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  • tösitill
    antwortet
    Zitat von buckie Beitrag anzeigen
    Aber diese zweite Seite interessiert mich überhaupt nicht, wenn ein Kind zu Schaden kommt. Denn dann hat der HH eindeutig was falsch gemacht und gepennt. Das muss man dann auch nicht versuchen schön zu reden. jm2c
    das sehe ich nicht so.
    woher nimmst du die eindeutigkeit? die gibt es m.e. höchst selten.
    eltern haben genauso ein sorgfaltspflicht.

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  • buckie
    Ein Gast antwortete
    Natürlich haben Eltern auch eine Aufsichtspflicht. Aber wenn die ihre Kinder nicht vom Hund abrufen, kann ich doch meinen Hund vom Kind abrufen. Wir haben hier ja zunächst über einen Fall auf einer Hundwiese gesprochen, bei dem ein Kind mit dem Stock gewedelt haben soll. Sowas muss man als HH unter Kontrolle haben. Und verhindern kann man auch, dass ein Kind einen Hund einfach so anfasst. Und wenn man es nicht kann, weil es eng ist, man seinen Hund nicht ständig im Auge hat etc., und man weiß, der Hund findet das nicht toll, muss man halt geeignete Vorkehrungen treffen. Allein der HH weiß den Hund einzuschätzen. Und man weiß als HH, dass leider heut viele Leute nicht mehr geschult sind im Umgang mit dem Hund. Dann muss man die *B...heit* anderer Leute halt mit einkalkulieren. Ich nehm meinen Hund nicht mit in die Stadt oder sonstwohin wo es eng wird und ich die Lage nicht wirklich im Griff habe kann. Aber darum geht es im vorliegenden Fall auch gar nicht....denn wir sollten uns wohl einig sein, dass ein Rotti allein auf einer Hundewiese ohne Aufsicht ein NOGO ist.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    @ buckie: Das ist deine Meinung...
    Nicht nur ich als Hundehalter hab ne Aufsichtspflicht, sondern auch Eltern... was glaubst du, wie oft mir das mit meiner alten Hündin passiert ist, dass sie ungefragt von Kindern gestreichelt wurde...
    neulich war ich mit einer Freundin und den Hunden beim Einkaufen... ein junger Mann griff im Vorbeigehen runter und streichelte der Dobi-Hündin meiner Freundin über den Rücken... der konnte sich was von meiner Freundin und mir anhören...
    für mich sind bei solchen Unfällen immer zwei Seiten Schuld...

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  • buckie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Antje Beitrag anzeigen
    Ich will niemanden "entlasten"; es gibt aber immer 2 Seiten.
    Aber diese zweite Seite interessiert mich überhaupt nicht, wenn ein Kind zu Schaden kommt. Denn dann hat der HH eindeutig was falsch gemacht und gepennt. Das muss man dann auch nicht versuchen schön zu reden. jm2c

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  • Antje
    antwortet
    Zitat von buckie Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich das so gar nicht und es entlastet die "Hundeseite" überhaupt nicht.
    Ich will niemanden "entlasten"; es gibt aber immer 2 Seiten.

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  • donka
    antwortet
    ich habe es nun gelesen was ihr so geschrieben habt, dankeauch für die zusammenfassung.

    ich gehe im großen und ganzen mit sabine konform(barack)
    ich laufe viel auf wiesen wo viel betrieb ist da laufen kinder die schreien, toben, bälle haben usw.
    mein hund hat das nicht zu interessieren, aber sie steht auch im grundgehorsam. es kann nicht sein nur weil ein kind einen stock in der hand hat, so gebissen zu werden. egal wo egal wann.
    egal welcher hund.........also rasse. punkt aus basta.
    es kann auch nicht sein( leider viel zu viel) hund macht was er will.......auch das geht nicht.
    hat sich der besitzer eigentlich dazu geäußert? das habe ich nicht mitbekommen.

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von buckie Beitrag anzeigen
    ...nunja, Rottis sind nunmal potentiell gefährlicher als Bernhardiner

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  • mercuzio
    antwortet
    Also ich hatte bei keinem meiner Hund je eine Situation, die mich auch nur im geringsten dazu bewogen hättten einen MK zu tragen

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Nur mal so eine theoretische Frage (ohne jemanden persönlich anzusprechen)

    Wenn ein Hund so unsicher reagiert, wieso trägt er dann keinen Maulkorb?

    Barack neigte auch im letzten Sommer dazu Hunde, die ihn zum Fürchten fanden und wegliefen, zu jagen... damit er aus Versehen keinen verletzt (er jagte spielerisch), trug er einen Maulkorb... jetzt braucht er den nicht mehr... aus der Phase ist er raus...

