die Probleme wirklich nicht von der Schilddrüse her kamen, wäre es umso wichtiger, Gewissheit zu haben.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Bei mir würde ein Hund ohne sichere Diagnose nicht behandelt werden... schon gar nicht eine so lange Zeit...

    Dann verstehe ich nicht, wieso an der Diagnose gezweifelt wird, wenn die Werte gut sind und sich auch die anderen Probleme gebessert haben (kommt für mich jedenfalls so rüber)...

    Ein TA, der sich mit der Behandlung einer SD auskennt, ist das meiner Meinung nach nicht...

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  • Habakuk
    antwortet
    @ Barack: Ich verstehe deine Frage nicht?

    Wie würdest du denn vorgehen, wenn dein Hund substituiert wird, es aber nicht sicher ist, ob er wirklich eine Unterfunktion der Schilddrüse hat?

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Muss ich jetzt nicht verstehen so ein Vorgehen, oder?

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  • Habakuk
    antwortet
    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Was heißt er war korrekt eingestellt?
    Er war insofern korrekt eingestellt, dass die T4-Werte im oberen Drittel der Skala waren. Und dass er leistungsfähiger und weniger stressanfällig war. Dass er fähig war, auf die Umweltreize angemessen zu reagieren. Dass er insgesamt einen gesunden und fitten Eindruck machte.

    Das finde ich sehr gefährlich und ist nicht ratsam. Für den Hund bestimmt auch nicht angenehm, dann fällt er wieder in einer SD-U aufgrund eines Mangels, da der Regelkreislauf noch gar nicht wieder voll arbeitet.

    Durch Thyroxin wird die SD zum Teil lahmgelegt. Wenn er 2 Jahre Thyroxin bekommen hat, kann die SD nicht in paar Tagen/Wochen ihre Arbeit komplett wieder aufnehmen.
    Es ist mir bewusst, dass es für den Hund nicht sehr angenehm ist, wenn die Schilddrüse nicht voll funktionsfähig ist. Deshalb schone ich ihn momentan sowohl körperlich wie auch geistig und versuche, dass er in keine Stresssituationen kommt.


    Ich würde sowas in 50 µg Schritten ausschleichen.
    Wir haben in 50er Schritten ausgeschlichen.

    Was fütterst du?
    Halb TroFu, halb frisch.

    Wenn er korrekt eingestellt ist, warum wird es ausgeschlichen? Dann gehts ihm doch gut, verstehe ich nicht.
    Aber die ganze Sache mit dem Ausschleichen machen wir ja nicht nur so zum Spass, sondern um sicher zu werden, ob tatsächlich eine SDU vorliegt. Denn wenn er keine Hypothyreose hat und unnötigerweise ein Leben lang substituiert wird, wäre das auch nicht schön.
    Deshalb gehen wir jetzt diesen Weg.

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  • Tammy
    antwortet
    Hallo,

    Ja, und auch wegen seiner körperlichen und vorallem wegen seinen verhaltenstechnischen Auffälligkeiten.
    Das kann an vielen liegen, muss ja nicht unbedingt die SD sein. Organe, Cortisol usw. sollten vorab schon getestet und die Ernährung überdacht werden.

    Ein halbes Jahr 2x200 Forthyron, dann ein weiteres halbes Jahr 2x300 und zuletzt ein Jahr 2x400. Wobei er erst bei 2x400 korrekt eingestellt war.
    Was heißt er war korrekt eingestellt? Wenn er korrekt eingestellt ist, warum wird es ausgeschlichen? Dann gehts ihm doch gut, verstehe ich nicht.

    Wir haben die Substitution über einen Monat in Kleinstmengen reduziert. Seit dem 23.3. ist er nun ohne Forthyron.
    Welcher TA empfehlt denn sowas?

    Das finde ich sehr gefährlich und ist nicht ratsam. Für den Hund bestimmt auch nicht angenehm, dann fällt er wieder in einer SD-U aufgrund eines Mangels, da der Regelkreislauf noch gar nicht wieder voll arbeitet.

    Durch Thyroxin wird die SD zum Teil lahmgelegt. Wenn er 2 Jahre Thyroxin bekommen hat, kann die SD nicht in paar Tagen/Wochen ihre Arbeit komplett wieder aufnehmen.

