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ellebogendysplasie beim junghund

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  • Pfotentreff
    antwortet
    ...sorry, ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, vielleicht wurde es ja schon gesagt. Wir hatten eine ähnliche Diagnose und haben für unsere Begriffe lange "herumgedoktert" und auch immer wieder die Zuwartezeiträume abgewartet. Der Hund wurde immer und immer wieder vorne untersucht, da dort die Lahmheit auffiel. Letztlich wurde das Problem aber duch die beidseitige HD und eine entsprechende Schonung hinten ausgelöst. Ich hoffe das Beste für euch aber bitte lasst den Hund auch hinten untersuchen.

    Alles Gute
    Susanne vom Pfotentreff

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  • fridi123
    antwortet
    danke dir!

    das ist super, wo finde ich denn diese infos? könntest du nen link setzen?

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  • saratoga
    antwortet
    Oh man, solch eine Nachricht möchte wohl keiner über seinen Hund bekommen. Ich wünsch dir viel Kraft für die kommende Zeit, dass Frida alle Untersuchungen gut übersteht und ihr bald wieder ohne Lahmheit unterwegs sein könnt.
    Zusätze wie Chondroitin, MSM, Glucosamin usw. usf. können nicht schaden. Da gibts hier im Forum noch mehr Infos drüber, was man da unterstützend geben kann.

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  • fridi123
    antwortet
    soo hat ein bisschen gedauert, aber ich habe hier einen auszug aus dem entlassungsbericht:
    frida zeigt lahmheit auf am: rechten vorderlauf (mehr) und im linken vorderlauf und linken hinterlauf (weniger).

    röntgen:
    -hinweise auf koronoiderkrankung beidseitig mit beginnender arthrose und osteochondrose links
    -verdacht panostitis

    diagnose:
    - geringgradige cubarthrose rechts
    - mittgradige cubathrose links
    - osteochondrose im ellenbogengelenk links
    - verdacht auf koronoidpathologie beidseits
    - panostitis eosinophilica


    man konnte noch nicht feststellen ob ipa oder fcp vorliegt.
    nun soll durch ct und athroskopie mehr herausgefunden und therapiert werden.
    das futter so um 20-30% reduziert werden. es wird empfohlen chondroprotektives zusatzfuttermittel zu geben. (z.b. canosan)

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Falsch, die OP Kosten Versicherung der Agila übernimmt solche OP's, "Vorsorge" sprich nötige Diagnostik wird, so sie AM Tag der OP stattfindet, mit übernommen, selbst CT und/oder MRT, Nachsorge wird sowieso übernommen (selbst Physiotherapie, Unterwasserlaufband etc. falls der operierende Tierarzt das verordnet).

    Zitat von fridi123 Beitrag anzeigen
    meine recherche haben ergeben, dass die tierkrankenversicherungen + op-schutz ed operationen, vor- und nachsorge nicht übernehmen. warum? weil: ed ist eine rassenspeziefische krankheit und das tragen die versicherungen nicht.

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  • Waschbaer
    antwortet
    Gießen hat den Vorteil dass die Tierärzte dort ihr Gehalt bekommen, egal ob Du Deinen Hund dort operieren lässt oder nicht. Meinen erfahrungen nach beraten die nach bestem Wissen und Gewissen. Sprich Deine finanzielle Situation ruhig an, damit die beste Lösung für Deinen Hund und Deine Möglichkeiten gefunden werden kann.

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  • fridi123
    antwortet
    meine recherche haben ergeben, dass die tierkrankenversicherungen + op-schutz ed operationen, vor- und nachsorge nicht übernehmen. warum? weil: ed ist eine rassenspeziefische krankheit und das tragen die versicherungen nicht.

    was das futter angeht - ich füttere kein fertigfutter. von anfang an habe ich gebarft.

    "Hast du die Diagnose einigermaßen verdaut? Wie gehts denn deinem Mädchen?"

    ehrlich gesagt bin ich immer noch in schockstarre. es fällt mir sehr schwer zwischen all den unterschiedlichen aussagen eine entscheidung zu treffen, was die op angeht. ich habe mit sehr vielen leuten über erfahrungen mit tierärzten gesprochen. aber auch da merkt man, wie viele hundehalter eigentlich keinen blassen schimmer haben, was einen guten ta ausmacht. ich finde es nicht leicht zu erkennen, welcher ta nur geld verdienen will und einfach aus prophylaktischen gründen dies und jenes empfiehlt und welcher ta tatsächlich weiß wovon er spricht und helfen will.
    ich werde nochmal rücksprache halten mit dem ta in gießen und dann weiter sehen. vllt gibt es die möglichkeit auch ohne op zu behandeln.

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  • Waschbaer
    antwortet
    Bezüglich der CT: Das hängt doch immer vom Einzelfall ab ob diese sinnvoll ist oder nicht. Springt einen die Ursache für die Lahmheit auf den Röntgenbildern an, braucht man sie natürlich nicht zu machen. Es gibt aber Fälle, in denen sich Probleme am Gelenk im Röntgenbild nur durch Sekundärerscheinungen andeuten. Dann ist sie notwendig um eine vernünftige Diagnose stellen und sich für die richtige Behandlung entscheiden zu können.