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  • mercuzio
    antwortet
    Zitat von Maaorava Beitrag anzeigen
    Eine Situation die z.B. bei Diqin völlig eskaliert wäre

    Tja und wer wäre schuld gewesen . . .
    Ja, ich sagja.Hundegercht war es nicht. Aber ich fand es ehrlich gesagt superniedlich, weil es so völlig aus dem tiefsten Inneren kam

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  • Maaorava
    antwortet
    Zitat von mercuzio Beitrag anzeigen
    Zwei kleine Jungs rennen durch die Straße, der eine stoppt von 100 auf 0 und fällt dem völlig perplexen Finni einfach um den Hals und murmelt irgendwas wie "liebe, schöne Lassie" , küßt ihn auf den Kopf und rennt weiter..
    Im ersten Moment hab ich einen Riesenschreck bekommen, weil er wie gesagt damals noch eher skeptisch war, obwohl er Kinder eigentlich mochte. Inzwischen kennt er Kinder gut und ist wesentlich cooler.

    Er hat sich das auch problemlos gefallen lassen (ging auch wahnsinnig schnell) und war superbrav.
    Eine Situation die z.B. bei Diqin völlig eskaliert wäre

    Tja und wer wäre schuld gewesen . . .

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  • mercuzio
    antwortet
    Zitat von Marlene Beitrag anzeigen
    aber es sollte doch jeder gewisse Regeln einhalten.
    Ich stand mit Gustav (75kg Neufi) am Rande eines Wochenmarktes und wartete auf meinen Mann. Kommt von hinten, und so für mich und Hund nicht sichtbar, ein 3-4 jähriger Junge mit Eistüte in der Hand und legt sich auf den Rücken von Gustav Gustav hat nur das Gewicht verlagert damit er nicht umfällt, aber der junge und ungestüme Linus wäre bestimmt begeistert rumgefahren, hätte das Eis geklaut und das Kind hätte gebrüllt.
    Die Mutter hat lächelnd zugesehen
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es Hunde gibt, die da nicht so gelassen darauf reagieren und dann heißt es wieder "Hund beißt Kind".
    Ehrlich, so ein Verhalten von der Mutter kann ich nicht verstehen....
    Mir ist mit meinem (zu der Zeit noch Kindern gegenüber etwas skeptischem Finn) passiert in Frankreich.
    Zwei kleine Jungs rennen durch die Straße, der eine stoppt von 100 auf 0 und fällt dem völlig perplexen Finni einfach um den Hals und murmelt irgendwas wie "liebe, schöne Lassie" , küßt ihn auf den Kopf und rennt weiter..
    Im ersten Moment hab ich einen Riesenschreck bekommen, weil er wie gesagt damals noch eher skeptisch war, obwohl er Kinder eigentlich mochte. Inzwischen kennt er Kinder gut und ist wesentlich cooler.

    Er hat sich das auch problemlos gefallen lassen (ging auch wahnsinnig schnell) und war superbrav.

    Das war natürlich auch nicht gerade "hundegerecht". Aber ich konnte dem kleinen Kerl absolut nicht böse sein, denn seine Zuneigung war absolut ehrlich und aus vollem Herzen.

    Ich habe immer als Ziel, daß meine Hudne mit möglichst ALLEN Situationen gelassen umgehen können. Zumindest bis zu dem Moment in dem ich eingreifen kann.
    Das ist zwar viel verlangt,aber gibt ihnen auch sehr viel Freiheit.
    In der besagten Situation hätte ich das nie verhindern können, weil es absolut unverhersehbar und rasant schnell war.
    Hätte mit einem anderen Hund auch schiefgehen können, aber mir ist so ein überschwenglicher Knirps doch lieber, als einer, der den Hund absichtlich ärgert oder quält.

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  • Rumina
    antwortet
    Zitat von yeti2007 Beitrag anzeigen
    Kinder bekommen in ihrer Grundschulzeit Verkehrssicherungsschulungen.Warum nicht auch in Bezug auf Hunde?.



    Es gibt das Projekt "Keine Angst vor'm großen Hund", da geht es genau um dieses Thema (richtiger Umgang mit Hunden).

    Jeder Grundschullehrer/jede Grundschullehrerin hat die Möglichkeit, einen Hundefüher mit Hund anzufordern, damit den Kindern der richtige Umgang mit Hunden "direkt am Objekt" nahe gebracht wird.

    Allerdings ist dieses Programm nicht verpflichtend, und ich weiß auch nicht, ob jeder Lehrer es kennt!

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  • Alanis
    antwortet
    Mein Sohn wußte schon bevor wir einen eigenen Hund hatten das kein Hund angefasst wird bevor der Hundehalter gefragt wurde ob das geht, natürlich nur Anfassen wenn erlaubt, aber versteht sich ja von selbst. Mein Hund mag fremde Kinder garnicht, was für mich die Konsequenz hat vorausschauend spazieren gehen und sofort anleinen wenn uns Kinder (aber auch Erwachsene, sicher ist sicher) entgegen kommen. Ist zwar an manchen Tagen mega mühsam (besonders sonntags bei Sonnenschein *g*), aber ich hab keine Lust auf Ärger, denn viele Leute meinen meinen ach so süß aussehenden Hund ungefragt anfassen zu müssen.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von tösitill Beitrag anzeigen
    doch.
    kinder müssen lernen, das man jedem lebewesen mit respekt gegenübertritt.
    und wenn die eltern nicht fähig sind, dann ist der hundehalter in die pflicht genommen, dem kind / und eltern das nahezubringen.
    einer muss es halt machen
    Seh ich auch so...

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