    Der Regelkreislauf Hypothalamus-Hypophyse-SD dauert schon über 6 Wochen, wenn dann sollte man es langsam über lange Zeit ausschleichen und das mit Kontrollen des ft4 t4 und tsh Wertes. Es ist etwas komplexer, das ganze Hormonsystem wird u.a. dadran beteidigt sein.

    Ich würde sowas in 50 µg Schritten ausschleichen.

    Was fütterst du?

    lg tina

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  • birgit
    antwortet
    Hallo,

    ich gehöre dazu :-)

    Bei unserer Seniorin wurde damals nach 8 Jahren barfen ein Jodmangel festgestellt (die Ernährung hatte einfach zu wenig Jod enthalten und ich fand damals keine "konstante" Jodquelle). Sie bekam ebenfalls Tabletten, von denen ihr aber ständig schlecht wurde und so mußte ich mir was einfallen lassen und bin dann auf Trockenfutter zurück und siehe da, alles wieder im Lot und Tabletten konnten abgesetzt werden.

    Grüße von Birgit

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  • Kafrauke
    antwortet
    Wie hat sich denn sein Verhalten verädert bei der Gabe?

    Ich kann leider nicht mit Erfahrungen dienen,überlege bei meinem Hund aber auch wieder auszuschleichen.

    Ich hatte allerdingt vorher mehrere Blutbilder und wesentlich mehr Werte. Aber ich verstehe,wie schwer das ist sicher zu sein,von allen seiten wird etwas anderes geraten

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  • Habakuk
    antwortet
    Was mich vorallem interessieren würde, sind Erfahrungsberichte von Hundebesitzern, die auch schon mal mit der Substitution aufgehört haben.

    Nach 3 Tagen ohne Forthyron wurden T4 und cTSH getestet. Die Werte waren T4 11 (Referenzwert 13-51) und cTSH 0.56 (Referenz 0-0.6).

    Nach Absprache des TA durch die Uniklinik sollten wir nun der Schilddrüse 2-3 Monate Zeit geben, bevor erneut getestet wird.

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  • Habakuk
    antwortet
    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    aufgrund der beiden Werte die einalig genommen wurden, wurde gleich substituiert?
    Ja, und auch wegen seiner körperlichen und vorallem wegen seinen verhaltenstechnischen Auffälligkeiten.

    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Wurde kein Geriatrisches Profil sowie ft4 und ft3 getestet?
    Ich weiss nicht, was ein geriatrisches Profil ist. Es wurde zusätzlich ein grosses Blutbild gemacht.

    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Wurde Cortisol und oder Herzultraschall gemacht?
    Nein.

    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Wenn du es 2 Jahre gegeben hast, wieviel und wieoft hast du es gegeben?
    Ein halbes Jahr 2x200 Forthyron, dann ein weiteres halbes Jahr 2x300 und zuletzt ein Jahr 2x400. Wobei er erst bei 2x400 korrekt eingestellt war.

    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Was bedeutet ausschleichen, über was für einen Zeitraum?
    Wir haben die Substitution über einen Monat in Kleinstmengen reduziert. Seit dem 23.3. ist er nun ohne Forthyron.

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  • Tammy
    antwortet
    GuMo,

    aufgrund der beiden Werte die einalig genommen wurden, wurde gleich substituiert?

    Wurde kein Geriatrisches Profil sowie ft4 und ft3 getestet?

    Wurde Cortisol und oder Herzultraschall gemacht?

    Wenn du es 2 Jahre gegeben hast, wieviel und wieoft hast du es gegeben?

    Was bedeutet ausschleichen, über was für einen Zeitraum?

    lg tina

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  • Habakuk
    antwortet
    Ja, es gab noch einige Anzeichen:
    - Schlechter werdende Fellqualität (stumpf und weniger)
    - absolut keine Ausdauer
    - starke Müdigkeit
    - extreme Stressempfindlichkeit mit dazugehörender Lernunfähigkeit

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Hatte er sonst Auffälligkeiten in dem Blutbild bzw. verhaltenstechnisch?

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