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  • saratoga
    antwortet
    Zitat von Ferdl Beitrag anzeigen
    Den CT würde ich weglassen, das sind unnötige Kosten. Alles was man wissen will, muss man auch bei der Arthroskopie sehen können.
    Hm, ich hab ein CT machen lassen. Darauf war zu erkennen, dass keine Arthroskopie möglich war.
    Klar ist ein CT teuer, aber es muss doch erstmal geklärt werden, was es definitiv ist, bevor man ins Gelenk reingeht??

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  • Piratin Bella
    antwortet
    Hallo
    ich möchte dir kurz etwas schreiben, auch wenn ich noch nicht alle Seiten durchgelesen habe .
    Und zwar hatte meine Hündin (Berner) im ersten Lebensjahr wiederholt mit Lahmheiten zu tun. Zunächst das übliche, Schmerzmittel und ruhig halten, später dann röntgen. Die Tierärztin war sich nicht sicher, wegen ED, FPC-Verdacht. Sie hat die Bilder in eine Spezialklinik geschickt, welche mir mitteilte, sowohl auf dem betroffenen Bein, als auch auf dem anderen, bis dahin unproblematischen Bein schwere Veränderungen zu sehen, ED auf beiden Seiten. Wir sollten sofort operieren lassen. Abgesehen von den Kosten war das ein riesiger Schock, der kleine Hund, so lange ruhig halten...
    Glücklicherweise hatte ich dann Unterstützung, die mir geraten hat nicht vorschnell zu operieren.
    Ich zeigte die Bilder einem dritten Arzt, der mir empfohlen wurde, der auf den Bildern überhaupt nichts verdächtiges erkennen konnte. Da fühlte ich mich so . Von dem Tag an war sie komischerweise lahmfrei, ich habe auch das Futter umgestellt auf weniger Rohprotein. Bis heute hat sie keinen einzigen Tag mehr gelahmt. Ich habe auch nicht mehr röntgen lassen, aber bei meiner Hündin war es wohl wirklich "nur" eine sehr schmerzhafte Panostitis, die ganz ausgeheilt ist.
    Ich kann wirklich nachvollziehen, wie ihr euch fühlen müsst und ich wünsche euch ebenfalls ein happy end!

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  • Windkind
    antwortet
    Hallo fridi123, mein Hund hat schwere ED, OCD und FCP. Sie wurde in Wiesloch minimalinvasiv operiert. Das im Gelenkbereich störende Knochenteilchen muß ja raus! Sie ist heute fast 8 und seit der OP (da war sie knapp über 1 Jahr, früher wäre besser gewesen!!!) kann sie wieder rennen und toben. Hat 1200 € gekostet. Reha machst Du selbst.

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  • Ferdl
    antwortet
    Den CT würde ich weglassen, das sind unnötige Kosten. Alles was man wissen will, muss man auch bei der Arthroskopie sehen können.

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  • saratoga
    antwortet
    Zitat von Shariava Beitrag anzeigen
    Uelzener zahlt keine HD und ED OP's, Agila schon, außer Sachen wie künstliche Hüftgelenke etc, das nicht. Aber sonstige OP's bei HD und ED werden übernommen. Wie gesagt, bei der Uelzener sind diese OP Kosten ausgeschlossen.

    Das ist einer DER eklatanten Unterschiede der beiden Versicherungen.
    Es ändert sich halt doch immer wieder. Und natürlich werden sie auch teuerer... Aber wenigstens gibt es noch Versicherungen, die sowas abdecken.

    Zitat von fridi123 Beitrag anzeigen
    die diagnose steht fest: ed an beiden vorderläufen das nicht lahme beine komischerweise ist sogar schlimmer betroffen als das andere. außerdem athrose. hinzu kommt noch panositis (knochenhautentzündung). diese verschwindet wenn sie ausgewachsen ist. die ed + athrose ist chronisch.

    ich weiß das ist jetzt noch keine besonders genau beschreibung.das waren heute recht viele informationen auf einmal. ich muss das erstmal verdauen morgen bekomme ich die unterlagen und bilder.
    ich bin geschockt. sie ist erst 9 monate alt.

    die tä sagen, dass man es möglichst schnell athroskopisch untersuchen und abgebrochene knochenteile entfernen müsse. dazu wäre auch ein ct sinnvoll.
    ich werde mich erkundigen ob es alternative therapieformen gibt...
    realistisch mit anschließender reha also physio etc kommt mich das um die 2000 €. oh gott!
    Hast du die Diagnose einigermaßen verdaut? Wie gehts denn deinem Mädchen?

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  • Dan11
    antwortet
    Zitat von Murmelchen Beitrag anzeigen
    mal ne Frage zu den Preisvergleichen: hast du den Unterschied nicht mit Sprit, Zeitaufwand für Fahrzeit und Autokosten wieder mehr als draufbezahlt?
    Ich bin knapp 230 km nach Giessen gefahren, also kostengünstiger im Vergleich Sprit/Mehrkosten Tierarzt (wir tanken in Luxembourg, da ist der Sprit ca. 30 Cent billiger als in Deutschland).
    Die Zeit habe ich natürlich nicht berechnet, denn das war's mir wert!

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  • Waschbaer
    antwortet
    Ich kenne Leute, die fahren von Norddeutschland nach Gießen zum Hauptröntgen. In manchen Gegenden zahlt man dafür (Hüfte + Ellenbogen) bis zu 400 Euro.

    Wobei es aber nicht allein um das Geld geht, sondern um die Qualität der Behandlung, Aufnahmen und Auswertung.

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